CH180722A - Auf die Mündung einer Feuerwaffe aufzubringende Dämpfungsvorrichtung. - Google Patents

Auf die Mündung einer Feuerwaffe aufzubringende Dämpfungsvorrichtung.

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CH180722A
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M Jr Cutts Richard
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    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/32—Muzzle attachments or glands
    • F41A21/34—Flash dampers
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
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    • F41A21/36—Muzzle attachments or glands for recoil reduction ; Stabilisators; Compensators, e.g. for muzzle climb prevention

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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Auf die     Nündung    einer     Feuerwaffe    aufzubringende     Dämpfungsvorrichtung.       Gegenstand der Erfindung ist eine auf  die Mündung einer Feuerwaffe aufzubrin  gende     Dämpfungsvorrichtung,    mit welcher  die Wirkung der Explosionsgase auf die  Waffe, also zum Beispiel das Hochschlagen  oder sogenannte Bocken, sowie der Rückstoss  oder der Rücklauf abgeschwächt werden soll.  



  Bei den bis jetzt bekannten Vorrichtungen  wurden die Explosionsgase, wenn sie bei der  Laufmündung austraten, zuerst expandiert.  Der Druck dieser Gase wurde sodann wieder  erhöht, wenn die sich vorwärtsbewegende  Gassäule auf eine konisch zulaufende Fläche,  den sogenannten     Verdiehtungsraum    aufstiess.  Durch diesen letzten Vorgang wurde Rei  bung erzeugt, die der ganzen Feuerwaffe  einen nach vorn     gerichteten    Stoss erteilte und  dadurch einen erheblichen Betrag des nor  malen Rücklaufes überwand.  



  Gemäss vorliegender Erfindung wird der  Erfindungszweck nun dadurch erreicht, dass  eine Kammer von mindestens einer andern  Kammer mindestens teilweise umgeben ist,  wobei wenigstens eine der Kammern derart    ausgebildet ist, dass in einem     achsialen     Längsschnitt durch dieselbe jede Wand zwei  benachbarte Teile aufweist, die einen Winkel  miteinander einschliessen.  



  In der     Zeichnung    sind Schnitte verschie  dener Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



       Fig.1    ist ein senkrechter Schnitt durch  eine erste Ausführungsform;       Fig.    2 zeigt eine andere Ausführungsform;       Fig.    3, 4 und 5 sind Varianten der in       Fig.    2 dargestellten Konstruktion;       Fig.    6 ist eine Variante der in     Fig.    4 ge  zeigten Konstruktion;

         Fig.    7 und 8 sind ein Längs-     bezw.    ein       Querschnitt    durch eine weitere Ausführungs  form der     Dämpfungsvorrichtung,    bei welcher  alle     Dämpfungsräume    über ihre ganze Länge  koaxial angeordnet sind; dabei ist     Fig.    8 ein  Schnitt nach der Linie 8-8 der     Fig.    7 mit  Blick in Richtung der Pfeile.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 eine äussere Hülse,  die mittelst des Organes 2 auf einem Teil  der Feuerwaffe, zum Beispiel auf das Mün-           dungsende    des     Laufmantels,    befestigt ist.  Das vordere Ende dieser Hülse läuft konisch  zu und bildet eine Öffnung 4, deren Durch  messer gross genug ist, um die Geschosse, die  aus dem Laufe 5 kommen, durchgehen zu  lassen. In dieser äussern Hülse 1 ist eine wei  tere Hülse 6 angeordnet, die mit ihrem einen  Ende am Laufe, der verschiebbar sein kann  oder auch nicht, befestigt ist, während das  andere Ende bei 7 konisch zuläuft und eine  Öffnung 8 aufweist, durch welche das vom  Laufe 5 kommende Geschoss durchgehen  kann.

   Die metallischen Hülsen 1     und    6 wei  sen Wände mit einer Mehrzahl von Schlit  zen oder Öffnungen auf, durch welche die  Jas Geschoss begleitenden Explosionsgase ent  weichen können.  



  Die Schlitze 9 der Hülse 1 sind im  wesentlichen parallel zueinander, liegen in  dem über der horizontalen     Axialebene    liegen  den Teil der Hülse und     erstrecken    sich in  gleichmässigen Abständen bis     etwa    hinter die       Mitte    derselben. Es können auch mehrere  ähnliche Schlitze 10 im     vordern    konischen  Teil 3 dieser Hülse vorgesehen sein. Den  Schlitzen 9 und 10 ähnliche Schlitze 11 und  12 sind in der innern Hülse 6 vorgesehen,  wobei jedoch diese Schlitze 11 und 12 in den  Seitenteilen dieser Hülse 6 so angeordnet  sind, dass der obere und der untere Teil der  selben     undurchlocht    bleiben.  



  Die durch die Schlitze 11 und 12 geleg  ten     Querebenen    liegen immer zwischen den       entsprechenden,durch    die Schlitze 9 gelegten  Ebenen, so dass die Gase, die die     Dämpfungs-          vorrichtung    verlassen, nicht geraden Weges  in die äussere Atmosphäre entweichen kön  nen; diese durch .die Schlitze 11 und 12 aus  tretenden Gase werden vielmehr auf     un-          durchbrochene    Teile der äussern     Hülse    auf  treffen, sich alsdann in der Längsrichtung  der Vorrichtung bewegen, um die Schlitze 9  zu erreichen und durch dieselben zu ent  weichen.

   Beider Herstellung der Schlitze 9,  10, 11, 12 kann das     Schneidwerkzeug    in  einem Winkel von<B>90'</B> zur     Axe    der Hülsen  geführt werden, oder es kann in einer Ebene,  die einen andern Winkel mit der     Axe    ein-    schliesst, bewegt werden, je nachdem die spe  zielle Feuerwaffe, die mit der     Dämpfungs-          vorrichtung    versehen werden soll, in ihrer  Wirkung durch rechtwinkligen oder schrägen  Austritt der Gase verbessert wird. Selbst  verständlich werden die beiden Hülsen 1 und  6 koaxial angeordnet, und ihre     Durchmesser     sind gross genug, um einen beträchtlichen  Raum zwischen den Wänden dieser Kammer  zu bilden.  



       Fig.    2 zeigt eine weitere Ausführungs  form, bei welcher entsprechende Hinweis  zahlen den oben beschriebenen Teilen ent  sprechenden Teilen gegeben wurden. Es ist  eine zylindrische innere Hülse 25 vorgesehen,  die sich nach hinten erstreckt und bei 26 in  der Nähe der     Mündung    .des verschiebbaren  Laufes, zum Beispiel eines Maschinengeweh  res, endet. Werden Feuerwaffen ohne ver  schiebbare Läufe, das heisst ohne Rücklauf  verwendet, so ist der Abstand zwischen dem  Ende 26 der Hülse 25 und der Laufmündung  verhältnismässig klein, so dass fast alle  Explosionsgase     unter    beinahe unverminder  ter Geschwindigkeit in die Hülse 25 ein  treten.

   Am vordern Ende derselben ist eine  Querfläche angeordnet, um die Vorwärts  bewegung,dieser Gase zu hindern und in der       Dämpfungsvorrichtung    einen Druck zu bil  den, der genügt, um das seitliche Austreten  der Gase aus der Hülse 25 zu fördern und  gleichzeitig einen Teil der Gase zu     zwingen,     in die     hinterste        Dämpfungskammer    27 ein  zutreten. Diese letztere ist mittels des  Organes 2 auf dem Laufmantel 5 befestigt  und besitzt .einen sich nach vorn, etwa bis  zum vordersten     Punkte,    bis zu dem sich der  Lauf bewegt, falls die Waffe Rücklauf hat,  erstreckenden, zylindrischen Teil, und er  läuft hierauf konisch nach innen und vorn  zu. Das vordere Ende dieses Teils 28 ist.

    aussen auf die Hülse 25 aufgeschraubt.  



  Am hintern konischen Teil der     Dämp-          fungsvorrichtung    sind mehrere Öffnungen 29  angeordnet, durch welche die Gase in den  zwischen der Hülse 25 und der vordern,  äussern Hülse 30 liegenden Zwischenraum           eni.weichen    können. Diese letztere ist mit  ihrem hintern Ende auf die hinterste Hülse  27 aufgeschraubt und ist der in     Fig.    1 dar  gestellten     Dämpfungsvorrichtung    ähnlich.

    Das vordere Ende der Hülse 30 weist einen  konischen Teil 3 auf, indessen Wänden     öff-          nungen    10 angeordnet sind und dessen  äusserstes Ende mit Innengewinde versehen  ist, in welches das vordere Ende einer     un-          durchbrochenen    Röhre 16 eingeschraubt ist.  Das hintere Ende dieser Röhre wird mit  einem festen Gleitsitz auf einen halsförmigen  Ansatz 17 der Hülse 25 aufgeschoben. Durch  das sich     bewegende    Geschoss werden in der  Röhre 1,6 die Explosionsgase am raschen  Austreten nach vorn verhindert und damit  die Einwirkungszeit .derselben auf das     Ge-          schoss    verlängert.

   Die Hülse 30 ist an den  den Öffnungen 29 der innern hintern     Dämp-          fangskammer    27 gegenüberliegenden Stellen       undurchbrochen,    und die Hülse 30 bildet  daher eine Expansionskammer für die aus  der Laufmündung entweichenden Gase. Diese  Gase werden, wenn sie sich längs der koni  schen Wände 28 bewegen, komprimiert, und  wenn sie in die Kammer 30 eintreten, kön  nen sie sieh ausdehnen, um den ganzen durch  dieselbe gebildeten Raum auszufüllen. Die  Sehlitze \20 der Hülse 25 können in den  selben     Radialebenen    liegen wie die Schlitze 9  der Hülse     30    oder auch nicht.

   Es ist ersicht  lich, dass die Hülse 30 die ganze Hülse 25,  die Röhre 1.6 und den konischen, gelochten  T eil 28 der Hülse 27 umschliesst, wobei alle  Teile koaxial mit Bezug aufeinander und mit       Bezug    auf die     Laufaxe    angeordnet sind.  



       Fig.    3 zeigt eine Variante der in     Fig.     dargestellten Konstruktion, und bei dieser  Ausführungsform ist die vorderste, äussere  Hülse, statt einen nach vorn und innen ver  laufenden Konus aufzuweisen, zylindrisch  ausgebildet. Um ein vorderes, verengtes  Ende dieser     Dämpfungskammer    zu erhalten,       is,t    die Röhre 16 bei dieser Ausführungsform  mit einem sich nach vorn erweiternden Konus  36, der an seinem äussern Ende mit der Hülse  35 verschraubt ist. versehen. Der Konus 36  besitzt eine Mehrzahl von Öffnungen 37,    welche den Austritt von Gasen gestatten, um  den Druck in der äussersten     Dämpfungs-          kammer    zu vermindern.

   Diese     Konstruktion     .st also im wesentlichen eine Umkehrung der  Vorrichtung, wie sie in     Fig.    2 dargestellt ist.  



       Fig.    4 ist eine     Variante    der in     Fig.    2     dar-          oUestellten    Ausführungsform, wobei die innere  Hülse 25 und die Röhre 16 zu einer läng  lichen zylindrischen innern     Dämpfungskam-          mer    kombiniert wurden. Die     oben    erwähnten  Schlitze 9 der äussern Hülse wurden bei dem  Teil 39 weggelassen, während der vordere,  konische Teil des letzteren mit einer Mehr  zahl von kleinen Öffnungen 40 versehen ist,  durch welche die Gase entweichen können.

    Anderseits wird die     undurehbrochene    Röhre  16 durch einen     Fortsatz    der     innern    Hülse  ersetzt, welcher Schlitze 41 aufweist. Der  einzige andere, wesentliche Unterschied liegt  in der Anordnung einer konischen Fläche 42  am vordern Ende der Hülse 38, welche  Fläche in eine Öffnung 43 von kleinerem  Durchmesser übergeht. Die konische Fläche  42 hat etwa. dieselbe Wirkung auf die sich  vorwärts     bewegenden    Gase wie die Quer  fläche der in     Fig.    2 gezeigten Hülse 25.

   Mit  ihrem     hintern    Ende stösst die Hülse 39, wenn  sie auf das am vordern Ende der Hülse 38  angeordnete Gewinde aufgeschraubt wird,  gegen einen Absatz der Hülse 27 und be  wirkt dort einen gasdichten     Abschluss.     Schlitze 20 sind in der Hülse 38 angeordnet,  um ein Austreten der Gase in den durch die  Hülse 27 begrenzten Raum zu ermöglichen.  



  Die in     Fig.5        dargestellte    Konstruktion       unterscheidet    sich von der in     Fig.    2 dar  gestellten dadurch, dass die Schlitze 20 der  letzteren durch Schlitze 47 im obern Teil  der innern Hülse 25 und die Schlitze 9 und  10 der     Fig.    2 entsprechend durch Schlitze 48,  49 in den     .Seitenwänden    der Hülse 30 ersetzt  worden sind. Überdies ist zu bemerken, dass  bei dieser Ausführungsform einem jeden  Schlitz oder Öffnung der einen Hülse ein  geschlossener     Wandteil    der andern gegenüber  steht.  



       Fig.    6 zeigt eine innere     Dämpfungskam-          mer    und eine äussere Hülse 30, die mit dem      entsprechenden Teil der in     Fig.    2 dargestellten  Vorrichtung im wesentlichen übereinstimmt.  Die äussere, hintere Hülse 27 weist einen  nach innen und hinten zulaufenden uridurch  brochenen Konus 52 auf, dessen innerstes  Ende 53 sich in .geringem     Abstaude    von der  äussern Fläche der Hülse 25 befindet.  



  Während in den     Fig.    2 bis 6 eine Kon  struktion mit hintereinander angeordneten       Dämpfungskammern        dargestellt    wurde, zeigt  die     Fig.    7 eine Kombination von koaxial an  geordneten Kammern, deren     Anordnung    auf  dem in     Fig.1    dargelegten Prinzip beruht.

         Fig.    8 zeigt einen vertikalen, senkrecht zur       Axe    der in     Fig.    7 gezeigten Vorrichtung ge  legten     Querschnitt.    Um die     Darstellung    zu  vereinfachen, ist diese Ausführungsform der       Dämpfungsvorrichtung    direkt auf die Lauf  mündung 5 aufgebracht, aber es ist klar, dass  sie auch an andern Teilen der Feuerwaffe  angebracht werden könnte.

   Bei dieser Aus  führungsform besteht die innerste     Dämp-          fungskammer    55 aus einer im wesentlichen       zylindrischen    Hülse, die mit ihrem hintern  Ende am Laufe angeschraubt ist und deren  vorderes Ende sich mit kleinerem Durch  messer nach vorn erstreckt und so eine Röhre  56 bilden, die an ihrem Ende mit Aussen  gewinde versehen ist, auf welches eine Mut  ter -57 aufgeschraubt werden kann, um das       Dichtungsmaterial    58, das die Verbindung  zwischen der innersten und der äussersten       Dämpfungskammer    abdichtet, zusammenzu  pressen. In der Wand des hintern zylin  drischen Teils dieser innersten Hülse sind  einander gegenüberliegende Schlitze 59 vor  gesehen.

   Am hintern Ende dieser innersten  Hülse ist das hintere Ende der mittleren  Hülse     @60    aufgeschraubt. Die letztere weist  im wesentlichen zylindrische Form auf, und  ihr vorderes Ende endigt in einem nach innen  gewölbten Abschluss 61, der mit Gleitsitz  auf der     äussern    Fläche der Röhre 56 der  Hülse 55 sitzt. Der obere und der     untere    Teil  dieser     Dämpfungskammer    ist mit in Abstän  den angeordneten Schlitzen     .62    versehen, wel  che in bezug auf die Schlitze 59 der Hülse  55 verschoben sind.

   Die Schlitze 62 können    in so grosser Zahl angeordnet sein,     da.ss    sie  sich nach vorn über den vordersten Schlitz  59 hinaus erstrecken, das heisst sie sind prak  tisch über die ganze Länge der mittleren       Dämpfungskammer    verteilt.  



  Die äusserste Hülse 63 ist mit ihrem     hin-          tern    Ende auf das hintere Ende der mitt  leren Hülse aufgeschraubt, während das vor  dere Ende der ersteren .die mittlere     Dämp-          fungskammer    vollkommen einschliesst. Das  vordere Ende 64 der äussersten Hülse ist  ähnlich geformt wie das der mittleren Hülse,  so dass eine Querfläche gebildet wird. Die  Hülse 63 sitzt mit Gleitsitz auf der äussern  Fläche des röhrenförmigen Teils 56 der  innersten Hülse. Das Dichtungsmaterial 58  ist zwischen den Enden der     äussersten    Hülse  und der Mutter 57 angeordnet. Die im  wesentlichen zylindrischen Hülsen 55, 60, 63  sind somit koaxial, aber in Abständen von  einander angeordnet.

   Die Wand der äussersten  Hülse 63 weist eine Mehrzahl von .Schlitzen  65 auf, die mit Bezug auf die Schlitze 62 der  mittleren Hülse verschoben sind, und jede  Hülse ist an ihrem vordern Ende mit einer  Querfläche versehen, gegen welche die Gase  aufstossen oder durch welche' dieselben so ge  leitet werden,     da.ss    sie dem Rücklauf der  Feuerwaffe entgegen wirken. Die aus dem  Lauf entweichenden Gase werden dabei  zuerst durch Schlitze 59 der innersten Hülse,  dann durch Schlitze 62 der mittleren Hülse  60, und endlich durch Schlitze 65 der  äussersten Hülse in die Atmosphäre geleitet.

    Dieser Weg ist gewunden und wird bedingt  durch den Druck und die \Geschwindigkeit  der Gase und durch den vorübergehenden       Einschluss    derselben durch den durch das  Geschoss in der Röhre 56 der innersten Hülse  55 erzielten Abschluss.  



  Die vorliegende Neuerung lässt sich auf  alle Feuerwaffen von jeder Type und jedem  Kaliber anwenden.  



  Bei vielen Maschinengewehren wird der  Mechanismus des Gewehres durch den     P%.ück-          lauf    betätigt. Meist ist aber der Rücklauf       -viel    grösser als zu dieser Betätigung erforder  lich ist, was auf die Lebensdauer und die      Genauigkeit der Waffe von nachteiligem  Einfluss ist. Wie zum Beispiel aus     Fig.    1 er  sichtlich ist, kann die auf dem Lauf be  festigte Hülse 6 so konstruiert sein,     dass    der       Rücklauf    auf ein Mass reduziert wird, das  gerade zur     Betätigung    des Gewehrmechanis  mus erforderlich ist.  



  Die Art und Weise, wie der Rücklauf       vermindert    wird, geht speziell aus den     Fig.    2  bis 8 deutlich hervor. Das aus der Mündung       austretende    Gas wird in eine innere und  hierauf in die mittlere oder nächste     Dämp-          fungskammer    geleitet (25, 28). Es ist er  sichtlich, dass die vordern Enden dieser Kam  mern einen geringen Durchmesser aufweisen.

    Die sich     vorwärts    bewegenden Gase prallen  auf die an die Öffnungen 17, 43, 56 an  schliessenden schrägen     resp.    quergelegenen  Wände auf und erteilen dem Lauf einen Stoss  nach vorn, dies zusätzlich einer dem Rück  lauf entgegenwirkenden Kraft, die vom  ersten Stoss der Gassäule auf die konischen  Flächen 7, 28, 52 der ersten     Ausgleichkam-          iner    herrührt. Bei .der Ausführung gemäss       Fig.    7 erfolgt die erste     Stosswirkung    der Gas  säule gegen die schrägen     resp.    quergelegenen  und verengten     Endteile    der innersten Hülse  55.

   Da aber die röhrenförmige     Verlängerung     56 verhältnismässig lang ist, wird das da  durchgehende Geschoss einen Abschluss bil  den, der länger dauert, als das bei bisher  bekannten Konstruktionen der Fall war. Da  durch wird die Wirkung verlängert. Die  verschiedenen Öffnungen sind rechtwinklig  dargestellt, sie könnten aber auch schräg sein  und dadurch .die dem Rücklauf entgegen wir  kende Kraft noch verstärken.  



  Im Gegensatz zu bekannten     Vorrichtun-          -en    treten beiden beschriebenen     Dämpfungs-          vorrichtungen    die Gase mit sehr geringer  Geschwindigkeit aus, so dass das Hoch  schlagen der Waffe auf ein     Mindestmass     reduziert wird: es wird jedoch die Erzeugung  von starken Schallwellen vermieden.  



  Ein weiterer Vorteil der beschriebenen       Ausführungen    liegt darin, dass das Mün  dungsfeuer verdeckt wird, auch bei unaus-         geglichenen    Ladungen, ohne Anwendung  einer     weiteren    speziellen Vorrichtung.  



  Die Ausbildung der verschiedenen Kam  mern ist dabei zweckmässig so, dass alle un  verbrauchten Pulverkörner vollständig ver  brannt werden. Dies kann dadurch erreicht       vierden,    dass der Weg der Gase, vor ihrem  Austritt ins Freie, verhältnismässig gross ge  halten wird.  



  Die Ausbildung der verschiedenen Kam  inern ist dabei gleichmässig, so dass alle un  verbrauchten Pulverkörner vollständig ver  brennen. Dies kann .dadurch erreicht werden,  dass ,die Öffnungen der Kammern verhältnis  mässig klein sind, so dass sie den Austritt  der     -Verbrennungsgase    verzögern, und zwar  so stark, dass alle     unverbrannten    aus dem  Lauf austretenden Körnchen vollständig ver  brannt werden.

   Die Wärme der Verbren  nungsgase in den Kammern fördert diese       Verbrennung.    Bei den Ausführungsformen,  bei welchen das Geschoss in einem röhren  förmigen Ansatz eintritt und dadurch die  Kammern vorübergehend nach vorn ab  schliesst, wird der Austritt der Verbren  nungsgase weiterhin gehemmt, so dass ge  nügend Zeit übrig bleibt, um sämtliche  Pulverkörnchen zu verbrennen.  



  Bei allen Ausführungsformen ist, wie die  Zeichnung zeigt, eine Kammer     vorhanden,     die von mindestens einer andern Kammer  mindestens teilweise umgeben ist, wobei  wenigstens eine der Kammern derart aus  gebildet ist, dass in einem     achsialen    Längs  schnitt durch dieselbe jede Wand zwei be  nachbarte Teile aufweist, die einen Winkel  miteinander einschliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf die Mündung von Feuerwaffen auf zubringende Dämpfungsvorrichtung, gekenn zeichnet .durch eine Kammer, die von min destens einer andern Kammer mindestens teil weise umgeben ist, wobei wenigstens eine der Kammern derart ausgebildet ist, dass in einem achsialen Längsschnitt durch dieselbe jede Wand zwei benachbarte Teile aufweist, die einen Winkel miteinander einschliessen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern mit Austrittsöffnungen für die Gase versehen sind, durch welche die Gase von einer Kammer in die andere übertreten und ins Freie strömen können.
    2. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .die Austrittsöffnun gen der äussern Kammer derart angeord net und so bemessen sind, dass die unter Druck .durch sie entweichenden Explo sionsgase dem Lauf eine vorbestimmte Bewegung erteilen. 3. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch gekennzeichnet, dass ausser den bisher genannten Kammern mehrere Kammern achsial hintereinander an geordnet sind.
    4. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kammern angeordnet sind, wobei die Wand der äussern Kammer durch eine konisch verlaufende Zwischenwand mit der Wand der innern Kammer verbun den ist. 5. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Kammern mit einem rohrartigen, das den Lauf verlassende Geschoss gerade um schliessenden Auslass versehen ist.
    6. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss die ein zelnen Kammern in bezug aufeinander beweglich sind. 7. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 6, an einer Feuerwaffe mit Rück lauf, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kammern vorgesehen sind, von welchen sich die eine mit dem Lauf bewegt, wäh rend .die andere unbeweglich ist.
    B. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, und 2, an einer Feuerwaffe, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kammern derart aus gebildet sind, dass alle unverbrauchten Pulverkörner vollständig verbrannt wer den. 9. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand sich nach vorn konisch verengt, .derart, dass sie die aus dem Laufe austretenden Gase in eine zweite leitet, deren Austrittsquerschnitt verengt ist, so dass die Gase diese letztere Kam mer unter Druck verlassen und dem Lauf eine vorbestimmte Bewegung erteilen.
    <B>10.</B> Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kam mern koaxial angeordnet sind. 1l. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 2, 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern gleichachsig angeordnet sind.
    12. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch, mit mehr als zwei miteinander verbundenen Kammern, dadurch gekenn zeichnet, dass an einer derselben ein röhrenartiger Ansatz vorgesehen ist, zum Zwecke, durch das sich bewegende Ge- schoss die Explosionsgase in diesem An satz abzuschliessen. 13. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen in zur Rohraxe geneig ten Ebenen liegen.
    @14. Dämpfungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die konische Zv.-ischenwand Durchbrechungen aufweist.
CH180722D 1934-03-26 1934-03-26 Auf die Mündung einer Feuerwaffe aufzubringende Dämpfungsvorrichtung. CH180722A (de)

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CH180722D CH180722A (de) 1934-03-26 1934-03-26 Auf die Mündung einer Feuerwaffe aufzubringende Dämpfungsvorrichtung.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2407451A1 (fr) * 1977-10-25 1979-05-25 Bensa Jacques Moderateur de son pour carabines et fusils
CN115031572A (zh) * 2022-05-27 2022-09-09 中国航空工业集团公司沈阳飞机设计研究所 一种炮口封闭膨胀减压装置

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FR2407451A1 (fr) * 1977-10-25 1979-05-25 Bensa Jacques Moderateur de son pour carabines et fusils
CN115031572A (zh) * 2022-05-27 2022-09-09 中国航空工业集团公司沈阳飞机设计研究所 一种炮口封闭膨胀减压装置

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