CH181136A - Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.Info
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Description
Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, ins besondere für Motorfahrzeuge, und bezweckt vor allem eine wesentliche Schalterleichte rung, sowie eine möglichst vollkommene Ge- räuschlosigkeit beim Schalten des Getriebes erreichen zu können.
Es sind zum Beispiel schon Getriebe mit rnehreren geräuschlosen Gängen bekannt, bei denen die Gänge durch drei Paare dauernd in Eingriff befindlicher Zahnräder gebildet und durch zwei mit abgeschrägten Klauen stirnflächen versehene, ohne mittlere Ruhe stellung zu schaltende Wechselkupplungs- muffen geschaltet werden. Diese Anordnung ist jedoch nicht für alle Fälle brauchbar, da, wenn zwecks eines Gangwechsels beide Wechselkupplungsmuffen gleichzeitig ge schaltet werden, unter Umständen das Wie dereinrücken der einseitig abgeschrägten Klauen auf Schwierigkeiten stösst.
Man hat deshalb auch schon Hilfskupplungen vor- gesehen, durch welche die gelösten Getriebe teile wieder mit dem Motor bezw. dem Wa gen verbunden werden konnten.
Die Erfindung ermöglicht eine Beseiti gung des obgenannten Nachteils durch eine Einrichtung zur Schalterleichterung, welche in der einen Schaltrichtung eines Schaltglie des zwecks Gangwechsels im antreibenden Sinne synchronisierend, in der andern Schalt richtung zwecks Gangwechsels dagegen im bremsenden Sinne synchronisierend auf zu kuppelnde Getriebeteile wirkt. Bei dieser Einrichtung wird vorzugsweise eine Schei ben- bezw. Konuskupplung verwendet, wel che am Ende des Getriebes angeordnet wird. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Kupplung ohne weiteres so gross ausgebildet werden kann, dass sie ein wirklich ausrei chendes und wirksames Synchronisieren er möglicht.
Da andere Synchronisierkuppluu- gen ausser dieser nicht vorgesehen zu werden brauchen, ergeben sich in diesem Falle kei- nerlei Schwierigkeiten für die Abmessungen des Getriebes.
Von etwaigen von dem genannten Schalt glied unabhängigen Klauenkupplungen kann eine mit abgeschrägten Stirnseiten an den Klauen versehen sein, während im übrigen eine normale Wechselklauenkupplung mit geraden Klauen vorgesehen sein kann, die mit der bereits erwähnten Schalterleichte rungseinrichtung verbunden sein kann. Letz tere wird zweckmässig mit einer Übersetzung vom Schaltgestänge betätigt, während das mit ihr zusammenwirkende Schaltglied, z. B. eine Klauenkupplungsmuffe, ein Verschiebe rad oder dergleichen, ohne Übersetzung vom Schaltgestänge bewegt wird.
Dadurch kann das zur Schalterleichterung dienende Syn- chronisierungsmoment wesentlich erhöht werden, ohne dass jedoch trotz der dadurch erforderlichen Vergrösserung des für die Synchronisierung wirksamen Schalthubes der gesamte Schalthub des Schaltgestänges infolge der direkten Betätigung des Schalt gliedes zu gross werden müsste. Die Einrich tung ist vorzugsweise derart getroffen, dass bei einem gewissen Widerstand in der Schalterleichterungseinriehtung, das heisst also zum Beispiel nach erfolgter Synchroni sierung, diese Einrichtung sich beim weite ren Schalthub selbsttätig ausrückt und der neue Gang eingerückt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt. Es ist hierbei Fig. 1 ein Längsschnitt durch das eine Getriebe, Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1, welcher einen Teil der Schalt- erleicUterungseinrichtung in Ansicht zeigt, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht des Schaltmechanis mus zur Betätigung der vordern Wechsel kupplung, #- Fig. 5 das Schema der Schaltungsweise für die einzelnen Gänge und Fig. 6 ein Zweiganggetriebe mit einer Schalterleichterungseinrichtung in schemati scher Darstellung.
In Fig. 1 bedeutet a die 14lotorkupplungs- welle, b die Kardanwelle, c die Vorgelege- welle. Auf der Welle a ist das Zahnrad dl lose gelagert, welches mit dem fest auf der Vorgelegewelle angeordneten Zahnrad d2 in dauerndem Eingriff steht.
Ebenso sind die Räder der Zahnradpaare e" e.2 und f 1,<B><I>f-,</I></B> in ständigem Eingriff miteinander, wobei das Zahnrad e, lose drehbar auf den Wellen a und b sitzt und das Zahnrad f, lose auf der Kardanwelle b gelagert ist, während die Zahnräder e2 und f 2 ebenso wie das Zahn rad d2 mit der Vorgelegewelle fest verbun den sind. Alle diese Zahnräder sind zwecks Geräuschlosigkeit vorteilhaft mit Schrägver zahnung versehen.
Zwischen den Zahnrädern d, und e, und mit diesen kuppelbar ist eine Wechselkupp- lungsmuffe g auf der Motorkupplungswelle verschiebbar angeordnet. Eine weitere Weeh- selkupplungsmuffe h ist ferner zwischen den Zahnrädern e, und f,, mit diesen kuppelbar, vorgesehen.
Diese ist auf der Kardanwelle b verschiebbar, aber undrehbar gelagert, hül- senförmig ausgebildet und aussen mit Keil nuten versehen, in welche Keile eines auf der Muffe h verschiebbaren Verschieberades i, greifen, welches mit dem Zahnrad i2 der Vorgelegewelle in Eingriff gebracht werden kann.
Zur Betätigung der Wechselkupplungs- muffe h, welche in bekannter Weise in Um fangrichtung abgeschrägte Klauen besitzt, dient der in Fig. 3 dargestellte Mechanis mus. Zur Schaltung der Gänge sind zum Beispiel drei von dem gemeinsamen Schalt hebel k betätigte Schaltstangen vorgesehen, von denen die eine, k,, das Zahnrad i" eine zweite, k2, wie noch später näher beschrie ben wird, die Wechselkupplungsmuffe k und eine dritte, k., die bluffe g beherrscht.
Ausserdem kann eine weitere Schaltstange k" für den Rückwärtsgang angeordnet werden. Die Schaltstange k,. wirkt hierbei über einen Hebel 1, und eine Stange h auf einen Win- kelhebel in, ein, welcher durch eine Zug feder m2, einen andern, die Muffe g betäti- genden Winkelhebel 211" zum Beispiel in der in Fig. 4 gezeichneten Schaltstellung hält.
Wird die Stange h nach links verschoben, so dass der linke Hebelarm des Winkelhebels m, in die Stellung na,' gebracht wird, so wird infolge des durch die Feder m2 auf den Winkelhebel nt, ausgeübten Zuges dieser Hebel entgegen dem Uhrzeigersinn umgelegt, so dass die Muffe g in die andere Endstel- lung ruckweise übergeführt wird.
Zur Schalterleichterung der Wechsel kupplungsmuffe la dient dagegen die am hintern Ende des Getriebes angeordnete Ein richtung. Diese besitzt einen unterhalb der Kardanwelle gelagerten, letztere bügelförmig beiderseits umgebenden Gabelhebel n, wel cher mittels zweier Backen o1, o2 in die Nut o einer auf dem Zahnrad f, verschiebbar ge lagerten Muffe p eingreift. An seinen obern Armenden<I>n,</I> und n2 ist der Hebel je T-för- mig gestaltet und mit einer Rast n,' bezw. ia_.' versehen.
In diese Rasten greifen Ku geln<I>q,</I> und q." ein, welche in einer Bohrung des T-förmigen Endes k2' der Stange k ge lagert sind. Die Kugeln werden hierbei un ter der Wirkung einer Feder qr auseinander gedrückt.
Die Muffe p ist einerseits mit einem Bund p, und anderseits mit einer Kupp lungsscheibe p2 versehen, welche den innern Konus r, einer Konuskupplung aufweist. Letzterer wirkt mit dem äussern Konus r: einer mit der Kardanwelle b fest verbun denen Kupplungsscheibe s zusammen. Zwi schen den Backen o,, o2 und der Scheibe p2 ist ein Kugellager t zwischengeschaltet, so dass die Backen o,, o_ ein Einrücken der Kupplungskonusse r,, r-. praktisch ohne Reibung bewirken. Dagegen ist zwischen den Backen und dem Bund p, absichtlich eine Reibungsverbindung vorgesehen.
Die Kupplung p2, s ist in einer besonderen hintern Kammer des Getriebes angeordnet.
Durch die Anordnung des Gabelhebels n liegt zwischen der Schaltstange k2 und der Muffe p eine Übersetzung vor, die sich da- hin auswirkt, dass der Schaltdruck an der Muffe p der Schalterleichterungsvorrichtung grösser ist als der Schaltdruck an der Muffe h. Die beschriebene Anordnung des T-förmi- gen Schaltstangenendes <B>k2'</B> in der Gabel n1, n, ermöglicht, dass sich die Schaltstange k:
zwecks Einrückens der Muffe h weiterbewe gen kann, sobald die Kupplungsscheibe p2 eingerückt ist. In diesem Falle überwindet die Schubkraft der Stange k2 die Kraft der Feder q3, die Kugeln q1, q2 werden in das T-Stück k'2 abgedrängt und das letztere be wegt sich aus der in Fig. d in vollen Linien gezeigten Stellung in die gestrichelt ange deutete Stellung F, wobei sich die Muffe h nach rechts bewegt und mit der Verzahnung des Rades f, in Eingriff kommt,
nachdem sich die Synchronisierung ausgewirkt hat. Die Wirkungsweise ist folgende: Der erste Gang wird zum Beispiel über Getriebeglieder<I>a, g, ei,</I> e2, <I>c,</I> i2, <I>il,</I> 1a, <I>b</I> ge bildet.
Zur Schaltung des zweiten Ganges wird das Zahnrad i, mittels der Schaltstange k, aus i2 ausgerückt und die Wechselkupp- lungsmuffe h mittels der Schaltstange k2 aus der gezeichneten Stellung nach rechts ver schoben.
Hierbei wird gleichzeitig durch die Verriegelungsvorrichtung, das heisst durch die unter Federwirkung stehenden, in die Rasten n,', n2 eingreifenden Kugeln q, bezw. q, das obere Ende des Hebels n ebenfalls nach rechts mitgenommen, so dass die Bak- ken o1, o2 über das Kugellager t die Konus kupplung p2, s in Eingriff bringen.
Hier durch wird das Zahnrad f 1, welches über die Vorgelegewelle mit der vom Motor durch die Motorkupplung getrennten Kupplungswelle a. in Verbindung steht, mit der vom Wagen angetriebenen Kardanwelle b in Reibungs verbindung gebracht und mit dieser synchro nisiert.
Wird der Druck durch Weiterver- schieben der Schaltstange k2 nach rechts ver stärkt, so werden die Kugeln q1, q2 aus den Rasten n,', n2' gedrängt und die Synchroni- sierungskupplung von der Schaltstange ent- kuppelt. Die Klauen der Muffe h können nunmehr ohne Stoss in die entsprechenden Klauen des Zahnrades f, eingreifen und die ses mit der Kardanwelle kuppeln.
Der zweite Gang erfolgt somit über die Getriebeglieder a> 9, e, e., e. fa, f, h, <I>b.</I>
Dritter Gang sei der direkte Gang. Zur Herstellung desselben wird zunächst die Wechselkupplungsmuffe wieder von dem Zahnrad f, entkuppelt und mit dem Zahn rad e, in Eingriff gebracht. Zu diesem Zwecke wird die Wechselkupplungsmuffe 1a mittels der Stange k. wieder in die in Fig. 1 gezeichnete Mittelstellung zurückgebracht; also vom Zahnrad f, gelöst.
Bei Weiter schieben der Schaltstange nach links nimmt diese den Hebel n wieder mit und drückt die Backen o,, o" gegen den Bund p,. Infolge der Reibung zwischen den stillstehenden Backen und dem sich mit dem Zahnrad f, zusammen umdrehenden Bund p, wird das Zahnrad, sowie die mit ihm in Verbindung stehende Vorgelege- und Motorkupplungs- welle a bis zu einem gewissen Grad abge bremst.
Diese Bremswirkung hat den Zweck; die Drehzahlen der zu kuppelnden Teile h und e, schneller aufeinander abzustimmen. Im zweiten Gang läuft das Zahnrad e, mit höherer Geschwindigkeit als die Kardan welle b um.
Wird nun die Kupplungsmuffe <I>h</I> aus f, ausgerückt, so wird damit das Zahn rad f, von der Kardanwelle gelöst, die ge nannte Bremswirkung wirkt sich hierdurch über das Zahnrad f, und die Vorgelegewelle auf das Zahnrad e, aus, welches damit ge genüber der Kardanwelle bezw. gegenüber der Wechselkupplungsmuffe lz abgebremst wird. Es ist daher ein schnelleres und ge räuschloseres Eingreifen der Klauen von h in e möglich. Der direkte Antrieb erfolgt hierbei über die Getriebeglieder<I>a, g, e,</I> lt, <I>b.</I>
Zur Schaltung vom dritten auf den vier ten Gang bleiben die Kupplungsteile e,, <I>h</I> miteinander gekuppelt, während die Muffe in der bereits oben gemäss Fig. 4 beschrie benen Weise mittels der Schaltstange k3 um gelegt wird. Diese Schaltung kann hierbei in bekannter Art ohne Ausrücken der Motor kupplung erfolgen. Die Klauen von g und e, bleiben hierbei auch nach Umschaltung des federnden Schaltmechanismus en,, 7n-#, <I>in,</I> zunächst noch so lange im Eingriff, als ein Antriebsmoment zwischen Motor und Wagen besteht.
Im Augenblick des Antriebswech sels, z. B. durch Drosseln des Motors, erfolgt dann ruckartig die Umschaltung der Muffe g, wobei sich die abgeschrägten Klauen der Muffe g und des Zahnrades dl so lange gegenseitig abweisen, bis beide mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen, worauf sie in Eingriff gelangen. In gleicher Weise kann ein nicht dargestelltes Rückwärtsrad mittels einer Schaltstange k, zum Beispiel gleich zeitig mit den Zahnrädern i, und i2 in Ein griff gebracht werden.
Für diese letzteren Schaltungen ist eine besondere Synchronisie- rungsvorrichtung nicht vorgesehen, da sie mit Rücksicht auf die praktischen Bedingun gen nicht notwendig erscheint. Naturgemäss könnten natürlich auch in diesem Falle besondere Schalterleichterungseinrichtungen verwendet werden.
Statt durch einen gemeinsamen Schalt hebel k können die Gänge auch durch ver schiedene Schalthebel bezw. hydraulisch, pneumatisch, elektrisch oder in sonstiger Weise bedient werden. Hierdurch können auch weitere Gangkombinationen, z. B. über das erste und letzte Zahnradpaar d,, d2 bezw. f, f, usw. erzielt werden. Selbstverständlich ist im Rahmen der Erfindung die Ausbil dung des Getriebes an sich beliebig.
Fig. 6 zeigt ein Zweiganggetriebe, wel ches prinzipiell dem Getriebe nach Fig. 1 entspricht, bei welchem jedoch die Zahnrad paare d,, d.. und il, i, fortgelassen sind. Die Bezugszeichen sind im übrigen die gleichen wie in Fig. 1.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Einrichtung zur Schalterleichterung beim Gangwechsel, dadurch gekennzeichnet, dass letztere bei der einen Schaltrichtung eines Schaltgliedes zwecks Gangwechsels im an antreibenden Sinne synchronisierend, bei der andern Schaltrichtung zwecks Gangwechsels dagegen im bremsenden Sinne synchronisie rend auf zu kuppelnde Getriebeteile wirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bremsung bewirkende Teil (p,) der ,Schalterleichterungseinrichtung nur beim Schalten aus einem niedrigen in einen höheren Gang (II-III) im bremsenden Sinne, und der die Synchronisierung im antreibenden Sinne bewirkende Teil (p2) derselben dagegen nur beim Schalten aus einem höheren in einen niedrigeren Gang (III-II) und bei jedem Einschal ten dieses niedrigeren Ganges (II) syn chronisierend beeinflusst wird. 2.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der die Bremsung bewir kende Teil (p,) der Schalterleichterungs- einrichtung beim Schalten in einen sol chen Gang (III) im bremsenden Sinne beeinflusst wird, welcher beim Schalten von einem niedrigeren Gang (II) aus durch Schaltkupplungsmittel (h) einge rückt wird, welche mit dem die Brem sung bewirkenden Teil (p,) der Schalt erleichterungseinrichtung so verbunden sind, dass bei diesem Einrücken eine Bremsung zwecks Synchronisierens statt findet,während zum Schalten des ein gangs dieses Unteranspruches zuerst ge nannten Ganges (III) von einem höheren Gang (IV) aus eine Vorrichtung ohne Bremswirkung, und zwar eine als Klauenkupplungsmuffe mit abgeschräg ten Klauenstirnflächen ausgebildete Wechselkupplungsmuffe (g) vorgesehen ist. 3.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Schalterleichterungseinrichtungmit einem mit der @Iotorkupplungswelle (a) bei je dem Gang in Verbindung stehenden Getriebeglied (f,) undrehbar verbunden ist. 4.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die Schalt erleichterungseinrichtung mit dem mit der Motorkupplungswelle (a) bei jedem Gang in Verbindung stehenden Getriebe glied (f,) derart verbunden ist, dass die ses (f,) beim Aufwärtsschalten aus einem niedrigen Gang (II) in einen höheren Gang (III) durch den die Brem sung bewirkenden Teil (p,) der Schalt erleichterungseinrichtung abgebremst, beim Abwärtsschalten dagegen vor dem Kuppeln mit der Kardanwelle (b) mit dieser durch Antreiben von Seiten der Kardanwelle her synchronisiert wird. .Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Schalt- erleichterungseinrichtung mit einem mit der Motorkupplungswelle (a) bei jedem Gang in Verbindung stehenden Zahnrad (f1.) zusammenwirkt.6. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass eine mit der Schalterleichterungseinrichtung zusam menwirkende Wechselkupplungsmuffe (h) wechselweise einerseits das zuletzt genannte Zahnrad (f,) und anderseits ein zusammen mit diesem durch eine Übersetzung<I>(f,,</I> fl; e2, e,) in dauernder Verbindung stehendes Getriebeglied (e,) mit der Kardanwelle (b) kuppelt.7. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass zur Schaltung zwischen dem höchsten Gang und dem zweithöchsten Gang eine mit abgeschräg ten Klauenstirnflächen versehene Klauen kupplungsmuffe (g) vorgesehen ist, wäh rend zur Schaltung zwischen dem zweit- höehsten,(III) und dem nächstniedrigen Gang (II) eine Kupplungsmuffe vor gesehen ist, welche mit der Schalterleich- terungseinrichtung zusammenwirkt. B.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, da- durch gekennzeichnet, dass zur Schaltung zwischen dem zweithöchsten (III) und dem nächstniedrigen Gang (II) eine mit an der Stirnseite nicht abgeschrägten Kupplungsklauen versehene Wechsel- küpplungsmuffe (h) vorgesehen ist und den einzelnen Gängen (I, II, IV) mit Ausnahme des direkten Ganges dauernd in Eingriff befindliche Zahnradpaare (dl, dz;<I>ei,</I> e2; <I>f l,</I> f_) zugeordnet sind. 9. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass ein gemein sames Betätigungsglied (k2) die Schalt erleichter ungseinrichtung und die mit ihr zusammenwirkende Wechselkupp- lungsmuffe (h) mit verschiedenen Über setzungen derart betätigt, dass bei einem gewissen Schaltdruck am Betätigungs glied (1c2) ein gegenüber dem Schalt druck der Wechselkupplungsmuffe. (h)erhöhter Schaltdruck an der Schalt- erleichterungseinrichtung erzielt wird. 10. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch. und den Unteransprüchen 1 bis 9, da durch gekennzeichnet, dass mit dem Be tätigungsglied für die Schalterleichte rungseinrichtung eine selbsttätig aus rückbare Kupplungseinrichtung (q1, q.2, n'1, n'2) verbunden ist,welche nach Be tätigung der Schalterleichterungseinrich- tung zwecks Synchronisierung die letz tere nach einem gewissen Hub des Be tätigungsgliedes (k2) selbsttätig aus- räckt. 11.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, dass die das Syn chronisieren bewirkenden Teile der Schalterleiclhterungseinrichtung durch eine Hebelübersetzung bewegt und auf den dem Synchronisierungshub folgen den Hub nur noch die vom Betätigungs glied (k2) bewegte Wechselkupplungs- muffe (h) zum Einrücken des neuen Ganges betätigt wird. 12.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 11, da- durch gekennzeichnet, dass der die ge nannte Hebelübersetzung bewirkende Hebel (n) gabelförmig ausgebildet und in der Gabel (n1, n2) ein T-förmiges Ende (k,') des Betätigungsgliedes<B>(k,)</B> angeordnet ist, und dass in einer Boh rung des T-förmigen Endes des als Stange ausgebildeten Betätigungsgliedes zwei in Rasten (7a'1, n'2) des Gabelhebels eingreifende und unter Federkraft (q3)stehende Druckkörper (q1, q2) gelagert sind. 13. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 12, da durch gekennzeichnet, dass der die Syn chronisierung im antreibenden Sinne be wirkende Teil der Schalterleichterungs- einrichtung als Bonuskupplung (p2, s) ausgebildet ist. 14. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 13, da durch gekennzeichnet, dass die Konus kupplung an einem Getriebeende ange ordnet ist. 15.Schaltvorrichtung nach Patentansprucb und den Unteransprüchen 1 bis 14, da durch gekennzeichnet, dass die Konus kupplung am hintern Ende des Getrie bes angeordnet ist. 16. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 15, da durch gekennzeichnet, dass die Konus- kupplung in einem besondereh Gehäuse abteil angeordnet ist.17. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 16, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Gabelhebel (n) mittels Backen (o1, o2) in eine Schaltmuffe (p) derart eingreift, dass sieh die Backen zur Betätigung des die Bremsung bewirkenden Teils (p1) der Schalterleichterungseinrichtung un ter Reibung, zur Synchronisierung im antreibenden Sinne dagegen ohne nen nenswerte Reibung gegen die Betäti gungsmuffe (p) anlegen.18. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 17, da- durch gekennzeichnet, dass sich die Bal ken (o,, o_) bei der Synchronisierung im antreibenden Sinne unter Zwischenschal tung eines Kugellagers (t) gegen die Be tätigungsmuffe (p) anlegen. 19.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 his 18, für Getriebe mit drei Paaren dauernd in Ein griff befindlicher Zahnräder (d" d2, <I>e,,</I> e-#;<I>f 1,<B>f,)</B></I> und mit zwischen diesen an geordneten weiteren miteinander kuppel- baren Rädern (il, i2), dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem ersten und zweiten Radpaar von der Antriehseite her gesehen (dl, d=, e1, e2), eine ohne zu sätzliche Synchronisiereinrichtung wir kende,mit abgeschrägten Klauenstirn- flächen versehene und ohne mittlere Ruhestellung schaltbare Wechselkupp- lungsmuffe (y) und zwischen dem -zwei ten und dritten Radpaar (el, e2, fl, f=) die mit der Schalterleichterungseinrich- tung zusammenwirkende Wechselkupp- lungsmuffe (h) angeordnet ist. 20.Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 19, da durch gekennzeichnet, dass die Schalt- erleichterungseinrichtung ausserhalb der ständig in Eingriff liegenden Zahn räderpaare angeordnet ist. 21. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 20, da durch gekennzeichnet, dass die mit der Schalterleichterungseinrichtung zusam menwirkende Wechselkupplungsmuffe (h) als Hohlglied ausgebildet ist, das auf der Kardanwelle (b) verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert ist und ein ver schiebbar, aber undrehhar gelagertes Zahnrad (il) zum Schalten weiterer Gänge trägt.22. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 21, da durch gekennzeichnet, dass auf der mit der Schalterleichterungseinrichtung zu sammenwirkenden Wechselkupplungs- muffe (h) ein längsverschiebbares Rad (i.1) undrehbar sitzt, das mit einem auf einer Vorgelegewelle (c) festsitzenden Zahnrad (i.) in Eingriff gebracht wer den kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE181136X | 1933-12-27 |
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| CH181136D CH181136A (de) | 1933-12-27 | 1934-12-06 | Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH181136A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3219934A1 (de) * | 1982-05-27 | 1983-12-01 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8000 München | Mechanische schalthilfe fuer synchrongetriebe |
-
1934
- 1934-12-06 CH CH181136D patent/CH181136A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3219934A1 (de) * | 1982-05-27 | 1983-12-01 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8000 München | Mechanische schalthilfe fuer synchrongetriebe |
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