CH180794A - Lichtbogenstromrichter. - Google Patents

Lichtbogenstromrichter.

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CH180794A
CH180794A CH180794DA CH180794A CH 180794 A CH180794 A CH 180794A CH 180794D A CH180794D A CH 180794DA CH 180794 A CH180794 A CH 180794A
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CH
Switzerland
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arc
extinguishing
dielectric strength
periodic
ignition
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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      Lichtbogenstromriehter.       Zur     Gleichrichtung    von     Wecllselstr-om    oder       Urrrformung        voll    Gleichstrom in Wechselstrom  sind     Lichtbogenventile    bekannt, beispielsweise  der bekannte     Quecksilberdampfgleichrichter.     In neuerer Zeit hat man auch vorgeschlagen,  für die     Steuerung    der     Licbtbögen,    welche die  Umrichtung des Stromes bewirken, Licht  bogenkammern mit     Druckluftblasung    zu ver  wenden.

       üfan    erzielt hierdurch erhebliche  Sperrspannungen     all    den     Elektrodenstrecken.     



  Bei den bekannten Stromrichtern mit       Druckluftlöschung    und feststehenden Elek  troden erfolgt die Zündung durch periodische  Spannungsstösse. Diese Art der Zündung hat  jedoch verschiedene Nachteile, insbesondere  ist eine nachteilige elektrische     Beanspruchung     der Einrichtung damit verbunden.  



  Nach der     Erfindung    wird ein     Lichtbogen-          strornrichter,    insbesondere ein solcher mit  feststehenden Elektroden, bei welchem die       Lichtbogenlöschung    und die darauffolgende    Sperrung des     Stromdurchganges    durch     strö-          rnendes    Druckgas erfolgt, dadurch wesent  lich verbessert, dass     diP    Zündung des Licht  bogens durch periodische Herabsetzung der  Durchschlagsfestigkeit des     Lichtbogenraumes          herbeigefübrt    wird.  



  Hierdurch ist erreicht; dass die     Zündspan-          nung,    bezogen auf gleiche Werte der Sperr  und     Brennspannung    erniedrigt werden kann.  Man vermeidet hierdurch einerseits hohe Span  nungsstösse zum Zünden, anderseits braucht  man keine     Elektrodenbewegung    oder     beson-          dereElektrodenausbildung        (AnordnungSpitze-          Platte)    zur     Erleichterung    der Zündung zu  verwenden, sondern kann mit Vorteil eine  feststehende     Elektrodenanordnung        verwenden,     die z.

   B. lediglich für eine günstige Druck  gaslöschung bemessen ist. Zum Beispiel ver  wendet man zweckmässig einen isolierenden  Löschkanal mit einer zentral nach zwei Rich  tungen gegen die feststehenden Elektroden-      spitzen gerichteten Druckluftströmung, welche  es gestattet, mit besonders kurzen Löschzeiten  hohe Stromstärken zu unterbrechen.  



  Die     Erfindung    hat den weiteren Vorzug,  dass man durch die periodische Herabsetzung  der Durchschlagsfestigkeit des Lichtbogen  raumes die Phasenablösung der Mehrphasen  gleichrichtern beschleunigt und durch die  frühere Zündung der nächstfolgenden Phase  die Kurvenform des gleichgerichteten Stromes  und damit den Wirkungsgrad verbessert.  



  Man kann auch die Wirksamkeit der  löschenden     Druckgasströmung    periodisch ver  ringern oder unterbrechen. um dadurch bei  der durch die Gasströmung erreichten hohen  Sperrspannung trotzdem die     Zündspannung     verhältnismässig niedrig zu machen. Zur  Zündung     @    des Lichtbogens kann man perio  disch Medien geringerer Durchschlagsfestig  keit als normale Luft in den     Lichtbogenraum     einführen. Beispielsweise kann man heisses  Gas oder Edelgas oder Wasserstoff in den       Lichtbogenraum    bringen.

   Man kann auch  durch periodische Einwirkung von     Ionisie-          rungsmitteln,    zum Beispiel Bestrahlung, die  Durchschlagsfestigkeit der     EIPktrodenstrecke     periodisch vermindern. In dem darauffolgen  den Löschvorgang werden die Ladungsträger  aus dem     Lichtbogenraum    durch die löschende  Gasströmung wieder fortgespült.  



  In     Abb.    1 und 2 der Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel     derErfindung        dargestelllt.          Abb.    1 stellt einen Querschnitt durch die  Achse des     Lichtbogenstromrichters    dar,     Abb.2     einen Schnitt senkrecht zu dieser Achse.  



  1 und 2 sind die beiden feststehenden  Elektroden des Stromrichters, zwischen denen  der Lichtbogen, welcher die Stromrichtung  bewirkt, gezündet wird. Ein verhältnismässig  enges Isolierrohr 3 bildet eine Hülle für den       Lichtbogenraum,    welche in der Mitte eine  ringförmige     Zuflussöffnung    4 für die Zufüh  rung des gasförmigen Löschmittels zum Licht  bogenraum besitzt. An das Rohr 3 schliesst  sich ein isolierendes Gehäuse     "o    an, welches  das Rohr 3 rings umgibt und einen     .Speicher-          raum    6 für das gasförmige Löschmittel um  schliesst.

   In diesen Speicherraum mündet    die     Zuflussleitung    7 für das gasförmige     Lösch-          mittel,    beispielsweise gewöhnliche kalte unter  Druck stehende Luft. 8 bis<B>11</B> sind Düsen,  die an ein Ringrohr 12 angeschlossen sind  und deren     Ausflussöffnungen    dem     Lichtbogen-          raum    innerhalb der Hülle 3 zugekehrt sind.  An das Ringrohr 12 ist eine Zuführungslei  tung 13 angeschlossen. Durch diese wird  ein Mittel von geringerer Durchschlagsfestig  keit als normale Luft, beispielsweise sehr  heisse Luft oder hochionisierte Gase, zuge  führt. Bei Verwendung von Heissluft können  das Ringrohr 12 und die Düsen 8 bis 11  mit einer Wärmeisolation umgeben sein.

   In  dem Ringraum 12 befindet sich ein ringförmi  ger     Verschlussschieber    14 für die Düsen 8  bis 11. Dieser     Verschlussschieber    besitzt in  gewissen regelmässigen Abständen     Öffnungen     vom lichten Querschnitt der Düsen, welche  die Verbindung der Düsen mit dem Ring  raum 12 herstellen, so oft sie sich mit dem  Düsenquerschnitt decken. Der Schieber 14  läuft mit einer ganz bestimmten Geschwin  digkeit um.

   Er erhält diese Umlaufbewegung  zum Beispiel durch ein Synchrontriebwerk,  welches von dem Wechselstrom des Strom  richters angetrieben wird und ähnlich aus  gebildet sein kann wie bei den bekannten  Synchronuhren, zum Beispiel als     Ferraris-          Triebwerk.    Das Übersetzungsverhältnis in  diesem Synchronantrieb und der Abstand der  Löcher im Schieber ist so gewählt, dass die       Mündungen    der Düsen 8 bis 11 nach je einer  vollen Periode des Wechselstromes für eine  kurze sich über den     Stromnulldurchgang    er  streckende Zeitspanne freigegeben werden.  



  Die Wirkungsweise dieses Lichtbogen  stromrichters geht aus dem Schaubild     Abb.    3  hervor,. In diesem ist i die Wechselstrom  kurve über die Zeit t aufgetragen.     Während     eines ansteigenden Astes der Wechselstrom  kurve wird im Zeitpunkt To über den Zeit  raum     ti    Heissgas oder ein anderes Mittel von  geringer Durchschlagsfestigkeit durch die  Düsen 8 bis 11 in den     Elektrodenraiim    ein  gelassen. Der Lichtbogen zündet dann zwi  schen den Elektroden 1 und 2, beispielsweise  im Zeitpunkt     Ti,    wo die Spannung an diesen      Elektroden einen genügenden Wert erreicht  hat, um die     schlechtisolierende    Strecke zu  durchschlagen.

   Im Zeitpunkt     T2    setzt das  Einblasen von Löschgas, zum Beispiel Druck  luft, durch die Zuleitung 7 ein und hält über  einen Zeitabschnitt 12, das heisst bis zum       Stromnulldurchgang,    an. Das periodische Ein  lassen der Druckluft kann durch synchron  mit dem Wechselstrom angetriebene Ventile  erfolgen, die in die Zuführungsleitung 7 ein  gebaut sind. Dieses Spiel wiederholt sich  bei allen folgenden     Wechselstromperioden,     so dass im Zeitpunkt     Ts    wieder das Einströ  men des     Mediums    geringer Durchschlags  festigkeit, im Zeitpunkt T4 das Einströmen  des Löschmittels einsetzt.  



  Das Löschmittel bewirkt durch die an  gegebene Ausbildung der Vorrichtung eine  sehr gute Säuberung des     Lichtbogenraumes,     da es den mittleren Teil des Lichtbogens  Unter Druck setzt und von hier nach beiden  Seiten gegen die Elektroden expandiert, wo  durch es alle ionisierten Gase und Metall  dämpfe aus der mittleren Zone beseitigt.  Der Speicherraum     ss    bewirkt, dass diese Säu  berungswirkung über den     Stromnulldurch;     gang stark anhält, wodurch der Lichtbogen  ranm mit der nötigen Geschwindigkeit eine  hohe Durchschlagsfestigkeit erhält, um danach  die Wiederzündung des Lichtbogens nach den       Stromnulldurchgängen        T5,        Tc    usw. zu ver  hindern.

   Die sich ausbildende     Löschmittel-          strömung,    welche den Lichtbogen während  der Löschung auf die kürzeste geradlinige       Entfernung    der Elektroden 1, 2 stabilisiert  und den Lichtbogen als konzentrische Hülle       urngibt,    ist in der     Abb.    1 durch die Pfeile  15 veranschaulicht.    Der Schieber 14 ist so ausgebildet und  besitzt eine solche Umlaufgeschwindigkeit  dass die Verbindung der Düsen mit dem Ring       raum    12 immer während der Zeitabschnitte       ti    hergestellt wird. Die Verbindung sämt  licher Düsen 8 bis 11 wird gleichzeitig her- ,  gestellt.

   Der Druck des einströmenden Gases  ist genügend hoch gewählt, damit es sehr  rasch den ganzen     Elektrodenraum    füllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lichtbogenstromrichter, insbesondere mit feststehenden Elektroden, bei welchem die Lichtbogenlöschung und die darauffolgende Sperrung des Stromdurchganges durch strö mendes Druckgas erfolgt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zündung des Lichtbogens durch periodische Herabsetzung der Durch schlagsfestigkeit des Lichtbogenraumes her beigeführt wird. UNTERANTSPRÜCHE 1. Lichtbogenstromrichter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirksamkeit der Druckgasströmung an den Elektroden periodisch verringert oder unterbrochen wird.
    2. Lichtbogenstromrichter nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch periodische Zuführung von Medien geringerer Durch schlagsfestigkeit in den Lichtbogenraum. 3. Lichtbogenstromrichter nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch periodische Einwirkung von Ionisierungsmitteln auf den Lichtbogenraum.
CH180794D 1934-01-12 1934-12-19 Lichtbogenstromrichter. CH180794A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE180794X 1934-01-12

Publications (1)

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CH180794A true CH180794A (de) 1935-11-15

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ID=5712828

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CH180794D CH180794A (de) 1934-01-12 1934-12-19 Lichtbogenstromrichter.

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CH (1) CH180794A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895628C (de) * 1936-09-06 1953-11-05 Wilhelm Becker Lichtbogen-Gleichrichter
DE1001494B (de) * 1952-05-19 1957-01-24 Paul Lippke Einrichtung zum Messen der Dicke einer bewegten Bahn

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895628C (de) * 1936-09-06 1953-11-05 Wilhelm Becker Lichtbogen-Gleichrichter
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