CH180827A - Hochfrequenzempfangsanordnung, insbesondere zum Empfang von Funkbakensignalen. - Google Patents

Hochfrequenzempfangsanordnung, insbesondere zum Empfang von Funkbakensignalen.

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CH180827A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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      Hoehfrequenzempfangsanordnung,    insbesondere zum Empfang     von          Funkbakensignalen.       Bei Empfangsanordnungen für     Funk-          halzen    wird zwecks Gewichts- und Raum  ersparnis derselbe     Niederfrequenzteil    dazu  verwendet, verschiedene Signalarten zu ver  stärken.

   So sind zum Beispiel getrennte       Hochfrequenzverstärker    und Gleichrichter  vorgesehen, durch welche die Hauptsignale  der Funkbake, welche die     Rechts-Links-          Abweichung    anzeigen, auf     genommgn    werden,  und ein anderer     Hochfrequenzempfänger     und     Gleichriehter,    der die Zeichen der Vor  signalstrahlung oder -Strahlungen der Funk  bake aufnimmt. Die von den Gleichrichtern  abgegebenen     Niederfrequenzenergien    werden  jedoch, um möglichst an Gewicht und Raum       züu    sparen, einem gemeinsamen     Niederfre-          quenzverstärker    zugeführt.

   Die Einzelheiten  der Hochfrequenz- und     Gleichrichterkreise     interessieren im Zusammenhang mit der im  folgenden beschriebenen Erfindung nicht.  Es sei jedoch erwähnt, dass die Erfindung  sinngemäss auch bei solchen Empfangsanord-         nungen    anwendbar ist, die andern Zwecken  dienen, als die Signale von Funkbaken auf  zunehmen.  



  Die bisher für den genannten Zweck  vorgeschlagenen Empfangsanordnungen ha  ben Einrichtungen zur     Amplitudenregelung,     die an sich bekannt sind und darauf be  ruhen, dass im Ausgangskreis des Nieder  frequenzteils ein Teil der Niederfrequenz  energie gleichgerichtet und durch die so er  zeugte Gleichspannung die Empfindlichkeit  des     Hochfrequenzverstärkers    oder     Audions     gesteuert wird, und zwar in gleicher Weise  die des     Rochfrequenzteils,    der die Haupt  signale der     Funkbake    aufnimmt,

   und die des  Empfängers für die Zeichen der     Vorsignal-          strahlung.    Gemäss einem andern Vorschlag  wird der gemeinsame     Niederfrequenzver-          stärker    geregelt. Dies hat den Nachteil, dass  beim Annähern an die     Vorsignalstrahlung     oder beim Überfliegen dieser     Strahlung    zu  gleich die Empfindlichkeit des Empfängers      für die Aufnahme der Hauptsignale verrin  gert     wird.     



  Die Erfindung schlägt eine selbsttätige       Amplitudenregelung    vor, die lediglich durch  eines der Signale, zum Beispiel das Haupt  signal, gesteuert wird, und nur zur     Ampli-          tudenregelung    dieser Signalart dient. Dies  ist im folgenden an einem Beispiel erläutert.  



  Die Zeichnung zeigt ein Schema der als  Beispiel gewählten Empfangsanordnung.  Die     Funkbakensignale    werden mit einer       Antenne    A, die der     Vorsignalstrahlung    mit  einem Dipol D empfangen. Es ist hier an  genommen, dass die Funkbake beispielsweise       mit    einer Welle von etwa 7 m arbeitet und  die     Vorsignalstrahlung    mit einer Welle von  beispielsweise 3 m. Die     Funkbakensignale     werden durch einen     Hochfrequenzverstärker     H verstärkt und einem     Audion    G, zugeführt,  dessen Schaltungseinzelheiten hier nicht in  teressieren.

   Die     Vorsignale    werden durch ein       Audion        G.,    gleichgerichtet. Der Ausgangs  kreis von     G,    und     G,    ist mit einer Wicklung  1     bezw.    2 eines Transformators     verbunden,     der im Gitterkreise des ersten     Niederfre-          quenzrohres    N, liegt.

   Ausserdem sind eine  zweite und dritte     Niederfrequenzstufe        N.2     und     Nvorgesehen.    Die dritte     Niederfre-          quenzstufe        N3    ist mit der zweiten     N2    über eine  Siebanordnung gekoppelt, die den Zweck  hat, der Stufe     N3    lediglich die     Bakensignale,     nicht aber die Zeichen der     Vorsignalstrah-          lung    zuzuführen. Die Zeichen der     Vorsignal-          strahlung    werden über einen Transformator  3 abgenommen.

   Dieser ist durch einen Kon  densator 4 und eine Selbstinduktionsspule 5  auf den Ton der     Vorsignalstrahlung        abge-          stimmt.    In Reihe mit dem Transformator 3  liegt ein .Sperrkreis 6, der auf die Frequenz  der     Funkbake    abgestimmt ist.  



  Im praktischen     Betriebe    wird zur Zeit  bei der Funkbake     mit    einem Kennton von  1150 Hertz und bei der     Vorsignalstrahlung     mit 700     bezw.    1700 Hertz gearbeitet. Es ist  selbstverständlich möglich, wenn mit ver  schiedenen     Vorsignalstrahlungen    gearbeitet  wird, den     Transformatorkreis    auf die ver  schiedenen Töne dieser Strahlungen mehr-    wellig abzustimmen oder verschiedene Trans  formatoren vorzusehen.  



  Die Primärwicklung eines Transforma  tors 7 ist mit Hilfe einer Selbstinduktion     ss     und eines     Kondensators    9 auf den     Bakenton     (zum Beispiel 1150) abgestimmt, das heisst  bildet für diese Frequenz einen     Serienreso-          nanzkreis.    Im Sekundärkreis des Transfor  mators 7 liegt ein Sperrkreis 10, der auf die       Bakenfrequenz        abgestimmt    ist, zu dem  Zweck, einen     Kurzschlussweg    für die Vor  signalfrequenz zu schaffen. Über einen  Transformator 11 ist die dritte     Niederfre-          quenzstufe        N,    angekoppelt.  



  Die Übersetzungsverhältnisse der Trans  formatoren werden in an sich bekannter  Weise dimensioniert. Die Selbstinduktions  spulen der     Serien-    oder Sperrkreise sind mit  Eisenkernen ausgerüstet. Als Kernmaterial       wird    hochlegiertes Blech bester Qualität be  nutzt.  



  Der Transformator 11 hat zwei Sekun  därwicklungen, deren eine mit dem Gitter  kreis der     Niederfrequenzstufe        N#,    verbunden  und über deren andere ein Gleichrichter 12  angeschlossen ist. Der     Gleichrichterkreis     wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich,  durch Widerstände 18, 14 vervollständigt.  Parallel zu 14 liegt ein     Kondensator    15 so  grosser Kapazität, dass er einer besonders  starken Beruhigung dient. Durch die abge  nommene Gleichspannung     wird    die Gitter  vorspannung der     Audionröhre    G, beeinflusst.

    Hierdurch wird der     Gleichriehtungseffekt     der     Audionröhre    geändert, denn die Gleich  richtung     'wird    je nach der     Vorspannung     mehr oder weniger vollkommen. Dies be  deutet nichts anderes, als dass die Lautstärke  geändert wird.  



  Man könnte auch daran denken, die       Lautstärkeregelung    in der sonst in der       Rundfunktechnik    gebräuchlichen Art, das  heisst in der     Hochfrequenzstufe    vorzuneh  men. Dieses Verfahren hat aber den Nach  teil, dass es bei sehr kurzen Wellen nicht  einwandfrei arbeitet.

   Bei den kurzen Wel  len ist     nämlich    der     kapazitive    Einfluss der       Hochfrequenzröhren    so gross, dass selbst bei      noch so starker Verschiebung der Gitterver  spannung eine     Lautstärkeregelung    nur in  sehr beschränktem Umfange stattfindet, da  die Röhren die Hochfrequenz     kapazitiv    hin  durchlassen und diese Wirkung auch durch  extrem hohe Gitterverspannungen nicht auf  gehoben werden kann. Wird dagegen die       Regelung    in der     Gleichrichterstufe    des  Ultrakurzwellenempfängers vorgenommen,       wie    vorstehend beschrieben, so ergeben sich  die     erwähnten    Nachteile nicht.

   Der     kapazi-          tive    Übergang von Hochfrequenz über die       Gleichrichterröhre,    die Hochfrequenz     kann     hier natürlich genau so     auftreten    wie beim       Hochfrequenzrohr,    ist belanglos, weil die  folgenden Stufen     Niederfrequenzstufen    sind  und die Hochfrequenz daher keinen Einfluss  mehr auf die Niederfrequenz     haben    kann.  



  J bedeutet eine Anzeigevorrichtung, die  gleich der im vorstehenden beschriebenen  Empfangsanordnung, wenn diese zur Auf  nahme von     Bakensignalen    dient, auf einem  Fahrzeuge, zum Beispiel einem Flugzeuge  oder Schiff, untergebracht ist.  



  Zur Durchführung der     Erfindung    kön  nen grundsätzlich alle bekannten Methoden  der Amplituden- oder     Lautstärkeregelung     angewendet werden. Es ist gleichgültig. ob  die Beeinflussung mit Hilfe einer Wider  standsanordnung, mit Hilfe einer fremdge  steuerten Röhre oder dergleichen erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzempfangsanordnung, insbe sondere zum Empfang von Funkbakensig- nalen, bei welcher der Niederfrequenzteil zugleich verschiedene Signalarten verstärkt, dadurch gekennzeichnet, dass eine selbst tätige Amplitudenregelung vorgesehen ist, die lediglich durch eine der Signalarten ge steuert wird und nur zur Amplitudenrege- lung dieser Signalart dient. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ampli- tudenregelung in einer Gleichrichterstufe des Ultrakurzwellenempfängers durchge führt wird. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Beruhigungsmittel _ für den regelnden Gleichstrom vorgesehen sind. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeich net durch eine Siebanordnung, durch welche verschiedene Signalarten vonein ander getrennt werden. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Siebmittel Selbst induktionsspulen mit Kernen aus legier tem Blech enthalten.
CH180827D 1934-08-14 1935-03-01 Hochfrequenzempfangsanordnung, insbesondere zum Empfang von Funkbakensignalen. CH180827A (de)

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