CH180434A - Handharmonika. - Google Patents

Handharmonika.

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CH180434A
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harmonica
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Grohmann Adolf
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
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Description


      Handliarmonika.       Bisher werden die Gehäuseteile einer  Handharmonika gewöhnlich aus Holz herge  stellt, wodurch bei     Feuchtigkeits-    und Tem  peraturveränderungen zufolge des Arbeitens  des Holzes leicht ein Verziehen derselben  eintreten kann. Ausserdem ist deren Her  stellung verhältnismässig     umständlieh    und  entsprechend teuer.  



  Diese Nachteile sollen bei der Handhar  monika gemäss vorliegender Erfindung da  durch vermieden werden, dass deren Gehäuse  teile aus     Kunststoff    bestehen. Da die Her  stellung eines solchen Körpers aus     Kunststoff     einfacher ist als eines entsprechenden Holz  körpers wird eine erhebliche Vereinfachung  erzielt. Ferner     kann    die Herstellung der  ganzen Handharmonika vereinfacht werden  und zufolge der Verwendung des     Kunststoffes     sind die     Gehäuseteile        wetterfest    und tempe  raturbeständig. Die Gehäuseteile können in  beliebiger Farbe gehalten und leicht poliert  werden.  



  Zweckmässig sind ferner die Luftklappen,  die Tasten und die Stimmstöcke ebenfalls    aus     Kunststoff    hergestellt. Dadurch kann  insbesondere die Herstellung der Stimmstöcke,  die bisher aus sehr vielen Holzteilen zusam  mengesetzt werden, erheblich vereinfacht wer  den. Ferner können die Stimmstöcke dünnere  Zwischenwandungen erhalten und daher ent  sprechend kleiner ausgeführt werden. Ausser  dem kann den einzelnen Luftkanälen eine  für die Tonführung günstigere Form gegeben  werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.     i          Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt einer  Handharmonika,       Fig.    2 einen Grundriss derselben,       Fig.    3 einen Längsschnitt des linken  Gehäuseteils,       Fig.    4 eine Seitenansicht zu     Fig.    3,       Fig.    5 eine Seitenansicht des rechten Ge  häuseteils,       Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     VI-VI     in     Fig.    5,           Fig.    7 eine Ansicht eines Stimmstockes  bei weggelassenen Stimmzungen,

         Fig.    8 eine Unteransicht zu     Fig.    7, und       Fig.    9 und 10 Schnitte nach Linien       IX--IX    und     X-X    der     Fig.    7;       Fig.    11-14 sind Schnitte von abgeänder  ten Ausführungsformen der Luftklappen.  Der Balg 1 der auf der Zeichnung dar  gestellten Handharmonika ist beiderseits an  je einem Rahmen 2     bezw.    3 befestigt, auf  welche die Gehäuseteile 4     bezw.    5 aufgesetzt  sind und mittels Stiften 6 festgehalten wer  den.

   Die Gehäuseteile 4, 5 sind durch je  einen aus einem Kunststoff, insbesondere  einem Kunstharz, wie Bakelit, bestehenden       Press-    oder     Gusskörper    gebildet.  



  An dem mit dem Gehäuseteil 4 ein Stück  bildenden Resonanzboden 4' sind Übereinan  der zwei Stimmstöcke 7, 8' mit Stimmzungen  9 für die Bassstimmen angeordnet. Die Lei  tungen von je zwei in einem Stimmstock       übereinanderliegenden    und durch die mittlere  Zwischenwand getrennten Stimmen eines  Stimmstockes münden in eine gemeinsame       Durchtrittsöffnung    10 des Gehäuses 4.

   Diese       Durchtrittsöffnungen    10 weisen auf der Au  ssenseite konische Sitzflächen 10' (siehe     Fig.    3  und 4) auf und sind     durch    Klappen 11  abschliessbar, welche abgeschrägte, mit den  Sitzflächen 10' zusammenwirkende Randflä  chen aufweisen, wodurch ein guter Abschluss  und die Vermeidung der bei Klappen ohne  abgeschrägte     Randflächen    auftretenden Ge  räusche, erreicht wird. Der Boden der Klap  pen 11 ist mit einem Überzug aus Filz, Leder  oder dergleichen versehen, der bis über die  schrägen Randflächen reicht. Die Klappen  11 stehen durch eine Hebelübertragung 12  mit den Tasten 13 in Wirkungsverbindung.  In eine Aussparung des Gehäuseteils 4 ist  ein     Abschlussbleeh    14 eingesetzt.  



  An dem mit dem     ('rebäuseteil    5 ein Stück  bildenden Resonanzboden 5' sind übereinan  der drei Stimmstöcke 15 mit Stimmzungen  16     (Fig.l)    angeordnet. Wie aus den     Fig.    7  bis 10 ersichtlich ist, nimmt die Dicke der  Zwischenwände 17 der Stimmstöcke 15 mit  zunehmender Höhe ab. Die Leitungen von    je zwei     übereinanderliegenden    durch die Zwi  schenwand 17 getrennten     Stimmen    eines  äussern     Stimmstockes    und die     l@eitung    der  anschliessenden Stimme des mittleren Stimm  stockes münden in eine gemeinsame Luft  durchtrittsöffnung 18 des     Gehäuseteils    5.

   Die       Durchtrittsöffnungen    18 weisen auf     derAussen-          seite    in gleicher Weise wie die     Öffnungen    10  des Gehäuseteils 4 konische Sitzflächen 18'  auf und sind durch Klappen 19 abschliess  bar, welche zwecks Vermeidung von Geräu  schen ebenfalls abgeschrägte, mit den Sitz  flächen 18' zusammenwirkende Randflächen  aufweisen und deren Boden mit einem Über  zug aus Filz überzogen ist, der bis über die       schrägen    Randflächen reicht. Die Klappen  19 können durch eine Hebelübertragung 20  von den Tasten 21 aus betätigt werden, 22  ist ein in eine Aussparung des Gehäuseteils  5 eingesetztes     Abschlussblech.     



  Die Stimmstöcke 7, 8 und 15, sowie die  Klappen 11 und 19 und die Tasten 13 und  21 sind in gleicher Weise wie die Gehäuse  teile 4, 5 durch einen aus einem Kunststoff  zum Beispiel aus Kunstharz bestehenden       Press-    oder     Gusskörper    gebildet. Die ganze  Handharmonika kann hierdurch erheblich  verkleinert werden.  



  Im Gehäuseteil 4 sind Schlitze 23     vor-          lianden,    durch welche die Enden des Halte  riemens 24     hindurchtreten,    so dass letzterer  im Innern des Gehäuses festgehalten werden  kann, indem zum Beispiel in einen am Riemen  ende vorgesehenen Schlitz ein Lederstück 25  eingesetzt ist. In ähnlicher Weise treten durch  Schlitze 26 des Gehäuseteils 5 die Enden  des Tragriemens 27 hindurch und sind im  Gehäuseinnern durch je ein Lederstück 28  festgehalten. Diese Befestigungsart der Rie  men 24 und 27 ist einfacher als die bisher       üblicheBefestigung        derRiemen    auf     derAussen-          seite    des Gehäuses.  



  Die Luftklappe nach     Fig.    11 und 12 weist  eine zum Beispiel aus Leder bestehende Dich  tungsscheibe 29 mit abgeschrägter Randfläche  auf, welche. auf . einen Träger 30 aus     ,Holz     so aufgesetzt ist, dass der Rand etwas über  den Träger vorsteht, wodurch ein möglichst      weiches Aufschlagen der Klappen auf ihrem  Sitz erreicht wird. Der Träger 30 weist  einen Schlitz 31 zur Aufnahme des Tasten  hebels auf.  



  In     Fig.    13 und 14 ist eine Luftklappe  dargestellt, welche sich von derjenigen nach       Fig.    11 und 12 dadurch unterscheidet, dass  der die Dichtungsscheibe 29 haltende Träger  32 aus einem Körper aus Kunststoff, zum  Beispiel Kunstharz, besteht und einen etwas  anders geformten Schlitz 33 besitzt.  



  Statt dass die     Resonanzböden    4', 5' mit  den Gehäuseteilen 4     bezw.    5 aus einem Stück  bestehen, könnten sie auch besonders, zum  Beispiel aus Holz hergestellt und in die  Teile 4, 5 eingesetzt sein.     Dadurch    kann  die Resonanz der Handharmonika verändert  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handharmonika, dadurch gekennzeichnet, dass deren Gehäuseteile aus Kun-tstoff be stehen. UNTERAN SPRüCHE 1. Handharmonika nach Patentanspi-ueli, da durch gekennzeichnet, dass die Gehäuse teile aas Kunstharz bestehen. . Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gehäuse teile Presskörper sind. 3. Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gehäuse teile G usskörper sind.
    4. Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luftklappen aus Kunststoff bestehen. 5. Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tasten aus Kunststoff bestehen. 6. Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stimmstöcke aus Kunststoff bestehen. 7. Handharmonika; nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stimmstöcke aus Kunstharz be stehen. B. Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luftklap pen abgeschrägte Randflächen aufweisen, die finit konischen Sitzflächen der Luft durchtrittsöffnungen zusammenwirken. 9.
    Handharmonika nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenboden mit einem Über zug versehen ist, der bis über die schrä gen Randflächen reicht. 10. Handharmonika nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftklappen je eine Dichtungs scheibe mit konischer Randfläche aufwei sen, die auf einem Träger befestigt ist. 11. Handharmonika nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger aus Holz besteht. 12. Handharmonika nach Patentanepruch und Unteransprüchen 8 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger aus Kunst stoff besteht. 13.
    Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Leitungen von einzelnen Stimmen der Stimmstöcke in einen gemeinsamen Raum münden, der durch eine einzige Luftklappe verschliessbar ist. 14. Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tragriemen enden durch Schlitze des Gehäuses hin durchtreten und auf dessen Innenseite befestigt sind.
CH180434D 1935-01-21 1935-01-21 Handharmonika. CH180434A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2576480A (en) * 1947-06-10 1951-11-27 Richard R Rieschick Accordion
DE924848C (de) * 1942-06-03 1955-03-07 Settimio Soprani & Figli Handharmonikagehaeuse aus gepresstem Material und vorzugsweise Holz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924848C (de) * 1942-06-03 1955-03-07 Settimio Soprani & Figli Handharmonikagehaeuse aus gepresstem Material und vorzugsweise Holz
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