CH180504A - Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas. - Google Patents

Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas.

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CH180504A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Schalter mit     Lichtbogenlöschung    durch Druckgas.    Man hat versucht, Schalter mit     Licht-          bogenlöschung    durch Druckgas zu bauen, bei  welchen das Druckgas durch mechanische  Mittel während des     Ausschaltvorganges    er  zeugt wird. Hierbei ergeben sich jedoch  Schwierigkeiten insofern, als der Beginn und  die Dauer der     Druckgasbeblasung    mit den  Erfordernissen-der     Lichtbogenlöschung    nicht  ohne weiteres in Einklang gebracht werden  können.

   Man hat zwar Ventile vorgesehen,  die das Druckgas erst nach einem bestimm  ten Hub des Kompressionsorganes ausströ  men lassen; doch bereitet die Steuerung der  artiger Organe Schwierigkeiten und bietet  keine sichere Gewähr für die Gleichzeitig  keit von     Blasung    und Kontakttrennung.  Auch verursachen die Ventile Hemmungen  der     Druckgasströmung.     



  Demgegenüber besteht die Erfindung  darin dass der bewegte Kontakt selbst den  V     erschluss    des Kompressionsraumes bildet  und die     Ausströmöffnung    aus diesem durch  seine erst nach einem bestimmten Hub des    Kompressionsorganes erfolgende Trennung  von dem     Gegenkontakt    freigibt.  



  Diese Anordnung hat im besonderen die  Vorteile, dass keinerlei besondere     Ventile    zur  Steuerung des     Druckgasstromes    erforderlich  sind und anderseits sicher gestellt ist, dass  im Augenblick der Kontakttrennung, ge  nügender Druck an der Unterbrechungsstelle  vorhanden ist. Ferner wird zwangsläufig  erreicht, dass der Beginn der     Blasung    mit  dem Augenblick der     Kontakttrennung    zu  sammenfällt, und dadurch wird sowohl die  Betriebssicherheit erhöht, als auch die be  nötigte     Druckgasmenge    auf ein Minimum  reduziert.

   Gerade dieser letztere Gesichts  punkt     ist    von besonderer Bedeutung für  Schalter, bei denen, wie im vorliegenden  Falle, das Druckgas bei der     Ausschaltun     durch eine     Kompressionsvorrichtung    erzeugt  wird, weil nämlich die Abmessungen und  damit der Preis der Kompressionsvorrich  tung sehr stark von der     benötigten    Druck  gasmenge abhängen.      Bei einem Schalter gemäss der Erfindung  wird     zweckmässig    die Geschwindigkeit der       Kontaktbewegung    so gewählt, dass die     Lösch-          zone    langsam bei     wirksamer        Beblasung     durchlaufen wird.

   Die     Schaltstiftgeschwin-          digkeit    wird nach der Löschung des Licht  bogens     infolge    des     Zusammenhanges    zwi  schen     Verdichtung    und     Schaltstiftbewegung     so erhöht, dass der Schaltstift schnell auf       Spannungsabstand,    und zwar entsprechend  dem Druckabfall des erzeugten Druckgases,  bewegt wird.

   Die     Ausströmöffnung    selbst  wird daher zweckmässig bezüglich ihres  Durchmessers dem Volumen des Verdich  tungsraumes derart angepasst, dass minde  stens während der ersten Halbperiode nach  der     Kontakttrennung    kein -nennenswerter  Druckabfall     eintritt.    Neben geringen schäd  lichen Räumen ist im     Hinblick    auf die       Druckgaserzeugung        eine    genügende Kolben  dichtigkeit (Augenblicksdichtung) und     Kol-          bengeschwindigkeit    wichtig. Die Löschstelle  kann als Düse oder in anderer Weise aus  gebildet sein.  



  Der     einfachste    Weg der     Druckgaserzeu-          gung    ist der, einen Kolben zu verwenden.  Es lassen sich aber auch Blasebalg oder an  dere Mittel benutzen. Der Antrieb des  Schalters und der     Druckgaserzeugung    kann  beliebig ausgebildet sein. Man kann Hand  federantriebe, Motorantriebe, insbesondere  mit     Hauptstrommotor,    und auch     Druckluft-          antriebe    verwenden.  



  Soll die     Leistung    eines derartigen Schal  ters gesteigert werden, so kann dies durch  Zusatz schnell gas- oder dampfbildender Mit  tel (Pulver, Flüssigkeit oder besondere Gase)  zur     Blasluft    erreicht werden. So könnten  zum Beispiel leicht verdampfende Stoffe vom  Kompressionszylinder aus, gegebenenfalls in  abgeglichenen Mengen, der     Blasluft    zugesetzt       bezw.    durch diese oder besondere Vorrich  tungen     selbsttätig    mit eingeführt werden.

    Zweckmässig     wird    dann     in.    den Gasweg eine       Vorrichtung    eingesetzt     (Rückschlagventil     oder dergleichen), welche eine Drucksteige  rung durch die verdampfenden Stoffe nicht  nach dem     Verdichtungsraum    gelangen lässt.         Im.    nachfolgenden sind einige der mög  lichen Ausführungsformen anhand der Fi  guren beschrieben.  



  In     Fig.    1 ist eine Ausführungsform der  Erfindung     dargestellt,    bei welcher der Be  wegungsmechanismus des Schaltstiftes mit  dem der     Druckgaserzeugungsvorrichtung    ver  einigt ist. Der feststehende Düsenkontakt 1       wird    in der eingeschalteten Stellung von dem  Stiftkontakt 2 gasdicht verschlossen. Der  Düsenkontakt 1     wird    von dem Isolator 4  getragen, durch dessen     Bohrung    12 das  Druckgas der Unterbrechungsstelle zuströmt.  Der bewegte Kontakt 2, der bei 3 gekühlt ist  und dort seine Stromzuführung besitzt,       durchsetzt    den Isolator 4 derart, dass er die  Bohrung 18 dicht ausfüllt, damit durch diese  Öffnung kein Gas entweichen kann.

   In dem  Gehäuse 35, welches über Isolator 4 den     Dii-          senkontakt    1 und über Isolator 5 die Füh  rung 3 trägt, ist bei der gezeichneten An  ordnung die Verdichtungseinrichtung, der  Zylinder 10 mit seinem Kolben 9, unter  gebracht. Sowohl der Schaltstift 2, als auch  der     Kolben    9 werden von einer gemeinsamen  Welle 7 aus bewegt, die ihrerseits von     einam     beliebigen Antrieb (Federantrieb oder der  gleichen) angetrieben     wird.    Wird nun die  Welle 7 von dem Antrieb entgegen dem  Uhrzeigersinn gedreht, so bewegt sich der  Schaltstift 2 nach unten und der     Kolben    9  nach oben.

   Die im Raum 14     befindliche    Luft  wird verdichtet und kann zunächst nicht ent  weichen. Erst wenn der Schaltstift 2 die  Bohrung des feststehenden Düsenkontaktes 1  verlässt     (Kontakttrennung),    entweicht die  verdichtete Luft durch diese     Öffnung    und  löscht den Lichtbogen. Der     gewünschte    Ver  dichtungsgrad der Luft lässt sich durch ent  sprechende     hontaktüberschleifung    einstellen.  Die Stromanschlüsse des Schalters sind     mit     16 und 17 bezeichnet.

   Die konische     Endi-          gung    15 des Schaltstiftes 2 wird in ihrer  Länge derart gewählt, dass sich die Spitze  bei der gegebenen Schaltgeschwindigkeit  noch mindestens eine Halbperiode nach der       Kontakttrennung        in    dem     Düsenraum    befin  det. Die     Bewegungsgeschwindigkeit    des      Schaltstiftes 2 ist unter anderem durch die  Grösse der Bohrung im Düsenkontakt 1 und  durch die Fläche des Verdichtungskolbens 9  bestimmt.

   Der Schaltstift wird, wenn der  auf die Welle 7 wirkende Antrieb elastisch  ausgebildet ist, bis zur Kontakttrennung zu  nächst langsam bewegt     (Verdichtungshub),     um bei der Freigabe der Düsenöffnung in  folge der verminderten Kompression eine er  hebliche Geschwindigkeitszunahme zu erfah  ren. Diese Bewegungsgeschwindigkeit wird  noch gesteigert, wenn der Schaltstift die  Öffnung 18 verlässt.

   Der Kolben 9 über  schleift am Ende seiner     Bewegung    die Aus  strömöffnung aus dem Zylinder 10, so dass  dann die     Bewegung    des Kolbens und des  Schaltstiftes vor dem Erreichen der     Endstel-          lung    durch Verdichten der Luft im Raum  27 sanft aufgefangen     wird.    Das Volumen  verhältnis des Zylinders 10 und des Kanals  12 muss im Verhältnis zum Durchmesser der       Düsenbohrung    so gewählt werden, dass wäh  rend des Löschvorganges ein schädlicher  Druckabfall nicht     auftritt.     



  In     Fig.2    ist ein     Geschwindigkeitsdiagramm     des Schalters nach     Fig.    1     gezeichnet.    Bei  Punkt a beginnt gleichzeitig die Bewegung  von Verdichtungskolben und Schaltstift.  Während des ersten Teils des Hubes von a  bis i hat der     Schaltstift    die Düsenöffnung  noch verschlossen, die Geschwindigkeit ist  wegen der Kompression noch klein.

   Bei i  verlässt die Basis des     Schaltstiftkegels    den  Düsenkontakt, die Düsenöffnung wird da  durch nach und nach freigegeben, die ver  dichtete Luft strömt aus und die Geschwin  digkeit nimmt von<I>b</I> bis<I>b'</I> stark     zu.    Beim  Hub i' verlässt auch die Kegelspitze den Dü  senkontakt und die Geschwindigkeit wächst  jetzt langsamer. Bei c wird die untere Öff  nung 18 freigegeben, so dass     infolge    des ge  ringeren Gegendruckes     die    Geschwindigkeit  weiter ansteigt.

   Der Schaltstift kommt also  nach der     Lichtbogenlöschung    mit grösster  Geschwindigkeit auf     Spannungsabstand.    Bei       rl    beginnt die Kompression im Raum 27, so  dass die Schaltstift- und     Kolbenbewegung          sanft    aufgefangen und stossfrei beendet wird.    Die Strecke<I>a bis i</I> entspricht dem Verdich  tungshub und der     Kontaktüberschleifung.     Der Weg i bis h entspricht dem Schaltstift  weg     innerhalb    der Kammer und     l    bis e dem  Bremsweg.  



  In     Fig.    3 ist eine Anordnung     ähnlich    der  'in     Fig.    1 dargestellt.     Hier    wird jedoch der  Schaltstift 2 nicht     unmittelbar    starr     mit    dem  Verdichtungskolben 9 gekuppelt. Der Ver  dichtungskolben 9, der durch die Feder 24       angetrieben        wird,    nimmt zwischen zwei An  schlägen 22 und 23 den Antriebshebel 21  des Schaltstiftes 2 mit. Zwischen dem Kol  ben 9 und dem Antriebshebel 21 ist die Fe  der 20 aufgehängt.

   Die Bewegung des Kol  bens ist in der eingeschalteten Stellung des  Schalters bei 26     arretiert.    Wird nun zur  Ausschaltung der Kolben 9 bei 26 entrie  gelt, so     bewirkt    die     gespannte    Feder 24 eine  Aufwärtsbewegung des Kolbens 9. Dabei       wird    die Luft im Raum 14 verdichtet und  die Feder 20     gespannt,    die für sich nicht im  stande ist, die     Kontaktreibung    des Kontakt  stiftes 2 zu überwinden. Erst wenn der An  schlag 23 den Hebel 21     mitnimmt    und da  mit über die Welle 7 den     Schaltstift    2 be  wegt, erfolgt zwischen 1 und 2 die Kontakt  trennung.

   Dabei     kommt    nunmehr die Feder  20 zu ihrer     Wirkung,    so dass die Kontakt  trennung mit grosser     Geschwindigkeit    erfolgt.  Diese Trennungsgeschwindigkeit wird nach  dem Entspannen der Feder 20 auf     die    Ge  schwindigkeit des Kolbens 9 ermässigt, so  dass der     Schaltstift    die Löschzone mit ver  ringerter     Geschwindigkeit    durchläuft. Der  Beginn der     Schaltstiftbewegung    und damit  der     Verdichtungsgrad    in Zylinder 10 kann  durch Verstellen des Anschlages 23 verän  dert werden.

   Die übrige     Funktion    des Schal  ters nach     Fig.    3 entspricht der des Schalters  nach     Fig.    1.     Statt    der Feder 20 könnte auch  ein anderer Energiespeicher, z.

   B. pneumati  scher oder elektrischer Natur, angewendet  werden, der während     bezw.    kurz vor der       Kontakttrennung    zur     Wirkung        kommt.            In        Fig.    4 ist schliesslich     ein    Schalter nach  der Erfindung gezeichnet, bei welchem die           Druckgäserzeugungsvorrichtung        mit    ihrem  Kolben 9     innerhalb    des     Tragstützers    30 un  tergebracht ist, der entweder selbst als Zy  linder dient oder den     Zylinder    31 aufnimmt.

    Am     Tragstützer    30 ist der feststehende Dü  senkontakt 1 angebracht. Der Antrieb des       Kolbens    9 erfolgt über eine für alle drei  Pole gemeinsame Welle 32      mittelst    der Fe  der 33. Der Antrieb des Schaltstiftes 2 er  folgt über Welle 7 durch die Feder 36. Die  Bewegungen der Wellen 7 und 32 können in  verschiedener Weise     gegeneinander    abgegli  chen werden. So kann man zum Beispiel  zunächst die Welle 32 zur     Bewegung    frei  geben, die dann ihrerseits nach Zurücklegen  des gewünschten Verdichtungshubes die  Welle 7 in nicht dargestellter Weise zur       Schaltstiftbewegung    freigibt.

   Man kann fer  ner beide Wellen 7 und 32 gleichzeitig zur  Bewegung freigeben,     bezw.    zuerst durch die  Welle 7 den     bezw.    die     Schaltstifte    bis kurz  vor die     Kontakttrennung    bewegen lassen     und     dann erst durch die Freigabe von Welle 32       schlagartig    das Druckgas erzeugen. Die  Kupplung der Wellen untereinander     bezw.     ihre gegenseitige Bewegung kann in Ab  hängigkeit vom     Drehssinkel    (Verdichtungs  bub oder     Schaltstifthub),    von der Zeit oder  vom Druck im Schaltraum gesteuert werden.

    Beim     Einschalten    werden die Federn 36 und  33 vom gleichen Antrieb gespannt, wobei  auch der Kolben 9 in die Bereitschaftsstel  lung gebracht     wird.    Statt den Schalter und  die     Druckgaserzeugungsanlage    durch Federn  anzutreiben, kann auch jede beliebige andere  Antriebsart gewählt werden.  



  Bei einem Schalter nach der Erfindung  ist es zweckmässig, dass die     Druckgaserzeu-          gung    nur so lange erfolgt, wie der bewegte  Kontakt sich innerhalb einer Hülle 4, 30  befindet. Hierdurch ergibt sich ein geringer  Energieverbrauch für die     Druckgaserzeu-          gung.    Eine gute Anpassung der Antriebs  kraft an den Energiebedarf erhält man da  durch, dass die     Druckgaserzeugungseinrich-          tung    und der bewegte Kontakt vom gleichen  Antrieb bewegt werden, und dass ein beson  derer Kraftspeicher während der Lösch-    Periode auf die     Druckgaserzeugung    vorüber  gehend eine Zusatzkraft ausübt.

   Dabei ist es  besonders vorteilhaft, wenn diese Zusatz  kraft schlagartig wirkt und durch den  Schaltmechanismus ausgelöst wird, nachdem  der Schaltstift einen bestimmten Weg nach  seiner Trennung vom festen Kontakt zurück  gelegt hat.  



  Bei dreipoliger     Ausführung    des Schalters  ergibt sich eine Vereinfachung des Aufbaues,       wenn    der Schalter für alle drei Pole nur eine  Verdichtungseinrichtung besitzt.  



  Um zu erreichen, dass auch bei     Schaltern     mit einem vom Schalterantrieb getrennten  Kraftspeicher für die     Druckgaserzeugung    die       Ausschaltung    sofort nach der Einschaltung  erfolgen kann, z. B. im Falle eines Kurz  schlusses im Stromkreis, werden zweckmässig  Sperrvorrichtungen angeordnet, die das Ein  schalten des Schalters erst dann gestatten,  wenn die zur Betätigung der     Druckgaserzeu-          gung    dienende Vorrichtung ihre volle, für  die Ausschaltung erforderliche Kraft     gespei-          chert-hat.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas, das bei der Ausschaltung durch eine Kompressionsvorrichtung erzeugt wird, aus der das Druckgas erst nach einem be stimmten Hub des Kompressionsorganes aus strömen kann, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegte Kontakt selbst den Verschlu.ss des Kompressionsraumes bildet und die Aus strömöffnung aus diesem durch seine erst nach einem bestimmten Hub des Kompres sionsorganes erfolgende Trennung von dem Gegenkontakt freigibt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegte Kon takt derart geformt ist und mit einer derartigen Geschwindigkeit bewegt wird, dass er sich mindestens während des er sten, nach der Kontakttrennung folgen den Stromnulldurchganges in der gün stigsten Beblasungszone befindet. 2. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckgaserzeu- gung nur so lange erfolgt, wie der be wegte Kontakt sich innerhalb einer Hülle befindet. 3.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckgaserzeu- gungseinrichtung und der bewegte Kon takt vom gleichen Antrieb bewegt wer den, und dass ein besonderer Kraftspei cher während der Löschperiode auf die Druckgaserzeugung vorübergehend eine Zusatzkraft ausübt. 4. Schalter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese Zusatzkraft schlagartig wirkt und durch den Schalt mechanismus ausgelöst wird, nachdem der Schaltstift einen bestimmten Weg nach seiner Trennung vom festen Kon takt zurückgelegt hat. 5.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungs geschwindigkeit des Schaltstückes von der Verdichtungsarbeit des Verdich tung skolbens derart abhängig ist, dass die Schaltstückgeschwindigkeit nach Be ginn der Freigabe der Ausströmungsöff- nung während einer bestimmten Zeit sprunghaft zunimmt. 6. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichtungs kolben am Ende der Schaltbewegung durch Luftpufferung ein sanftes Auf fangen der bewegten Schalterteile be wirkt. 7.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckgaserzeu- gung durch eine Blasebalganordnung er folgt. B. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdichtungs- einrichtung annähernd an die Unterbre chungsstelle heranreicht und unmittelbar die Unterbrechungsstelle bebläst. 9.
    Schalter nach Patentanspruch mit einem vom Schalterantrieb getrennten Kraft speicher für die Druckgaserzeugung, ge kennzeichnet durch Sperrvorrichtungen, die das Einschalten des Schalters erst dann gestatten, wenn die zur Betätigung der Druckgaserzeugung dienende Vor richtung ihre. volle, für die Ausschal tung erforderliche Kraft gespeichert hat. 10. Schalter nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckgaserzeu- gungsvorrichtung in dem, den feststehen den Kontakt tragenden Hohlstützer un tergebracht ist. 11.
    Schalter nach Patentanspruch,- dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pol des Schal ters mit einer besonderen Drückgaserzeu- gungsvorrichtung versehen ist, die über ein gemeinsames Kuppelorgan so verbun den sind, dass sie sich gemeinsam be wegen. 12. Schalter nach Patentanspruch in drei- poliger Ausführung, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schalter für alle drei Pole nur eine Verdichtungseinrichtung besitzt. 1.3.
    Schalter nach Patentanspruch mit zwei getrennten Energiespeichern für Kon taktbewegung und Druckgaserzeugung, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus lösung der Kontaktbewegung in Ab hängigkeit von dem Druck oder Hub der Kompressionsvorrichtung erfolgt.
CH180504D 1933-12-02 1934-11-19 Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas. CH180504A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024144B (de) * 1955-09-03 1958-02-13 Bbc Brown Boveri & Cie Leistungstrennschalter

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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