CH180775A - Kältemaschinenanlage insbesondere bei Haushaltkühlschränken. - Google Patents

Kältemaschinenanlage insbesondere bei Haushaltkühlschränken.

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CH180775A
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refrigerating machine
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dependent
wall
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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Description


      Kältemaschinenanlage    insbesondere bei Haushaltkühlschränken.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Kältemaschinenanlage    mit einem Kühlraum,  insbesondere bei Haushaltkühlschränken, bei  der zwischen Verdampfer und     Verflüssiger     ein Drosselorgan angeordnet ist, das durch  ein oder mehrere Leitungselemente mit  engem     Durchflussquerschnitt    gebildet ist.  Bei bekannten Kältemaschinen ist das Dros  selorgan unmittelbar an den     Verflüssiger     angeschlossen. Diese Anordnung hat den  Nachteil, dass die     Anschlussstelle    an dem  meistens frei liegenden     Verflüssiger    unge  schützt ist und daher leicht beschädigt wer  den kann.

   Besondere Schutzvorrichtungen  für den Anschluss sind teuer und lassen sich  oft nur schwierig anbringen. Ausserdem zei  gen die bekannten Maschinen den Nachteil,  dass bei einer Reparatur oder bei Ersatz eines  beschädigten Drosselorganes durch ein neues  stets der     Verflüssiger    in Mitleidenschaft ge  zogen werden muss. Benutzt man ein     Kapil-          larrohr    als Drosselorgan, so lässt es sich  meistens nicht vermeiden, das     Kapillarrohr       an einer oder mehreren Stellen mehr oder  weniger scharf zu krümmen.

   Scharfe Krüm  mungen sind aber für     Kapillarrohre    inso  fern schädlich, als an diesen Stellen leicht  Teilchen der     Innenoberfläche    abplatzen, die  bald das Rohr verstopfen.  



  Bei Verwendung einfacher, durch Quer  schnittsverengungen gebildeter Drosselorgane  muss ausserdem dafür     .Sorge    getragen werden,  dass sich das Kältemittel während des Ex  pansionsvorganges mit Sicherheit stets in  dem bei der Bemessung der Durchgangs  öffnungen vorausgesetzten     vorwiegend    flüs  sigen Aggregatzustand befindet. Nur in  diesem Falle wird das Druckgefälle erzeugt,  das zur Erzielung der für die Kälteerzeu  gung dienlichen     Verdampfertemperaturen     erforderlich ist. Diese Bedingung ist erfüllt,  wenn keine die     stetige    Expansion störende  Wärmezufuhr an der     Drosselvorrichtung     auftreten kann.  



  Dies wird unter Beseitigung der vorher  erwähnten Nachteile dadurch erreicht, dass      das Drosselorgan im Innern der den Kühl  raum umgebenden Isolierschicht angeordnet  und an einem an der Aussenwand des Kühl  raumes festgelegten Teil eines Gehäuses an  geschlossen ist, während ein anderer mit     denn     festgelegten Teil lösbar verbundener Ge  häuseteil mit der vom     Verflüssiger    kommen  den Leitung in Verbindung steht. Der Ge  häuseteil, an den das Drosselorgan ange  schlossen ist, wird zweckmässig gleichfalls  innerhalb der Isolierschicht angeordnet und  mit der Aussenwand des Kühlraumes etwa  durch Löten dicht verbunden.

   Bei Verwen  dung eines aus mehreren Düsen gebildeten       Drosselorganes    werden zweckmässig die Dü  sen dergestalt in dem die Isolationsschicht  durchsetzenden Teil des Kältemittelweges  angeordnet, dass sich in diesem ein dem  Temperaturverlauf in der Isolationsschicht  entsprechender Expansionsverlauf des Kälte  mittels ergibt.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung dargestellt, und zwar  zeigt       Fig.    1 einen Kühlschrank mit Kühlma  schine, teilweise im Schnitt,       Fig.    2 einen Schnitt durch das zwischen       Verflüssiger    und Drosselorgan geschaltete  Gehäuse,       Fig.    3 einen     Schnitt    durch eine andere  Ausführungsform des Drosselorganes mit  dem Gehäuse.  



  Gemäss     Fig.    1 und 2 ist über einen  zylindrischen     Kühlgutbehä.lter    10, der einen  Kühlraum 11 umschliesst, ein Verdampfer  12 geschoben, der aus zwei     ineinanderge-          steckten    Gefässen 13, 14 besteht, die einen  spiralförmigen     Verdampferraum    15 ein  schliessen. Um den     Kühlgutbehälter    10 ist  ein     Isoliermantel    16 gelegt, der nach aussen  durch einen Blechmantel 17 geschützt wird.

    Auf der Rückseite dieses Mantels 17 ist ein       Verflüssiger    18 befestigt, dem ein Verdich  ter 19 Kältemittel unter Drück durch eine  Leitung 20 zuführt, das er zuvor aus dem  Verdampfer 12 über eine Leitung 21 abge  saugt hat. In     deni        Verflüssiger    18 wird das  Kältemittel gekühlt und verflüssigt und    muss dann durch eine     @lro" < l@-orrichtiui@     strömen, in der es auf     dc,ii        Vi#riLinpf(@nlri@,-l;     abgedrosselt wird.

   Als Drosselorgan ist.     liier     ein     Kapillarrohr    22 benutzt, das aussen     uin     den Kühlbehälter 10 gewunden ist. also  innerhalb der Isolation 16 geschützt liegt.  Dieses     Kapillarrohr    22 ist nun nicht unmit  telbar in den     Verflüssiger    18 eingeführt,  sondern ragt mit dem einen Ende in einen  Gehäuseteil     \)5    (Fix. 2), mit dem es dicht  verlötet ist. Der Teil 25 ist mit der Innen  seite des Aussenmantels 17 durch     Lötung     dicht verbunden und ragt durch eine -Öff  nung im Mantel 17 nach aussen. Mit dem  Teil 25 ist ein anderer Gehäuseteil 24 mit  tels Schrauben verbunden.

   Die Anschluss  stelle des Drosselrohres 22 an den Gehäuse  teil 25 liegt also geschützt innerhalb der  Isolation und kann infolgedessen nicht be  schädigt werden. Das Gehäuse 24, 25 ver  legt man zweckmässig an eine Stelle, zu der  das Drosselrohr 22 geradlinig oder in einem  leichten Bogen, also ohne scharfe Krüm  mung geführt werden kann, damit die  Innenfläche des Drosselrohres durch Biege  beanspruchungen nicht beschädigt wird. Der  ausserhalb des Mantels 17 liegende Gehäuse  teil 24 ist durch eine Leitung 2,6 mit dem       Verflüssiger    18 verbunden. Zwischen beide  Teile 24, 25 des Gehäuses ist eine Dichtungs  buchse 27 eingesetzt, in der ein Sieb 28     ein-          gebördelt    ist.

   Durch das     Einbördeln    des  Siebes 2:8 in die Dichtungsbuchse werden be  sondere Auflager- und Dichtungsflächen für  das Sieb erspart. Ausserdem bilden Sieb und  Dichtungsteil eine Baueinheit, die leicht her  ausgenommen und ausgewechselt werden  kann.  



  Beim Ausführungsbeispiel der     Fig.    3 be  steht das Drosselorgan aus einer Anzahl  hintereinander geschalteter Düsen     22',    die  durch hülsenartige, an der Decke mit Durch  trittsöffnungen versehene Einsatzkörper ge  bildet sind und mit ihren zylindrischen  Wandungen     iii    einem die Isolation 16 quer       durchdringenden,    als Düsenhalter dienenden  Rohr 32 dicht     eingepasst    sind, dessen eines  Ende in den spiralförmigen Verdampfer-           raum    15 mündet und dessen anderes  Ende mit einem     Gehäuse    24, 25 verbunden       i-4,

      an das die vom     Verflüssiger    18 kom  rnende Leitung 26 angeschlossen ist. Das  Rohr 3 ist in ein Schutzrohr 36 gesteckt,  das mit der     Verdampferaussenwand    14 und  mit dem     Blechaussenmantel    17 fest, zum.     Bei-          ,spiel    durch Löten, verbunden ist. In den  untern, erweiterten offenen Teil des Rohres  36 ist eine von aussen leicht zugängliche  Schraube 37 eingeschraubt, durch die unter       Zwisehenlage    einer Ringdichtung 38 das  Rohr 32 dicht im Schutzrohr 36 und damit  auch das Gehäuse 24, 25 am Kühlbehälter  festgelegt wird. Mit dem Gehäuseteil 25 ist  der Teil 2 4 lösbar verbunden, um die  Drosselvorrichtung leicht ausbauen zu kön  nen.

   Zu diesem Zweck braucht nur noch die       Schraube    3 7 gelöst und der Teil 25 mit dem  Rohr     3\?,    in dem die Düsen 22' sitzen, her  ausgezogen zu werden. Diese Anordnung  gestattet also ein leichtes Auswechseln des  Düsensatzes. U m Fremdkörper von den Dü  sen fernzuhalten, ist in das Gehäuse 25 ein  Sieb 28 eingesetzt, das zweckmässig in einem  zwischen den beiden Gehäuseteilen 24, 25  eingelegten Dichtungsteil 27 eingebördelt ist  und so mit diesem eine Baueinheit bildet.  Hinter die letzte Düse, in Richtung des       Kältemittelflusses    gesehen, kann noch ein       Filter    geschaltet sein, das aus einem mit  geringem Spiel in das Rohr 3,2     eingepassten,     mit Längsnuten 33 versehenen Körper 34  besteht.

   Dieses Filter hält auch bei etwa  eintretender rückläufiger Bewegung des  Kältemittels die feinsten Fremdkörper zu  rück und wirkt ausserdem auch als Drossel  organ. Ein derartiges Filter kann man auch  anstatt des Siebes 28 oder ausser diesem Sieb  vor dem Düsensatz anordnen.     Man    kann das  Drosselorgan auch so ausbilden, dass die Boh  rung ,jeder folgenden Düse kleiner ist als die  der vorhergehenden, so dass man einen all  mä.hlieh sich verengenden     Durchlass    für das  Kältemittel erhält.

Claims (1)

  1. PATENANSPRUCH: Kältemaschinenanlage mit einem Kühl raum, insbesondere bei Haushaltkühlschrän- ken, bei der zwischen Verdampfer und Ver- flüssiger ein Drosselorgan angeordnet ist, das durch ein oder mehrere Leitungselemente mit engem Durchflussquerschnitt gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel organ (22, 22') im Innern der den Kühl raum (11) umgebenden Isolierschicht (16) angeordnet und an einem an der Aussenwand (17) des Kühlraumes festgelegten Teil (25) eines Gehäuses angeschlossen ist, während ein anderer mit dem festgelegten Teil lösbar verbundener Teil (24) des Gehäuses mit der vom Verflüssiger (18) kommenden Leitung (26)
    in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Verflüssiger verbundene Ge häuseteil (24) ausserhalb und der mit der Drosselvorrichtung (22) verbundene Teil (25) innerhalb der Aussenwand (17) des Kühlraumes angeordnet ist. 2. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen beiden Teilen des Gehäuses (24, 25) ein Dichtungsteil (27) angeord net ist, der zusammen mit einem Sieb (28) eine Baueinheit bildet.
    3. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das .Sieb (28) in den Dichtungsteil (27) eingebördelt ist. 4. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1 bis 3, mit einem Kapillarrohr als Drosselorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Kapillarrohres (22) frei in das Gehäuse (24, 25) hineinragt.
    5. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch, mit einem Drosselorgan, das aus mehreren hintereinander in den Kälte mittelweg geschalteten Düsen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (22') dergestalt in dem die Isolations schicht (16) durchsetzenden Schutzrohr (36) des Kältemittelweges angeordnet sind, dass sich in diesem ein dem Tempe- raturverlauf in der Isolationsschicht entsprechender Expansionsverlauf' des Kältemittels ergibt.
    6. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Düsen (22') umschliessendes und mit dem einen Ge häuseteil (25) verbundenes Rohr (32) in die nach aussen gewendete Mündung eines an den Verdampferraum (15) an geschlossenen Schutzrohres (36) lösbar und dicht schliessend eingesetzt ist.
    7. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (2'2') aus hülsenartigen, an der Decke mit Durchtrittsöffnungen versehenen Einsatzkörpern bestehen, deren zylindri sche Wandungen dicht schliessend an der Innenwand des mit dem einen Ge- häuseteil (25) verbundenen, die Düsen umschliessenden Rohres (32) anliegen.
    B. Kältemaschinenanlage nach Phentan- spruch und Unteranspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (36) mit der Verdampferwandung (14) und der die Isolationsschicht (16) um schliessenden Aussenwand (17) dicht ver bunden und durch eine Ringdichtung (38), die das die Düsen (22') um schliessende Rohr (32) umgibt, nach aussen dicht abgeschlossen ist. 9. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass hinter die Düsen noch ein Filter (34) geschaltet ist.
    10. Kältemaschinenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Drosselorgan (2'2) verbun dene Gehäuseteil (2'5) dicht mit der Aussenwand (17) des Kühlschrankes ver bunden ist.
CH180775D 1934-02-22 1935-01-19 Kältemaschinenanlage insbesondere bei Haushaltkühlschränken. CH180775A (de)

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