CH181397A - Verfahren zur drahtlosen Übertragung von Tonfilmen. - Google Patents

Verfahren zur drahtlosen Übertragung von Tonfilmen.

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CH181397A
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Radioaktiengesellschaft Loewe
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Loewe Opta Gmbh
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  Verfahren zur drahtlosen Übertragung von Tonfilmen.    Es ist vorgeschlagen worden, die Über  tragung von Tonfilmen unter Verwendung  einer einzigen Trägerwelle vorzunehmen.       Rieses    Verfahren     lässt    sich jedoch zur Er  zeugung von     1.80-zeiligen    Bildern infolge der       Bandbreitenverhältnisse    nur schwer verwen  den.  



  Erfindungsgemäss werden zur Übertra  gung des Bild- und Toninhaltes zwei vonein  ander unabhängige Ultrakurzwellen verwen  det, von denen die eine mit dem     Bildinhalt,     die andere mit der Tonbegleitung moduliert  ist.  



  Es hat sich gezeigt, dass es zweckmässig  ist, mit einer     Zwischenfrequenzwelle    zu ar  beiten, die jeweils eine bestimmte     Frequenz,     beispielsweise das Doppelte oder das Drei  fache der maximalen     Bildwechselfrequenz,     bei einem     180-zeiligen    Bild mit einer     Ma-ci-          malfrequenz    von     540    Kilohertz, also     etwa     1080 oder     16e0        ITTilohertz        bezw.    einen Zwi  schenwert aufweist.

   Es ist     nun    ausserordent  lich schwer, am Empfänger die zur Erzen-         gung    dieser     Zwischenfrequenz    erforderliche       Oszillatorfrequenz    einzustellen.  



  Gemäss einem Ausführungsbeispiel der  Erfindung kann an den Bildempfänger ein  auf die einzustellende     Z =ischenfrequenz    fest       abgestimmter        greis,    der mit     einem        beliebig     geeigneten     Indikator    (beispielsweise     Leucht-          quarz)    versehen ist, lose angekoppelt werden.  Auf diese Weise wird zwar die richtige     Ein-          stellung    der     Zwischenwelle    gleichfalls ge  währleistet, jedoch nicht die doppelte Ein  stellungsmöglichkeit vermieden.  



  Dieser Nachteil der bislang     bekannten     Verfahren besteht darin, dass     infolge    der bei       Superheterodyneempfang    auftretenden dop  pelten Einstellungsmöglichkeit nur eine ver  hältnismässig schwache     Besetzung    des zur  Verfügung stehenden     Frequenzbandes    mög  lich ist.  



  Dieser     Nachteil    kann     vermieden    werden:  wenn für den     Bild-    und Tonempfänger der  gleiche     Überlagerer    verwendet wird. Der  Abstand der tonmodulierten von der bild-      modulierten Ultrakurzwelle     wird    dabei  zweckmässig so gewählt, - dass. bei     richtiger          Einstellung    des Tonempfängers (welcher auf  eine zweckmässig lange, beispielsweise 2000 m  Welle fest- eingestellt ist)     in    dem Bildemp  fänger gerade die     optimale    Zwischenfrequenz  entsteht.  



  Soll zum Beispiel im Bildempfänger  eine Zwischenfrequenz von 200 m und im  Tonempfänger     eine    solche von 2000 m ver  wendet werden, so wird vorteilhaft zur Über  tragung des Tons eine     Ultrakurzwelle    ver  wendet, deren Abstand von der Bildkurz  welle 1650     kH        beträgt.    Als weitere Bei  spiele mögen     umgerechnet    in Wellenlängen  folgende     Werte    angegeben     sein:

      Bildwelle  7 m, Tonwelle<B>6,75</B> m oder Bildwelle 7 m,  Tonwelle 7,2 &  m.     Im    ersten halle ergibt sich  eine Einstellung des     Überlagerers    auf  6,76 m, im zweiten Falle     eine    solche auf  7,23, m. Die richtige Einstellung des     Über-          lagerers    ist ohne     Schwierigkeiten    daran zu  erkennen, dass der Tonempfang bei dieser       Einstellung        optimal    wird. Auf diese Weise  wird gleichzeitig die richtige Einstellung der       Zwischenfrequenz    im Bildempfänger auto  matisch gewährleistet.  



       In.    den Abbildungen sind zwei Ausfüh  rungsformen einer Anordnung zur Durch  führung des Verfahrens beispielsweise dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Anordnung mit     Vorabstimm-          kreisen,    bei welcher die drei     Abstimmkon-          densatoren        zweckmässig    von dem gleichen       Bedienungsknopf    (gleichachsig) eingestellt  werden     können,    während     in          Fig.    2 eine     Anordnung    dargestellt ist,  welche keine     Vorabstimmung    aufweist.  



       In    den Figuren bedeutet: 1 die Antenne  mit der aus dem     Kondensator    2 und dem       Widerstand    3 oder der Drossel 4 bestehen  den     Langwellenbeseitiguug,    5 und 6 die bei  den     Vorabstimmkreise,    7 den     Überlagerer,    8  den ersten Gleichrichter, 9 den     Zwischenfre-          quenzverstärker,    10 den zweiten Gleichrich  ter und 11 den     Niederfrequenzverstärker    des       Bildempfängers,    12 den ersten Gleichrichter,

    <B>13</B> den zweiten Gleichrichter und 14 den Nie-         derfrequenzverstärker    des     Tonempfängers.-          An    Stelle der Teile 13 und 14 des Tonge  rätes kann     eile    gewöhnlicher Ortsempfänger  verwendet werden.

   Die     Ankopplung    des       Überlagerers    erfolgt entweder,     wie        in        Fig.    1  dargestellt, induktiv oder     (Fig.    2)     kapazi-          tiv.    Als Gleichrichter 10     wird    zweckmässig  ein     Schirmgitteraudion    der     Doppelhorntype     verwendet. Des weiteren sind     Mittel    zur An  hebung der hohen Frequenzen vorgesehen.  



  In der     Fig.    2 sind zwei verschiedene Aus  führungsformen angedeutet. Es wird ent  weder:  a) Das     superponierte    Gemisch über die  Leitung 22 dem Gleichrichter 12 zugeführt  und von dort aus an den vorzugsweise fest,  beispielsweise auf 2000 m     abgestimmten     Tonkreis 15 weitergegeben, oder aber  b) der Tonkreis über die     Leitung    23 di  rekt mit der Anode des     Überlagerers    7 ver  bunden, welcher in diesem Falle selbst als  erster Gleichrichter wirkt.  



  Der     Audionkondensator    26 kann auf etwa  5 cm, der     Gitterableitwiderstand    25 auf  75 bis<B>100000</B> Ohm bemessen werden. Die  Grösse dieser Glieder ist zweckmässig     allge=          mein    so zu bemessen, dass die     Aufladungs-          und    gegebenenfalls die Summe von     Aufla-          dungs-    und Entladungszeit des     Kondensa-          tors        26@    kleiner ist, als eine Halbperiode der       Modulationsspannung.    Die Widerstände 16  können zweckmässig eine Grösse von 3000 bis  5000 Ohm,

   die Spulen 17 bis 75     Windungen,     der Widerstand 19 eine Grösse von 104 Ohm  erhalten, die     Kondensatoren    18 auf 1 bis  2 cm bemessen werden. Mit     2a,    und 21  ist der Bildempfänger, vorzugsweise die       Braunsche    Röhre, sowie der     Lautsprecher     angedeutet. Im     Bildzwischenfrequenzver-          stärker    werden zweckmässig     Schirmgitter-          röhren    verwendet.  



  Das beschriebene Verfahren gewährleistet  eine sichere Einstellung der optimalen Bild  zwischenfrequenz und gestattet eine weitge  hende     Ausnutzung    des (beispielsweise zwi  schen 6 und 9 m liegenden) verfügbaren  Frequenzbandes. Besondere Bedeutung  kommt dem Verfahren in denjenigen Gebie-           ten    zu, in denen sich die Bereiche zweier  Kurzwellensender überschneiden.  



  Der in obigem beschriebene Empfänger  ist bei fester Einstellung der     Zwischenfre-          quenzabstimmung    geeignet,     Tonbildsender     zu empfangen, deren     Frequenzabstand    zwi  schen     Bildträgerwelle    und     Tonträgerwelle     stets der gleiche     ist    und beispielsweise  1650     kH    beträgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur drahtlosen Übertragung von Tonfilmen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung des Bild- und Ton inhaltes zwei voneinander vollkommen unabhängige Ultrakurzwellen verwendet werden, von denen die eine mit dem Bild inhalt, die andere mit der Tonbegleitung moduliert ist. Il. Anordnung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Ton- und der Bildempfänger einen gemeinsamen Über lagerer aufweisen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I unter Verwendung von Überlagerungsemp- fängern, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um stets im Bild empfangsgerät die optimale Zwischen frequenz einzustellen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I .und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Einstellung der richti gen Zwischenfrequenz ein lose ange koppelter Indikatorkreis verwendet wird. :;.Verfahren nach Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Tonempfänger als In dikator verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Frequenz abstand zwischen der Bild- und der Ton trägerwelle derart bemessen ist, dass bei derjenigen Einstellung eines dem Ton- und dem Bildempfänger gemeinsamen Überlagerers, bei welcher diejenige Ton zwischenfrequenz entsteht, auf welche der Empfänger abgestimmt ist, gleich zeitig die optimale Bildzwischenfrequenz erzeugt wird.
    5. Verfahren: nach Patentanspruch I und dem Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Frequenzen der ver schiedenen Sender derart festgelegt wer den, dass der Frequenzabstand zwischen der BildwPIle und der dazugehörigen Tonwelle stets der gleiche ist. 6. Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Überlage rer gleichzeitig als Mischrohr und. erster Gleichrichter verwendet wird. 7. Anordnung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass als Bildempfänger eine Braun sehe Röhre verwendet wird. B.
    Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 6 und 7, gekenn zeichnet durch die Verwendung eines Schirmgitteraudions, dessen Gitterkon densator in der Grössenordnung von 5 cm liegt und dessen Gitterableitwiderstand eine Grösse von 75 bis 100 000 Ohm auf weist.
CH181397D 1933-03-11 1934-03-08 Verfahren zur drahtlosen Übertragung von Tonfilmen. CH181397A (de)

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