CH180773A - Kondenswasserableiter. - Google Patents

Kondenswasserableiter.

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CH180773A
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A-G Manometer
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Manometer A G
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  Kondenswasser     ableiter.       Bei bekannten     Kondenswasserableitern     mit     Schieberabschluss    und Schwimmerantrieb,  wie in     Abb.    1 schematisch dargestellt, ist  die Schieberauf     lagefläche    B als durchgehende,  ebene Platte ausgebildet. Der Schieber wird  also sowohl in geschlossenem     (Abb.    2), als  auch in geöffnetem Zustande     (Abb.    3) vom  Dampfdruck auf der ganzen Fläche F belastet.

    Bei der Bemessung des Antriebes für die  bekannten     Schieberbauarten    ist daher damit  zu rechnen, dass der Schieber in der     Öffnungs-          und    in der Schliessstellung, sowie in jeder  beliebigen Zwischenstellung mit der gleichen  Kraft auf seinen Sitz gepresst wird, dass also  auf dem ganzen     Schieberhub        S    die gleiche  zum Verschieben des Schiebers erforderliche  Kraft P zugrunde zu legen ist     (Abb.    4).  



  Bei den bekannten Ausführungen ist dieser  Tatsache insofern Rechnung getragen, als  der Schwimmerhebel B derartig ausgebildet  ist, dass der Schwimmerauftrieb dem Schwim  merhebel in jeder Stellung des Schiebers ein    möglichst konstantes Drehmoment erteilt.  Bedingung hierfür ist, dass die nutzbaren  Hebelarme     a    in allen Stellungen möglichst  wenig voneinander abweichen, das heisst die  Drehwinkel zwischen den äussersten Stellun  gen des Schwimmerhebels möglichst klein  gehalten werden. Damit trotz kleinen Dreh  winkels der erforderliche     Schieberhub        S    er  zielt werden kann, muss der Hebelarm b des  Schwimmhebels B verhältnismässig lang aus  geführt werden.

   Entsprechend der durch  Schwimmerauftrieb und Verschiebekraft P  gegebenen Übersetzung zwischen den beiden  Hebelarmen des Schwimmerhebels H erhält  daher auch der Hebelarm a zwangsläufig eine  beträchtliche Länge. Grosse Hebellängen be  dingen aber grosse und damit teure und  schwere Gehäuse für die betreffenden Dampf  wasserableiter.  



  Zwar sind     Kondenswasserableiter    mit  Schwimmerantrieb und in der Öffnungsstel  lung entlastetem     Abschlusssehieber    schon      vorgeschlagen worden; durch dieselben wird  aber der angegebene Nachteil nicht vollstän  dig beseitigt.  



  Erfindungsgemäss ist nun ein so grosse  Winkelausschläge     ausführender    Schwimmer  hebel vorgesehen mit in der     Öffnungsstellung     um soviel kürzerem wirksamem Hebelarm;  als in der Schliessstellung zum Bewegen des  Schiebers erforderlich ist, dass die auf den  Schieber ausgeübte Verschiebekraft mit der       Eröffnung    im gleichen Masse wie die jeweilige       Schieberbelastung    abnimmt.  



  Gemäss     Abb.        fi    ist der     Schiebersitz    B mit  einer möglichst schmalen, vorstehenden, rings  um die     Sitzöffnung    verlaufenden Dichtfläche  versehen. Während in der Schliessstellung       (Abb.    G), wie bei den bekannten Ausführungen  nach     Abb.    1 die volle     Schieberfläche        h'    für  die Berechnung der Kraft, mit der der Schie  ber     :

  4    auf den Sitz B gepresst wird, zugrunde  zu legen ist, verkleinert sich diese Fläche  mit zunehmender     Öffnung    des Schiebers, da  dieser die schmale Sitzfläche     überschleift.    In  der     Öffnungsstellung        (Abb.    7) ist die Be  rührungsfläche zwischen Schieber und Sitz  nur noch die kleine Fläche f. Entsprechend  dieser Verringerung der Druckfläche     verrin=          gert    sich auch mit dem Hub 8 die zum Ver  schieben des Schiebers erforderliche Kraft       (Abb.    8).

   Dementsprechend dürfen die wirk  samen Hebelarme     a    des Schwimmerhebels     Il     mit dem Hub abnehmen, wodurch die An  wendung grosser Verdrehungswinkel zwischen  den     Endstellungen    des Schwimmerhebels und  damit kurze Hebellängen<I>b</I> und     cc    ermöglicht  werden. Dadurch aber ergeben sich kleine,  leichte und billige Gehäuse für die betreffen  den     Dampfwasserableiter.     



       In    den     Abb.    1 und 5 sind vergleichs  weise     Schieberantriebe    gleicher Leistung dar  gestellt, das heisst die     Sitzöffnung,    der     Schie-          berhub    8, das     Übersetzungsverhältnis    des  Schwimmerhebels H in der Schliessstellung  und der Schwimmer C haben gleiche Grösse.  Die um die beiden Antriebe gezeichneten  Rechtecke     bezw.    die umschriebenen Kreise  geben ein Mass für die Grösse der jeweils  vorzusehenden Gehäuse.

   Ein Vergleich der    Abbildungen zeigt, dass der Erfindungsgegen  stand nicht nur wesentlich kleinere Gehäuse  ermöglicht als der bekannte     Schieberantrieb,     sondern dass er sich auch infolge seiner ge  drungenen Ausführung sehr gut einem Ge  häuse mit kreisrundem Querschnitt anpassen  lässt. Diese ist von besonderem Vorteil, wenn  zwecks guter Zugänglichkeit der Innenteile  des     Dampfwasserableiters    die Trennfuge zwi  schen beiden Gehäusehälften in die Zeichen  ebene gelegt werden soll, da nur bei der  Kreisform eine leichte Bearbeitung der an  den Gehäusehälften vorzusehenden Dicht  flächen möglich ist, besonders wenn diese  mit Vor- und Rücksprüngen zum Einlegen  der Dichtungen ausgeführt werden.

   Weiter  bietet die Kreisform des     Gebäusequerschnittes     Vorteile, wenn beide Hälften aus Stahlteilen  zusammengeschweisst oder im     Gesenk    ge  schmiedet werden sollen, da im ersten Falle  handelsübliche Rohre oder     Pressteile    verwen  det werden können, oder da die Druckvor  richtungen     bezw.    die     Gesenke    als einfache,  billige Drehkörper hergestellt werden können.  



  Bei der Ausführung des Erfindungsgegen  standes nach     Abb.    h besteht nun an sich  die Möglichkeit, dass der Schieber     A.    bei teil  weiser Öffnung um den Punkt D     (Abb.    9)  kippt. Bei darauf folgender Schliessbewegung  wird sich der Schieber infolge des Dampf  druckes wieder auf seinen Sitz auflegen.  Haben sich nun während des     Abhebens     Schmutzteilchen auf der schraffierten Fläche       Fs    festgesetzt, so geraten diese jetzt zwischen  Schieber und Sitz und können bei der     Gleit-          bewegung    eine Zerstörung der Dichtflächen  hervorrufen.

   Zur Verhinderung dieses Übel  standes ist bei der Ausführung nach     Abb.    10  eine Gleitschiene     .E    am     Schiebersitz    B an  geordnet, so dass der Schieber     g    in der Öff  nungsstellung auf den Flächen     F1    und     F2     aufliegt, wodurch eine     einwandfreie        Gerad-          führung    des Schiebers gewährleistet ist. Even  tuell auf den Dichtflächen liegende Schmutz  teilchen werden bei der gleitenden Schliess  bewegung des Schiebers fortgeschoben, können  also nicht zwischen die Dichtflächen von  Schieber und Sitz gelangen.

   Zur Sicherung      gegen seitliches Kippen können statt der  einen Schiene     E    auch mehrere, in gewissem  Abstand nebeneinander verlaufende Schienen  angeordnet werden.  



  Eine andere Ausführungsform zeigt     Abb_     11. Die Dichtflächen von Schieber A und  Sitz B sind, bezogen auf den Durchmesser  der     Schieberöffnung,    sehr schmal ausgeführt  und der Schieber ist auf seiner untern Seite  ausgehöhlt. Dadurch wird erreicht, dass der  Schieber in der Öffnungsstellung mit den  sehr kleinen, fast     punktförurigen    Flächen     Fs     auf dem Sitz aufliegt.

   Kippt jetzt der Schie  ber ein wenig, so erfolgt die Kippbewegung  um diese Punkte     Fa.    Beim Schliessen ist es  höchst unwahrscheinlich, dass gerade zwischen  die kleinen Flächen     Fs        Unreinigkeiten    fest  geklemmt werden; auf andern Teilen der  Dichtfläche, liegende Teile werden beim wei  teren Verschieben des     Schiebers    durch die  scharfe Dichtkante mit Sicherheit wegge  schabt, so dass     Undichtheiten    und Zerstörun  gen der Dichtflächen vermieden werden.  



  Alle Ausführungsbeispiele sind beispiels  weise für kreisrunde     Sitzöffnungen    dargestellt.  Der Erfindungsgedanke kann sinngemäss auch    auf Sitze mit     andersförmigen        Öffnungen,    etwa  mit länglichen Schlitzen, übertragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kondenswasserableiter mit Schwimmer antrieb und in der Offnungsstellung entlaste tem Abschlussschieber, dadurch gekennzeich net, dass ein so grosse Winkelausschläge ausführender Schwimmerhebel vorgesehen ist mit in der Öffnungsstellung um soviel kürze rem wirksamem Hebelarm, als in der Schliess stellung zum Bewegen des Schiebers erfor derlich ist, dass die auf den Schieber aus geübte Verschiebekraft mit der Eröffnung im gleichen Masse wie die jeweilige Schieber belastung abnimmt.
    UNTERANSPRUCH: Kondenswasserableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Sitz und Schieber bezogen auf den Durchmesser der Schieberöffnung sehr schmale Dichtflächen aufweisen, und dass der Schieber auf seiner untern Fläche ausgehöhlt ist, beides zum Zwecke, in der Öffnungsstellung kleine Auf liegeflächen zu erzielen.
CH180773D 1934-02-27 1935-02-26 Kondenswasserableiter. CH180773A (de)

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