CH180524A - Kronenringmesser. - Google Patents
Kronenringmesser.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C19/00—Dental auxiliary appliances
- A61C19/04—Measuring instruments specially adapted for dentistry
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Description
Kronenringmesser. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kronenringmesser.
Die Zahnärzte verwendeten bis heute zum Messen der Kronenringweite ein In strument, das vorne an einem Halter eine Spitze aufwies, welche sich an ihrem Ende etwas verbreiterte. An dieser Verbreiterung waren, einander gegenüberliegend, zwei Boh rungen angeordnet-, durch welche die Enden eines dünnen Drahtes gesteckt wurden, so dass derselbe eine Schleife bildete, die um den Zahn, auf den eine Krone aufzusetzen war, gelegt wurde. Der Draht. musste von Fall zu Fall gesucht und einzeln angesteckt werden; oft war er auch nicht zur Hand, wenn man ihn benötigte etc.
Diesem Übelstand hilft der Gegenstand vorliegender Erfindung dadurch ab, dass der Kronenringmesser mit einem hohlen (Triff versehen ist, in welchem eine mit Draht be wickelte Spule drehbar gelagert ist. Das freie Ende des Drahtes ist durch eine am vordern Ende des Griffes angeordnete Off- nun- aus demselben herausgeführt. Der in der Zeichnung beispielsweise dar gestellte Kronenringmesser weist einen hoh len Griff 1 auf, der beliebige Querschnitts form aufweisen und aus beliebigem Material hergestellt sein kann. Vorne geht der hohle Griff in eine konisch zulaufende hohle Spitze 2 über, die an ihrem freien Ende einen erweiterten Kopf 3 aufweist.
Am Kopf 3 sind zwei einander diametral gegen überliegende Bohrungen 4, 5 angebracht. Am vordern Ende des zylindrischen Teils des Griffes ist noch ein Ansatz 5' angeord net, der zum Beispiel durch eine Schraube oder durch einen Bolzen, eine Niete oder dergleichen gebildet sein kann.
Im Hohlraum des Griffes ist eine Spule 6 koaxial untergebracht und auf Spitzen 7, 8 an beiden Enden im Griff drehbar ge lagert. Diese Lagerung kann auf beliebige Art und Weise erfolgen. Die Spitze 8 kann zum Beispiel, wie in der Zeichnung darge stellt, in einem einsteckbaxen Stück 3 ge lagert sein. Dieses letztere könnte aber auch durch Gewinde am Griff befestigt sein. Auf der angenähert sich über die ganze Länge des Griffes erstreckenden Spule 6 ist nun der feine, zum Massnehmen erforder liche Draht aufgewickelt. Bevor der Griff 1 in die Spitze 2 übergeht, hat er bei .10 eine seitliche Bohrung.
Im gebrauchsfertigen Zustande ist auf der Spule 6 Draht aufgewickelt, dessen freies Ende durch die Bohrung 10 aus dem hohlen Griff herausgeführt ist. Um ein Kronenringmass zu nehmen, wird der Draht genügend weit aus der Bohrung 10, heraus gezogen, durch die Bohrung 4 hindurch gesteckt, hierauf nach rückwärts gebogen, durch die Bohrung 5 geführt und endlich um den Ansatz 5' gewickelt. Am Kopf des Instrumentes ist damit die nötige Schleife gebildet. In bekannter Weise wird durch Drehen des Griffes 1 das Ringmass genom men.
Die Spitze 2 wird vorteilhaft abnehmbar ausgebildet, um sie jederzeit auskochen und dadurch sterilisieren zu können.
Um beim Gebrauch ein nachträgliches ungewolltes Herausziehen von Draht durch die radiale Bohrung 10 zu verhindern, ist, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Ring 11 über dem Griff 1 längsverschiebbar. Wird dieser Ring gegen die Spitze 2. zu geschoben, so wird der Draht dadurch festgeklemmt.
Der bei der Ausführung gemäss Fig. 1 und 2 am Griff 1 angeordnete Ansatz 5' könnte auch zweckmässigerweise auf dem verschiebbaren Ring 11 befestigt sein.
Als Material für den Kronenringmesser wird vorteilhaft rostfreier Stahl verwendet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kronenringmesser, gekennzeichnet durch einen hohlen Griff, in welchem eine mit Draht bewickelte Spule drehbar gelagert ist, wobei das eine Ende des Drahtes durch @;ine am vordern Ende des Griffes gelegene Öff nung aus demselben herausgeführt ist. UNTERANSPRüCIIE 1. Kronenringmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am vordern Endteil des Griffes ein Ansatz zum Be festigen des freien Endes des Drahteis vorhanden ist.2. Kronenringmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem Griff ein Ring verschiebbar angeordnet ist, durch wel chen der aus dem Griff seitlich heraus geführte Draht zwischen Ring und Griff eingeklemmt und dadurch am weiteren Heraustreten verhindert werden kann. 3. Kronenringmesser nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz am v er schiebbaren Ring angeordnet ist.4. Kronenringmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der aus dem hohlen spitz endigenden Griff herausgeführte Draht unter Bildung einer Schleife durch zwei am Ende der Spitze einander diametral gegenüberliegende Bohrungen geführt und schliesslich um den Ansatz am Griff c-e- wunden ist.5. Kronenringmesser nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule koaxial im Handgriff selbst mit Spitzen. gelagert ist-,und sich über angenähert seine ganze Länge erstreckt, während der von ihr ab laufende Draht durch eine radiale Öff- nung des Griffes austritt, um nach Bil dung der für das Massnehmen erforder lichen Schleife durch Aufwickeln auf dem am Kopfende des Griffes angeordneten Ansatz gesichert zu werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH180524T | 1934-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH180524A true CH180524A (de) | 1935-10-31 |
Family
ID=4430064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH180524D CH180524A (de) | 1934-06-23 | 1934-06-23 | Kronenringmesser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH180524A (de) |
-
1934
- 1934-06-23 CH CH180524D patent/CH180524A/de unknown
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