CH181379A - Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Schweissen und Löten an hitzeunbeständigen Stoffen angeordneter Metalle, insbesondere im Munde befestigter Metallprothesen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Schweissen und Löten an hitzeunbeständigen Stoffen angeordneter Metalle, insbesondere im Munde befestigter Metallprothesen.

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CH181379A
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  Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Scheissen und Löten an       hitzeunbeständigen    Stoffen angeordneter Metalle, insbesondere  im Runde befestigter     :1letallprothesen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum     elektrischen    Schweissen und Löten an  hitzeunbeständigen Stoffen angeordneter Me  talle, insbesondere im Munde befestigter Me  tallprothesen.

   Von den bekannten Verfahren       untersclicidet    sich das Verfahren gemäss der  Erfindung durch die Anwendung einer den  einen Pol der Stromquelle bildenden, frei  händig geführten     Kohlenelektrode    von so       grossem    Querschnitt,     dass    durch deren hinter  einanderfolgende kurzzeitige Berührung der  zu verbindenden Stelle diese durch einen       Strom    von auch physiologisch ungefähr  licher niederer Spannung und hoher Strom  3tärke bis zum Schweissen oder Löten erhitzt       ,vird,

      wobei eine Schädigung     benachbarter          iitzeunbeständiger    Stoffe dadurch     vermie-          len    wird, dass die je kurzzeitig     entwickelte          färmemenge    relativ rasch abgeleitet wird.  



  Der Widerstand der     Kohlenelektrode          nuss    also klein     bemessen,    werden, dass sich    genügend hohe Stromstärken ergeben, wobei  der wesentliche Teil des Gesamtwiderstandes  des Leiterkreises, der durch die Zuführungs  kabel und das Arbeitsstück geschlossen     wird,     nur in der     Kohlenelektrode        auftritt.     



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beisliiel    einer Vorrichtung zur Durchführung  des Verfahrens dargestellt.  



  Die     Kohlenelektrode    1 ist vorteilhaft in  einer einstellbaren Klamme 2     befestigt    und  wird durch das Handstück 3 geführt, wäh  rend die andere     Elektrode    von einer an das  Arbeitsstück klemmbaren Klammer 5 gebil  det ist. Die Zuführungskabel 4 für hohe  Stromstärken sind aus sehr feinen Litzen zu  sammengesetzt, damit sie sehr biegsam sind  und die leichte Führung des     Handstückes     und das unbehinderte Anbringen der  Klemme 5 ermöglichen.  



  Zur Speisung dient zur Vermeidung elek  trolytischer Schäden vorzugsweise Wechsel-           strom    aus einem an ein Wechselstromnetz  üblicher     Spannung    angeschlossenen Trans  formator, dessen     Sekundärspannung    so nie  der ist, dass sowohl eine physiologische Ge  fährdung, als auch jede     Lichtbogenbildung     ausgeschlossen ist.

   Dagegen arbeiten die be  kannten Schweissverfahren mit     Kohlenelek-          troden    unter höheren Spannungen und Licht  bogenbildung, was beim Verfahren gemäss  der Erfindung eben durch Verwendung von  im     allgemeinen    nur 4 bis 6 Volt     Elektroden-          spannimg    bei Stromstärken von 10 bis 100  Ampere vermieden ist.  



  Der Kohlenstift besteht vorteilhaft aus  homogener     Retortenpresskohle    nach Art der  Kohlenstifte für Bogenlampen, in einer  Stärke bis zu etwa 10     mm.    Durchmesser.- Sol  che Stifte können je nach Bedarf auf ver  schiedenartige Spitzen, Schneiden und Flä  chen     zugeschliffen    sein und sind in ihrem  metallenen, mit der Handhabe fest verbun  denen Träger leicht auswechselbar.  



  Die zur     Schweissung        bezw.        Hartlötung    er  forderliche hohe     Temperatur    (bis zu etwa       ?000    Graden Celsius) " wird bei Berührung  der zu verbindenden Stelle in     oben:    geschil  derter Weise durch die infolge des elektri  schen Widerstandes des Kohlenstiftes her  vorgerufene Stromwärme im Bruchteile einer  Sekunde     entwickelt.    Beim Löten werden die  Lötstoffe,- sowie allfällige     desogydierende     Chemikalien zum Kohlenstifte in bekannter  Weise. wie zu einem     Lötkoben    zugebracht.  



  Die Lokalisierung der frei werdenden  Wärme, welche die     Erfindung    bezweckt, um  die mit dem zu behandelnden Metallstück  fest verbundenen,     temperaturunbeständigen     Körper nicht zu beschädigen, wird dadurch  erreicht, dass die     Schweissung        bezw.        Hartlö-          tung    in einzelnen getrennten, je momentanen    Angriffen vorgenommen wird,

   wobei das  Metallstück während der     Behandlung     dauernd seitlich und überdies auch an der  Arbeitsstelle zwischen den einzelnen Angrif  fen die bei der     Schweissung        bezw.        Hartlö-          tung    je ganz kurzzeitig entwickelte Wärme  relativ rasch ableitet, so dass die Umgebung  der Arbeitsstelle nicht unzulässig .erhitzt  wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH I:</B> Verfahren zum elektrischen, Schweissen und Löten an hitzeunbeständigen Stoffen an geordneter Metalle, insbesonders im Munde befestigter Metallprothesen, gekennzeichnet durch die Anwendung einer den einen Pol der Stromquelle bildenden, freihändig ge führten Kohlenelektrode von so grossem Querschnitt,
    dass durch deren hintereinan- derfolgende kurzzeitige Berührung der zu verbindenden Stelle diese durch einen Strom von auch physiologisch ungefährlicher nie derer Spännung und hoher Stromstärke bis zum Schweissen oder Löten erhitzt wird, wo bei eine Schädigung benachbarter hitzeunbe ständiger Stoffe dadurch vermieden wird, dass die je kurzzeitig entwickelte Wärme menge relativ rasch abgeleitet wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine freihändig führbare Kohlenelek- trode von grossem Querschnitt, die leitend und beweglich verbunden ist mit einer orts festen Stromquelle, welche einen Strom von physiologisch gefahrloser Spannung liefern kann.
CH181379D 1933-12-13 1934-10-15 Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Schweissen und Löten an hitzeunbeständigen Stoffen angeordneter Metalle, insbesondere im Munde befestigter Metallprothesen. CH181379A (de)

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