CH181198A - Warmwasserheizkessel für Gasfeuerung. - Google Patents
Warmwasserheizkessel für Gasfeuerung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Warmwasserheizkessel für Gasfeuerung. Für Niederdruckwasserheizung, welche sich für Etagen- und Zentralheizungszwecke am vorteilhaftesten eingeführt hat, diente bis anhin ein Heizkessel für Kohlen- oder Koks- feuerung. Infolge der zunehmenden Verbilli gung der Gaspreise ist nun die Möglichkeit gegeben, die Kohlen- oder Koksfeuerung durch Gasfeuerung zu ersetzen.
Dies bedeutet gleichzeitig eine Beseitigung der gesund heitlich schädlichen Rauch- und Russplage. Dazu kommt noch der Vorteil, dass eine Gas feuerung jederzeit mit augenblicklicher Wir kung an- und abstellbar ist, während die Heizung mit Koks etc. im Dauerbrand un terhalten werden muss. Schon aus diesem Grunde ist die Gasfeuerung wirtschaftlicher im Vergleich zur Koksfeuerung, mit Hinsicht auf die Kosten des Brennmaterials stellen sich beide Feuerungen ungefähr gleich hoch. Dazu bringt die Gasfeuerung eine enorme Erleichterung der Bedienung mit sich.
Indessen bereitet es einige Schwierig keiten, den Heizkessel für Gasfeuerung so zu konstruieren, dass er bei den bestehenden ver- schiedenen Kaminverhältnissen jeweils auf seine beste Heizwirkung einreguliert werden kann. Durch die vorliegende Erfindung soll nun ein Warmwasserheizkessel für Gasfeue rung geschaffen werden, mit welchem diese Schwierigkeiten überwunden werden kön nen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch er reicht, dass die mit einem Rohranschluss- stutzen für die Abgase versehene Haube des Heizkessels eine vor der Gasabzugsöffnung angeordnete verstellbare Drosselvorrichtung für die Abgase besitzt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Warmwasserheizkes- sels für Gasfeuerung gemäss der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist ein Schnitt nach Linie I -I in Fig. 3 bei weit geöffneter Drosselvorrich tung; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1 bei halb geschlossener Drosselvor richtung und Fig. 3 ist eine Draufsicht bei abgehobe ner Schutzhaube mit Teilschnitt nach Linie II--II in Fig. 1.
Ein auf einen Sockel 1 montierter Warm wasserbehälter 2 wird von mehreren senk rechten den Boden und den Deckel des Was serkessels 2 durchdringenden Heizröhren 3 durchsetzt. Ausserdem ist der Mantel 4 des Wasserbehälters 2 doppelwandig und an der Oberseite offen. Dieser Mantel ist nach unten über den Warmwasserbehälter hinaus an drei Seiten verlängert, und dieser verlängerte Teil 5 des Mantels ist an der Vorderseite offen und bildet die seitliche Begrenzung des Brennerraumes, in welchem ein mehrreihiger Brenner 6 untergebracht ist. Die Innenwand der Verlängerung 5 des Mantels 4 ist mit mehreren Durchtrittsöffnungen 7 für die Heizgase versehen.
Die durch die Heizröhren 3 und den Mantel 4 emporsteigenden Heiz gase gelangen in einen Raum 8, welcher nach oben durch eine Kesselhaube 9, die oben auf den Kessel 2 aufgesetzt ist, abgeschlossen ist. Diese Kesselhaube 9 ist unter Einlage eines Dichtungsringes 10 auf die äussere Wand des Doppelmantels 4 aufgesetzt und befestigt, und besitzt oben einen Rohran- schlussstutzen 11 für die abziehenden Heiz gase. Über die Kesselhaube 9 ist eine Schutz haube 12 aufgesetzt, welche mit einem den Doppelmantel umgebenden Schutzmantel 13 ein den Kesselmantel 16 umgebendes Schutz gehäuse bildet. In der Haube 9 ist mittels vier Stellschrauben 14 eine Drosselplatte 15 horizontal aufgehängt.
Durch Drehen der an der Oberseite der Kesselhaube 9 zugänglichen Stellschrauben 14, zum Beispiel mittels eines Schraubenziehers, kann die Drosselplatte höher oder tiefer gestellt werden, wodurch der Abzugsweg der Heizgase nach dem Stut zen 11 verengt oder erweitert wird. Um den Brenner des Heizkessels anzünden zu können, ist die Vorderseite des Sockels 1 offen und nach der Entzündung der Brenner mittels eines mit Handgriff versehenen Deckels 15 verschliessbar.
Mit 16 ist eine zwischen Warmwasserbehälter 2 und den diesen um gebenden Schutzmantel 13 eingelegte Isolier- schiebt und mit 17 und 18 der Wasservor- und Rücklauf bezeichnet. Natürlich ist der Warmwasserheizkessel mit allen technischen Neuerungen, wie Temperaturregler, Zünd flamme, Gasselbstschlussventil und derglei chen Sicherungsvorrichtungen, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, ausgerüstet.
Der beschriebene Heizkessel wird bei der Installation nach den vorhandenen Kamin verhältnissen (Zugwirkung) durch Verstellen der Drosselvorrichtung einreguliert. Bei star ker Zugwirkung des Kamins ist die Drossel vorrichtung mehr zu schliessen und bei ge ringerem Zug mehr zu öffnen. Dadurch wird ein mehr oder weniger rasches Durchstrei chen der Heizgase erzielt, und es ist bei allen Zugverhältnissen eine günstigste Heizgas durchzugsgeschwindigkeit erreichbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Warmwasserheizkessel für Gasfeuerung, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem Rohranschlussstutzen für die Abgase ver sehene Kesselhaube eine vor der Gasabzugs- öffnung angeordnete verstellbare Drosselvor richtung besitzt.UNTERANSPRüCHE 1. Warmwasserheizkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von Heizrohren durchsetzte Warmwasser behälter des Heizkessels von einem Heiz- mantel umgeben ist, welcher bei zuneh mender Drosselung der Gasabzugsöffnung von den Heizgasen in stärkerem Masse durchströmt wird.2. Warmwasserheizkessel nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizmantel unten über den Warmwasserbehälter vorsteht und den Brennerraum auf drei Seiten be grenzt und an der Innenwandung Üffnun- gen für den Durchtritt der Heizgase be sitzt. 3. Warmwasserheizkessel nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Brenner raum an seiner offenen Vorderseite durch einen mit einem Handgriff versehenen Deckel abschliessbar ist.4. Warmwasserheizkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselorgan eine in der Kesselhaube an vier Stellschrauben horizontal aufge- hängte Platte ist, welche durch Drehen der an der Oberseite der Kesselhaube zu gänglichen Stellschrauben in der Höhe verstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH181198T | 1935-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH181198A true CH181198A (de) | 1935-12-15 |
Family
ID=4430580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH181198D CH181198A (de) | 1935-05-07 | 1935-05-07 | Warmwasserheizkessel für Gasfeuerung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH181198A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3269361A (en) * | 1965-04-30 | 1966-08-30 | Repco Products Corp | Domestic heating boilers |
-
1935
- 1935-05-07 CH CH181198D patent/CH181198A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3269361A (en) * | 1965-04-30 | 1966-08-30 | Repco Products Corp | Domestic heating boilers |
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