CH180798A - Gasregelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer. - Google Patents

Gasregelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer.

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CH180798A
CH180798A CH180798DA CH180798A CH 180798 A CH180798 A CH 180798A CH 180798D A CH180798D A CH 180798DA CH 180798 A CH180798 A CH 180798A
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gas
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Inventor
Co G M B H Junkers
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Junkers & Co
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      Gasregelvorrichtung,    insbesondere für Flüssigkeitserhitzer.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Gas  regelvorrichtung, insbesondere für Flüssig  keitserhitzer, mit einem Regelglied, durch  das die zum Brenner strömende Gasmenge  konstant gehalten wird. Um die Regelvor  richtung den verschiedenen Verhältnissen  (Heizwert, Dichte des Gases) am Gebrauchs  ort leicht anpassen und die Gasmenge inner  halb eines gewissen Bereiches einstellen zu  können, hat man bereits eine den Mengen  regler umgehende Leitung vorgesehen und in  dieser Umleitung ein Drosselorgan angeord  net, durch das die durch die Umgangsleitung  strömende Gasmenge beliebig geändert wer  den kann. Bisher hat man diese Umgangs  leitung durch Aussparungen, Bohrungen usw.  im     Reglergehäuse    selbst hergestellt.

   Dies  hat aber den Nachteil, dass das Gehäuse  umständlich und schwer herzustellen ist und  ein besonderer Arbeitsaufwand für die Bear  beitung der     Begrenzungsflächen    des     Umlei-          tungskanals    nötig ist.  



  Die Erfindung besteht darin, dass das  zum Regeln der Gasmenge dienende Organ,    zum Beispiel ein Schwimmer, in einem Ein  satz (Glocke oder Tasse) angeordnet ist, der  zusammen mit dem Gehäuse des Reglers  einen     Umführungsweg    für das Gas begrenzt.  Es ist zwar schon bekannt, bei Gasreglern  eine Haube vorzusehen, innerhalb derer das  Regelglied sich bewegen kann. Diese be  kannte Haube dient aber lediglich dazu, bei  Reglern mit absteigender Leitung das Gas  unter das Regelorgan zu führen. Eine Um  führung ist hier nicht vorhanden.  



  Zweckmässig ist der Einsatz mit einem  Hals versehen, der als Führung für den  Schwimmer und zweckmässig zur Aufnahme  von Teilen eines etwa vom Flüssigkeitsstrom  betätigten Ventils, zum Beispiel einer Ven  tilfeder, dient.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, und zwar  zeigt:       Abb.    1 einen senkrechten Schnitt durch  einen mit einem     Gasmengenregler    ausgerüste  ten Teil einer Armatur der Flüssigkeits  erhitzer, und           Abb.    2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der       Abb.    1.  



  10 ist ein Gehäuse, in welches Gas bei  11 eintritt. In dem Gehäuse sitzt ein Gas  hahnküken 12, das durch eine Feder 13 in  die Kükenbohrung gedrückt wird. Ein Ventil  14, das von dem Flüssigkeitsstrom betätigt  wird, beherrscht den Gasdurchgang. Das  Gehäuse 10 wird durch einen Deckel 15 ab  geschlossen, der einen     Gasauslass    16 enthält,  an den sich die zum nicht gezeichneten  Brenner führende Gasleitung anschliesst. Zur  Regelung der     durcbfliessenden    Gasmenge wird  ein Schwimmer 17 benutzt, der in einem  Einsatz 18 sitzt. Der Einsatz besteht aus  einer mit     Gasdurchlassöffnungen    30 versehenen  Tasse 19 und einem Hals 20, an dem der  Schwimmer 17 geführt wird.

   Der Hals 20  enthält Öffnungen 21, die von der     obern     Kante des Halses 20 mehr oder weniger  überdeckt werden. Der Hals 20 dient gleich  zeitig zur Aufnahme einer Belastungsfeder 22  für das flüssigkeitsgesteuerte Ventil 14. Er  enthält zu diesem Zwecke eine Zwischen  wand 23, gegen die sich das eine Ende der  Feder legt. Der Hals 20 des Einsatzes ist  in die     Auslassbohrung    16 eingeschraubt, so  dass der Einsatz leicht ausgewechselt werden  kann. Zwischen     Uahngehäuse    und Einsatz  liegt ein Filzring     2.1,    der beide Teile gegen  einander abdichtet.

   Der Einsatz 18 begrenzt  nun zusammen mit dem Gehäuse 10 und dem  Deckel 15 einen     Umführungsweg    25, der  den Mengenregler umgeht und direkt zu  den     Auslassöffnungen    21 führt. In einer  Biegung des Umgehungskanals 25 liegt eine  Drosselvorrichtung, die aus Einstellschei  ben 24 von verschiedener Höhe besteht.  Die Einstellscheiben 24 sind auf einen Bol  zen 26 aufgereiht. Je nach Zahl und Grösse  der Einstellscheiben -wird der     Umführungs-          weg    mehr oder weniger gedrosselt und damit  die den Mengenregler 17 umgehende Gas  menge kleiner oder grösser gehalten.  



  Das über das geöffnete Ventil 14 zuflie  ssende Gas durchströmt den Ringspalt zwi  schen dem Aussenrand des Schwimmers und  dem Einsatz und hält dabei den Schwimmer    17 in der Schwebe. Mit seiner obern Kante  drosselt der Schwimmer den durch die Aus  trittsöffnungen 21 fliessenden Gasstrom soweit  ab, bis die unter und über der Schwimmer  scheibe entstehende Druckdifferenz dem Ge  wicht des Schwimmers das Gleichgewicht  hält. Steigender     bezw.    fallender Vordruck  bewirkt ein Heben     bezw.    Senken des Schwim  mers 17 so lange, bis wieder     Gleicbgewich-          zwischen    dem Schwimmergewicht und der  diesem entgegenwirkenden     Druckdifferenz     vorhanden ist.

   Es wird also auf konstante       Druckdifferenz,    das heisst konstante Gas  menge geregelt. Gas strömt nun ausser über  den Ringspalt auch über den. Umgehungs  kanal 25 zu den     Auslassöffnungen    21. Durch  die mehr oder weniger starke Drosselung       der-Umgehungsleitung    25 mittels einer ent  sprechenden Zahl von Einstellscheiben 27  kann die Gasmenge entsprechend den am       GebrauchsortvorhandenenVerhältnissen    (Heiz  wert, Dichte des Gases) und je nach der Grösse  des Gerätes eingestellt werden.

   Zum Aus  gleich der Ausführungsunterschiede des Ge  häuses und der Einbauteile dient eine Vor  einstellung durch eine     Schraube    28, die nach  der Einstellung verschlossen wird, so dass  sie von aussen nicht zugänglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasregelvorrichtung, insbesondere fürFlüs- sigkeitserhitzer, mit einem die Gasmenge konstant haltenden Regelglied und einer das Regelglied umgehenden Leitung, dadurch ge kennzeichnet, dass das zum Regeln der Gas menge dienende Organ (17) in einem Einsatz <B>(18)</B> angeordnet ist, der zusammen mit dem Gehäuse (10, 15) der Regelvorrichtung die Umgehungsleitung (25) begrenzt. UNTERAN SPRtrCHE 1. Regelvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatz mit einem Hals (20) versehen ist, der als Füh rung für das Regelorgan (17) dient. z.
    Regelvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däss der Hals (20) zur Aufnahme einer ein Gasventil (14) belastenden Feder (22) dient. 3. Gasregelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz in den Deckel (15) des Reglergehäuses eingeschraubt ist. 4. Gasregelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drossel vorrichtung in einer Biegung des Umge- hungskanals (25) im Reglergehäuse (10) angeordnet ist.
    ä. Gasregelvorrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel vorrichtung. aus aneinandergelegten auf einem Führungsstift aufgereihten Schei ben (27) verschiedener Höhe besteht.
CH180798D 1934-05-09 1935-05-04 Gasregelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer. CH180798A (de)

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CH180798D CH180798A (de) 1934-05-09 1935-05-04 Gasregelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943261C (de) * 1939-11-26 1956-05-17 Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt Mengenregler fuer Gase und Fluessigkeiten
DE1053800B (de) * 1953-12-17 1959-03-26 Vaillant Joh Kg Gasmengenregler mit Schwimmerteller
DE977149C (de) * 1953-03-13 1965-04-01 Vaillant Joh Kg Wassermengenregler fuer gasbeheizte Durchlauferhitzer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE943261C (de) * 1939-11-26 1956-05-17 Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt Mengenregler fuer Gase und Fluessigkeiten
DE977149C (de) * 1953-03-13 1965-04-01 Vaillant Joh Kg Wassermengenregler fuer gasbeheizte Durchlauferhitzer
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