CH181371A - Anordnung zur Speisung und Nutzbremsung eines Gleichstrommaschinenaggregates mittels eines gittergesteuerten Entladungsgefässes. - Google Patents

Anordnung zur Speisung und Nutzbremsung eines Gleichstrommaschinenaggregates mittels eines gittergesteuerten Entladungsgefässes.

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CH181371A
CH181371A CH181371DA CH181371A CH 181371 A CH181371 A CH 181371A CH 181371D A CH181371D A CH 181371DA CH 181371 A CH181371 A CH 181371A
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Co Ferrier Guedel
Zellweger Carl
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Ferrier Guedel & Co
Zellweger Carl
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P3/00Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters
    • H02P3/06Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter
    • H02P3/08Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter for stopping or slowing a DC motor
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Description


  Anordnung zur Speisung und Nutzbremsung eines     Gleichstrommaschinenaggregates     mittels eines gittergesteuerten Entladungsgefässes.    Bekannt sind Anordnungen zum Speisen       mid    Nutzbremsen von Gleichstrommaschi  nen,      -elche    darin bestehen, dass zwei Grup  pen von Entladungsstrecken zu der zu be  treibenden Maschine entgegengesetzt paral  lel geschaltet sind, wobei die Steuerspan  nungen der beiden     Entladungsstreckengrup-          pen    derart in     zwangläufiger    Abhängigkeit  voneinander stehen, dass mit zunehmender  Zündverlegung der Steuerimpulse der einen  Gruppe eine zunehmende Rückverlegung  der Steuerimpulse der andern Gruppe ein  tritt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft dem  gegenüber eine Anordnung zum Speisen und  Nutzbremsen eines Gleichstrommaschinen  aggregates, bestehend aus einem Antriebs  motor und einem mit demselben mechanisch  gekuppelten Bremsgenerator mit gitter  gesteuerten Entladungsstrecken, die zwei  Gruppen bilden, von denen die eine als  Gleichrichter und die andere als Wechsel  richter dient, wobei der Gleichrichter mit    dem Motor und der Wechselrichter mit dem  Generator je über einen Umschalter verbun  den ist, wobei ferner die Steuerorgane der  Gitter von Gleichrichter und Wechselrichter  derart gekuppelt sind,

   dass bei einer     Vorver-          legung    des     Zündzeitpunktes    des Gleichrich  ters     zwangläufig    eine entsprechende Nach  verlegung des     Zündzeitpunktes    des Wechsel  richters stattfindet und umgekehrt.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele einer solchen Anord  nung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt ein Schema eines ersten  Ausführungsbeispiels;       Fig.    2 bis 5 zeigen dazugehörige     Span-          nungs-    und Phasendiagramme;       Fig.    6 zeigt schematisch eine Anordnung  der     Kupplung    für die Drehtransformatoren;       Fig.    7 veranschaulicht     ein.    Schema der  Steuerorgane eines zweiten Ausführungsbei  spiels der Anordnung und       Fig,        ss    bis 10 die dazugehörigen     Span-          nungs-    und Phasendiagramme;

             Fig.    11 und 12 deuten die     Phasenver-          schiebungsdiagramme    der Sekundärwicklun  gen der     Steuertransformatoren    an.  



  1 sind die Sekundärwicklungen von  Transformatoren zur Speisung eines Strom  richters 2, deren Steuerspannungen der  Steuerapparate 3 und 4 in ihrer Phasenlage  gegenüber der     Anodenspannung    beispiels  weise durch Drehtransformatoren reguliert  werden.     Statt    wie     in        Fig.    1     dargestellt,    kann  an Stelle von zwei getrennten Speisetrans  formatoren ein einziger Transformator mit       gemeinschaftlicher    Primär- und zwei ge  trennten     Sekundärwicklungen    treten. Die  Kathode 5 ist über einen Umschalter 6 mit  dem     Gleichstrom-Maschinenaggregat    verbun  den.

   Letzteres besteht aus einem Antriebs  motor 7 mit einem auf der gleichen Welle  sitzenden Bremsgenerator 8 und der vom  Motor angetriebenen Arbeitsmaschine 9, bei  spielsweise der Seilscheibe eines Seilbahn  antriebes. Motor und Generator besitzen  Fremderregungen 10 und 11. Da der Mo  tor zur Lastförderung, der Bremsgenerator  aber nur dazu dient, als Bremse zu wirken,  um die beispielsweise an einer Seilbahn am  Abwärtsfahren     eines    vollen Wagens auftre  tende überschüssige Energie aufzunehmen,  ist ersterer unter     Umständen    bedeutend grö  sser als letzterer.

   Der     Umschalter    6 ist     vier-          polig.    Zwei Pole     sind    miteinander gekuppelt  und mit der Kathode 5 verbunden und wech  selweise auf den Motor und den Bremsgene  rator schaltbar. Die beiden Sternpunkte der  Sekundärwicklungen der Speisetransformato  ren sind durch die     Leitungen    12 und 13 mit  den beiden andern Polen des Umschalters  verbunden, von wo sie jeweilen mit denjeni  gen     Bürsten    der beiden Gleichstrommaschi  nen verbunden werden, welche denjenigen  gegenüber liegen, die mit der Kathode ver  bunden sind.  



  Die Steuergeräte 3, 4 bestehen aus je  einem     Gittertransformator,    dessen Sekundär  wicklung 14 einen Stromkreis speist, in wel  chem parallel zu den     Entladungsstrecken     Kondensatoren geschaltet     sind    und in Serie  mit den     Entladungsstrecken    ein Widerstand    liegt. Der Sternpunkt der Sekundärwick  lung führt über den vorerwähnten einstell  baren Widerstand zur Kathode, dessen je  weilige Grösse mit     a-    bezeichnet sei.

   Diese  Steuerung, wie in     Fig.    1 schematisch dar  gestellt, heisst Nullpunktsteuerung im Gegen  satz zur Phasensteuerung gemäss     Fig.    7, bei  welcher jedem Kondensator gegen die Trans  formatorenwicklung hin ein Widerstand vor  geschaltet ist.

   Da die Kondensatoren zwi  schen Gitter und Kathode liegen, ist die  Gitterspannung     E,.    gleich der     Kondensato-          renspannung        E,.    Die Gittertransformator  spannung Et, also die     Spannung    der     Wiek--          lung    14, ist mit der sekundären Phasenspan  nung     E;,    des Speisetransformators phasen  gleich, weil die Schaltungen der Transfor  matoren dieselben sind und am gleichen  Speisenetz angeschlossen sind. Da der Strom  im Stromrichter nur in der     Richtung    von  der Anode oder vom Gitter zur Kathode flie  ssen kann, wird bei umgekehrter Stromrich  tung der Kondensator aufgeladen.

   Wäre       kein    Widerstand dem Kondensator vorge  schaltet, so wäre     E,    mit Et spiegelbildlich.  Die beiden     Nullpunkte    der     Kondensatorspan-          nung    würden auf die Nullpunkte der     Gitter-          bezw.        Speisetransformatorspannungskurve     treffen. Es könnte somit     keine    Aussteue  rung stattfinden.

   Durch den Widerstand 16  wird aber die Kurve     E,    verzerrt, das heisst  deren Verlauf, wie in     Fig.    2 angegeben, ver  zögert, so dass sie erst wieder die Nullinie  erreicht, nachdem die Kurve Et     resp.        E,1     einen positiven Wert erreicht hat. Dadurch  erhält man den verzögerten     Zündzeitpunkt          F'1.    Wenn der Widerstand 16 einmal auf ,  eine Grösse     r    eingestellt ist, so bleibt dann  auch die dadurch entstandene Kurvenform  immer die gleiche und damit bleibt die Lage  des Zündzeitpunktes gegenüber der Gitter  spannung stets dieselbe.

   Da die Kondensa  toren nur von der Seite her aufgeladen wer  den können, von welcher der     Stromdurch-          fluss    durch die Entladungsstrecke gesperrt  ist, also in der Richtung Kathode gegen Git  ter, so kann die Spannung     E,    nur während  der negativen Halbwelle der Gittertransfor-           matorspannung    Et,     resp.        Speisetransforma-          torspannung        E,    auftreten.

   Während der po  sitiven Halbwelle, das heisst nach dem Zün  den des Lichtbogens ist der Kondensator       über    die Entladungsstrecke kurzgeschlossen,  weshalb dann keine     Kondensatorspannung     auftreten kann. Zwischen dem Gittertrans  formator und dem Speisenetz ist ein Phasen  dreher 17, beispielsweise ein     Drehtransfor-          inator    eingeschaltet. Mit demselben kann die  Kurve Et gegenüber der Kurve     E,    und da  mit auch der Zündpunkt der letzteren zeit  lich verschoben werden, was in     Fig.    3 zum  Ausdruck kommt.

   Liegt in     Fig.    4 der     Zünd-          zeitpunkt    Z auf der Linie<I>OP,</I> so ist der  Mittelwert der Gleichspannung Null, weil  das Flächenintegral zwischen dem     Zündzeit-          punkt    Z und dem Löschzeitpunkt L den  Wert Null gibt. Durch Verschieben des  Zündzeitpunktes Z von OP nach F, wird  erreicht, dass der     Gleichspannungsmittelwert     von Null beginnend auf seinen Höchstwert  reguliert wird. Hierbei ist zu beachten, dass  der Gleichrichter nur dann Energie abgeben  kann, wenn die Gegenspannung im Gleich  stromkreis kleiner ist, als der Gleichspan  nungsmittelwert resultierend aus der Span  nungskurve des Speisetransformators, unter  Berücksichtigung des Zündzeitpunktes.

   Die  Arbeitsfähigkeit des Wechselrichters ist da  durch bedingt, dass die     EMK    der angeschlos  senen     Gleicbstromquelle    grösser ist als der       Gleichspannungsmittelwert    der zugehörigen       Transformatorphase.     



  Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel  geschieht die gleichzeitige Vor- und Nach  verschiebung der     Zündzeitpunkte    derart, dass  zwei Phasendreher im entgegengesetzten  Sinne zueinander     zwangläufig    verstellt wer  den, wobei die beiden Drehfelder     DFI    und       DFII    in     Fig.    6 denselben Drehsinn aufweisen  müssen. Dadurch wird erreicht, dass bei  einem Phasendreher im     Sinne    des Drehfel  des, beim andern demselben entgegengesetzt  gedreht wird.

   Es ergibt sich somit beim er  steren eine Spätzündung für den Wechsel  richter, beim letzteren eine Frühzündung für  den Gleichrichter, Nach     Fig.    6 geschieht    die Kupplung der beiden Phasendreher bei  spielsweise mittels Zahnrädern, welche durch  ein     Schneckenradgetriebe    und Handrad be  tätigt werden, so dass sich die     vorbeschrie-          benen    Drehsinne     zwangläufig    ergeben.  



  Die maximalen Winkel der     Zündzeit-          punkte    würden nach     Fig.    4 und 5 theoretisch  90   betragen, wobei für den Gleichrichter  der Zündpunkt von OP bis zum Schnitt  punkt F, der zwei aufeinanderfolgenden  Spannungsphasen nach vorn verlegt wird,  beim Wechselrichter hingegen von OP aus  nach rückwärts zum Punkt     F2.     



       Praktisch    kann nun aber     beim    Wechsel  richter der     Zündzeitpunkt    nur bis zum Punkt  F; verschoben werden, damit noch ein Win  kel von zirka A   für die     Kommutierung     der Anodenströme, für die     Entionisierung     der Ventilstrecke und für die     Kompensie-          rung    der Spannungsschwankungen zur Ver  fügung steht.  



  Somit ergibt sich für den Wechselrichter  ein maximaler Regulierbereich von zirka<B>60'.</B>  Beim Gleichrichter dagegen kann die Vor  verlegung des Zündzeitpunktes bis zum  Schnittpunkt F, erfolgen, da dort die     Kom-          mutierung    der beiden Anodenströme von  selbst geschieht. Im     Gleichrichterbetrieb     übernimmt stets die Anode die Stromfüh  rung, welche die höchste positive Spannung  aufweist. Wird also im Punkt F, gezündet,  so wird das     Maximum    des     Gleichspannungs-          mittelwertes    erreicht, dessen Grösse identisch  ist mit demjenigen eines     ungesteuerten     Gleichrichters.

   Aus diesem Grunde wird die       Gleichrichterseite    voll ausgenützt, im Gegen  satz zur     Wechselrichterseite.     



  Damit nun der eine Phasendrehen aus       obgenannten    Gründen um<B>90',</B> der andere  dagegen um nur<B>60'</B> verschoben werden soll,  ergibt sich ein     Übersetzungsverhältnis    in der  Verdrehung der beiden Phasenregler von  1,5 zu 1.  



  Die Fremderregung kann für Motor und  Bremsgenerator gemeinschaftlich oder, wie  in der Zeichnung angedeutet, getrennt sein.  Fremderregung ist deshalb vorgesehen, um  ein konstantes, von der Belastung unab-           hängiges    Feld     (Kraftfluss)    zu erhalten. Es  wird somit die Drehzahl und Belastung nur  in Abhängigkeit der Ankerspannung ge  regelt.  



  Das zweite Ausführungsbeispiel betrifft  eine Anordnung mit Phasensteuerung. Im  Gegensatz zur Nullpunktsteuerung ist jeder       Sekundärspule    des Gittertransformators ein  regulierbarer Widerstand 16 in Serie ge  schaltet, wobei die den Wicklungen ent  gegengesetzten Enden gemeinschaftlich mit  den     Kondensatorableitungen    an die Kathode  geführt sind. Die Widerstände des Gleich  richters sind mechanisch gekuppelt, ebenso  diejenigen des Wechselrichters. Diese beiden  Kupplungen sind wiederum miteinander der  art gekuppelt, dass dadurch     -zwangläufig    die  eine Widerstandsgruppe aufwärts geschaltet  wird, während die Widerstände der andern  Gruppe verhältnisgleich abwärts reguliert  werden.

   Vom gemeinschaftlichen     Nullpunkt     aus, welcher.einem     gewissen    Widerstand  entspricht, werden durch Veränderungen der  Widerstände am Gleichrichter die Zündung  vorverlegt und am Wechselrichter nachver  legt. Im Gegensatz zum ersten Ausfüh  rungsbeispiel, bei welchem der Widerstand  parallel zum Kondensator nur dazu dient,  einen     bestimmten        Zündzeitpunkt    einzustel  len, um dann durch Verschiebung des letz  teren     mittels    der Phasenverschiebung die  Ankerspannungen zu regeln,     wird    im vor  liegenden Falle durch Variation der     Konden-          satorwiderstände    die Kurve     E,

      verzerrt und  damit der     Zündzeitpunkt    verschoben. Da  keine     Phasenverschiebiing    mehr stattfindet.  so überdecken sich zeitlich     E.,    und Et. Wie  in     Fig.    8 dargestellt, erstreckt sich der Ar  beitsbereich des Gleichrichters theoretisch  von der OP-Linie bis zum     vorhergelegenen          NullpunlLt    der Anodenspannung, welcher  ebenfalls für die     E,-Kurve    Endnullpunkt bei  Widerstand r = o ist. Praktisch geht aber  der Arbeitsbereich     nur    bis zum Zündpunkt       Fl    des     Diagrammes    in     Fig.    9.

   Dieser Ar  beitsbereich ist somit 90  .  



       Irm    den Punkt F; erreichen zu können,  muss der     Ziindzeitpunkt    um 180   verschoben    werden. Davon werden 120' mit     Hilfe    der  Widerstandssteuerung ausgesteuert und die  übrigen<B>60'</B> durch Verschiebung der Pha  senlage der Kurve Et um diesen Betrag ge  genüber     E".    Diese Verschiebung der Phasen  lage geschieht dadurch, dass die Stellung der  Schaltung des Steuertransformators gegen  über     derjenigen    des Haupttransformators so  gewählt ist, dass der positive Wert von     B,     zwischen die positiven Werte von     S',        -und        T1     zu liegen kommt,

   wie beispielsweise in     Fig.    9  und 10 dargestellt,     E_    sich in der     Dutte    von       8l    und     T,    befindet. Dasselbe geht aus den       Vektordiagrammen        Fig.    11 und 12 hervor,  woraus sich der Verschiebungswinkel von  60   ergibt. Daraus ergibt sich die entspre  chende     Vektorenlage    gemäss     Fig.        1\?,    wobei  beispielsweise die Phasen     S1    und     R2    aus  gewählt sind.

   Die Widerstandsaussteuerung  auf 180   ist aus     konstruktiven    Gründen       (unverhältnismässig    grosse Dimensionen der  Steuerapparate) nicht angängig. Damit er  geben sich wiederum die gleichen Span  nungsverhältnisse wie im ersten Beispiel.  



  Die vorliegenden Ausführungsbeispiele  betreffen Anordnungen mit einem einzigen  Entladungsgefäss. Es können aber auch bei  spielsweise zwei getrennte Gefässe verwendet  werden, wobei das eine als Gleichrichter der  Motorleistung und das andere als Wechsel  richter der     Generatorleistung    angepasst ist.  Aus praktischen Gründen wird man bei       Sechsphasenbetrieb    getrennte Gefässe wählen.  



  Hat der Motor eine Last zu     überwinden,     so wird er aus dem Gleichrichter mit Gleich  strom gespeist. Dann     ist    das durch den  Strom erzeugte Drehmoment der Laufrich  tung gleichgerichtet, also entweder Rechts  drehmoment und Rechtslauf oder Linksdreh  moment und Linkslauf. Im Falle, dass die  Last den Generator antreibt,     wird    in diesem  ein der Laufrichtung entgegengesetztes  Drehmoment hervorgerufen, wobei Gleich  strom erzeugt wird. Dieser wird durch den  Wechselrichter     in    Wechselstrom umgewan  delt und dem Speisenetz zugeführt.  



  Der Schalter 6 dient dazu, die Anker  ströme auf die     -Gleichstrommaschinen    so zu      schalten, dass sie den Drehrichtungen ent  sprechen. Bei einer Drahtseilbahn beispiels  weise ändert sich nach jeder Fahrt die Dreh  richtung. Es gilt also in einem solchen Falle  die ausgezogene Schalterstellung für Berg  fahrt des einen und Talfahrt des andern  Wagens und die punktierte für Talfahrt des  einen und Bergfahrt des andern. Vor Be  ginn der Fahrt wird zuerst dieser Schalter  eingeschaltet. Die Phasendreher, respektive  Widerstände befinden sich in der Stellung,  in welcher das Spannungsmittel gleich Null  ist.

   Durch Drehung des Handrades der ge  kuppelten Phasendreher oder der Wider  stände wird der Zündpunkt des Gleichrich  ters vorverlegt und damit eine zunehmende  Ankerspannung dem Motor aufgedrückt,  durch deren Zunahme die Drehzahl     gestei-          bert    wird. Gleichzeitig wird auch der Span  nungsmittelwert der     Wechselrichterseite     durch die Nachverlegung des Zündzeitpunk  tes erhöht, so dass der Bremsgenerator ge  gebenenfalls Leistung abgeben kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Speisen und Nutzbrem sen eines Gleichstrom-Maschinenaggregates, bestehend aus einem Antriebsmotor und einem mit demselben mechanisch gekuppel- ten Bremsgenerator mittels gittergesteuerten Entladungsstrecken, dadurch gekennzeich net, dass die Entladungsstrecken zwei Grup pen bilden, von denen die eine als Gleich richter, die andere als Wechselrichter dient, wobei der Gleichrichter mit dem Motor und der Wechselrichter mit dem Generator je über einen I-mschalter verbunden ist, dass ferner die Steuerorgane der Gitter des Wech selrichters derart gekuppelt sind,
    dass bei einer Vorverlegung des Zündzeitpunktes des Gleichrichters zwangläufig eine entspre chende Nachverlegung des Zündzeitpunktes des Wechselrichters stattfindet und umge kehrt. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter über die Sekundärwicklungen von Gittertransfor matoren und über dazu parallel geschal teter Kondensatoren mit der Kathode ver bunden sind, wobei zur Beeinflussung der Gitterspannungskurve einstellbare Wider stände zwischen der Kathode und den Sekundärwicklungen eingeschaltet sind. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet,. dass die Wider stände zwischen den Sternpunkten der Sekundärwicklungen der Gittertransfor matoren und der Kathode eingeschaltet sind, und dass zur Regelung der Phase der Gitterspannung zwischen den Pri märwicklungen der Gittertransformatoren und dem Speisenetz Phasendreher vor gesehen sind, die derart miteinander ge kuppelt sind, dass beim Regeln der Phase der Gitterspannung der Zündzeitpunkt des Gleichrichters und der Zündzeitpunkt des Wechselrichters vwangläufig im ent gegengesetzten Sinne verschoben werden. 3.
    Anordnung nach Unteransprueh 1, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit jeder Sekundärphasenwicklung der Git tertransformatoren ein regelbarer Wider ' stand eingeschaltet ist, welche Wider stände mit der Kathode über Steuerkon takte verbunden sind, die derart mitein ander gekuppelt sind, dass beim Regeln der Widerstände der Zündzeitpunkt des Gleichrichters und der Zündzeitpunkt des Wechselrichters zwangläufig im ent gegengesetzten Sinne verschoben werden. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass eine solche Kupplung zwischen den Phasendrehern vorhanden ist, dass sie eine Verdrehung des Gleichrichters gegenüber dem Wech selrichter im Verhältnis von 1,5 zu 1 be wirkt.
CH181371D 1935-04-20 1935-04-20 Anordnung zur Speisung und Nutzbremsung eines Gleichstrommaschinenaggregates mittels eines gittergesteuerten Entladungsgefässes. CH181371A (de)

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