CH181408A - Registriervorrichtung an Fahrzeugen. - Google Patents

Registriervorrichtung an Fahrzeugen.

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CH181408A
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CH
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magnet
magnets
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Inventor
Chr. Gfeller Aktiengesellschaft
Original Assignee
Gfeller Chr Ag
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
    • G07C5/08Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time
    • G07C5/0841Registering performance data
    • G07C5/0875Registering performance data using magnetic data carriers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description


      Registriervorriehtung    an Fahrzeugen.    Es besteht vielfach das Bedürfnis, in Mo  torfahrzeugen Vorgänge vorübergehend zu  registrieren. Nach einem Automobilunfall in  teressiert man sich um das Verhalten des  Fahrers während der letzten Fahrstrecke vor  dem Unfall. Diese letzte Fahrstrecke sollte  möglichst einwandfrei     rekonstruiert    werden  können, während für früher durchfahrene  Strecken kein Interesse mehr vorhanden ist.  Man kennt schon     Registriervorrichtungen,     bei welchen die Vorgänge auf ein laufendes  Band geschrieben werden, so dass sie später  noch abgelesen werden können.

   Solche Ein  richtungen erfordern aber einen grossen Auf  wand an     Registrierpapier,    und es muss da  mit gerechnet werden, dass im Moment, in  dem zwecks späterer Kontrolle registriert        -erden    sollte, kein Schreibband mehr vor  handen ist.  



  Es wurde daher schon der Vorschlag ge  macht, das     Registrierpapier    endlos zu ge  stalten und die alten Aufzeichnungen wieder  zu löschen, um das Papier für neue Auf  zeichnungen frei zu bekommen. Bis anhin    wurde aber noch keine befriedigende Lösung  für Dauerbetrieb gefunden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft     nun:     eine     Registriervorrichtung    an Fahrzeugen,  bei der Mittel vorhanden sind, um einen oder  mehrere     Registrierkörper    mittelst mindestens  einem Elektromagneten zu     magnetisieren     und durch die auf den     Registrierkörpern     verbleibenden magnetischen Kraftflüsse eine  oder mehrere     Anzeigeeinrichtungen    zu  steuern. Durch die     Magnetisierung    eines sich  zur permanenten     Magnetisierung    eignenden  Materials können elektrische Impulse fest  gehalten, das heisst aufgezeichnet und später  wieder abgetastet werden.

   Sehr geeignet ist  die Verwendung von gehärtetem Stahl oder  Stahllegierungen. Es ist auch ausserordent  lich leicht, die Polarität der     Magnetisierung     des Stahls wieder umzukehren beziehungs  weise gleichzurichten, so dass das Auslöschen  einer Aufzeichnung leicht     vorsichgehen     kann. Das Auslöschen, beziehungsweise  gleichrichten, kann durch einen besonderen  Elektromagneten erfolgen. Es ist aber auch      möglich, ohne     letztgenannten    auszukommen,  indem die     Neumagnetisierung    die alten Po  laritäten ohnehin immer aufhebt.

   Bei der  Verwendung .der     Registriervorrichtung    bei       Geschwindigkeitsmessern    kann der     Regi-          strierkörper    proportional zur Fahrgeschwin  digkeit bewegt werden, während die Erre  gung des Elektromagnetes impulsweise in  gleichen Zeitabständen erfolgt. In diesem  Fall kann später durch Abmessen der Im  pulslänge die     Fahrzeuggeschwindigkeit    fest  gestellt werden. Es ist aber auch möglich,  die Bewegungsgeschwindigkeit des     Regi-          strierkörpers    konstant zu halten und die       Magnetisierungsimpulse    der Fahrzeugge  schwindigkeit entsprechend zu gestalten.

   Es  sind verschiedene Aufzeichnungen möglich;  so können die Magnete in Abhängigkeit der  Bremsen, der     Richtungszeiger,    des akusti  schen     Signals        etc.    erregt werden. Der     Regi-          strierkörper    kann verschiedene Formen  haben, zum Beispiel die Form eines endlosen  Bandes, die Form eines endlosen Drahtes, er  kann auch scheibenförmig sein. Eine andere  vorteilhafte Ausbildung des     Registrierkör-          pers    ist die     Lamellenform,    wie sie in     Fig.    2  dargestellt ist.

   Die Lamellen     können    so auf  einem Rad befestigt werden, dass sie vonein  ander magnetisch isoliert sind. Dabei können       entweder    die Lamellen drehbar angeordnet  sein, während die Elektromagnete fest sind  oder umgekehrt. Das Abtasten des mag  netisch     beschriebenen        Registrierkörpers    kann  durch Induktionsspulen erfolgen, in welchen  durch die verschiedene     Magnetisierung    des       Registrierkörpers    Ströme erzeugt werden,  welche einem     Impulsschreiber    zugeführt  werden können.

   Es ist aber auch möglich,  die Anzugs-     und        Abstosskräfte,    welche der       magnetisierte        Registrierkörper    je nach der  Polarität seiner     Magnetisierung    auf andere  Magnete ausübt, direkt auf einen Impuls  schreiber zu     übertragen.    Die     Abtastmagnete          können    beispielsweise als permanente Mag  nete ausgebildet sein und durch Kontakte  die     Magnete    eines Impulsschreibers steuern       (Fig.    2).  



  In der     Fig.    1 ist als beispielsweise Aus-         führung    des Erfindungsgegenstandes eine       Registriervorrichtung    an einem Motorfahr  zeug dargestellt. Der Elektromagnet El  wird bei Betätigung der Bremse erregt und  der Elektromagnet     E$    beispielsweise durch  einen Radkontakt. Wird nun die Welle     TF     durch irgend einen Antrieb mit zeitlich  genau gleichbleibender Geschwindigkeit be  wegt, so werden dadurch die 3 Stahlbänder       S1,    82 und     S3    gleichmässig zwischen den  Polen der Elektromagnete bewegt. Mit jedem  Radumgang wird der Magnet E3 einmal  kurz erregt. Dadurch wird das Band<B>83</B>  magnetisiert.

   Auf ähnliche Weise erfolgt die       Magnetisierung    der Bänder<B>81</B> und S2 durch  die Fussbremse und den Druckknopf für das       al-zustische    Signal. Die auf diese Weise mag  netisch beschriebenen Bänder werden nun  zurückgeführt zwischen die Pole der     Lösch-          magnete        L1,   <I>L2, L3.</I> Hier wird das Band  wieder überall in der gleichen Richtung  magnetisiert. Es muss nun dafür gesorgt wer  den, dass die Löschmagnete das Band in der  einen Richtung magnetisieren, während die  Beschreibungsmagnete E entgegengesetzt  magnetisieren.  



  Wird nun die Taste T gedrückt, so wird  die Erregung der     Löschmagnete    abgeschal  tet. Die Wicklungen der Magnete El, E2  und E3 werden auf einen Impulsschreiber  umgeschaltet. Wird nun die Welle W     wieder     in der gleichen Geschwindigkeit gedreht, so  entstehen durch die     Magnetisierung    des Ban  des     in    den Magneten     Induktionsströme,    wel  che im Impulsschreiber J vorerst     verstärkt     und dann aufgeschrieben werden. Es wird  dann möglich, auf einem     verhältnismässig     langen Streifen, die auf dem Stahlband kurz  nebeneinander aufgezeichneten Vorgänge  übersichtlich     wiederzugeben.     



  Im Stromkreis der Beschreibungsmagnete  E ist der Unterbrecher U eingeschaltet. Die       Magnetisierung    erfolgt also     intermittierend.     Durch die Anwendung verschiedener Unter  brecher Ü     können    mit ein     und    demselben       Magnetisierungsmagneten    verschiedene Vor  gänge auseinandergehalten werden. Man  kann zum Beispiel für den Richtungszeiger      links den Strom nicht unterbrechen, für .den  Richtungszeiger rechts dagegen unterbre  chen. Man wird dadurch beim Abtasten auch  verschiedene Zeichen für die beiden Rich  tungszeiger erhalten können, woraus man er  kennen kann, welcher Richtungszeiger be  tätigt wurde. Im vorliegenden Ausführungs  beispiel sind alle 3 Magnete auf einen Un  terbrecher genommen.

   Hier ist ein Abtasten       mittelst    Induktionsspulen E vorgesehen. Ein  wechselnder     Kraftfluss    auf dem Registrier  band wird sich so besser abtasten lassen.  



  Die     Fig.    2 zeigt als weitere beispiels  weise     Ausführungsform    eine andere Anord  nung zum Abtasten der magnetisch beschrie  benen Körper. Hier hat der     Registrierkör-          per    nicht mehr die Form eines Bandes, son  dern .die Form von Lamellen. Die Lamellen  sind auf einem Rad R, magnetisch isoliert  aufgesetzt und so geformt, dass durch die  nicht dargestellten Elektromagnete Teile  davon magnetisiert werden können. Zum       Abtasten    werden vorteilhaft permanente  Magnete     M    verwendet, welche direkt die  Stromkreise der Impulsgeber J steuern.

   Die       Registrierkörperkönnen    auch gewissermassen  als     Stator    am Umfange fest sein, und die  Magnete können sich um die Achse drehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registriervorrichtung an Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhan den sind, um einen oder mehrere Registrier- körper mittelst mindestens einem Elektro magneten zu magnetisieren und durch die auf den Registrierkörpern verbleibenden magnetischen Kraftflüsse eine oder mehrere Anzeigeeinrichtungen zu steuern. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,. dass die Regi- strierkörper aus Stahl hergestellt sind. .
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bewe gungsgeschwindigkeit des Registrierkör- pers während dessen Magnetisierung, in bezug auf den Magneten proportional der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges ist, während die Erregung des Elektro magnetes impulsweise in gleichen Zeit abständen erfolgt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bewe gungsgeschwindigkeit des Registrier- körpers in bezug auf den Magneten eine konstante ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Erregung des Magnetes bei Betätigung der Brem sen erfolgt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Erregung des Magnetes bei Betätigung eines Rich tungsanzeigers erfolgt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Strom kreis des Magnetes ein Unterbrecher ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Regi- strierkörper die Form eines Bandes hat. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Band endlos ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass der Regi- strierkörper die Form eines Drahtes hat. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Draht endlos ist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Regi- strierkörper die Form einer Scheibe hat. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vor handen sind, um mit dem magnetisierten Registrierkörper Induktionsspulen zu beeinflussen und die dadurch erzeugten Ströme einem Impulsschreiber zuzu führen. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vor handen sind, um den Registrierkörper zwischen den Polen von mindestens einem Abtastmagneten zu bewegen und die Anzugs- und Abstosskräfte, welche je nach der Polarität der Magnetisierung des Registrierkörpers auftreten, auf einen Impulsschreiber zu übertragen. 14.
    Vorrichtung nach, Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abtast- magnete als permanente Magnete und zur Betätigung von Tontakten ausgebil det sind, welche die Magnete eines Im pulsschreibers steuern. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regi- strierkörper aus Stahllamellen bestehen, welche auf einem Rad magnetisch von einander isoliert befestigt sind. 1.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elektro magnete in einem Kranz von Stahl lamellen drehbar angeordnet sind.
CH181408D 1934-10-18 1934-10-18 Registriervorrichtung an Fahrzeugen. CH181408A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747009C (de) * 1937-05-27 1944-09-04 Hollerith Maschinen Ges M B H Verfahren zum Betrieb von Zaehlkartenmaschinen
DE971535C (de) * 1949-11-28 1959-02-12 Ferranti Ltd Verbesserungen an magnetischen Aufzeichnungsapparaten
DE973024C (de) * 1951-05-23 1959-11-19 Int Standard Electric Corp Pruefeinrichtung, insbesondere zur Verwendung in Vermittlungssystemen
DE1159194B (de) * 1959-07-10 1963-12-12 Walter Herterich Auswertegeraet fuer ein Verfahren zur Registrierung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen

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