CH181025A - Kopierwerkzeugmaschine. - Google Patents

Kopierwerkzeugmaschine.

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CH181025A
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CH
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Limited The Bristol Ae Company
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Bristol Aeroplane Company Limi
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Description


  Kopierwerkzeugmaschine.    Gegenstand vorliegender Erfindung be  trifft eine Kopierwerkzeugmaschine, z. B.  zum Fräsen, Bohren und dergleichen, mit  einem Antriebsmechanismus zur Erzeugung  einer relativen Pendelbewegung zwischen  Werkstück und Werkzeug und mit einer  Gleitkupplung zur Begrenzung des Aus  schlages der relativen Pendelbewegung, un  abhängig von dem Ausschlag der Antriebs  bewegung.  



  Durch vorliegende Erfindung wird die  Vereinfachung des     Ausschneidens    komplexer  und unregelmässiger Formen ermöglicht.  



  Dies wird bei der Kopierwerkzeug  maschine gemäss der Erfindung dadurch er  reicht, dass erfindungsgemäss die     Gleitkupp-          lung    als Reibungskupplung ausgebildet ist,  deren Antriebsteil mit einem konstanten  Ausschlag, der     mindestens    so gross ist wie  der grösste in Frage kommende Ausschlag  der relativen Pendelbewegung zwischen dem  Werkstück und dem Werkzeug, bewegt wird    und deren getriebener Teil sowohl die rela  tive Pendelbewegung zwischen Werkstück  und Werkzeug herbeiführt, als auch     ein     Musterstück gegenüber einem- Anschlag be  wegt,

   welch letzterer den Ausschlag der re  lativen Pendelbewegung zwischen dem Werk  stück und dem Werkzeug in Übereinstim  mung mit der Form einer     Leitöffnung    des  Musterstückes unabhängig vom Ausschlag  des     Antriebsteils    der Reibungskupplung be  grenzt.  



  Nebst der Pendelbewegung zwischen  dem Werkstück und dem Werkzeug kann  noch eine langsame kontinuierliche Relativ  bewegung in     einer    weiteren Richtung mit  tels eines     Schaltschraubenantriebes    in be  kannter Weise bewirkt werden. Es können  dabei ausserdem Mittel, z. B.     in.    Form eines       Nockenantriebes    zur automatischen Steue  rung des Winkels zwischen dem Werkzeug  und dem Werkstück in     Übereinstimmung    mit  der     Bewegung    des     Schaltschraubenantriebes         vorgesehen sein.

   Dies empfiehlt sich ins  besondere bei der     Verwendung    der Kopier  maschine zum     Einschneiden    der Schlitze in       Steuerschieberzylinder,    da hierdurch ermög  licht wird, den     richtigen        Winkel    zwischen  der     Wandung    eines Schlitzes und dem Zy  linderradius     automatisch    zu erhalten, wie im  nachstehenden näher beschrieben.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes     ist    in der Zeichnung dargestellt.       Fig.    1     und    2 zeigen     eine"        Stirnansicht    und  eine     Seitenansicht,    letztere im     Schnitt    nach       Linie    2-2 der     Fig.    1, einer     Maschine    zum  Einfräsen der     Schlitze        in    den Steuerzylinder  eines Verbrennungsmotors mit     Schiebersteue-          rung;

            Fig.    3 zeigt     einen    senkrechten     Schnitt     nach Linie 3-3 in     Fig:    2;       Fig.    4 zeigt     eine    Ansicht mit teilweisem       Schnitt    der Maschine mit geänderter Ein  stellung des     Fräskopfes,    und,       Fig.    5 eine     Ansicht    des     Fräskopfes    und  der Leitkurve     zur    Beeinflussung des Win  kels des     Fräsers    zum Werkstück.  



  Die gleichen Teile sind in den verschie  denen     Figuren    der Zeichnung mit gleichen       Überweisungszahlen    bezeichnet.  



  Die dargestellte     Maschine        weist        einen    in  nachstehend beschriebener Weise im Längs  sinn     verschiebbaren        Aufspannrahmen    10 für  das Werkstück, sowie     einen    drehbaren     Werk-          stückeinspannkopf    11 auf, in welchem der zu  bearbeitende Zylinder 12 mittels     Stiften    13  gehalten ist. Der     Einspannkopf    11 hat     einen     Flansch 40, mit     welchem,    er auf einem Ku  gellager 22 gelagert ist, welches auf eine  feste Büchse 31 aufgesetzt ist.

   Das andere  Ende des Zylinders 12 ist mittels einer     End-          scheibe    14 in zwei durch ein Lager 15 ge  trennten Teilen gelagert. Die Endscheibe 14  ist am Zylinder mittels einer     Schraube    43  gehalten, welche in ein Querstück 44 ein  geschraubt     ist,    das an Konsolen 45 des Rah  mens 10 festgeschraubt ist.  



  Der Zylinder 12 ist von jener Art, wie  sie bei luftgekühlten     Radialzylinder-Flug-          zeugmotoren    mit     Schiebersteuerung    verwen-         det    werden, und die Teile 16 und 17     sind     zum Einschneiden der Kühlrippen bestimmt.  In den zwischen den Kühlrippen liegenden  Teil 18 müssen Schlitze     eingeschnitten    wer  den, die nachher mit gleichgeformten Schlit  zen in einer     Schieberhülse    zusammenarbeiten  müssen, welche zwischen dem Zylinder und  dem innern Kolben hin und her bewegt und  gedreht wird.

   Auf der dargestellten Maschine  werden diese Schlitze des Zylinders erst von  dessen Innenseite und dann von dessen       Aussenseite    her     geschnitten.    Dabei greift der       Fräser    zuerst, wie in     Fig.    1 bis 3     gezeigt,     von innen     und    dann, wie in     Fig.    4 gezeigt,  von aussen an.

   Ein am Arm 20 sitzender       Fräskopf    19 ragt in     Fig.    1 bis 3 im Längs  sinn in den Zylinder hinein und eine im  Innern des Armes 20 gelagerte zentrale  Welle treibt mittels eines     Winkelradgetrie-          bes    bekannter Art den     Fräser    21     (Fig.    3),  welcher senkrecht zum Arm 20 aus dem       Fräskopf    19 herausragt.  



  Am drehbaren     Einspannkopf    11 ist mit  tels Schrauben 63 und     Passbolzen    64 ein das  Musterstück bildender     Musterring    23 be  festigt, welcher Leitöffnungen 24 aufweist,  deren Form mit jener der in den Zylinder 12       einzuschneidenden    Schlitze     übereinstimmt.     Die Schrauben 63 liegen an der äussern Lauf  bahn des Lagers 22 an und diese Beanspru  chung wird durch eine am Flansch 40 be  festigte     Ringplatte    68     aufgenommen.    Mit  dem Musterring 23 wirkt ein Anschlag 25  zusammen, der in einer Nabe 26 am Ende  eines Stützarmes 27     befestigt    ist.

   Der Stütz  arm 27 bleibt während des Arbeitsvorganges  fest, sitzt jedoch an einem Schlitten 28, so  dass seine Stellung     mittels        eines    Bolzens 29  eingestellt und gesichert werden kann; der       Schlitten    28 läuft auf einem     Führungsbett     65     (Fig.    4).  



  Wie auf der linken Seite der     Fig.    2 dar  gestellt, hat der     Aufspannrahmen    10 eine  Nabe 30, in welcher die das     Kugellager    22  tragende Büchse 31 gelagert ist. Ausserdem  ist unter     Vermittlung    eines Rollenlagers 33  eine Hülse 32 darin gelagert. Die Hülse 32  hat an ihrem äussern Ende einen Flansch,      an welchem eine     sektorförmige    Stütze 34  mittels Bolzen 35 befestigt ist. Am     innern     Ende der Hülse 32 ist ein aufgeschraubter  Ring 36 befestigt.  



  Die Stütze 34 hat eine innere Nut, in  welche ein gebogener Metallstreifen 37 ein  gepasst ist, an dessen Innenfläche ein     Rei-          bungsbelagstreifen    38     befestigt    ist. Der Strei  fen 37 ist mittels Bolzen in der Stütze 34  geführt und kann     mittels    Stellschrauben 39  ein      ärtsgeschraubt    werden, um den     Rei-          bungsbelagstreifen    38 in Berührung mit dem  Flansch 40 zu bringen, welcher, wie oben  beschrieben, am     Einspannkopf    11 befestigt  ist.

   Die Stütze 34 und der Flansch 40 bil  den auf diese Weise die beiden Teile einer  Reibungskupplung, und zwar die Stütze den  Antriebsteil und der Flansch 40 den getrie  benen Teil.  



  Wie in     Fig.    1 und 3 dargestellt, hat die  Stütze 34 eine vorragende Nabe, an welcher  eine     Verbindungsstange    41     angelenkt    ist,  welche in nachstehend beschriebener Weise  mittels einer Kurbel, wie     aus        Fig.    4 ersicht  lich, hin- und herbewegt wird, so dass die  Stütze 34 um die Drehase des Zylinders 16  hin und her geschwenkt wird.  



  Beim Betrieb der Maschine wird zuerst  der Zylinder 12 in der aus     Fig.    2 ersicht  lichen Lage eingespannt. Vor dem Fräsen  wird zuerst ein Loch 45 in die Zylinderwand  in einer solchen Lage gebohrt, dass es inner  halb des Umrisses einer der zu schneidenden  Schlitze liegt. Durch dieses Loch wird er  möglicht, den     Fräser    21 in die in     Fig.    3 dar  gestellte Lage einzuführen.  



  Wenn nun die Maschine in     Bewegung     gesetzt wird, bewegt sich der Rahmen 10 des       Arbeitsstückträgers        kontinuierlich    in einer  zur Achse des Zylinders 12 parallelen Rich  tung nach links oder rechts, indem er durch  eine nicht gezeichnete Spindel mit Mutter  angetrieben wird. Ausserdem wird die Stütze  34 mittels des hin- und hergehenden Lenkers  41     verschwenkt.    Wie aus     Fig.    3 ersichtlich;  ist der Ausschlag des drehbaren Einspann  kopfes 11 und damit des Werkstückes 12  durch die Umfangsausdehnung der Öffnung    24 begrenzt, in welche der ortsfeste Anschlag  25 hineinragt; anderseits ist der Ausschlag  der Stütze 34 konstant, und zwar wird der  selbe durch den Ausschlag des Lenkers 41 be  stimmt.

   Infolgedessen geht     die        Bewegung     des drehbaren     Einspannkopfes    11 weiter, bis  der Anschlag 25 an die     "V#7andung    der Öff  nung im     Musterring    23 anstösst. Die Bewe  gung des     Einspannkopfes    11 wird dann auf  gehalten und die Stütze 34 vollendet ihre       Schwenkbewegung,    wobei der     Reibungs-          belagstreifen    38 auf dem Flansch 40 gleitet.

    Beim Beginn des     Rückkehrhubes    der     Stütze     34 wird auf den     Einspannkopf    11 eine Rück  bewegung ausgeübt, welche sich fortsetzt, bis  der Anschlag 25 durch die Drehung des     Mu-          sterrringes    an die andere Seite der     Öffnung     24, in welche er hineinragt, anstösst. Es ent  steht also eine relative     Pendelbewegung        zw     sehen Werkstück und Werkzeug.  



  Während der durch den Eingriff des An  schlages 25 in die Öffnung 24 zugelassenen       Schwenkbewegung    der Stütze 34 dreht sich       natürlich    der Zylinder 12 ebenfalls gegen  über dem     Fräser    21, so dass der letztere das  Loch 45 in Umfangsrichtung     in    einem Aus  masse verbreitert, welches durch den zugelas  senen Schwenkausschlag des Zylinders be  stimmt wird. Es ergibt sich hieraus, dass die  Umfangsdimension des erweiterten Loches  45 jederzeit von der entsprechenden Um  fangsdimension der betreffenden Öffnung 24  abhängt.

   Die Öffnungen 24 sind so aus  gebildet, dass sich die richtige Form und  Grösse der in die Zylinderwandung einzu  schneidenden Schlitze ergibt, wobei natür  lich die Öffnungen 24     normalerweise    nicht  die gleiche Grösse und Form wie die zu  schneidenden Schlitze haben, da ihre genaue  Form von dem     Verhältnis    des     Fräserdurch-          messers    zum Durchmesser des Kopierbolzens  25 abhängt.  



  Infolge der     Längsbewegung    des Ein  spannrahmens 10 für das Werkstück kann  der Anschlag 25 die ganze Öffnung 24  durchlaufen, bis er das Ende derselben in       achsialer    Richtung erreicht hat. Alsdann  tritt ein automatischer Mechanismus bekann-           ter    Konstruktion oder eine     Handsteuerungs-          vorrichtung    in Wirkung, um die Längsbewe  gung des     Werkstückträgers    aufzuheben;

   die  Längsbewegung kann dann umgekehrt wer  den, so dass das andere Ende der     Öffnung    24  in     achsialer    Richtung durchlaufen     wird.    Das  Loch 45 könnte aber auch am einen     achsia.-          len    Ende des     Schlitzes    gebohrt     sein.     



  Der     Reibungsbelagstreifen    38 muss so  fest am Flansch 40 anliegen, dass sich der  für den     Fräser    21 erforderliche Gegendruck  ergibt, aber ein Gleiten     eintreten    kann, wenn  der Anschlag 25 an der Wandung der Off  nung 24 anstösst. Der     Anpressungsdruck    des       Reibungsbelagstreifens    38 auf den Kranz 40  kann mittels der Schrauben 39 eingestellt  werden.  



  Zum     Schneiden    von aussen ist der Fräsen  wie in     Fig.    4 dargestellt, angeordnet. Der       Werkstückträger    10 ist auf einer Seite an  geordnet, so dass der     Fräskopf    19 ausserhalb  des     Zylinders    sitzt. Die Verbindungsstange  41     ist    mit einer Kurbel 50 verbunden, wel  che durch ein     Stirnradgetriebe    51, 52 an  getrieben wird. Das Zahnrad 52     wird    von  der Maschinenwelle über ein ausziehbares  Gestänge und Universalgelenke angetrieben,  um die Bewegung des     Werkstückträgers    zu  zulassen.

   Das     Stirnradgetriebe    51, 52 und  die Kurbel 50 sind in einem Gehäuse 53 ein  geschlossen, welches mittels einer Stütze 54  im Maschinengestell 10 gelagert ist.  



  Bei     Verbrennungsmotoren    mit Schieber  steuerung hängt die Gestalt des Querschnit  tes der Schlitze     (Fig.    4) von     bestimmten          Verhältnissen    ab. Um zum Beispiel     ein     scharfes Schliessen des Schiebers zu errei  chen, ist die Wandung des Schlitzes schief  zum Zylinderradius, auf welchem die innere  Kante des     Schlitzes    liegt, geneigt.

   Diese       Neigung    kann     mittels    eines     entsprechend    ge  stalteten     Fräsers    erzielt werden, um jedoch  den     Neigungsgrad    in     Übereinstimmung    mit  der Längslage des Zylinders zu ändern, ist  am     Fräskopf    eine     Stütze    57 festgeschraubt.  welche eine Rolle 56 trägt, die an einer     Leit-          kurve    58 aufläuft. Die Form der Leitkurve       ist    am besten aus     Fig.    5 ersichtlich.

   Der         Fräskopf    19     wird    durch eine Zugfeder 59,  welche einerseits an einem Arm 60 des     Fräs-          kopfes    und anderseits an einem Lenker 61,  der an dem den     Anschlagsbolzen    25 tragen  den Rahmen 2 7 aasgelenkt ist, verankert ist,  in einer solchen Richtung angedrückt, dass  die Rolle 56 stets an die Leitkurve 58 an  liegend gehalten wird.  



  Die genaue Anordnung der Rolle 56, der  Leitkurve 58 und des Armes 60 ist aus       Fig.    5 ersichtlich und es ist klar, dass die  genaue Form der Leitkurve 58 von der spe  ziellen     Querschnittsform    abhängt, welche die  Wandung des auszuschneidenden     Schlitzes     erhalten soll. Wenn in der Darstellung nach       Fig.    4 und 5 der Zylinder nach links     (Fig.    5)  bewegt wird, fällt die Rolle 56 abwärts und  der     Fräskopf    bewegt sich in dem Uhrzeiger  sinne     entgegengesetzter    Richtung, wie     in          Fig.    4 dargestellt.

   Das rückwärtige Ende  des     Fräsarmes    20 ist in einem nicht dar  gestellten Halslager gelagert, welches die  oben beschriebene Schwenkbewegung des       Fräskopfes    zulässt.  



  Zur Beendigung des Vorganges des       Schlitzschneidens    wird der äussere Teil des  Schlitzes auf grössere     Abmessungen    einge  schnitten,     wie    in     Fig.    4 dargestellt. Dieser  erweiterte Teil 66 dient zum Anschluss einer       Gaseinlass-    oder     -auslassleitung    an den Zylin  der des Verbrennungsmotors.  



  Die beschriebene     Kopierwerkzeugmaschine     ist eine einfache     Einrichtung        zum.    Fräsen  komplexer oder unregelmässiger Formen. Der  Ausschlag des     Werkstückträgers    und damit  des Werkstückes ist unabhängig vom Aus  schlag der Verbindungsstange 41 und hängt  lediglich von der Form der Öffnung im  Musterstück ab.     Anstatt    das Werkstück zu  bewegen und das Werkzeug ortsfest zu hal  ten, könnte diese     Anordnung    natürlich auch  umgekehrt sein, das heisst das Werkzeug  könnte gegenüber dem Werkstück bewegt  und     verschwenkt    werden;

   hierbei würde der  Werkzeughalter den Musterring tragen und  der Ausschlag des Werkzeughalters würde  in gleicher Weise gesteuert     wie    der des Zy  linders bei der dargestellten     Maschine.    -      Es ist klar, dass die Anwendung der Er  findung nicht speziell auf das Einschneiden  von Schlitzen in Zylinder oder Steuerschie  ber beschränkt ist, sondern dieselbe kann  auch zum Einschneiden der Schlitze in die       Schieberbüchsen    von     Schiebermaschinen,     zum Schneiden von     Nockenprofilen    oder von  komplexen und unregelmässigen Formen im  allgemeinen verwendet werden.  



  Wenn es sich darum handelt, Formen zu  schneiden, welche nicht zylindrisch, sondern  eben sind, so muss die Relativbewegung zwi  schen dem Werkzeug und dem Werkstück  eine hin und her gehende geradlinige Bewe  gung anstatt einer Schwenkbewegung sein.  In diesem Falle muss das Musterstück als  Platte anstatt als Ring ausgebildet sein, und  die Gleitkupplung muss einen ebenen Rei  bungsbelag anstatt eines gebogenen Belages  erhalten.  



  Anstatt der beschriebenen Gleitkupplung  könnte auch eine Reibungskupplung verwen  det werden, bei welcher ebene Ringe     inein-          andergreifen,    etwa wie bei den bekannten       Lamellenkupplungen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kopierwerkzeugmaschine mit einem An triebsmechanismus zur Erzeugung einer re lativen Pendelbewegung zwischen Werk stück und Werkzeug und mit einer Gleit- kupplung zur Begrenzung des Ausschlages dieser relativen Pendelbewegung unabhängig vom Ausschlag der Antriebsbewegung, da durch gekennzeichnet, dass die Gleitkupp- lung als Reibungskupplung ausgebildet ist, deren Antriebsteil mit einem konstanten Ausschlag, der mindestens so gross ist wie der grösste in Frage kommende Ausschlag der relativen Pendelbewegung zwischen dem Werkstück und dem Werkzeug, bewegt wird und deren getriebener Teil sowohl die rela tive Pendelbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug herbeiführt,
    als auch ein Musterstück gegenüber einem Anschlag be wegt, welch letzterer den Ausschlag der re lativen Pendelbewegung zwischen dem Werk stück und dem Werkzeug in Übereinstim mung mit der Form einer Leitöffnung des Musterstückes unabhängig vom Ausschlag des Antriebsteils der Reibungskupplung be grenzt. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Kopierwerkzeugmaschine gemäss Patent anspruch, zum Fräsen von Öffnungen in die Wandung eines Hohlzylinders, da durch gekennzeichnet, dass das Muster- stück als zum Hohlzylinder konzentrischer und zusammen mit diesem die Pendel bewegung ausführender Zylinder ausgebil det ist, der mit einem Flansch verbunden ist, welcher den getriebenen Teil der Rei bungskupplung darstellt und an welchem ein Streifen Reibungsmaterial anliegt, der an der den Antriebsteil bildenden Stütze befestigt ist. 2.
    Kopierwerkzeugmaschine gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Vorschub des Werk stückträgers gegenüber dem Werkzeug in einer zur Axe des zu bearbeitenden Zy linders parallelen Richtung und eine eine Leitkurve aufweisende Vorrichtung zur automatischen Änderung des Winkels zwischen dem Werkzeug und der Zylin derwandung vorgesehen sind. 3.
    Kopierwerkzeugmaschine gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Werk stückträger gegenüber dem Werkzeug mittels eines Kurbelstangentriebes hin- und hergeschwenkt wird.
CH181025D 1934-04-19 1934-07-04 Kopierwerkzeugmaschine. CH181025A (de)

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