CH181192A - Schienenstossverbindung. - Google Patents

Schienenstossverbindung.

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CH181192A
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Rueping Max
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Rueping Max
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/56Special arrangements for supporting rail ends
    • E01B11/58Bridge plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description


      Scliienenstossverbindung.       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine       Schienenstossverbindung,    und zwar eine  solche, bei welcher die Schienenenden auf  einer     sogena.nnten    Stossbrücke ruhen, die  zwei im Abstand voneinander liegende  Schwellen verbindet. Diese Stossbrücken sind  auf Biegung beansprucht und brechen häufig  infolge der immer wiederkehrenden auf sie       einwirkenden    Stösse und Schwingungen.  Wenn die     Stossbrücken    so kräftig ausgebil  det  -erden, dass die Bruchgefahr beseitigt  ist, so ist das Überfahren des Stosses sehr  hart und die Schienen unterliegen an der       Stossstelle    sehr grossem Verschleiss.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt     nun     eine Stossverbindung zu schaffen, die einer  seits eine kräftige Unterstützung für die  Schienen gewährleistet, die aber anderseits  so elastisch ist. dass sie die Betriebsstösse ab  fängt und vernichtet.  



  Die Erfindung besteht im wesentlichen  darin, dass die Schienenenden auf einem  elastisch wirkenden Tragband ruhen, welches  in einem starren Rahmen festgehalten ist,    der als Stossbrücke auf den beiden Stoss  schwellen ruht und mit diesen und den Schie  nen fest verbunden ist. Rahmen und Trag  band werden dabei zweckmässig durch Auf  schlitzen der Stossbrücke längs den Schienen  gebildet. Vorteilhaft wird das Tragband mit  tels einer zwischen ihm und dem Schienen  fuss eingeschalteten Zwischenlage nach unten  durchgebogen und gespannt und durch die       Schienenbefestigungsmittel    in diesem ge  spannten Zustand erhalten.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer solchen  Stossverbindung ist in     Fig.    1 in Seitenan  sicht dargestellt;     Fig.    2 ist ein Grundriss der  Stossbrücke;     Fig.    3 zeigt die Seitenansicht  einer Stossverbindung bei Verwendung einer  besonderen Zwischenlage     zwischen    Tragband  und Schienenfuss. In     Fig.    4 ist ein Quer  schnitt hiervon in etwas grösserem Massstab  zur Darstellung gebracht;     Fig.    5 gibt die  Ansicht eines eingebauten Werkzeuges zum  Spannen des Tragbandes wieder.  



  Die Stossbrücke 1 liegt .in     bekannter     Weise mit ihren Enden auf den Stossschwel-           len    2 auf, mit welchen sie durch die Schwel  lenschrauben 3 fest verbunden ist. Sie ist  mit zwei Verstärkungsrippen 4 versehen, die  auch als Anschlag für die Schienen     dienen.     Unmittelbar neben diesen Rippen 4,     und     zwar an der Innenseite derselben ist die  Stossbrücke mit Längsschlitzen 5 versehen.  Durch das Aufschlitzen der     Stossbrücke    ent  steht das Tragband 6, während die Stoss  brücke 1 selbst als ein rahmenartiger Teil  verbleibt, mit dessen beiden Enden das Trag  band 6 fest verbunden ist.

   Die Stossbrücke 1  ist bei der Belastung des Tragbandes 6 nur  auf Druck beansprucht, während das in ihr  befestigte Tragband 6 in der Hauptsache nur       auf    Zug beansprucht ist; letzteres besitzt  daher nicht nur eine ganz ausserordentlich  grosse Tragfähigkeit, sondern auch eine er  hebliche Elastizität. Auf das Tragband 6  kommen die Enden der Schienen 7     (Fig.    1)  zu liegen. Diese sind durch die keilförmigen  Riegel 8, welche sich gegen die Bügel 9 der  Rippen 4 des     Rahmens    der     Stossbrücke    1 ab  stützen und über die Füsse der Schienen 7  greifen, mit diesem Rahmen und dem Trag  band 6 verbunden.  



  Um das letztere und den Rahmen der  Stossbrücke 1 möglichst fest mit den Schie  nen zu verspannen, ist an der Stosslücke un  ter den Schienen eine Zwischenlage 10       (Fig.    3, 4 und 5), die aus Eisen, Holz oder  dergleichen bestehen kann, eingeschaltet.  Diese bewirkt, dass zunächst zwischen den  Schienen 7 und dem     Tragband    6 ein freier  Zwischenraum 11 von der, Stärke der Zwi  schenlage 10 vorhanden ist, Werden nun, wie       Fig.    5 zeigt, die Schienen 7 an der Stoss  lücke mittels der     Schraubenzwingen    12 oder  einer ähnlichen Vorrichtung um die Stärke  der Zwischenlage 10 nach unten gepresst,

   so  wird das Tragband 6 um diese     Stärke    in  der -Mitte nach     unten    durchgebogen und da  bei sehr stark gespannt. Durch die darauf  erfolgte     Anbringung    der Riegel 8 wird er  reicht, dass nach Entfernung der Schrauben  zwingen 12 die Schienen 7 sich nicht vom  Rahmen der Stossbrücke 1     abheben    können;  der gespannte Zustand des Tragbandes 6    bleibt dadurch erhalten. Der letztere ist aus       Fig.    3 zu ersehen. Hieraus ist die Zwischen  lage 10 mit dem nach unten durchgebogenen  und gespannten Tragband 6 ersichtlich.

   Die  Zwischenlage 10 wird in ihrem     mittleren     Teil zweckmässig etwas ausgespart,     da iii     sich dieselbe etwaigen Walztoleranzen     ü1     der Schienenhöhe besser anpassen kann.  



  Durch das stark gespannte Tragband 6  werden die Enden der Schienen 7 ganz be  sonders kräftig, aber dabei doch elastisch  unterstützt. Alle Teile der     Stossverbindung,     besonders aber die Laschen 13 werden da  durch weitestgehend entlastet und     bleiben     dauernd kraftschlüssig miteinander verbun  den, so dass ihr Verschleiss dadurch erheblich  geringer wird und ein ruhiges Überfahren  des Stosses auch für die Dauer gewähr  leistet ist.  



  Die Stossbrücke 1 kann auch beispiels  weise derart hergestellt werden, dass in einem  besonderen Rahmen ein Tragband durch Nie  tung,     Schweissung    oder dergleichen befestigt  wird. Auch die Niederhaltung der Schienen  enden 7 auf den Rahmen 1 kann in anderer  Weise, zum Beispiel durch Schraubenbolzen  und Klemmplatten, erfolgen. Die Zwischen  lage 10 kann je nach Bedarf mehr oder weni  ger stark sein, um die Spannung des Tragban  des 6 den jeweiligen Bedürfnissen anzu  passen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stossverbindung für Eisenbahnschienen, dadurch gekennzeichnet, -dass die Schienen enden auf einem elastisch wirkenden Trag band !(6) ruhen, welches in einem starren Rahmen festgehalten ist, der als Stossbrücke (1) auf den beiden Stossschwellen (2) ruht und mit diesen und den Schienen (7) fest verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stossverbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen der Stossbrücke (1) und das Tragband (6) durch Aufschlitzen der Stossbrücke (1) längs den Schienen (7) gebildet ist.
    -?. Stossverbindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gelzenn- zeichnet, dass das Tragband (6) mittels einer zwischen ihm und dem Fuss der Schienen (7) eingeschalteten. Zwischenlage <B>(10)</B> nach unten durchgebogen und ge- spannt und durch die Schienenbefesti gungsmittel in diesem gespannten Zu stand erhalten ist.
CH181192D 1935-04-20 1935-04-20 Schienenstossverbindung. CH181192A (de)

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ID=4430570

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