CH180934A - Zwirnmaschine mit Einrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen Zwirnung. - Google Patents
Zwirnmaschine mit Einrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen Zwirnung.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/003—Twisting machines in which twist is imparted from the supply packages, e.g. uptwist
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/52—Ring-and-traveller arrangements
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Description
Zwirnmaschine mit Einrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen Zwirnung. Beim Zwirnen auf den bisherigen Zwirn maschinen mit Abzug des Fadens über den Kopf von der laufenden Zwirnspindel wird mit einer Zwirnstrecke gearbeitet, deren Länge bis zum Fadenführer ständig wechselt infolge Abzuges des Fadens vom obern bis zum untern Ende der stehenden Spule der Zwirnspindel und umgekehrt. Dieser ständige Wechsel der Länge der Zwirnstrecke ergibt eine entsprechende Verschiedenheit bezw. Ungleichmässigkeit der Zwirnung, was als grosser Nachteil empfunden wird.
Um nun eine gleichmässige Zwirnung zu erreichen, sind bei der Zwirnmaschine gemäss der Erfindung Ringbank und Zwirnspule ortsfest gelagert, so dass die Fadenstrecke von der Zwirnspule zum Läufer annähernd konstant und verhältnismässig klein ist zur Strecke vom Läufer bis zu dem über einen festen Fadenführer und einen bewegten Faden führer erreichten Festhaltepunkt, damit die Zwirnstrecke immer die gleiche Länge hat.
Dies ergibt eine entsprechend gleich- mässige Zwirnung der behandelten Textil fasern.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der erfindungsgemässen Maschine ver anschaulicht, und zwar zeigt: Fig..1 einen Aufriss, Fig. 2 einen teilweisen Grundriss und Fig. 3 einen zum ersten versetzten Aufriss. In Fig. 1 bezeichnet 1 die Zwirnspindel der einzelnen Arbeitsstelle, 2 die auf die Spindel aufgesetzte Spule mit Bewicklung 3, von welcher aus der noch ungezwirnte Faden durch einen Läufer 5 hindurchgeht, der sich auf dem ortsfesten Läuferring 6 befindet.
Vom Läufer 5 aus geht der Faden 4 zu einem festen Fadenführer 7 und in der Folge zu einem beweglichen Fadenführer 8, von wo aus er die Aufwickelspule 9 erreicht; 7 ist der sogenannte untere Fadenführer und 8 der sogenannte Changierfadenführer. Die Aufwickelspule 9 wird durch Reibung von der Lieferwalze 10 angetrieben.
Infolge ortsfester Lagerung der Ringbank und der Zwirnspule ist die Strecke 5 bis 3 annähernd konstant und verhältnismässig klein zur Strecke 5 bis 7 bis 8 ; es hat daher praktisch die Strecke zwischen dem Fest haltepunkt (Klemmpunkt zwischen den Wal zen 9, 10) und der Zwirnspule 3, die Strecke also, die in jedem Moment der Zwirnung unterliegt, immer die gleiche Länge. Hier durch wird erreicht, dass der Faden in seiner gesamten Länge eine sehr gleichmässige Zwirnung erhält.
Der Läuferring ist vorteilhaft wenigstens annähernd auf halber Höhe der Bewicklung der Zwirnspindel angeordnet, und zwar ist er fest mit der Spindelbank verbunden, an welcher die einzelne Spindel 1 festgemacht ist.
Mit Rücksicht auf die sehr hoben Arbeits drehzahlen ist es bei Spulen mit grösserem Durchmesser empfehlenswert, den Läuferring mit einer Schmierung zu versehen. Zu diesem Zwecke ist beim gegebenen Beispiel dem Läuferring 6 aussenseitig ein kleiner Schmier behälter 11 zugeordnet und im Läuferring 6 ein Docht 12 in einer Nut 13 angeordnet; vom Behälter 11 aus wird die Schmier flüssigkeit durch Kanäle dem Docht 12 zu geleitet und durch diesen gleichmässig über den ganzen Umfang auf der Innenseite des Läuferringes 6 verteilt. Dadurch wird der Reibungswiderstand des Läufers 5 und somit dessen Abnützung ganz erheblich herabge setzt. Beim gezeichneten Beispiel ist der Schmierbehälter 11 an einen den Läuferring 6 tragenden Stützring 14 angegossen, wel cher durch Streben 15 mit der Spindelbank fest verbunden ist.
Die erfindungsgemässe Einrichtung lässt sich, ausser in Verbindung mit einer fest stehenden Spindel gemäss erläutertem Bei- spiel, selbstverständlich auch in Verbindung mit Schwenkspindeln verwenden, wenn also die erwähnten Streben an Schwenkarmen von Schwenkspindeln festgemacht sind.
Die erfindungsgemässe Einrichtung lässt sich an allen bestehenden gewöhnlichen Zwirnmaschinen mit horizontaler Aufwick lung nachträglich noch anbringen, was in wirtschaftlicher Beziehung von wesentlicher Bedeutung ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zwirnmaschine mit Einrichtung zur Er zielung einer gleichmässigen Zwirnung, da durch gekennzeichnet, dass Ringbank und Zwirnspule ortsfest gelagert sind, so dass die Fadenstrecke von der Zwirnspule zum Läu fer annähernd konstant und verhältnismässig klein ist zur Strecke vom Läufer bis zu dem über einen festen Fadenführer und einen bewegten Fadenführer erreichten Festhalte punkt, damit die Zwirnstrecke immer die gleiche Länge hat. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zwirnmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Läuferring wenigstens annähernd auf halber Höhe der Bewicklung der Zwirnspindel ange ordnet ist. 2.Zwirnmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Läuferring auf der Spindelbank der festen Spindel angeordnet ist. 3. Zwirnmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Läuferring in Verbindung mit Schwenkspindeln auf den Schwenkarmen befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH180934T | 1935-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH180934A true CH180934A (de) | 1935-11-30 |
Family
ID=4430388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH180934D CH180934A (de) | 1935-02-08 | 1935-02-08 | Zwirnmaschine mit Einrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen Zwirnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH180934A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3167902A (en) * | 1962-08-24 | 1965-02-02 | Owens Corning Fiberglass Corp | Apparatus for twisting fibrous strands |
| US3491528A (en) * | 1966-07-15 | 1970-01-27 | Tmm Research Ltd | Methods for plying or twisting yarns or filaments |
-
1935
- 1935-02-08 CH CH180934D patent/CH180934A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3167902A (en) * | 1962-08-24 | 1965-02-02 | Owens Corning Fiberglass Corp | Apparatus for twisting fibrous strands |
| US3491528A (en) * | 1966-07-15 | 1970-01-27 | Tmm Research Ltd | Methods for plying or twisting yarns or filaments |
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