CH181174A - Elektrische Steckvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Steckvorrichtung.

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CH181174A
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CH
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Adolf Feller Aktien-G Apparate
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Adolf Feller Aktien Ges Fabrik
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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent     Nr.    177721.    Elektrische     Steckvorrichtung.       Vorliegende Erfindung hat eine elektri  sche Steckvorrichtung zum Gegenstand und  betrifft eine weitere Ausbildung der Vorrich  tung nach. dem     Patentanspruch    des Haupt  patentes.  



  Bei der     ini    Hauptpatent beschriebenen  Ausführungsform bildet die drehbare Scheibe  die obere     Abschlussscheibe    der Steckdose, so  dass Wasser und Verunreinigungen, feine  Sandkörner usw. durch den Ringspalt rings  um die     Abschlussscheibe    ins Doseninnere ge  langen, dort die Kontaktbüchsen verunrei  nigen und Kurz- oder     Erdschluss    hervorrufen  können. Auch können im Ringspalt hängen  bleibende Sandkörper und dergleichen ein  Verklemmen der     Abschlussscheibe    Herbeifüh  ren, so dass dieselbe nicht mehr gedreht wer  den kann.  



  Diese Mängel werden nun erfindungsge  mäss dadurch beseitigt, dass die Öffnungen  für die     Steckerstifte    in der obern festen Ab  schlussscheibe der Steckdose sitzen und die  dieselben abschliessenden versenkbaren 0r-         gane    an der unter der     Abschlussscheibe    lie  genden drehbaren Scheibe fest sind, wobei  der     Erdungsstift    und das diesen aufnehmende  Loch so profiliert sind, dass sich der ein  gesteckte     Erdungsstift    darin nicht drehen       kann    und bei Drehung des Steckers die dreh  bare Scheibe mitnimmt, um die Kontakt  büchsen der Stromstifte freizulegen und die  letzteren einführen zu können.  



  Dank dieser Anordnung besteht auf der  obern Dosenfläche kein offener Ringspalt  mehr und die drehbare Scheibe ruht ge  schützt im Doseninnern unter der     Abschluss-          scheibe,    wobei sie zugleich auch die Kontakt  büchsen gegen geringe Feuchtigkeitsmengen  oder Verunreinigungen, welche an den ver  schlossenen     Einführungsöffnungen    etwa noch  eintreten könnten, schützt. Auch ist bei die  ser Anordnung nur ein einziger     Erdungsstift     erforderlich.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar     zeigt:              Fig.    1 einen     senkrechten        Axialschnitt     durch die Steckvorrichtung mit Stecker in       Einführungsstellung.;          Fig.    2 zeigt eine     Ansieht    der Steckdose  von unten;

         Fig.    3 zeigt einen senkrechten     Axial-          schnitt    durch die Steckdose,     und    zwar     unter     90   zum Schnitt nach     Fig.    1, und       Fig.    4 einen ähnlichen Schnitt wie     Fig.    1,  jedoch mit gesenkter Drehscheibe;       Fig.    5 zeigt in halber Grösse eine Drauf  sicht der Steckdose;

         Fig.    6 und 7 zeigen in grösserem Massstab  Einzelheiten des     Erdungsstiftes;          Fig.    8 zeigt einen     Schnitt    durch die  Steckvorrichtung nach Linie     VIII-VIII    in       Fig.1.     



  Der Stecker     S    ist im wesentlichen ausge  bildet 'wie im Hauptpatent angegeben mit  einem     Metallgehäuse    1 mit Einführungsstut  zen la für die Leitung am einen Stirnende  und eingesetzter Stiftplatte 4 aus Isolier  material, welche in das Gehäuse 1 so versenkt  ist, dass dessen Rand ringsum etwa 2 mm  über die     Stiftplatte    ragt. In die Stiftplatte  ist zwischen den beiden     Stromstiften    2 ein       Erdungsstift    3 gegen Verdrehung gesichert  eingesetzt.

   Dieser     Erdungsstift    ist länger als  die     Stromstifte,    hat einen bedeutend grösseren  Durchmesser als die Stromstifte und ist seit  lich an zwei Stellen abgeflacht, derart, dass  er zwei einander gegenüberliegende parallele  Seitenflächen besitzt,     wie    im Querschnitt aus       Fig.    6 ersichtlich. Am     innern    Ende des Er  dungsstiftes 3 ist eine gebogene Kontaktfeder  5 befestigt, welche innen gegen die     Wandung     des Metallgehäuses 1 anliegt.  



  Das den     Steckdosenkörper    bildende     @Guss-          eisengehäuse    6 ist am     obern    Ende durch eine       Abschlussplatte    7 abgeschlossen, welche mit  tels Kopfschrauben 8 an Lappen 6a im innern  des Gehäuses befestigt ist. Diese Platte 7  hat in der Mitte in gleichem Abstand wie  die Stromstifte 3 zwei gleich grosse kreis  runde Löcher 7a und in der     Mitte    dazwischen  ein gleiches Loch 7b.  



  Unter der     Abschlussplatte    7 ist in einer  Vertiefung derselben eine Scheibe 9 drehbar    gelagert, welche mit einem zentralen Hohl  zapfen 9a in einem     Kontaktbü        chsenblock    14  aus Isoliermaterial     gefüllt    ist, wobei sie sich  um eine zentral in letzterem gelagerte Kon  taktbüchse 17 dreht. Mit seinem obern Ende  ragt der Hohlzapfen 9a in die Öffnung 7     h     der     Abschlussplatte    7 hinein und schliesst  bündig mit letzterer ab. Am obern Ende hat  der Hohlzapfen, wie aus     Fig.    6 ersichtlich,  einen Schlitz von gleicher Form wie der  Querschnitt des     Erdungsstiftes    3.  



  Die Kontaktbüchse 17 hat einen gleichen  Schlitz wie der Hohlzapfen 9a, jedoch um  <B>901</B> gegenüber jenem verdreht, so dass der       Erdungsstift    wohl in den Schlitz des Hohl  zapfens 9a eingesteckt werden kann, aber  nur soweit, bis er auf den durch das obere  Ende der Kontaktbüchse 17 gebildeten  Schultern aufsitzt, wie in     Fig.    6 angedeutet.  Ein weiteres Einstecken     kann    dann erst er  folgen, wenn durch Drehung des Zapfens 9a       bezw.    der Drehscheibe 9 um<B>90'</B> die beiden  Schlitzteile in     Kongruenzstellung    gebracht  sind, wie in     Fig.    7 angedeutet.

   Die Dreh  scheibe hat zwei diametral einander gegen  überliegende Löcher 9 b von gleichem Ab  stand und Durchmesser wie die Löcher 7a der       Abschlussscheibe,    und auf einer senkrecht zur       Axe    dieser Löcher liegenden     Axe    zwei Vor  sprünge<B>9e,</B> welche genau     in    die Löcher 7a  der     Abschlussscheibe    passen und bündig mit  letzterer abschliessen. Die Vorsprünge<B>9e</B> und  der Hohlzapfen 9a bilden also hier die ver  senkbaren Organe, welche die     Öffnungen    der       Abschlussscheibe    7 ausser Gebrauch- abschlie  ssen.

   Die Kontaktbüchse 17 hat am     untern     Ende eine seitlich herausgeführte Kontakt  klemme 17a, welche in einem Schlitz des  Blockes 14 geführt ist und     hierdurch    eine  Verdrehung der Kontaktbüchse 17 verhin  dert. An der Unterseite der     Abschlussscheibe     7 ist ein Tragstück 19 befestigt, in welchem  der     Kontaktbüchsenblock    14 höhenverschieb  bar gelagert ist. In den Bohrungen zweier  Vorsprünge 19a des Tragstückes 19 sind       Schraubenfedern    16 gelagert, auf welche der  Block 14 mit Flanschen 14a drückt. An  Stiften 12 des Tragstückes 19 sind die an      der Drehscheibe 9 angreifenden Zugfedern 11  verankert.  



  Die Drehscheibe 9 hat am     I        mfang    vier  einander kreuzweise     gegenüberliegende    An  schlagflächen 9e, mit welchen sie in den     End-          stellungen    an     Vorspriengen    7c der     Abschluss-          scheibe    anliegt, wodurch die     Endstellungen     fixiert werden.  



  Die Kontaktbüchsen 18 der Stromstifte  sind gleichachsig mit den Löchern 7u der       Abschlussscheibe    7 im     Kontaktbüchsenblock     14 eingesetzt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen       Stechvorrichtung    ist folgende: Will man  einen Stromverbraucher anschliessen, so setzt  man den     Erdungsstift        ä    des Steckers     S    in den  Schlitz des Hohlzapfens ein, wie in     Fig.    1  dargestellt, und dreht den Stecker um 90  ,  indem man mit dem Stecker die Drehscheibe  9 entgegen den Federn 16 soweit herunter  drückt, dass deren Vorsprünge 9c aus den Lö  chern     7a    der     Abschlussscheibe    heraustreten       (Fig.    4).

   Sobald nun die Drehscheibe um  90   gedreht ist und mit ihren Anschlag  flächen 9c an den Vorsprüngen 7c anliegt,       wobei    die     Rückführfedern    11 gespannt wor  den sind, kann der     Erdungsstift    in den  Schlitz der zentralen Kontaktbüchse 17 ein  dringen, und da nun die Öffnungen 9b der  Drehscheibe mit den Öffnungen     7a    der Ab  schlussscheibe zusammenfallen, können auch  die Stromstifte 2 in ihre Kontaktbüchsen 18  eingeschoben werden.

   Wenn man den     Stecker          S    herauszieht, wird die Drehscheibe 9 durch  die Federn 11. ruckartig in die     Abschlussstel-          lung    zurückgedreht und die Federn 16     drük-          ken    die Vorsprünge 9c wieder in die Löcher       7a    der     Abschlussscheibe.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Steckvorrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen für die Steckerstifte in der obern festen Abschluss- scheibe der Steckdose sitzen und die dieselben abschliessenden versenkbaren Organe an der unter der Abschlussscheibe liegenden dreh baren Scheibe fest sind, wobei der Erdungs= stift und das diesen aufnehmende Loch so profiliert sind, dass sich der eingesteckte Er dungsstift darin nicht drehen kann und bei Drehung des Steckers die drehbare Scheibe mitnimmt,
    um die Kontaktbüchsen der Strom stifte freizulegen und die letzteren einführen zu können. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Steckvorrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Erdungsstift seitlich an zwei Stel len abgeflacht ist, derart, dass er zwei ein ander gegenüberliegende parallele Seiten flächen besitzt. 2.
    Elektrische Steckvorrichtung gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Absehluss- scheibe drei in einer Flucht liegende Üff- nungen hat, von welchen die beiden äussern, gleich grossen für die Stromstifte durch Vorsprünge der Drehscheibe abge schlossen werden, während in die mitt lere, zentral in der Abschlussscheibe lie gende Öffnung ein Hohlzapfen .der Dreh scheibe hineinragt, welcher am obern ge schlossenen Ende einen Schlitz von .glei cher Profilierung wie der Erdungsstift hat,
    und die Drehscheibe zwei mit den beiden äussern Öffnungen der Abschluss- scheibe in Grösse und Lage übereinstim mende Löcher hat, welche ausser Gebrauch um 90 gegenüber jenen der Abschluss- scheibe verdreht liegen. B.
    Elektrische Steckvorrichtung gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh scheibe in einer Vertiefung,der Abschluss- scheibe gelagert und mit ihrem Hohlzap fen in einem die Kontaktbüchsen tragen den Isolierblock .geführt ist, in welchem eine unverdrehbare zentrale Kontakt büchse für den Erdungsstift eingesetzt ist, deren Schlitz ausser Gebrauch um 90 verdreht zum Einführungsschlitz des Hohlzapfens der Drehscheibe liegt. 4.
    Elektrische Steckvorrichtung gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, @dass der Kon- taktbüchsenblock entgegen Federn höhen verschiebbar in einem an der Unterseite der Abschlussscheibe befestigten Trag körper gelagert ist, in welchem Stifte befestigt sind, an welchen Zugfedern für die Rückführung der Drehscheibe in die Ruhestellung verankert sind. 5.
    Elektrische Steckvorrichtung gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Er dungsstift des Steckers in der Mitte zwi schen den beiden Stromstiften in gleichem Abstand wie die Öffnungen der Absehluss- scheibe angeordnet und durch eine Kon taktfeder mit der Wandung des Stecker gehäuses verbunden ist.
CH181174D 1935-02-05 1935-02-05 Elektrische Steckvorrichtung. CH181174A (de)

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