CH180748A - Rasierhobel mit anschliessbarem Klingenmagazin. - Google Patents

Rasierhobel mit anschliessbarem Klingenmagazin.

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CH180748A
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Company Magazine Repeati Razor
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Magazine Repeating Razor Co
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Description


  Rasierhobel mit     anschliessbar        em        Klingenmagazin.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Rasierhobel mit     anschliessbarem        Klin-          genmagazin,    welcher Hobel einen Klingen  <B>3</B> besitzt, aus welchem eine Klinge aus  gestossen und in welchen eine Klinge längs  weise durch eine     Auslassöffnung    im Maga  zin eingeführt werden     kann.     



  Dieser Rasierhobel zeichnet sich dadurch  aus, dass am     Klingenmagazin    ein     Anschluss-          fortsatz    zum Anschliessen des Magazins an  den Rasierhobel bei in gleicher Flucht lie  gendem     hlingenkanal    und     Auslassöffnung     vorgesehen ist, welcher     Fortsatz    dazu einge  richtet ist, um den Abstand zwischen den  Seitenwänden des     Klingenkanals    beim An  schliessen des Magazins an den Hobel zu ver  grössern.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand in     Fig.    1 bis 10 in einer beispiels  weisen Ausführungsform dargestellt. Es  zeigen       Fig.    1 eine Vorderansicht des Rasierho  bels und des     Klingenmagazins,    welche bei-    den Teile sich in einer zum Zusammensetzen  geeigneten Lage befinden,       Fig.    2 eine Oberansicht     auf    den Rasier  hobel und das angeschlossene     Klingenmaga-          zin,    wobei eine neue Klinge in den Rasier  hobel hineingebracht wird, die die alte  Klinge aus dem Rasierhobel ausstösst,       Fig.    3 eine Endansicht auf den Kopf des  in     Fig.    1 dargestellten Rasierhobels,

         Fig.    4 eine ähnliche Ansicht wie     Fig.    3,  wobei der     Anschlussfortsatz    des Magazins im  Schnitt dargestellt ist, um das     Ausein-          anderspreizen    der     Klingenklemmglieder    beim  Anschliessen des Magazins an den Hobel zu  zeigen:

         Fig.    5 ist eine schaubildliche Ansicht des  Magazins,       Fig.    6 eine schaubildliche Ansicht eines  Halters, der benutzt werden kann, um das  Magazin     mit    einem     Klingenstapel    als Ein  heit zu beladen,       Fig.    7 ein Mittellängsschnitt durch das  Magazin und     seinen        Klingenhalter,              Fig.    8     eine        Unteransicht    auf das eine  Ende des     Magazins,    wobei ein Schieber teil  weise herausgezogen ist,

         Fig.    9     und    10 zwei Teilschnitte     durch     den Rasierhobel, wobei in     Fig.    10 der An  schlussfortsatz des     Magazins    zum Einsetzen       in    den Rasierhobel bereit ist und in     Fig.    9  dieser     Fortsatz    des Magazins in den Hobel  eingesetzt ist.  



  Es sind verschiedene     Ausführungsformen     eines Rasierhobels mit einem     anschliessbaren          Klingenmagazin    möglich; in der Zeichnung  ist nur die als beste erachtete Ausführungs  form desselben als Beispiel dargestellt. Der  gezeichnete Rasierhobel besitzt einen Hand  griff 10, an dem drehbar ein vorderer Arm  11 angebracht ist; der Arm 11 ist um den  Zapfen 12     schwingbar,    um sein oberes Ende  in oder aus der Stützlage in bezug auf eine       Klingentragplatte    14 zu bringen.

   Die     Klin-          gentragplatte        trägt    die     Klinge    15 und be  sitzt einen Schutzteil 16.     An    dem Schutzteil  16 befinden sich die vordern Anschläge 17,  gegen welche sich die vordern Ecken der  Klinge 15 legen, wenn sich die Klinge in  der zum Rasieren     geeigneten    Lage befindet.

    Die     Klingentragplatte    14 bildet ein     Klemm-          glied    des Rasierhobels und besitzt eine im  rechten     Winkel    zu     ihr    liegende Verlänge  rung 18; diese Verlängerung 18 ist bei 19  gelenkig an der Verlängerung 21 des Hand  griffes 10 angebracht, so dass sie zu Reini  gungszwecken durch     Verschwenken    des  Armes 11 gesenkt werden kann, wobei der       Klingentragplatte    das     Nachuntenschwenken     ermöglicht wird.

   Das andere Klemmglied  besteht aus einer     obern    Platte 20, die am  Ende der am Handgriff 10 angeordneten  und gewöhnlich aus einem Stück mit demsel  ben bestehenden Verlängerung 21 angeordnet  ist. Die Verlängerungen 18 und 21 haben  einen kleinen Abstand voneinander und min  destens eine dieser     Verlängerungen    ist fe  dernd, um     ein    beschränktes Auseinander  spreizen dieser     Verlängerungen    zu ermög  lichen und ferner denselben nach Freigeben  des Handgriffes ein Festhalten der     Klinge     zu     gestatten.    Die (obere) Platte 20 besitzt    ein     Widerlager    22,

   das mit der     Hinterkante     der Klinge 15 zur Anlage     kommen    kann und  somit mit den vordern, mit den Klingen  ecken in Eingriff kommenden Anschlägen 17  zusammenarbeitet, um die     Klinge    fest     in    der  zum Rasieren geeigneten     Lage    zu halten. Die       Klingentragplatte    14 und die obere     Platte     20 bilden     mit    ihren respektiven Verlänge  rungen 18, 21 rechte     Winkel,    welche     inein-          andergefügt    und aneinander     gelenkt    sind.  



  Diese     Rasierhobelkonstruktion        ist    sehr  gut zur Herstellung aus Blech geeignet, und  ermöglicht in erster Linie die Verlängerung       2,1,    welche federnd nachgibt, eine Vergrösse  rung des Abstandes der Verlängerungen 18,  21 voneinander, um die Klinge von ihrer  vordern Berührung mit den Anschlägen 17  zu lösen. Gleichzeitig sind die Verlängerun  gen 18, 21 steif genug, um die     Klinge    fest  eingespannt zu halten und beim Rasieren ein       "Wackeln"    derselben zu verhindern.

   Werden  die beiden Verlängerungen 18 und 21 ausein  ander gespreizt, so sind nicht nur die An  schläge 17 und das     Widerlager        22    weiter  voneinander gedrückt, sondern auch die       Klingentragplatte    14 und die obere Platte  20 ein wenig weiter voneinander     entfernt,    so  dass die Klinge nicht mehr festgeklemmt ist.  



  Das Magazin 23 kann einen Vorrat von  Klingen halten, da es mit einem     Mittel    aus  gestattet ist, durch das die Klingen aus dem       3Iaaazin    gestossen werden können. Beim Zu  führen der Klingen zu dem Rasierhobel wird  jeweils eine Klinge aus dem Magazin aus  gestossen.  



  Die Klingen können zwar in das Maga  zin 23 von Hand einzeln eingelegt werden;  gewöhnlich werden sie jedoch in einem Hal  ter 24     (Fig.    6) angeordnet und bilden einen  Stapel 25. Der Halter kann leicht in das  Magazin eingesetzt werden und ist zwecks  Ersetzung der abgegebenen Klingen vom Ho  bel     entfernbar.    Bei der dargestellten Aus  führungsform des Magazins ist der Boden  durch eine bewegliche Grundplatte 26 ge  bildet. Die Grundplatte 26 ist bei 2 7 am Ge  häuse des     Magazins    aasgelenkt und ragt an  den Seiten bei 28 ein wenig nach oben.

        Weiterhin besitzt. die Grundplatte zum  Zwecke ihrer Betätigung eine Fingerrast 29  und eine Feder 30, welch letztere den     Klin-          genstapel    aufwärts drückt, da der Halter am  Boden eine Öffnung 3,1 aufweist, welche die  Feder 30 auf die unterste Klinge des Sta  pels 25 wirken lässt. Der Halter 24 kann  leicht von hinten in das Magazin eingebracht  werden, wenn die Grundplatte 26 herabge  lassen ist. Da die Feder 30 fest an der  Grundplatte 26 angebracht ist, ist sie beim  Einsetzen des Halters nicht im Weg. Der  Halter 24 gleitet in Bahnen 32, welche durch  Einbiegen der Bodenkanten der Seitenwan  dungen des Magazins gebildet werden.

   Der  Halter wird an einer Aufwärtsbewegung  durch die in ihrer Mitte eingedrückte Warze  33 verhindert, welche mit dem an der einen  Stirnwand des Magazins angeordneten Sperr  zapfen 34 zusammenwirkt.  



  Das     Magazin    besitzt ein Ausstossmittel in  Gestalt eines flachen Schiebers 35, der eine  Fingerrast 3.6 zur Ermöglichung seiner     Vor-          und        Rückwärtsverschiebung    trägt. Der Schie  ber kann bis zu einem Punkt zurückgezogen  werden, bei dem seine Vorderkante 37 sich  von dem hintern Ende des Stapels 25 frei  macht. Hierdurch kann die Feder 30 den  Stapel aufwärts gegen das obere Ende des  Magazins drücken, und der Schieber trifft  dann auf die oberste Klinge und kann zum  Ausstossen derselben aus dem Magazin be  nutzt werden.

   Das Magazin besitzt einen  einen     Klingenauslass    38     (Fig.    5) bildenden  und in gleicher Flucht mit dem Schieber lie  genden Schlitz, der breiter als die Klingen  ist, damit beim Ausstossen einer     Klinge    je  weils deren     Schneidkante    39 nicht an das  Ende 40 des     Klingenauslasses    stösst. Hier  durch wird gewährleistet, dass die     Klingen-          schneidli:a.nte    nicht mit dem Rand des Schlit  zes in Berührung kommt, so dass sie ihre  scharfe Schneide behält.  



  Um die Klingen aus dem Magazin in den  Kopf des Rasierhobels zu bringen, ist ein       Fortsatz    41 vorgesehen, der an einer Stirn  seite des Magazins hervorragt und in den  Raum zwischen den beiden Verlängerungen    18 und 21 des     Rasierhobelkopfes    hineinpasst  (vergleiche     Fig.    4     und    9). Der     Fortsatz    41  ist flach und weist einen Buckel 42 auf.  



  Der Buckel 42 spreizt beim Einstossen  zwischen die Verlängerungen 18 und 2'1 die  Seitenwände des     Klingenkanals    des Rasier  hobelkopfes auseinander und vergrössert auch  die Entfernung der     Anschläge    17 von dem       Widerlager    22. Dadurch wird die Klemm  wirkung der Klemmglieder 14 und 20 auf  die Klinge aufgehoben. Die freigebende  Lage der     Klemmglieder    ist in     Fig.    4 und die  Klemmlage derselben in     Fig.    3 dargestellt.

    Dieses Freigeben ermöglicht, dass die Klinge  vom einen Ende her leicht aus dem Rasier  hobel ausgestossen werden kann, wenn eine  folgende Klinge aus dem Magazin in den       Rasierhobelkopf    gedrückt     wird.     



  Das Magazin ist so angeordnet, dass die  Vorderkante 40 des     Mingenauslasses    38 ge  genüber den     Anschlägen    17 der     Klingentrag-          platte    zurücksteht. Die in den Rasierhobel  eintretende Klinge wird     in.    einer solchen  Bahn vorwärtsgedrückt, dass die Schneid  kante 39 der Klinge mit der vordern Kante  des     Auslasses    38 und den vordern Anschlä  gen 17 nicht in Berührung kommt.  



  Wenn der Schieber 35 ganz hineinge  drückt ist, befindet sich die neue Klinge auf  der     Klingentragplatte    mit ihrer     hintern     Kante am     Widerlager    2,2 anliegend. Das  Magazin wird alsdann fortgenommen.

   Hier  durch können die beiden Klemmglieder des       Rasierhobelkopfes    sich federnd     einander     nähern, und die Klinge wird durch das     Wi-          derlager    22. vorwärtsgedrückt, bis ihre     vor-          dern    Ecken auf die vordern     Anschläge    17  treffen.

       Fig.    2 zeigt in übertriebenem     Mass-          stabe    die in den     Rasierhobelkopf    eintretende  neue Klinge 15 und die aus diesem austre  tende abgenützte Klinge 151, wobei die ein  tretende Klinge 15 während der     Klingenbe-          wegung    hinten an der austretenden     Klinge     ansteht.

   Gemäss     Fig.    2 ist     durch        Abschrä-          gung    der vordern Kante 37 des     Schiebers     der eintretenden Klinge das Bestreben gege  ben, am hintern Teil des     Rasierhobelkopfes     anzuliegen.      Die beschriebene     Einrichtung    des Rasier  hobels zeigt, dass Klingen nacheinander in  den Rasierhobel gebucht werden können.

    Dies wird erreicht, ohne dass eine     Klinge          einzeln    gehandhabt werden muss, so dass die  Gefahr, sich in die Finger zu schneiden, be  seitigt     ist.    Die Klingen werden in den Ra  sierhobel ohne irgend eine Verletzung der       Klingenschneidkante    hineingebracht, da der  Mechanismus die Klinge mit ihrer Schneid  kante frei von irgend     einem    führenden Mit  tel dem Rasierhobel zuführt, bis - die Klinge  sich in einer zum Rasieren geeigneten     Lage     befindet, und dann befinden sich nur die  Ecken der Klinge in Eingriff mit den An  schlägen 17. .  



  Es können verschiedene Änderungen an  den verschiedenen Teilen vorgenommen wer  den; ohne dass man hierbei aus dem Bereich  der Erfindung     herauskommt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rasierhobel mit anschliessbarem Klingen- magazin, welcher Hobel einen Klingenkanal besitzt, aus welchem eine Klinge ausgesto ssen und in welchen eine Klinge längsweise durch eine Auslassöffnung im Magazin ein geführt werden kann, dadurch gekennzeich net, dass am Klingenmagazin (23) ein An- schlussfortsatz (41)
    zum Anschliessen des Magazins an den Rasierhobel bei in gleicher Flucht liegenden Klingenkanal und Auslass- öffnung (38) vorgesehen ist, welcher Fort satz (41) dazu eingerichtet ist, um den Ab stand zwischen den Seitenwänden (14 und 20) des Klingenkanals beim Anschliessen des Magazins an den Hobel zu vergrössern. UNTERANSPRüCHE 1.
    Rasierhobel mit anschliessbarem Klingen- magazin nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasierklingen kanal durch zwei Klingenklemmorgane (14, 18 und 20, 21) gebildet ist, welche einen Längskanal bilden, in den der An schlussfortsatz (41) des Magazins (23) zum Anschliessen des Magazins am Rä- sierhobel einsetzbar ist. 2.
    Rasierhobel mit anschliessbarem Klingen magazin nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussfortsatz (41) derart ausge bildet ist, dass die Vorder- und Rückwand des Klingenkanals beim Anschliessen des Magazins am Rasierhobel auseinander gespreizt werden. 3.
    Rasierhobel mit anschliessbarem Klingen magazin nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass bei am Hobel angeschlosse nem Magazin die Auslassöffnung des Ma gazins zum Klingenkanal des Rasier hobels seitlich leicht versetzt ist. 4.
    Rasierhobel mit anschliessbarem Klingen magazin nach Patentanspruch und Unter anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet, dass die den Rasierklingenkanal bildenden Klemmglieder (14, 18 und 20, 21) beim Herausziehen des Anschlussfortsatzes (41) aus dem Längskanal die Klinge im Klin- genkanal festklemmen, wobei eines der genannten Klemmglieder einen Schutzteil mit Anschlägen besitzt. 5.
    Rasierhobel mit anschliessbarem Klingen magazin nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeich net, dass jede der genannten Klemmglieder (14, 18 und 20, 21) eine Verlängerung (18 bezw. 21) besitzt, welche Verlänge rungen voneinander abstehen, und den Längskanal bilden. 6.
    Rasierhobel mit anschliessbarem Klingen magazin nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verlängerung (21) ein Widerlager (2,2) für den Anschlag des hintern Randes der Rasierklinge bildet, und dass wenigstens eine der genannten Verlängerungen Federwirkung _ aufweist, so dass beim Ausziehen des Anschlussfort- satzes (41) aus dem Längskanal das Wi- derlager (22) der Verlängerung (21) die Klinge in die Rasierstellung vorschiebt.
CH180748D 1933-07-20 1934-07-11 Rasierhobel mit anschliessbarem Klingenmagazin. CH180748A (de)

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