CH181372A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH181372A
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electric discharge
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische Entladungsröhre.  



  In den letzten Jahren war man immer  bestrebt, die Abmessungen der Empfangs  geräte möglichst herabzusetzen. Dabei war  es notwendig, die Abmessungen der Ent  ladungsröhren selbst dementsprechend zu ver  kleinern. Weil aber die neueren Röhren  immer mehr Elektroden enthielten, liess sich  nicht nur nicht eine Verkleinerung der Ab  messungen herbeiführen, sondern vielmehr  ergab sich die Notwendigkeit, die Abmes  sungen der Röhren zu vergrössern, um eine  genügende Isolation zwischen den     Zuführungs-          und    Stützdrähten zu erreichen.  



  Um diese letzten Schwierigkeiten zu ver  meiden, hat man schon vorgeschlagen, statt  einer üblichen     Quetschstelle    eine Quetsch  stelle anderer Art, zum Beispiel eine runde  Quetschstelle, zu verwenden, damit die Iso  lation zwischen den     Elektrodeneinführungen     aufrechterhalten werden konnte, während die  Abmessungen nicht über die einer üblichen    Röhre hinausgingen, wiewohl die Anzahl der  Stütz- und Zuführungsdrähte vergrössert wer  den konnte. Eine weitgehende Herabsetzung  der Röhrenabmessungen war aber auch hier  durch nicht möglich.  



  Anderseits war aber auch schon bekannt,  zur Erzeugung sehr kurzer Wellen Röhren  sehr kleiner Abmessungen zu bauen. Jedoch  wurden dann die Zuführungsdrähte an ver  schiedenen Stellen des Kolbens durchgeführt.  Solche Röhren sind aber in Massenfabrikation  schwer herzustellen, da sie ganz von der  üblichen Röhrenform abweichen. Das     Elek-          trodensystem    wurde dann in Mitte des Kolbens  angeordnet.  



       Anmelderin    hat nun gefunden, dass sehr  kleine Röhrenabmessungen und zu gleicher  Zeit eine gute Isolation erhalten werden  können, wenn man bei einer Röhre, die eine  im wesentlichen runde     Quetschstelle    enthält,  erfindungsgemäss     dasElektrodensystemWeDig-          stens    teilweise im Entlüftungsröhrchen ver  senkt. Eine Röhre nach der     Erfindung    kann      in -dieser Weise ausserordentlich kleine Ab  messungen erhalten, ohne dass besondere       Schwierigkeiten    in bezug auf die Einschmel  zung der Zuführungsdrähte und die Ab  schmelzung des Kolbens auftreten.  



  Eine vorteilhafte Ausführungsart der Er  findung besteht darin, dass die Zuführungs  drähte und Stützdrähte zwischen zwei Glas  röhrchen angeordnet und dann mit diesen  verschmolzen werden. Das innere Röhrchen  kann dann zu gleicher Zeit zur Entlüftung  der Röhre dienen, während das äussere in  üblicher Weise wie ein Tellerröhrchen aus  gebildet ist, an dem nachher der Röhren  kolben     angeschmolzen    wird. Derartige Röhren  haben sehr     günstige    Eigenschaften in bezug  auf     Elektroden-Kapazität    und Starrheit des       Elektrodensystems,    und sind daher besonders  geeignet als     Hochfrequenzverstärker-    oder       Detektorröhren.     



  Die     Erfindung    wird anhand einer ein Aus  führungsbeispiel veranschaulichenden Zeich  nung näher erläutert.  



  Das in diesem Falle als Gleichrichter  ausgebildete     Elektrodensystem    besteht aus  einer Anode 1 und einer Kathode 2. Die  Elektroden werden mit Hilfe von zwei       Glimmerscheiben    3 zentriert. Die     Zuführungs-,          bezw.    Stützdrähte 4, 5 sind mittels der Röhr  chen 6 und 7 vakuumdicht eingeschmolzen.  Die eine Seite des     Elektrodensystems    wird  mittels der untern     Glimmerplatte    3 im Ent  lüftungsröhrchen 6 zentriert. Nach der Ent  lüftung der Röhre wird das Entlüftungs  röhrchen 6 bei 8 abgeschmolzen.

      Der Anodendurchmesser kann zum Bei  spiel 1,5-2 mm und die Länge etwa 8 mm  betragen, während 6 ein übliches Entlüftungs  röhrchen mit einem Durchmesser von etwa  5 mm sein kann. Es wird also eine Röhre  erhalten mit den äussern Abmessungen von  etwa 1,5 bei 2 cm.  



  Es ist klar, dass die beschriebene Röhre  nur ein Beispiel darstellt, und dass die Er  findung sich auf Röhren anderer Abmessungen  wie die genannten beziehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, die eine im wesentlichen runde Quetschstelle enthält, da durch gekennzeichnet; dass das Elektroden system wenigstens teilweise im Entlüftungs röhrchen versenkt ist. UNTERANSPRIJCHE 1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Quetsch stelle aus zwei Röhrchen zusammengesetzt ist, zwischen denen die @ Zuführungs- und Stützdrähte eingeschmolzen sind. 9-. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Elektroden system im Entlüftungsröhrchen zentriert ist. 3.
    Entladungsröhre nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass die Anode einen Durchmesser von 1,5 mm hat.
CH181372D 1934-08-08 1935-07-23 Elektrische Entladungsröhre. CH181372A (de)

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