CH181086A - Sekundärstrahlenblende für die Untersuchung mit Röntgenstrahlen und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Sekundärstrahlenblende für die Untersuchung mit Röntgenstrahlen und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH181086A
CH181086A CH181086DA CH181086A CH 181086 A CH181086 A CH 181086A CH 181086D A CH181086D A CH 181086DA CH 181086 A CH181086 A CH 181086A
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Aktieng Siemens-Reiniger-Werke
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      Sekundärstrahlenblende    für die Untersuchung mit Röntgenstrahlen  und Verfahren zu ihrer Herstellung.         Sekundärstrahlenblenden,    die bei der Un  tersuchung mit     Röntgenstrahlen    zwischen  den zu untersuchenden Körper (Patient) und       (lie    bildauffangende     Schicht    (Leuchtschirm,  photographische Schicht) gebracht  -erden,  sind bekannt.

   Diese bekannten     Sekundä-r-          strahlenblenden    bestehen in der Regel aus  verhältnismässig dünnen, für Röntgenstrah  len schwer durchlässigen     streifenförmigen     Gebilden (Lamellen), die äusserst regelmässig  in ganz bestimmten Abständen     voneinander     und mit ihrer Längsrichtung quer (senkrecht  oder geneigt) zur     Röntgenstrahlenriehtung     angeordnet sein     müssen.    Die Herstellung sol  cher     Sekundärstrahlenblenden    ist deshalb be  sonders schwierig und kostspielig, weil die  einzelnen Lamellen nicht nur regelmässig  über die ganze     Blendenfläche    verteilt,

   son  dern auch hinsichtlich ihrer Querrichtung  auf die Strahlenquelle     (Röntgenröhrenbrenn-          fleck)    zentriert sein     müssen.       Gemäss der Erfindung ist hier ein Fort  schritt dadurch erzielt, dass die     neue-Sekun-          därstrahlenblende    - an Stelle der     streifen-          förmigen,    äusserst regelmässig anzuordnen  den, zum Abblenden der unerwünschten Se  kundärstrahlen dienenden, quer zur Röntgen  strahlenrichtung verlaufenden Lamellen -  nadelförmige Absorptionskörper aufweist.

   Es  kann eine (verhältnismässig grosse) Anzahl  gleichartiger, vorteilhaft gleich dicker pris  matischer oder zylindrischer,     p'yramiden-          stumpf-    oder     kegelstumpfförmiger    Absorp  tionskörper ("Nadeln" aus Schwermetall)  derart über die     Blendenfläche    (Rasterfläche)  verteilt sein, dass die Absorptionskörper mit  ihrer Längsrichtung auf einen (im Endlichen  oder im Unendlichen liegenden) Punkt     bezw.     auf eine (solche) Gerade ausgerichtet sind.  



  Es empfiehlt sich, dass die ausgerichteten  Absorptionskörper regellos über die Blenden  fläche verteilt sind. Die Absorptionskörper      können auch hohl (Röhrchen, Hohlnadeln)  sein.  



  Eine besonders vorteilhafte Wirkung der  neuen Blende ergibt sich, wenn die Absorp  tionskörper (Nadeln) sehr zahlreich und zu  fallmässig (nur nach den Gesetzen der Wahr  scheinlichkeit) angeordnet werden, jedoch so,  dass die Nadeln über die ganze Blenden  fläche (Rasterfläche) mit     midestens    ungefähr  gleich grosser Dichte verteilt sind; die Na  deln sollen (vergleiche den Begriff aus der       kinetischen    Gastheorie) in "idealer Unord  nung" verteilt sein.  



  Als eines der vielen möglichen Ausfüh  rungsbeispiele sei angeführt, dass auf 1     min=     im     Mittel    etwa zwei Nadeln von 0,21 mm  Durchmesser und 6,6 mm Höhe treffen       können.     



  Im einfachsten Falle würde eine solche  Rasterblende (Nadelraster) eine quer zur  Faser     geschnittene,(Holz-)Scheibe    (etwa von  Bäumen, die keine oder wenig hervortretende  Jahresringe aufweisen) sein können; es kön  nen dann     nadelförmige        Absorptionskörper     aus einer schwermetallhaltigen Substanz her  gestellt, durch Einbringen in die Gefässe der  Holzscheibe in bestimmte Stellungen ge  bracht und in diesen Stellungen durch die  Gefässwandungen der Holzscheibe fixiert  werden. Auch könnte eine homogene feste  Substanz mit vielen Löchern versehen und in  ähnlicher Weise mit Blei oder dergleichen  ausgefüllt werden.  



       Ein.    anderes Herstellungsverfahren für  die neue     Sekundärstrahlenblende    besteht  darin, dass man Nadeln (aus Blei oder der  gleichen)     *    erforderlicher Abmessung auf  einer glatten, eine     Bindemittelschicht    auf  weisenden Fläche (gelatinierte Metallplatte  oder dergleichen) ausstreut und dann, etwa  mit Hilfe eines elektrischen Feldes, aufrich  tet. Die Gelatine kann nach dem Aufrichten  erwärmt und wieder erkalten gelassen wer  den, um die Nadeln in ihrer aufgerichteten  Stellung zu fixieren und schliesslich die     Zwi-          schenräiune    mit einem nachträglich erstar  renden flüssigen Stoff auszufüllen.

      Gegebenenfalls können zur Herstellung  eines Nadelrasters auch folgende Verfahren  benutzt werden.  



  Die Bleinadeln werden mit einer Vorrich  tung nach Art einer Kartoffelquetsche er  zeugt, das' heisst die bleihaltige Substanz  wird in (flüssiger oder) breiiger Form durch  eine     zweckmässigerweise    waagrecht lie  gende Lochplatte gedrückt, deren Löcher  ganz     unregelmässig    über ihre Fläche verteilt  sind. Man bringt dann die durch die Löcher  gepressten Fäden in geeigneter Weise zur  Erstarrung und füllt die Zwischenräume mit  einem für Röntgenstrahlen gut durchlässigen  Stoff.  



  Auch kann Blei (oder ein ähnliches  Schwermetall) aus einer flüssigen chemi  schen Verbindung elektrolytisch in     Forin     von Nadeln abgeschieden werden. Bekannt  ist der Versuch mit dem sogenannten     "Blei-          baum".    Wenn auf der einen Elektrode vor  her winzige Bleitröpfchen regellos niederge  schlagen wurden, bilden diese die     Kristalli-          sationskerne    für die während der Elektrolyse  entstehenden Bleinadeln, während in den  Zwischenräumen eine     Abscheidung    von Blei  vermieden wird. Diese Zwischenräume wer  den nachträglich mit einem für Röntgen  strahlen gut durchlässigen Stoff ausgefüllt.  



  Man kann auch von einem sehr dünnen       "Kabel"    ausgehen, indem man sehr     feinen          Schwermetalldraht    (aus Blei oder einer ge  eigneten Legierung) mit strahlendurchlässi  gem Stoff, beispielsweise Gelatine     umpresst.     Die Metallseele soll dabei nicht     achsial    lie  gen, sondern der Mantelfläche bald mehr,  bald weniger nahe kommen. Gegebenenfalls  kann man mehrere, sich nicht in ihrer ganzen  Längenausdehnung berührende     Metalldräht-          chen    in dieser Weise umhüllen.

   Das Kabel  wird dann in gleich lange, nur wenige mm  lange     Stückchen    zerschnitten, die nebenein  ander gepackt werden, so dass die Metall  seelen praktisch parallel sind. Durch An  wendung von Wärme, Druck, einem Binde  mittel oder dergleichen lassen sich die ein  zelnen Kabelstückchen fest miteinander ver  binden.      Es kann auch zweckmässig sein, photo  chemische Verfahren zur Herstellung des  neuen Rasters zu benutzen.  



  Nach welchem der im vorstehenden er  läuterten Verfahren die neue Blende auch  hergestellt wird, immer ist es von Vorteil,  dass der für Röntgenstrahlen durchlässige  Stoffe zusammenhängt und dass die Absorp  tionskörper (Nadeln) klein und unabhängig  voneinander sind.  



  Die neue, im vorstehenden zweiten Ab  satz erläuterte     Sekundärstrahlenblende    ist  nicht nur verhältnismässig billig in der Her  stellung, sondern weist auch, wie eine aus  führliche, unter bestimmten vereinfachen  den Annahmen durchgeführte Rechnung  zeigt, eine weit bessere Vernichtung schäd  licher Streustrahlung     (Bucky-Effekt)    auf  als die bekannten     Sekundärstrahlenblenden     von gleicher Dicke des Rasters und der Ab  sorptionskörper, und mit gleicher pro  zentualer Schwächung der Primärstrahlung.  



  Die regellose Verteilung der Raster  elemente über die Rasterfläche und ihre sehr  geringe Dicke gewährleisten zusammen eine  sehr geringe Sichtbarkeit der Absorptions  körper - zumal. wenn der Raster nicht un  mittelbar auf der photographischen Schicht  aufliegt, wenn sich also beispielsweise eine  Verstärkungsfolie und der Boden einer Kas  sette zwischen Raster und photographischer  Schicht befinden.

   Da der Raster selbst im  Sinne der Kristallphysik homogen und     iso-          trop    ist, lässt es sich durch Anwendung eines  entsprechend ausgebildeten Bewegungsme  chanismus für den Raster erreichen, dass auf  der strahlenempfindlichen (zum Beispiel  photographischen) Schicht nicht bestimmte  Stellen als Drehungspunkte oder Drehungs  linien markiert werden und dass der zeitliche  Ablauf keine Wendepunkte (wie zum Bei  spiel einer oszillierenden Bewegung) mit sich  bringt, so dass also singuläre Stellen (hellere  oder dunklere Punkte und Striche) auf der  Bildfläche vermieden werden.    Bei der neuen     Sekundärstrahlenblende    ist  es von besonderem Vorteil, dass die strobos-         kopisehen    Effekte praktisch ausgeschlossen  sind.

   Solche Effekte können dann auftreten,  wenn die Strahlenemission periodisch erfolgt  und ausserdem einige oder alle Stellen der  photographischen Schicht periodisch der Be  strahlung durch die Primärstrahlen ausge  setzt und entzogen werden. Die zweite Vor  aussetzung tritt bei einem periodisch     gebau,          ten    Raster (Parallel-Lamellenblende, Dreh  blendenraster usw.) bekanntlich sehr leicht  auf, da bei einer annähernd konstanten Ra  stergeschwindigkeit die     Periodizitäten    der  Strahlenemission und der Beschattung der  photographischen Schicht leicht in ein ein  faches numerisches Verhältnis zueinander  kommen.  



  Überdies ist die neue Sekundärstrahlen  blende von Mängeln der Zentrierung ihrer  Rasterelemente verhältnismässig wenig ab  hängig und dadurch bequem in der Be  nutzung.  



  Dadurch, dass, wie die Rechnung ergibt,  ein Nadelraster mit nur     2,2    mm langen Na  deln hinsichtlich des     Bucky-Effektes    fast  die gleiche Güte aufweist wie ein Raster mit  5 mm hohen, quer zur     Röntgenstrahlenrich-          tung    verlaufenden Rasterelementen (Lamel  len) gleicher Dicke, ist. auch eine verhältnis  mässig geringe Höhe und damit eine hand  liche Ausbildung der neuen     Sekundärstrah-          lenblende    ermöglicht.  



  Der einfachste Nadelraster ist auf einen  unendlich fernen Punkt zentriert. Aber auch  die Herstellung von Rastern für die Anwen  dung bei kleineren Abständen zwischen       Strahlenquelle    und Raster bereitet keine  Schwierigkeiten, sondern ist bei jeder der im  vorstehenden angeführten Herstellungsarten  verhältnismässig leicht durchführbar. Beson  ders einer quer zur Faser geschnittenen  Holzplatte lassen sich bekanntlich, gegebe  nenfalls im Dampfbad, leicht andere For  men geben. Biegt man sie zu einer Kugel  haube, so werden ihre Gefässe von selbst auf  den Kugelmittelpunkt zentriert. Solche Plat  ten lassen sich     erwünschtenfalls    auch leicht  in zylindrische,     E'llipsoid-    oder dergleichen  Form bringen.

        Durchschneidet man eine solche Kugel  haube hinreichender Dicke nach zwei einan  der parallelen und senkrecht zu ihrem Mit  tellot stehenden Ebenen von geringem ge  genseitigen Abstand, so erhält man eine ebene  Scheibe mit Nadeln, die auf einen im End  lichen liegenden Punkt ausgerichtet sind.  Man kann aber die     Kugelhaube    auch nach  andern, gewölbten Parallelflächen zerschnei  den, so dass sich ein hinsichtlich Form und  Wirkung zwischen Kugelhaube und Scheibe  liegendes Rastergebilde ergibt, was in man  chen Fällen erwünscht sein kann.  



  Die neue     Sekundärstrahlenblende    ist in  einem Ausführungsbeispiel in der     Fig.    1 im  Schnitt schematisch wiedergegeben.  



  Aus dem     kugelhaubenförmigen    Raster a,  dessen Rasterelemente (Nadeln)     li    (in ver  grössertem Massstab dargestellt) auf die       Röntgenstrahlenquelle    c zentriert sind, ist  die die Form einer ebenen Scheibe aufwei  sende     Sekundä.rstrahlenblende    längs den ein  ander parallelen, auf dem     Mittellot    der Ku  gelschale a senkrecht stehenden     Ebenen    e,     f     herausgeschnitten. Die zwischen den Raster  elementen b     befindlichen    Zwischenräume g  sind mit einem für Röntgenstrahlen gut  durchlässigen Stoff (in der Abbildung eng  schraffiert) ausgefüllt.  



  Weitere Ausführungsformen der neuen       Sekundärstrahlenblende    sind in den     Fig.    2  bis 7 schematisch dargestellt.  



  Bei den Ausführungsformen gemäss       Fig.2    bis 7 dienen als Träger der nadel  förmigen     Absorptionskörper        streifenförmige     Gebilde. Die Blende ist aus solchen     anein-          anderanliegenden    Streifen aufgebaut. Die  Trägerstreifen a können spiralförmig (ver  gleiche die     Fig.    2 und 3) aufgewickelt oder       mäanderförmig    (vergleiche die     Fig.    4 und 5)  aneinandergelegt sein.

   Um     Unstetigkeitsstel-          len    in der Mitte der Blende gemäss     Fig.    2  und 3 zu vermeiden, kann der mittlere     Blen-          denteil    ein verhältnismässig kleiner, etwa  kreisförmiger Teil b sein, der     exzentrisch    aus  einer     Trägerstreifenspirale    a' (Fix. 6) her  ausgeschnitten ist. Der     Mittelteil    b kann  dann, wie es in der     Fig.    2 dargestellt ist, als    Wickelkern für die äussern Lagen der Trä  gerstreifen     a    dienen.

   Die     streifenförmigen     Gebilde a bestehen in vorteilhafter Weise  aus einem porösen Stoff, beispielsweise aus  angeleimtem,     satinierten    Papier. Die (die  Ränder der Streifen a enthaltenden) Stirn  seiten<I>c, d</I> der neuen Blende     sind    zweck  mässig mit einem das ganze scheibenförmige       Blendengebilde    gegen     Feuchtigkeits-    und an  dere unerwünschte Einflüsse schützenden  Überzug (Lack oder dergleichen) versehen.

    Die nadelförmigen Absorptionskörper e (ver  gleiche     Fig.    2, 3 und 7) sind mit ihrer  Längsrichtung in der Querrichtung der Trä  gerstreifen     cc,    also senkrecht zur     Richtung   <I>f</I>  angeordnet, und zwar in ungleichen gegen  seitigen Abständen. Die nadelförmigen Ab  sorptionskörper e können in vorteilhafter  Weise nicht nur auf der einen .Seite der Trä  gerstreifen a, sondern (vergleiche     Fig.    2 und  7) auf beiden 'Seiten der Trägerstreifen a  so angeordnet sein, dass die Absorptionskör  per     (e)    auf der einen Streifenseite mit den  Absorptionskörpern e' auf der andern Strei  fenseite nicht zusammenfallen.  



  Es ist zweckmässig, die Absorptionskör  per e, e' nicht     -r    wie es der Einfachheit  wegen in der     Fig.    2 dargestellt ist - auf  den Trägerstreifen a aufzusetzen, sondern  die Absorptionskörper in     Vertiefungen     (Rillen)<I>g</I> der Trägerstreifen     a        einzubetten.     Ein Stück eines solchen mit entsprechenden  Rillen versehenen Trägerstreifens ist in  grösserem Massstab in der     Fig.    7 (im Längs  schnitt) wiedergegeben. Die Absorptionskör  per e, e' und die     Vertiefungen    (Rillen)     g     in dem Trägerstreifen     a    können kürzer sein  als die Streifenbreite h (Fix. 3).

   Auf diese  Weise lässt sich nämlich erreichen, dass bei  der Herstellung oder bei dem Gebrauch der  neuen Blende mit einer     etwaigen    Beschädi  gung der Stirnflächen c, d nicht auch eine  Beschädigung der     Absorptionskörper    e, e'       verbunden    ist.  



  Die Vertiefungen (Rillen) g können in  die Trägerstreifen     eingepresst,    eingefräst,  eingeätzt oder auf photochemischem Wege  erzeugt     sein.         Es empfiehlt sich, die Absorptionskörper  <I>e, e'</I> aus     Schwermetallpulver,    beispielsweise  aus     Wolframpulver,    etwa in der Weise her  zustellen, dass dem     Schwermetallpulver    ein  eintrocknendes Bindemittel     (Zelluloseester     oder dergleichen) beigemengt wird, so     dass     eine Paste entsteht.

   Die     Schwermetallpulver-          paste    wird in die Rillen g eingebracht und  erforderlichenfalls nachträglich von den  nicht vertieften Stellen     1z    der Trägerstreifen       a    abgestrichen. Nach dem Eintrocknen des  Bindemittels bestehen also die Absorptions  körper e, e' aus eingetrockneter Schwer  metallpulverpaste(Wolframpulverpaste). Die  Trägerstreifen     a    können auf einer oder auf  beiden Breitseiten mit einer     Lackschutz-          schiebt    versehen sein, was bewirkt, dass sich  die überschüssige     ,Schwermetallpulverpaste     leicht von den Stellen h entfernen lässt.  



  Man kann beispielsweise die beiderseitige       Lackschutzschicht    auf den Trägerstreifen  vor der Herstellung der Vertiefungen g auf  tragen und die Vertiefungen g dann ein  pressen,     einfräsen,    einätzen oder auf andere  Weise herstellen. Die dabei (beim Einpres  sen) von der Oberfläche des Trägerstreifens  a auf den Boden der Vertiefungen gelangen  den Lackteile sind am Boden der Vertiefun  gen unschädlich und können dort     verbleiben;     wesentlich ist nur, dass, zwecks guter Haft  fähigkeit der     Metallpulverpaste    in den Ril  len, die     Lackschutzschicht    mindestens an  den Seitenwandungen der Vertiefungen g in  den Trägerstreifen     cc    fehlt.  



  Das spiralförmige Aufwickeln     (Fig.    2  und 3) oder das     zickzack-mäanderförmige          (Fig.    4) oder dergleichen Aneinanderlegen  der Trägerstreifen a derart, dass eine     Sekun-          därstrahlenblende    gemäss     Fig.    2 oder gemäss       Fig.    4 entsteht, lässt sich in einfacher Weise  bewerkstelligen.

Claims (1)

  1. PATENTA-NSPRÜCH I Sekundärstrahlenblende für die Unter suchung mit Röntgenstrahlen, gekennzeich net durch nadelförmige Absorptionskörper. UN TERANSPRüCHE 1. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch derartige Verteilung der Absorptionskörper über die Blendenfläche, dass die Absorptions körper mit ihrer Längsrichtung auf einen Punkt ausgerichtet sind.
    2. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch derartige Verteilung der Absorptionskörper über die Blendenfläche, dass die Absorptions körper mit ihrer Längsrichtung auf eine Gerade ausgerichtet sind. 3. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgerichteten Absorptionskörper regellos über die Blendenfläche verteilt sind. 4. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, gekennzeichnet durch hohle Absorptionskörper.
    5. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskörper (Nadeln) sehr zahlreich und zufallsmässig, jedoch so angeordnet sind, dass die Nadeln über die ganze Blendenfläche mit gleich grosser Dichte verteilt sind. G. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Rasterfläche Kugelhaubenforin aufweist. 7. Sekundä.rstrahlenblende nach Patentan spruch I, deren Nadeln auf einen Punkt ausgerichtet sind, dadurch gekennzeich net, dass ihre Rasterfläche eine Scheibe ist.
    B. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger der nadelförmigen Ab sorptionskörper streifenförmige Gebilde dienen. 9. .Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus aneinander liegenden Streifen aufgebaut ist. 10. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch<B>1</B> und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen spiralförmig aufgewickelt sind.
    11. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strei fen mäanderförmig aneinandergelegt sind. 12. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ihr -Mittel teil ein kreisförmiger Teil ist, der exzen trisch aus einer Trägerstreifenspirale her ausgeschnitten ist, wobei der Mittelteil als Wickelkern für die äussern Lagen der Blende dient. 18. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch 1 und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die streifenförmigen Gebilde aus einem porösen Stoff be stehen.
    14. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die strei- fenförmigen Gebilde aus ungeleimtera, satinierten Papier bestehen. 15. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass ihre (die Streifenränder enthaltenden) Stirnseiten mit einem Schutzüberzug versehen sind.
    16. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch 1 und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die nadelförmigen Absorptionskörper mit ihrer Längsrich tung in der Querrichtung der Träger streifen angeordnet sind. 17. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskör per in ungleichen gegenseitigen Abstän den angeordnet sind. 18. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskör per an beiden Seiten der Trägerstreifen so angeordnet sind, dass die Absorptions körper auf der einen Streifenseite mit den Absorptionskörpern auf der andern Streifenseite nicht zusammenfallen.
    19. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskör per in Vertiefungen der Trägerstreifen eingebettet sind. 20. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorp tionskörper und die Vertiefungen in den Trägerstreifen kürzer sind als die Strei fenbreite. 21. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertie fungen in die Trägerstreifen eingepre(3t sind.
    22. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertie fungen in die Trägerstreifen eingefräst sind. 23. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch 1 und Unteransprüchen 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertie fungen in die Trägerstreifen eingeätzt sind. 24. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19. dadurch gekennzeichnet, dass die Vertie fungen in den Trägerstreifen auf photo chemischem Wege erzeugt sind. 25. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskörper aus eingetrockne ter Schwermetallpulverpaste bestehen.
    26. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskör per aus eingetrockneter Wolframpulver- paste bestehen. 27. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8 und 19, gekennzeichnet durch eine Lackschutz- schiebt auf mindestens einer Breitseite der Trägerstreifen. 28. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 8,19 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschutzschicht mindestens an den Seitenwandungen der Vertiefungen in den Trägerstreifen fehlt.
    29. Sekundärstrahlenblende nach Patentan spruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Raster in einer quer zur Faser geschnittenen Holzscheibe besteht, in deren Gefässen ein für Rönt genstrahlen schwer durchlässiger Stoff eingebracht ist. PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung einer Sekuu- därstrahlenblende nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nadelförmige Absorptionskörper hergestellt, in bestimmte Stellungen gebracht und in diesen Stellun gen fixiert werden.
    UNTERANSPRÜCHE: @f. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Nadeln erfor derlicher Abmessung auf einer eine Bindemittelschicht tragenden Platte aus gestreut, hierauf mittels eines elektri schen Feldes aufgerichtet werden und dass dann die Platte erwärmt, zwecks Fi xierung der Nadeln in ihrer aufgerichte ten Stellung, erkalten gelassen wird und dass schliesslich die Zwischenräume zwi schen den Nadeln mit einem nachträg lich erstarrenden, für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Stoff ausgefüllt wer den. 31.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Nadeln aus Schwermetall mittels einer Vorrich tung nach Art einer Kartoffelquetsche dadurch erzeugt werden, dass ein blei haltiger, breiiger Stoff durch eine Loch platte gedrückt, die heraushängenden Fäden zur Erstarrung gebracht und die Zwischenräume mit einem für Röntgen strahlen gut durchlässigen Stoff ausge füllt werden. 32.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass auf einer zur Herstellung von elektrolytischen Nieder schlägen dienenden Elektrode Schwer metalltröpfchen regellos niedergeschla gen werden, dass hierauf Schwermetall aus einer flüssigen chemischen Verbin dung elektrolytisch in Form von Nadeln abgeschieden und dann die Zwischen räume zwischen den Nadeln mit einem für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Stoff ausgefüllt werden. 33.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass dünner Schwermetalldraht nach Art eines Ka bels mit strahlendurchlässigem Stoff umpresst, die kabelartigen Teile in kurze, gleich lange Stücke zerschnitten, diese Stücke nebeneinander gepackt und fest miteinander verbunden werden. 34.
    Verfahren nach Patentanspruch II, wo bei die Sekundärstrahlenblende eine quer zur Faser geschnittene Holzscheibe auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass nadelförmige Absorptionskörper aus einer schwermetallhaltigen Substanz herge stellt, durch Einbringen in die Gefässe der Holzscheibe in bestimmte Stellungen gebracht und in diesen Stellungen durch die Gefässwandungen der Holzscheibe fixiert werden. 35. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 34-, dadurch gekenn zeichnet, dass die Holzscheibe im Dampf bad geformt (gebogen) wird. 36.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 34 und 35, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem gebogenen Blendenraster längs zweier einander parallelen und senkrecht zum ITittellot der Haube stehenden, ebenen Flächen ein ebener Rasterkörper ausgeschnitten wird.
CH181086D 1934-02-05 1935-01-19 Sekundärstrahlenblende für die Untersuchung mit Röntgenstrahlen und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH181086A (de)

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