CH181395A - Uberlagerungsempfangsgerät mit selbsttätiger Feinabstimmung. - Google Patents

Uberlagerungsempfangsgerät mit selbsttätiger Feinabstimmung.

Info

Publication number
CH181395A
CH181395A CH181395DA CH181395A CH 181395 A CH181395 A CH 181395A CH 181395D A CH181395D A CH 181395DA CH 181395 A CH181395 A CH 181395A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frequency
tuned
intermediate frequency
tube
vibrations
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
America Radio Corporation Of
Original Assignee
Rca Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rca Corp filed Critical Rca Corp
Publication of CH181395A publication Critical patent/CH181395A/de

Links

Landscapes

  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description


      Überlagerungsempiangsgerät    mit selbsttätiger Feinabstimmung.    Wenn ein     Radioempfangsgerät    nicht mit  hinreichender     Genauigeit    auf die Träger  welle des zu empfangenden Senders abge  stimmt wird, werden die höheren     Modula-          tionsseitenbandfrequenzen    unterdrückt, wo  durch unerwünschte Verzerrungen auftreten.  Zwecks einer möglichst guten Tonwieder  gabe soll also eine sehr genaue Abstimmung  des Empfangsgerätes vorgenommen werden.  Hierzu ist aber eine gewisse Aufmerksam  keit benötigt, die in manchen Fällen dem  Rundfunkhörer nicht zugetraut werden kann.  



  Die Erfindung hat den Zweck, ein Über  lagerungsempfangsgerät zu schaffen, das  mit einer     Feinabstimmvorrichtung    versehen  ist, die selbsttätig die Verstimmung des Ge  rätes innerhalb gewisser Grenzen korrigiert.  



  Dieser Zweck wird erfindungsgemäss da  durch erreicht, dass Mittel vorgesehen sind,  die von den dem     Zwischenfrequenzverstärker     zugeführten Schwingungen gesteuert werden  und die Abstimmung des örtlichen     Oszilla-          tors    in Abhängigkeit von der Frequenz die-         ser    Schwingungen     selbsttätig    beeinflussen,  derart, dass wenn das Empfangsgerät ab  gestimmt ist und die Frequenz der  dem     Zwischenfrequenzverstärker    zugeführten       Schwingungen    innerhalb vorbestimmter Gren  zen von der     Frequenz    abweicht, auf die der       Zwischenfrequenzverstärker    abgestimmt ist,

    dieser Unterschied zwischen den genannten  Frequenzen selbsttätig durch Änderung der  Frequenz der vom örtlichen     Oszillator    er  zeugten     Schwingungen        abnimmt.     



  In     Fig.    1 ist ein erstes Ausführungsbei  spiel des     erfindungsgemässen    Empfangsge  rätes dargestellt. Eine Antenne 1 ist mit  dem ersten Detektor 3 mittels eines Bandfil  ters 5 gekoppelt, das aus mehreren, in     Reihe     geschalteten, veränderlichen     Selbstinduk-          tionen    7, 9 und 11, sowie aus mehreren ab  gestimmten Kreisen zusammengesetzt. ist, die  je einen Kondensator 13, und eine veränder  liche Selbstinduktion 15 enthalten.

   In die  Verbindung der     Antenne    mit der Erde ist  eine veränderliche Selbstinduktion 17 einge-      schaltet, die     mit    der Erdkapazität der An  tenne und mit     einem    veränderlichen Konden  sator 19 in Reihe abgestimmt ist. Sämtliche  Selbstinduktionen, aus denen das Bandfilter  zusammengesetzt ist, sind mit einem beweg  baren Eisenkern versehen; wie durch die ge  strichelte Linie angegeben ist, werden diese  Eisenkerne gemeinsam     mittels    einer Ab  stimmvorrichtung 21 bedient.

   Der erste De  tektor ist ausserdem mittels einer Spule 47  mit einem örtlichen     Oszillator    35 gekoppelt,  der eine rückgekoppelte     Verstärkerröhre    37'  aufweist, deren     Steuergitterkreis    einen ab  gestimmten Kreis enthält.

   Die Frequenz der  vom örtlichen     Oszillator    erzeugten Schwin  gungen wird mit Hilfe einer veränderlichen  Selbstinduktion 45 eingestellt, die mittels  der gemeinsamen     Abstimmvorrichtung    21 be  dient     wird.    Der erste Detektor ist ferner  über einen     Zwischenfrequenztransformator     31 mit einem zweiten Detektor 51 gekoppelt;  es kann zwischen den beiden Detektoren  selbstverständlich ein     Zwischenfrequenzver-          stärker    eingeschaltet sein.

   Es sind zur Er  reichung einer selbsttätigen Feinabstimmung       Mittel    vorgesehen, welche die Abstimmung  des örtlichen     Oszillators        selbsttätig    innert  gewissen Grenzen steuern. Diese Mittel be  stehen aus der parallel zu dem abgestimmten       Steuergitterkreis    des örtlichen     Oszillators     geschalteten Reihenschaltung eines     Konden-          sators        6'3,    und eines veränderlichen Wider  standes,

   der durch den Widerstand zwischen  der Anode und der Kathode einer Röhre 65  gebildet     wird.    Die durch den Kondensator  63 verursachte     Verstimmung    des örtlichen       Oszillators    ist um so grösser, je kleiner der  Widerstand zwischen der     .Anode        und    der  Kathode der Röhre 65 ist. Dieser Wider  stand ist von der Abstimmung des Empfän  gers abhängig und wird dadurch geändert,  dass das Potential des     Steuergitters    69 in po  sitivem oder     negativem        Sinne    geändert wird,  je nachdem, in welchem Sinne die Frequenz  der in dem.

   Ausgangskreis des ersten Detek  tors     auftretenden        Schwingung    von der     mitt-          leren.Frequenz    abweicht, auf die der     Zwi-          schenfrequenztransformator    31 abgestimmt    ist. Die     Vorspannung    des Steuergitters 69  der Röhre 65 wird durch     eine    konstante Vor  spannung und durch den Spannungsverlust  in zwei Widerständen 85 und 89 bestimmt,  die in die Gleichstromkreise zweier Dioden  gleichrichter 77 und 79 eingeschaltet sind.  Letztere sind mittels abgestimmter Kreise 81  und 83 mit dem Eingangskreis des zweiten  Detektors 51 gekoppelt.

   Der Kreis 81 ist  auf eine etwas niedrigere, der Kreis 83 auf  eine etwas höhere     Frequenz    als die     mittlere     Frequenz abgestimmt, auf die der Zwischen  frequenzteil des Empfangsgerätes abge  stimmt ist.  



  Die konstante negative     Gittervorspan-          nung    der Röhre 65 wird so gewählt, dass,  wenn in den     Zweielektrodenröhren    77 und 79  ein gleich grosser     Anodenstrom    fliesst. der  örtliche     Oszillator    auf eine Frequenz abge  stimmt ist, die mit der empfangenen     Träger--          wellenfrequenz    gerade die     gewünschte    Zwi  schenfrequenz liefert. Diese gewünschte       Zwischenfrequenz    ist die mittlere     Frequenz     des vom abgestimmten Transformator 31  durchgelassenen Frequenzbandes.  



  Wird das Gerät auf das zu empfangende  Signal abgestimmt, so     tritt    in dem Aus  gangskreis des ersten Detektors ein     Zwi-          schenfrequenzwechselstrom    auf, dessen Fre  quenz zum Beispiel     etwas    niedriger als die  gewünschte Zwischenfrequenz sein möge.

    Wird nun ferner angenommen, dass der ört  liche     Oszillator    auf eine Frequenz abge  stimmt ist, die höher als die Frequenz des  zu empfangenden Signals ist, und wird die       0'szillatorfrequenz    durch eine entsprechende  Bewegung der     Abstimmvorrichtung        \?    1 er  höht, so wird schliesslich ein Punkt erreicht,  bei dem der     Zweielektrodenröhre    77 eine  geringe Wechselspannung aufgedrückt wird.

    Ist dieser Punkt erreicht, so     tritt    die selbst  tätige     Feinabstimmvorrichtung    in Tätigkeit,  welche die Frequenz der vom örtlichen     Oszil-          lator    erzeugten Schwingungen solange än  dert, bis diese Schwingungen zusammen     mit     den empfangenen     Schwingungen    die ge  wünschte Zwischenfrequenz liefern.

   Die der  Röhre 77 aufgedrückte     Wechselspannung         verursacht nämlich nach     Gleichrichtung    über  den Widerstand 85 einen solchen Gleichspan  nungsabfall,     dass    die negative     Vorspannung     des Gitters 69 und somit der innere Wider  stand der Röhre 65 zunimmt. Der Einfluss,  den der Kondensator 63 auf die Abstimmung  des örtlichen     Oszillators    ausübt, nimmt in  folgedessen ab, was eine Zunahme der Fre  quenz der erzeugten Schwingungen zur Folge  hat.

   Diese Wirkung dauert solange, bis ein  Gleichgewichtspunkt erreicht ist, der durch  den Schnittpunkt der beiden Resonanzkurven  in     Fig.    3. bestimmt wird, welche die Reso  nanzkurven der abgestimmten Kreise 81. und  83 darstellen.  



  Wird das Gerät auf das nämliche Signal  abgestimmt, wobei jedoch von einer Einstel  lung des     Abstimmorganes    ausgegangen wird,  die höheren Frequenzen entspricht, so wird  die     Zweielektrodenröhre    79 in Tätigkeit ge  setzt, welche die     Gittervorspannung    der       Röhre    65 stärker positiv macht, was zur  Folge hat, dass der Widerstand     z@,%#ischen    der  Anode und der Kathode der     genannten     Röhre immer mehr abnimmt und mithin der  vom Kondensator 63 auf die Abstimmung  des örtlichen     Oszillators    ausgeübte Einfluss  grösser wird.

   Unter diesen Umständen wird  auch wieder der durch den Schnittpunkt der  Resonanzkurven in     Fig.    3 bestimmte     Gleich-          gewichtszustand    erreicht.  



  Das Bandfilter 5 im Eingangskreis des  ersten Detektors wird derart bemessen, dass  es ein Frequenzband von 50 bis 100 Kilo  hertz durchlässt. Verzerrungen infolge einer  teilweisen Unterdrückung der     Modulations-          sei.tenbä.nder    des empfangenden Signals, die  auftreten könnten, wenn- die mittlere, vom  Bandfilter durchgelassene Frequenz nicht  mit der     Trägerwellenfrequenz    des zu emp  fangenden Signals zusammenfällt,     werden     dadurch vermieden.  



  Die selbsttätige     Abstimmvorrichtung     kann zum Beispiel derart bemessen werden,       dag    sie betätigt wird, wenn die     Zwischenfre-          quenzwechselströme    um etwa 3 bis     .1    Kilo  hertz von der gewünschten Zwischenfrequenz  abweichen.

      In     Fig.    2 der Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der     Erfindung    dargestellt, bei  dem ein an sich bekannter Geräuschunter  drücker angewendet wird, der gleichzeitig  verhindert, dass die selbsttätige     Feinab-          stimmvorrichtung    in     Tätigkeit    gesetzt wird,  bevor das Gerät mit einer Genauigkeit von  zum Beispiel 1,5 Kilohertz auf den zu emp  fangenden Sender abgestimmt ist.  



  Diese Schaltung weist einen ersten De  tektor 95, einen     Zwischenfrequenzverstärker     97, sowie einen zweiten Detektor 99 auf. Der  erste Detektor ist mit einer Antenne mittels  eines Filterkreises 101, der auf gleiche  Weise wie der anhand der     Fig,    1 beschrie  bene Filterkreis eingerichtet sein kann, und  ferner mittels einer Spule 105 mit einem  örtlichen     Oszillator    11.1 gekoppelt.

   Letzterer  besteht aus einer rückgekoppelten     Verstär-          herröhre    112, deren Gitterkreis mittels eines       Kondensators    117 gleichzeitig mit dem selek  tiven Eingangskreis des ersten Detektors ab  gestimmt wird, wie durch die gestrichelte  Linie 119     angegeben    ist. Die     Anode    127  der Röhre 112 kann mit Hilfe von zwei  Schaltern 131 und 132 entweder mit einem  Punkt eines Spannungsteilers<B>121,</B> dem die  im Gerät benötigten Gleichspannungen ent  nommen werden, oder über einen Leiter 134  mit der Anode 36 einer Regelröhre 138 ver  bunden werden.  



  Wird kein Signal empfangen, so hat das  Steuergitter 149 des     Zwischenfrequenzver-          stärkers    97 eine hohe negative     Yorspannung,     so dass diese Röhre vollkommen oder nahezu  vollkommen unwirksam ist. Diese negative       Vorspannung    wird einem in den Anoden  kreis einer Röhre 15'3 eingeschalteten Wi  derstand 151. entnommen.  



  Die Vorrichtung, welche die Frequenz  des örtlichen     Oszillators    selbsttätig     reg_        elt,     ist auf gleiche Weise wie die anhand' der       Fig.    1 beschriebene eingerichtet. Sie ent  hält zwei     Zweielektrodenröhren    163     und    165,  sowie die Regelröhre 138. Der mit der Röhre  163 verbundene, abgestimmte Kreis 169 ist  auf eine etwas niedrigere, der mit der Röhre      165     verbundene    Kreis 171 auf eine etwas  höhere Frequenz als die gewünschte Zwi  schenfrequenz abgestimmt.

   Der Spannungs  verlust, der über die Widerstände 173 und  175 in den Anodenkreisen der     Zweielektro-          denröhren    auftritt, steuert die     Gittervor-          spannung    und mithin den     Widerstand    der  Regelröhre     138,    die     in    Reihe mit einem Kon  densator 166 geschaltet ist. Diese Reihen  schaltung beeinflusst die     Frequenz    der vom  örtlichen     Oszillator    erzeugten Schwingungen  auf die anhand der     Fig.    1 bereits beschrie  bene Weise. Der Schalter 131 muss in die  sem Falle geschlossen und der Schalter 132  nach links umgelegt sein.  



  Da bei der Schaltung nach     Fig.    2 der  örtliche     Oszillator    111 mittels eines verän  derlichen Kondensators an Stelle einer ver  änderlichen     Selbstinduktion,        wie    es bei der  Schaltung nach     Fig.    1 der Fall war, abge  stimmt wird, ist es erforderlich, den Kon  densator 166 gleichzeitig mit dem Konden  sator 117 derart zu ändern, dass das Ver  hältnis der Kapazitäten der beiden Konden  satoren stets nahezu konstant bleibt.  



  Es kann     gewünschtenfalls    die     selbsttätige     Regelung der Frequenz der vom örtlichen       Oszillator    erzeugten Schwingungen auch  durch Änderung der Anodenspannung der       Oszillatorröhre    erhalten werden. Die Schal  ter 131 und 132 müssen in diesem Fall die  in     Fig.    2 angegebenen Stellungen einneh  men, derart, dass die Anodenspannung der       Oszillatorröhre    von dem Spannungsverlust  über einen     Widerstand    1.91 in dem Anoden  kreis der Regelröhre     13$    abhängig ist.

   Der       Oszillator    111 ist in diesem Fall derart ein  gestellt, dass die Frequenz der erzeugten       Schwingungen    zu-     bezw.    abnimmt, wenn die  Anodenspannung höher     bezw.    niedriger wird.  Ist der örtliche     Oszillator    auf eine zu nie  drige Frequenz abgestimmt, so erhöht die       Zweielektrodenröhre    163 den Widerstand  der Röhre 138, was zur Folge hat, dass der  den Widerstand 191 durchfliessende Strom  abnimmt und die Anodenspannung des ört  lichen     Oszillators    zunimmt, bis die richtige  Frequenz erreicht ist.

   Die oben beschriebene    selbsttätige     Feinabstimmvorrichtung    ist über  eine     Verstärkerröhre    177 mit dem Zwischen  frequenzverstärker gekoppelt. Die genannte  Röhre, sowie die     Zwischenfrequenzverstär-          kerröhre    97 sind unwirksam, wenn kein  Signal empfangen wird, da an dem Gitter  183 eine grosse negative     Vorspannung    liegt,  die     wieder    durch den Spannungsverlust über  den Widerstand 151 bestimmt     wird.    Es     ist     also einleuchtend, dass die zur selbsttätigen  Feinabstimmung dienende Vorrichtung erst  in Tätigkeit gesetzt werden kann,

   nachdem  die Blockierung der Röhre 177     aufgehoben     worden ist.  



  Die Schaltung für den Geräuschunter  drücker enthält eine     Verstärkerröhre    187,  einen     Zweielektrodengleichrichter    189, sowie  die Röhre 15'3. Das Steuergitter der erstge  nannten Röhre ist über einen Kondensator  201 mit dem Steuergitter der     Zwischenfre-          quenzverstärkerröhre    97 verbunden, wäh  rend der Anodenkreis mittels eines auf die  gewünschte Zwischenfrequenz abgestimmten  Transformators 209, der eine sehr scharfe  Resonanzkurve besitzt, wie     in        Fig.    3 durch  die Kurve 227 angegeben ist, mit dem Zwei  elektrodengleichrichter 189 gekoppelt ist.

    In dem Anodenkreis dieser Zweielektroden  röhre liegt ein Widerstand 211; der über  diesen Widerstand auftretende Spannungs  verlust steuert die     Gittervorspannung    der  Röhre 153. In dem Anodenkreis der letzteren  Röhre liegen die Primärwicklung eines  Transformators 223, sowie der Widerstand  151; über den, wie bereits erwähnt wurde,  ein     Gleiehspannungsverlust    auftritt, der zur  Blockierung der Röhren 97 und 177 dient,  wenn kein Signal empfangen wird. Die Se  kundärwicklung des Transformators 223  wird mit einer     Wechselspannungsquelle    ver  bunden.  



  Wenn das Empfangsgerät     annähernd    auf  ein Signal abgestimmt ist und     eine        Zwi-          schenfrequenzwechselspannung    über die Se  kundärwicklung des Transformators 209  auftritt, so wird die     Zweielektrodenröhre     189 von einem     gleichgerichteten    Strom  durchflossen, der über den Widerstand 211      einen     Gleichspannungsverlust    herbeiführt,

    durch den die     Gittervorspannung    der Röhre  <B>153</B> stärker negativ     wird.    Infolgedessen  nimmt der Anodenstrom dieser Rühre und  mithin auch der     Spannungsverlust    über den       \i%        iderstand    1.51. ab, was zur Folge hat, dass  das Gitter der     Zwischenfrequenzverstärker-          röhre    stärker positiv wird und diese Röhre       @cirksam    wird.

       Zwischenfrequenzschwingun-          gen    werden in diesem Fall der als zweiter  Detektor dienenden     Zweielektrodenröhre    99  zugeführt, und es wird über einen in dem       =Inodenkreis    der     Zweielektrodenröhre    liegen  den Widerstand 137 ein     Gleichspannungs-          verlust    herbeigeführt, der das Steuergitter  der Röhre 153 noch stärker negativ macht.

    Es ergibt sich also, dass sich der Spannungs  verlust über den Widerstand 211 und der  Spannungsverlust über den Widerstand<B>1371</B>  unterstützen, was ihren Einfluss auf die  Gitterspannung der Röhre 153 betrifft; diese        %        irkung    dauert solange, bis der Anoden  strom der Röhre 153 nahezu vollkommen un  terdrückt ist und die     Verstärkerröhren    97  und<B>177</B> normal als Verstärker arbeiten.

    Wird das Empfangsgerät derart abgestimmt,  dass bei einer Einstellung des     Abstimmorga-          nes    119 angefangen wird, die einer Frequenz  entspricht, die niedriger als die zu emp  fangende Signalfrequenz ist, und hat die  Frequenz der vom örtlichen     Oszillator    er  zeugten     Schwingungen    einen solchen Wert,  dass die in dem Ausgangskreis des ersten  Detektors auftretenden     Schwingungen    um  mehr als etwa 1,5     Kilohertz    von der     ge-          wiInschten    Zwischenfrequenz abweichen, die  nach der Annahme 175 Kilohertz beträgt,

   so  wird der örtliche     Oszillator    nicht durch die  selbsttätige     Feinabstimmvorrichtung    beein  flusst, da die Röhre 177 von dem Geräusch  unterdrücker ausser Betrieb gesetzt ist. Bei  einer Abweichung von     etwa    1.5 Kilohertz in  bezug auf die gewünschte Zwischenfrequenz  fliesst durch den scharf abgestimmten Trans  formator 20.9 eine genügende Energiemenge,  um die Röhre 153 mittels des Gleichspan  nungsverlustes über den Widerstand 211 in  dem     Gleichrichterkreis    der Zweielektroden-    röhre 189 einerseits und des Gleichspan  nungsverlustes über den Widerstand 137 in  dem     Gleichrichterkreis    des zweiten Detektors  anderseits zu blockieren.

   Die Blockierung  der Röhren 97 und<B>1.77</B> wird     dann    fast au  genblicklich aufgehoben, und den beiden       Zweielektrodenröhren    163 und 165 der  selbsttätigen     Feinabstimmvorrichtung    wird       Zwischenfrequenzenergie    zugefügt. Die der  Röhre     16'3    zugeführte     Z.wischenfrequenz-          wechselspannung    ist grösser als die der  Röhre 165 zugeführte, so dass die Frequenz  der örtlich erzeugten Schwingungen zu  nimmt, bis die Zwischenfrequenz nahezu 175  Kilohertz beträgt.  



  Es ist ohne weiteres einleuchtend, dass,  wenn bei der     Abstimmung    von höheren auf  niedrigere Frequenzen     übergegangen    wird,  die Schaltung eine vollkommen gleiche Wir  kung hat.  



  Bei der Abstimmung des Empfangsgerä  tes auf einen andern Sender wird die Ein  stellung des     Abstimmkondensators    117 des  örtlichen     Oszillators    geändert, bis die Ab  weichung der Zwischenfrequenz von der ge  wünschten Zwischenfrequenz etwa 1,5 Kilo  hertz beträgt, wobei der Zweielektroden  röhre 189 keine Energie mehr zugeführt  wird und die     Verstärkerröhren    9 7 und 177  wieder blockiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überlagerungsempfangsgerät, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die von den dem Zwischenfrequenzverstär- ker zugeführten Schwingungen gesteuert werden und die Abstimmung des örtlichen Oszillators in Abhängigkeit von der Fre quenz dieser Schwingungen selbstätig beein flussen, derart, dass, wenn das Empfangs gerät abgestimmt wird und die Frequenz der dem Zwischenfrequenzverstärker zugeführ ten Schwingungen innerhalb vorbestimmter Grenzen von der Frequenz abweicht,
    auf die der Zwischenfrequenzverstärker abgestimmt ist, diese Abweichung zwischen den genann ten Frequenzen selbsttätig durch Änderung der Frequenz der vom örtlichen Oszillator erzeugten Schwingungen abnimmt. UNTERANSPRüCHE 1. Überlagerungsempfangsgerät nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektivität der dem ersten De tektor vorangehenden Selektionsmittel geringer als die Selektivität des Zwi- schenfrequenzverstärkers ist.
    2. Überlagerungsempfangsgerät nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der vom örtlichen Oszillator erzeugten Schwingungen durch eine veränderliche Impedanz beeinflusst wird, die mit dem Oszillator verbunden ist, und dass der Wert dieser Impedanz selbsttätig in Abhängigkeit von der Fre quenz der dem Zwischenfrequenzverstär- ker zugeführten Schwingungen gesteuert wird. 3.
    Überlagerungsempfangsgerät nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderliche Impedanz aus der Reihenschaltung eines Kondensators und des Widerstandes zwischen der Anode und der Kathode einer mit mindestens einem Gitter versehenen thermionischen Röhre besteht, und dass dieser Wider stand durch Änderung der Gittervor- spannung dieser Röhre in Abhängigkeit von der Frequenz der dem Zwischenfre- quenzverstärker zugeführten Schwingun gen selbsttätig gesteuert wird. 4.
    ,Überlagerungsempfangsgerät nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gittervorspannung der ther-. mionischen Röhre von dem Gleicbspan- nungsverlust über zwei Widerstände abgeleitet wird, die in den Gleichstrom kreis zweier Gleichrichter eingeschaltet sind, die mittels abgestimmter Kreise mit dem Zwischenfrequenzverstärker ge koppelt sind, das Ganze derart, dass der eine abgestimmte Kreis auf eine höhere und der andere abgestimmte Kreis auf eine niedrigere Frequenz abgestimmt ist., als die Frequenz,
    auf die der Zwischen- frequenzverstärker abgestimmt ist. 5. Überlagernngsempfangsgerät nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der vom örtlichen Os- zillator erzeugten Schwingungen durch Änderung der Anodenspannung der Os- zillatorröhre selbsttätig gesteuert wird.
    ö..Überlagerungsempfangsgerät nach -Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel, welche die Frequenz des örtlichen Oszillators selbsttätig beein flussen, ausser Tätigkeit gesetzt werden, wenn der Unterschied zwischen der Fre quenz der dem Zwischenfrequenzver- stärker zugeführten Schwingungen und der Frequenz, auf die der Zwischenfre- quenzverstärker abgestimmt ist, einen vorbestimmten Betrag übersteigt.
CH181395D 1934-02-23 1935-02-21 Uberlagerungsempfangsgerät mit selbsttätiger Feinabstimmung. CH181395A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US181395XA 1934-02-23 1934-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH181395A true CH181395A (de) 1935-12-15

Family

ID=21786454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH181395D CH181395A (de) 1934-02-23 1935-02-21 Uberlagerungsempfangsgerät mit selbsttätiger Feinabstimmung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH181395A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE821047C (de) Schaltung zur Erzeugung einer Spannung, die ein Mass fuer die Frequenz einer Hochfrequenzschwingung ist
DE2142660B2 (de) Schaltung für die Abstimmanzeige und oder Anzeige der Empfangsfeldstärke eines Empfängers für winkelmodulierte elektrische Hochfrequenzschwingungen
DE2534310A1 (de) Rauschunterdrueckungsvorrichtung fuer einen fm-stereoempfaenger
DE3123973C2 (de) Phasenregelschaltung
DE821804C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Frequenzkorrektion
DE925053C (de) Frequenzstabilisierungsschaltung
DE815199C (de) Schaltung zur Verstaerkung eines elektrischen Signals
CH181395A (de) Uberlagerungsempfangsgerät mit selbsttätiger Feinabstimmung.
AT145336B (de) Überlagerungsempfangsanordnung.
DE755065C (de) Selbstschwingende Mischroehrenschaltung
DE703107C (de) UEber einen Bereich abstimmbarer Empfaenger mit einer Rueckkopplungsanordnung
DE944198C (de) UEberlagerungsempfaenger mit Grobabstimmung des Oszillators durch einen Drehkondensator und mit selbsttaetiger Scharfabstimmung
DE675286C (de) Signalanlage zur UEbertragung eines Seitenbandes
DE821661C (de) Schaltung zum Empfangen und Demodulieren frequenzmodulierter Schwingungen
DE576863C (de) UEberlagerungs-Empfaenger mit Fernbedienung
DE2027034C3 (de) Abstimmeinrichtung
DE717698C (de) Anordnung zur Frequenzbeeinflussung eines Roehrenoszillators mittels geregelter wattloser Rueckkopplung
DE755891C (de) Schaltung zur Regelung der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingungskreises
DE507803C (de) Verfahren zur Erzielung konstanter UEberlagerungsfrequenzen fuer Mehrfachnachrichtenuebermittlung auf kurzen Wellen
DE1264535B (de) Empfaenger zum Feldstaerkevergleich hochfrequenter elektrischer Schwingungen bei der Flugzeuglandung
DE2724076C3 (de) Fernsehempfänger zum Empfang von Fernseh- und Ton-Rundfunksignalen
AT152401B (de) Schaltung zur Regelung der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingungskreises.
DE907064C (de) Schaltung mit Blindwiderstandsroehre
DE646935C (de) Anordnung zur Frequenzmodulation
DE1082306B (de) Schaltungsanordnung fuer Raum-Diversity-Empfang