CH181086A - Sekundärstrahlenblende für die Untersuchung mit Röntgenstrahlen und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents
Sekundärstrahlenblende für die Untersuchung mit Röntgenstrahlen und Verfahren zu ihrer Herstellung.Info
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Description
Sekundärstrahlenblende für die Untersuchung mit Röntgenstrahlen und Verfahren zu ihrer Herstellung. Sekundärstrahlenblenden, die bei der Un tersuchung mit Röntgenstrahlen zwischen den zu untersuchenden Körper (Patient) und (lie bildauffangende Schicht (Leuchtschirm, photographische Schicht) gebracht -erden, sind bekannt.
Diese bekannten Sekundä-r- strahlenblenden bestehen in der Regel aus verhältnismässig dünnen, für Röntgenstrah len schwer durchlässigen streifenförmigen Gebilden (Lamellen), die äusserst regelmässig in ganz bestimmten Abständen voneinander und mit ihrer Längsrichtung quer (senkrecht oder geneigt) zur Röntgenstrahlenriehtung angeordnet sein müssen. Die Herstellung sol cher Sekundärstrahlenblenden ist deshalb be sonders schwierig und kostspielig, weil die einzelnen Lamellen nicht nur regelmässig über die ganze Blendenfläche verteilt,
son dern auch hinsichtlich ihrer Querrichtung auf die Strahlenquelle (Röntgenröhrenbrenn- fleck) zentriert sein müssen. Gemäss der Erfindung ist hier ein Fort schritt dadurch erzielt, dass die neue-Sekun- därstrahlenblende - an Stelle der streifen- förmigen, äusserst regelmässig anzuordnen den, zum Abblenden der unerwünschten Se kundärstrahlen dienenden, quer zur Röntgen strahlenrichtung verlaufenden Lamellen - nadelförmige Absorptionskörper aufweist.
Es kann eine (verhältnismässig grosse) Anzahl gleichartiger, vorteilhaft gleich dicker pris matischer oder zylindrischer, p'yramiden- stumpf- oder kegelstumpfförmiger Absorp tionskörper ("Nadeln" aus Schwermetall) derart über die Blendenfläche (Rasterfläche) verteilt sein, dass die Absorptionskörper mit ihrer Längsrichtung auf einen (im Endlichen oder im Unendlichen liegenden) Punkt bezw. auf eine (solche) Gerade ausgerichtet sind.
Es empfiehlt sich, dass die ausgerichteten Absorptionskörper regellos über die Blenden fläche verteilt sind. Die Absorptionskörper können auch hohl (Röhrchen, Hohlnadeln) sein.
Eine besonders vorteilhafte Wirkung der neuen Blende ergibt sich, wenn die Absorp tionskörper (Nadeln) sehr zahlreich und zu fallmässig (nur nach den Gesetzen der Wahr scheinlichkeit) angeordnet werden, jedoch so, dass die Nadeln über die ganze Blenden fläche (Rasterfläche) mit midestens ungefähr gleich grosser Dichte verteilt sind; die Na deln sollen (vergleiche den Begriff aus der kinetischen Gastheorie) in "idealer Unord nung" verteilt sein.
Als eines der vielen möglichen Ausfüh rungsbeispiele sei angeführt, dass auf 1 min= im Mittel etwa zwei Nadeln von 0,21 mm Durchmesser und 6,6 mm Höhe treffen können.
Im einfachsten Falle würde eine solche Rasterblende (Nadelraster) eine quer zur Faser geschnittene,(Holz-)Scheibe (etwa von Bäumen, die keine oder wenig hervortretende Jahresringe aufweisen) sein können; es kön nen dann nadelförmige Absorptionskörper aus einer schwermetallhaltigen Substanz her gestellt, durch Einbringen in die Gefässe der Holzscheibe in bestimmte Stellungen ge bracht und in diesen Stellungen durch die Gefässwandungen der Holzscheibe fixiert werden. Auch könnte eine homogene feste Substanz mit vielen Löchern versehen und in ähnlicher Weise mit Blei oder dergleichen ausgefüllt werden.
Ein. anderes Herstellungsverfahren für die neue Sekundärstrahlenblende besteht darin, dass man Nadeln (aus Blei oder der gleichen) * erforderlicher Abmessung auf einer glatten, eine Bindemittelschicht auf weisenden Fläche (gelatinierte Metallplatte oder dergleichen) ausstreut und dann, etwa mit Hilfe eines elektrischen Feldes, aufrich tet. Die Gelatine kann nach dem Aufrichten erwärmt und wieder erkalten gelassen wer den, um die Nadeln in ihrer aufgerichteten Stellung zu fixieren und schliesslich die Zwi- schenräiune mit einem nachträglich erstar renden flüssigen Stoff auszufüllen.
Gegebenenfalls können zur Herstellung eines Nadelrasters auch folgende Verfahren benutzt werden.
Die Bleinadeln werden mit einer Vorrich tung nach Art einer Kartoffelquetsche er zeugt, das' heisst die bleihaltige Substanz wird in (flüssiger oder) breiiger Form durch eine zweckmässigerweise waagrecht lie gende Lochplatte gedrückt, deren Löcher ganz unregelmässig über ihre Fläche verteilt sind. Man bringt dann die durch die Löcher gepressten Fäden in geeigneter Weise zur Erstarrung und füllt die Zwischenräume mit einem für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Stoff.
Auch kann Blei (oder ein ähnliches Schwermetall) aus einer flüssigen chemi schen Verbindung elektrolytisch in Forin von Nadeln abgeschieden werden. Bekannt ist der Versuch mit dem sogenannten "Blei- baum". Wenn auf der einen Elektrode vor her winzige Bleitröpfchen regellos niederge schlagen wurden, bilden diese die Kristalli- sationskerne für die während der Elektrolyse entstehenden Bleinadeln, während in den Zwischenräumen eine Abscheidung von Blei vermieden wird. Diese Zwischenräume wer den nachträglich mit einem für Röntgen strahlen gut durchlässigen Stoff ausgefüllt.
Man kann auch von einem sehr dünnen "Kabel" ausgehen, indem man sehr feinen Schwermetalldraht (aus Blei oder einer ge eigneten Legierung) mit strahlendurchlässi gem Stoff, beispielsweise Gelatine umpresst. Die Metallseele soll dabei nicht achsial lie gen, sondern der Mantelfläche bald mehr, bald weniger nahe kommen. Gegebenenfalls kann man mehrere, sich nicht in ihrer ganzen Längenausdehnung berührende Metalldräht- chen in dieser Weise umhüllen.
Das Kabel wird dann in gleich lange, nur wenige mm lange Stückchen zerschnitten, die nebenein ander gepackt werden, so dass die Metall seelen praktisch parallel sind. Durch An wendung von Wärme, Druck, einem Binde mittel oder dergleichen lassen sich die ein zelnen Kabelstückchen fest miteinander ver binden. Es kann auch zweckmässig sein, photo chemische Verfahren zur Herstellung des neuen Rasters zu benutzen.
Nach welchem der im vorstehenden er läuterten Verfahren die neue Blende auch hergestellt wird, immer ist es von Vorteil, dass der für Röntgenstrahlen durchlässige Stoffe zusammenhängt und dass die Absorp tionskörper (Nadeln) klein und unabhängig voneinander sind.
Die neue, im vorstehenden zweiten Ab satz erläuterte Sekundärstrahlenblende ist nicht nur verhältnismässig billig in der Her stellung, sondern weist auch, wie eine aus führliche, unter bestimmten vereinfachen den Annahmen durchgeführte Rechnung zeigt, eine weit bessere Vernichtung schäd licher Streustrahlung (Bucky-Effekt) auf als die bekannten Sekundärstrahlenblenden von gleicher Dicke des Rasters und der Ab sorptionskörper, und mit gleicher pro zentualer Schwächung der Primärstrahlung.
Die regellose Verteilung der Raster elemente über die Rasterfläche und ihre sehr geringe Dicke gewährleisten zusammen eine sehr geringe Sichtbarkeit der Absorptions körper - zumal. wenn der Raster nicht un mittelbar auf der photographischen Schicht aufliegt, wenn sich also beispielsweise eine Verstärkungsfolie und der Boden einer Kas sette zwischen Raster und photographischer Schicht befinden.
Da der Raster selbst im Sinne der Kristallphysik homogen und iso- trop ist, lässt es sich durch Anwendung eines entsprechend ausgebildeten Bewegungsme chanismus für den Raster erreichen, dass auf der strahlenempfindlichen (zum Beispiel photographischen) Schicht nicht bestimmte Stellen als Drehungspunkte oder Drehungs linien markiert werden und dass der zeitliche Ablauf keine Wendepunkte (wie zum Bei spiel einer oszillierenden Bewegung) mit sich bringt, so dass also singuläre Stellen (hellere oder dunklere Punkte und Striche) auf der Bildfläche vermieden werden. Bei der neuen Sekundärstrahlenblende ist es von besonderem Vorteil, dass die strobos- kopisehen Effekte praktisch ausgeschlossen sind.
Solche Effekte können dann auftreten, wenn die Strahlenemission periodisch erfolgt und ausserdem einige oder alle Stellen der photographischen Schicht periodisch der Be strahlung durch die Primärstrahlen ausge setzt und entzogen werden. Die zweite Vor aussetzung tritt bei einem periodisch gebau, ten Raster (Parallel-Lamellenblende, Dreh blendenraster usw.) bekanntlich sehr leicht auf, da bei einer annähernd konstanten Ra stergeschwindigkeit die Periodizitäten der Strahlenemission und der Beschattung der photographischen Schicht leicht in ein ein faches numerisches Verhältnis zueinander kommen.
Überdies ist die neue Sekundärstrahlen blende von Mängeln der Zentrierung ihrer Rasterelemente verhältnismässig wenig ab hängig und dadurch bequem in der Be nutzung.
Dadurch, dass, wie die Rechnung ergibt, ein Nadelraster mit nur 2,2 mm langen Na deln hinsichtlich des Bucky-Effektes fast die gleiche Güte aufweist wie ein Raster mit 5 mm hohen, quer zur Röntgenstrahlenrich- tung verlaufenden Rasterelementen (Lamel len) gleicher Dicke, ist. auch eine verhältnis mässig geringe Höhe und damit eine hand liche Ausbildung der neuen Sekundärstrah- lenblende ermöglicht.
Der einfachste Nadelraster ist auf einen unendlich fernen Punkt zentriert. Aber auch die Herstellung von Rastern für die Anwen dung bei kleineren Abständen zwischen Strahlenquelle und Raster bereitet keine Schwierigkeiten, sondern ist bei jeder der im vorstehenden angeführten Herstellungsarten verhältnismässig leicht durchführbar. Beson ders einer quer zur Faser geschnittenen Holzplatte lassen sich bekanntlich, gegebe nenfalls im Dampfbad, leicht andere For men geben. Biegt man sie zu einer Kugel haube, so werden ihre Gefässe von selbst auf den Kugelmittelpunkt zentriert. Solche Plat ten lassen sich erwünschtenfalls auch leicht in zylindrische, E'llipsoid- oder dergleichen Form bringen.
Durchschneidet man eine solche Kugel haube hinreichender Dicke nach zwei einan der parallelen und senkrecht zu ihrem Mit tellot stehenden Ebenen von geringem ge genseitigen Abstand, so erhält man eine ebene Scheibe mit Nadeln, die auf einen im End lichen liegenden Punkt ausgerichtet sind. Man kann aber die Kugelhaube auch nach andern, gewölbten Parallelflächen zerschnei den, so dass sich ein hinsichtlich Form und Wirkung zwischen Kugelhaube und Scheibe liegendes Rastergebilde ergibt, was in man chen Fällen erwünscht sein kann.
Die neue Sekundärstrahlenblende ist in einem Ausführungsbeispiel in der Fig. 1 im Schnitt schematisch wiedergegeben.
Aus dem kugelhaubenförmigen Raster a, dessen Rasterelemente (Nadeln) li (in ver grössertem Massstab dargestellt) auf die Röntgenstrahlenquelle c zentriert sind, ist die die Form einer ebenen Scheibe aufwei sende Sekundä.rstrahlenblende längs den ein ander parallelen, auf dem Mittellot der Ku gelschale a senkrecht stehenden Ebenen e, f herausgeschnitten. Die zwischen den Raster elementen b befindlichen Zwischenräume g sind mit einem für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Stoff (in der Abbildung eng schraffiert) ausgefüllt.
Weitere Ausführungsformen der neuen Sekundärstrahlenblende sind in den Fig. 2 bis 7 schematisch dargestellt.
Bei den Ausführungsformen gemäss Fig.2 bis 7 dienen als Träger der nadel förmigen Absorptionskörper streifenförmige Gebilde. Die Blende ist aus solchen anein- anderanliegenden Streifen aufgebaut. Die Trägerstreifen a können spiralförmig (ver gleiche die Fig. 2 und 3) aufgewickelt oder mäanderförmig (vergleiche die Fig. 4 und 5) aneinandergelegt sein.
Um Unstetigkeitsstel- len in der Mitte der Blende gemäss Fig. 2 und 3 zu vermeiden, kann der mittlere Blen- denteil ein verhältnismässig kleiner, etwa kreisförmiger Teil b sein, der exzentrisch aus einer Trägerstreifenspirale a' (Fix. 6) her ausgeschnitten ist. Der Mittelteil b kann dann, wie es in der Fig. 2 dargestellt ist, als Wickelkern für die äussern Lagen der Trä gerstreifen a dienen.
Die streifenförmigen Gebilde a bestehen in vorteilhafter Weise aus einem porösen Stoff, beispielsweise aus angeleimtem, satinierten Papier. Die (die Ränder der Streifen a enthaltenden) Stirn seiten<I>c, d</I> der neuen Blende sind zweck mässig mit einem das ganze scheibenförmige Blendengebilde gegen Feuchtigkeits- und an dere unerwünschte Einflüsse schützenden Überzug (Lack oder dergleichen) versehen.
Die nadelförmigen Absorptionskörper e (ver gleiche Fig. 2, 3 und 7) sind mit ihrer Längsrichtung in der Querrichtung der Trä gerstreifen cc, also senkrecht zur Richtung <I>f</I> angeordnet, und zwar in ungleichen gegen seitigen Abständen. Die nadelförmigen Ab sorptionskörper e können in vorteilhafter Weise nicht nur auf der einen .Seite der Trä gerstreifen a, sondern (vergleiche Fig. 2 und 7) auf beiden 'Seiten der Trägerstreifen a so angeordnet sein, dass die Absorptionskör per (e) auf der einen Streifenseite mit den Absorptionskörpern e' auf der andern Strei fenseite nicht zusammenfallen.
Es ist zweckmässig, die Absorptionskör per e, e' nicht -r wie es der Einfachheit wegen in der Fig. 2 dargestellt ist - auf den Trägerstreifen a aufzusetzen, sondern die Absorptionskörper in Vertiefungen (Rillen)<I>g</I> der Trägerstreifen a einzubetten. Ein Stück eines solchen mit entsprechenden Rillen versehenen Trägerstreifens ist in grösserem Massstab in der Fig. 7 (im Längs schnitt) wiedergegeben. Die Absorptionskör per e, e' und die Vertiefungen (Rillen) g in dem Trägerstreifen a können kürzer sein als die Streifenbreite h (Fix. 3).
Auf diese Weise lässt sich nämlich erreichen, dass bei der Herstellung oder bei dem Gebrauch der neuen Blende mit einer etwaigen Beschädi gung der Stirnflächen c, d nicht auch eine Beschädigung der Absorptionskörper e, e' verbunden ist.
Die Vertiefungen (Rillen) g können in die Trägerstreifen eingepresst, eingefräst, eingeätzt oder auf photochemischem Wege erzeugt sein. Es empfiehlt sich, die Absorptionskörper <I>e, e'</I> aus Schwermetallpulver, beispielsweise aus Wolframpulver, etwa in der Weise her zustellen, dass dem Schwermetallpulver ein eintrocknendes Bindemittel (Zelluloseester oder dergleichen) beigemengt wird, so dass eine Paste entsteht.
Die Schwermetallpulver- paste wird in die Rillen g eingebracht und erforderlichenfalls nachträglich von den nicht vertieften Stellen 1z der Trägerstreifen a abgestrichen. Nach dem Eintrocknen des Bindemittels bestehen also die Absorptions körper e, e' aus eingetrockneter Schwer metallpulverpaste(Wolframpulverpaste). Die Trägerstreifen a können auf einer oder auf beiden Breitseiten mit einer Lackschutz- schiebt versehen sein, was bewirkt, dass sich die überschüssige ,Schwermetallpulverpaste leicht von den Stellen h entfernen lässt.
Man kann beispielsweise die beiderseitige Lackschutzschicht auf den Trägerstreifen vor der Herstellung der Vertiefungen g auf tragen und die Vertiefungen g dann ein pressen, einfräsen, einätzen oder auf andere Weise herstellen. Die dabei (beim Einpres sen) von der Oberfläche des Trägerstreifens a auf den Boden der Vertiefungen gelangen den Lackteile sind am Boden der Vertiefun gen unschädlich und können dort verbleiben; wesentlich ist nur, dass, zwecks guter Haft fähigkeit der Metallpulverpaste in den Ril len, die Lackschutzschicht mindestens an den Seitenwandungen der Vertiefungen g in den Trägerstreifen cc fehlt.
Das spiralförmige Aufwickeln (Fig. 2 und 3) oder das zickzack-mäanderförmige (Fig. 4) oder dergleichen Aneinanderlegen der Trägerstreifen a derart, dass eine Sekun- därstrahlenblende gemäss Fig. 2 oder gemäss Fig. 4 entsteht, lässt sich in einfacher Weise bewerkstelligen.
Claims (1)
- PATENTA-NSPRÜCH I Sekundärstrahlenblende für die Unter suchung mit Röntgenstrahlen, gekennzeich net durch nadelförmige Absorptionskörper. UN TERANSPRüCHE 1. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch derartige Verteilung der Absorptionskörper über die Blendenfläche, dass die Absorptions körper mit ihrer Längsrichtung auf einen Punkt ausgerichtet sind.2. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch derartige Verteilung der Absorptionskörper über die Blendenfläche, dass die Absorptions körper mit ihrer Längsrichtung auf eine Gerade ausgerichtet sind. 3. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgerichteten Absorptionskörper regellos über die Blendenfläche verteilt sind. 4. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch hohle Absorptionskörper.5. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskörper (Nadeln) sehr zahlreich und zufallsmässig, jedoch so angeordnet sind, dass die Nadeln über die ganze Blendenfläche mit gleich grosser Dichte verteilt sind. G. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Rasterfläche Kugelhaubenforin aufweist. 7. Sekundä.rstrahlenblende nach Patentan spruch I, deren Nadeln auf einen Punkt ausgerichtet sind, dadurch gekennzeich net, dass ihre Rasterfläche eine Scheibe ist.B. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger der nadelförmigen Ab sorptionskörper streifenförmige Gebilde dienen. 9. .Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus aneinander liegenden Streifen aufgebaut ist. 10. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch<B>1</B> und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen spiralförmig aufgewickelt sind.11. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strei fen mäanderförmig aneinandergelegt sind. 12. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ihr -Mittel teil ein kreisförmiger Teil ist, der exzen trisch aus einer Trägerstreifenspirale her ausgeschnitten ist, wobei der Mittelteil als Wickelkern für die äussern Lagen der Blende dient. 18. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch 1 und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die streifenförmigen Gebilde aus einem porösen Stoff be stehen.14. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die strei- fenförmigen Gebilde aus ungeleimtera, satinierten Papier bestehen. 15. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass ihre (die Streifenränder enthaltenden) Stirnseiten mit einem Schutzüberzug versehen sind.16. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch 1 und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die nadelförmigen Absorptionskörper mit ihrer Längsrich tung in der Querrichtung der Träger streifen angeordnet sind. 17. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskör per in ungleichen gegenseitigen Abstän den angeordnet sind. 18. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskör per an beiden Seiten der Trägerstreifen so angeordnet sind, dass die Absorptions körper auf der einen Streifenseite mit den Absorptionskörpern auf der andern Streifenseite nicht zusammenfallen.19. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskör per in Vertiefungen der Trägerstreifen eingebettet sind. 20. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorp tionskörper und die Vertiefungen in den Trägerstreifen kürzer sind als die Strei fenbreite. 21. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertie fungen in die Trägerstreifen eingepre(3t sind.22. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertie fungen in die Trägerstreifen eingefräst sind. 23. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch 1 und Unteransprüchen 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertie fungen in die Trägerstreifen eingeätzt sind. 24. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19. dadurch gekennzeichnet, dass die Vertie fungen in den Trägerstreifen auf photo chemischem Wege erzeugt sind. 25. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskörper aus eingetrockne ter Schwermetallpulverpaste bestehen.26. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskör per aus eingetrockneter Wolframpulver- paste bestehen. 27. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19, gekennzeichnet durch eine Lackschutz- schiebt auf mindestens einer Breitseite der Trägerstreifen. 28. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8,19 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschutzschicht mindestens an den Seitenwandungen der Vertiefungen in den Trägerstreifen fehlt.29. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Raster in einer quer zur Faser geschnittenen Holzscheibe besteht, in deren Gefässen ein für Rönt genstrahlen schwer durchlässiger Stoff eingebracht ist. PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung einer Sekuu- därstrahlenblende nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nadelförmige Absorptionskörper hergestellt, in bestimmte Stellungen gebracht und in diesen Stellun gen fixiert werden.UNTERANSPRÜCHE: @f. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Nadeln erfor derlicher Abmessung auf einer eine Bindemittelschicht tragenden Platte aus gestreut, hierauf mittels eines elektri schen Feldes aufgerichtet werden und dass dann die Platte erwärmt, zwecks Fi xierung der Nadeln in ihrer aufgerichte ten Stellung, erkalten gelassen wird und dass schliesslich die Zwischenräume zwi schen den Nadeln mit einem nachträg lich erstarrenden, für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Stoff ausgefüllt wer den. 31.Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Nadeln aus Schwermetall mittels einer Vorrich tung nach Art einer Kartoffelquetsche dadurch erzeugt werden, dass ein blei haltiger, breiiger Stoff durch eine Loch platte gedrückt, die heraushängenden Fäden zur Erstarrung gebracht und die Zwischenräume mit einem für Röntgen strahlen gut durchlässigen Stoff ausge füllt werden. 32.Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass auf einer zur Herstellung von elektrolytischen Nieder schlägen dienenden Elektrode Schwer metalltröpfchen regellos niedergeschla gen werden, dass hierauf Schwermetall aus einer flüssigen chemischen Verbin dung elektrolytisch in Form von Nadeln abgeschieden und dann die Zwischen räume zwischen den Nadeln mit einem für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Stoff ausgefüllt werden. 33.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass dünner Schwermetalldraht nach Art eines Ka bels mit strahlendurchlässigem Stoff umpresst, die kabelartigen Teile in kurze, gleich lange Stücke zerschnitten, diese Stücke nebeneinander gepackt und fest miteinander verbunden werden. 34.Verfahren nach Patentanspruch II, wo bei die Sekundärstrahlenblende eine quer zur Faser geschnittene Holzscheibe auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass nadelförmige Absorptionskörper aus einer schwermetallhaltigen Substanz herge stellt, durch Einbringen in die Gefässe der Holzscheibe in bestimmte Stellungen gebracht und in diesen Stellungen durch die Gefässwandungen der Holzscheibe fixiert werden. 35. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 34-, dadurch gekenn zeichnet, dass die Holzscheibe im Dampf bad geformt (gebogen) wird. 36.Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 34 und 35, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem gebogenen Blendenraster längs zweier einander parallelen und senkrecht zum ITittellot der Haube stehenden, ebenen Flächen ein ebener Rasterkörper ausgeschnitten wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE181086X | 1934-02-05 | ||
| DE281234X | 1934-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH181086A true CH181086A (de) | 1935-11-30 |
Family
ID=25756476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH181086D CH181086A (de) | 1934-02-05 | 1935-01-19 | Sekundärstrahlenblende für die Untersuchung mit Röntgenstrahlen und Verfahren zu ihrer Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH181086A (de) |
-
1935
- 1935-01-19 CH CH181086D patent/CH181086A/de unknown
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