CH181425A - Bremsbeschleuniger an Druckluftbremsen. - Google Patents
Bremsbeschleuniger an Druckluftbremsen.Info
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Description
Bremsbeschleuniger an Dr uckluftbremsen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Bremsbeschleuniger an Druckluftbremsen, dessen Steuerorgan (Membrane, Kolben etc.) einerseits durch den Leitungsdruck, ander seits durch den Druck eines Behälters, der bei ganz gelöster Bremse mit dem Leitungs druck übereinstimmt, beeinflusst wird, und das bei Druckverminderung in der Leitung diese zum Beispiel mittels eines Schiebers, Ventils öder dergleichen mit einem Raum, der bei ganz gelöster Bremse gar keinen Druck hat, verbindet,
wodurch eine plötz liche Druckverminderung in der Leitung ent steht und das Bremssteuerventil in Brems stellung gedrückt wird. Dieser Beschleuniger zeichnet sich dadurch aus, dass der Raum auf der einen Seite des Steuerorganes des Beschleunigers, wo der Druck des Behälters herrscht, nach Eintreten einer gewissen Leitungsdruckverminderung, z. B. 0,3 Atm., durch ein vom Steuerorgan des Beschleuni gers unabhängiges Organ ganz oder teilweise entlüftet wird, so dass das Steuerorgan des Beschleunigers sich sofort in seine Anfangs stellung zurückbewegt und dadurch das Aus strömen von Leitungsluft in den Raum wie der unterbricht.
Die Abb. 1 der beiliegenden Zeichnung stellt ein erstes Ausführungsbeispiel des Be schleunigers nach der Erfindung dar; Abb. 2 zeigt eine Rückschlagventilanordnung, wäh rend Abb. 3 einen Schnitt durch das Gehäuse des Beschleunigers darstellt;
Abb. 4 und 5 der beiliegenden Zeichnung zeigen ein wei teres Ausführungsbeispiel des Beschleuni gers, während Abb. 6 eine Variante der Ent lüftung des Raumes D unterhalb des Steuer- organes des Beschleunigers zeigt. Bei diesen Ausführungsbeispielen ist als Bremssteuer ventil das bekannte Drolshammerventil an genommen; die Erfindung ist aber nicht an dieses Bremssteuerventil gebunden.
Die Dienstbereitschaft der Bremse (Fig. 1) wird dadurch erreicht, dass der Lokomo tivführer das Führerbremsventil öffnet, wo durch Druckluft die Leitung und den Hilfs- luftbehälter B über ein nicht gezeichnetes Rückschlagventil und den Kanal 24 zum Bei spiel auf 5 Atm. in bekannter Weise auf füllt. Ferner strömt Leitungsluft durch den Absperrhahn 55 und Kanal 28 nach der Oberseite des Steuerkolbens 1 und durch das sehr enge Drosselloch 37 und Kanal 38 nach der Unterseite des Steuerkolbens und von hier durch Stutzen 39 und durch das enge Drosselloch 125, das das Kugelrückschlag ventil 124 umgeht, in den Steuerbehälter A.
Ferner strömt vom Raum unterhalb des Steuerkolbens 1 durch die vom Steuerkölb- chen 120 freigelegten Öffnungen 121 und 128 und die Kanäle 129 und 130 Luft in den Raum D unterhalb des hier durch eine Membrane 140 gebildeten Steuerorganes des Beschleunigers. Die obere Seite der Mem brane 140 ist durch den Kanal 131 mit dem Raum oberhalb des Steuerkolbens 1 des Bremssteuerventils, wo stets der Leitungs druck herrscht, verbunden. Die Übertra gungskammer 41 ist mittels der Kanäle 132, 133, 134 und 135 mit der Aussenluft verbun den. Das federbelastete Kolbenschieberventil 141 schliesst den Raum oberhalb der Mem brane 140 von der Aussenluft ab.
Wird der Leitungsdruck vermindert, so aermindert sich auch der Druck in dem Raum oberhalb des Steuerkolbens 1 des Bremsteuerventils und in dem Raum ober halb der Membrane 140 des Beschleunigers. Dadurch bewegt diese sich plötzlich nach oben und stösst das Kolbenschieberventil 141 nach oben, wodurch die Öffnungen 134 vom Kolbenschieber abgesperrt werden.
Dadurch wird die Übertragungskammer 41 von der Aussenluft abgesperrt, dagegen mit dem Raum oberhalb der Membrane 140 bezw. der \ Leitung plötzlich durch das geöffnete Kol- benschieberventil 141 und die Kanäle 136 und 132 verbinden. Dadurch wird der Lei tungsdruck plötzlich um ein bestimmtes Mass, z. B. 0,3 Atm., vermindert.
Während dieses Vorganges sind durch den Druckunter schied auch der Steuerkolben 1 samt Kölb- chen 120 des Bremssteuerventils nach oben bewegt worden. Damit hört die Verbindung zwischen dem Steuerbehälter A und der Lei tung auf, weil die Ledermanschette 58 des Steuerkolbens 1 an dem sehr engen Drossel loch 37 vorbeigeht und @ nunmehr gegen die Zylinderwand abdichtet.
Ferner hört die Verbindung zwischen dem Raum unterhalb des Steuerkolbens 1 (bezw. des Steuerbehäl ters A) und dem Raum D unterhalb der Membrane 140 des Beschleunigers auf, weil die Ledermanschette 122 des Kölbchens 120 an den Öffnungen 121 und 128 vorbeigeht und nunmehr gegen die Zylinderwand ab dichtet. Hierdurch wird der Raum D unter halb der Membrane 140 des Beschleunigers zuerst über die Öffnung 128 und dann über die Öffnung 121 über Kanäle 127 mit der Aussenluft verbunden. Der Raum D entleert sich daher, wodurch die Membrane 140 durch den Leitungsdruck sofort wieder in ihre tiefste Lage zurückgedrückt wird.
Das Kol benschieberventil 141. wird daher durch seine Belastungsfeder 138 wieder nach unten be wegt. Die Verbindung zwischen der Leitung und der Übertragungskammer 41 wird so unterbrochen und die Übertragungskammer über Kanäle 132, 133, 134 und<B>135</B> wieder mit der Aussenluft verbunden. Erst wenn die Bremse fast ganz gelöst wird, kehren der Steuerkolben 1 und das Kölbcben 120 wie der fast in ihre Anfangsstellung zurück. Da durch wird der Raum D unter der Membrane 140 des Beschleunigers über die Kanäle 130 und 129 und die Öffnungen 121 und 128 wieder mit dem Raum unter dem Steuer kolben 1 und dem Steuerbehälter A verbun den; es herrscht daher in allen Räumen wie der der Leitungsdruck.
Durch die beschriebene Einrichtung wird erreicht, dass das Steuerorgan des Beschleuni gers während der Einstellung von stärkeren Bremsstufen und auch von Lösestufen in seiner Anfangsstellung stehen bleibt, so dass der Beschleuniger jetzt, wie erforderlich, un tätig bleibt. Erst nachdem der Leitungs druck wieder entsprechend einem Druck im Bremszylinder von zum Beispiel 0,6 Atm. oder noch weniger erhöht worden ist, verbin det das Bremssteuerventil in dieser Lösestel- Jung den entlüfteten Raum des Beschleuni gers wieder mit dem Behälter. Dadurch ist bei einem erneuten Vermindern des Leitungs druckes der Beschleuniger wieder bereit, in Tätigkeit zu treten.
Es sind zwei Öffnungen 121 und 128 vor. gesehen, damit bei Einstellung der kleinst möglichen Bremsstufe der Raum D unter halb der Membrane 140 über die Öffnungen 128 sofort entlüftet wird. Die obere Öffnung 121 dient dazu, den Raum unterhalb der Membrane 140 mit dem Raum unterhalb des Steuerkolbens 1 und dem Steuerbehälter A wieder zu verhindern, ehe die Bremse ganz gelöst ist. Durch entsprechende Wahl der Höhenlage der Öffnung 121 kann diese Ver bindung zum Beispiel bei einem Bremszylin- derdruck von 0,6 Atm. wieder hergestellt werden. Dadurch erfüllt der Beschleuniger.
die-Bedingung, dass die Übertragungskammer 41 während des Bremsens und Lösens über einem bestimmten Bremszylinderdruck von zum Beispiel 0,6 Atm. unwirksam ist.
Zum raschen sicheren Lösen der Bremse ist es vorteilhaft, wenn die Bremse ganz ge löst werden kann, bevor der Leitungsdruck wieder ganz auf die volle Höhe des Druckes vor der Einleitung der Bremsung erhöht wird. Durch entsprechende Wahl der Grösse des Raumes D unterhalb der Membrane 140 kann dies erreicht werden, da bei Wieder herstellung der Verbindung zwischen dem Raum D unter der Membrane 140 und dem Raum unterhalb des Steuerkolbens 1 der Druck in letzterem Raum und damit auch im Steuerbehälter A um ein ganz bestimmtes Mass, z. B. 0,1 Atm., entsprechend der ge wählten Grösse des Raumes D vermindert wird.
Durch Verbinden des Raumes D mit dem Hilfsluftbehälter B über ein nach dem letz teren sich öffnendes Rückschlagventil 123 ist es möglich, sehr starke, während längerer Zeit dauernde Füllstösse zu geben, ohne den Steuerbehälter<I>A</I> und den Raum<I>D</I> unter der Membrane 140 des Beschleunigers zu über laden. Das Rückschlagventil 123 kann auch entsprechend Abb. 2 durch eine Feder so be lastet sein,- dass es bei ganz gelöster Bremse offen ist. In diesem Falle herrscht auch im Hilfsluftbehälter B der volle Leitungsdruck.
Hierdurch kann sich der Druck im Raum D, auch wenn dieser ganz klein. gewählt wird, infolge der Volumenvergrösserung durch die Bewegung der Membrane 140 nach oben nicht verringern, bis die Membrane wieder umsteuert und dadurch der Raum D entlüf tet wird. Das Rückschlagventil 123 schliesst sich dann durch den Druck im Hilfsluft behälter, womit die Verbindung desselben mit dem Raum D unterbrochen wird.
Bei dem in Abb. 4 und 5 gezeigten Aus führungsbeispiel werden die Funktionen des vom Steuerkolben 1 gesteuerten Kölbchens 120 durch das vom Steuerkolben 1 gesteuerte federbelastete Rückschlagventil 143 (Abb. 4) und durch das Steuerkölbchen 147 (Abb. 5) ausgeübt. Das Einströmen der Druckluft aus dem Raum unterhalb des Steuerkolbens 1 in den Raum D unterhalb der Membrane 140 des Beschleunigers wird durch das vom Steuerkolben 1 gesteuerte Rückschlagventil 143 kontrolliert (Abb. 4).
Das Ausströmen der Druckluft aus dem Raum D unterhalb der Membrane 140 wird (Abb. 5) durch ein kleines Ventilkölbchen 147 kontrolliert. Die ses Kölbchen wird durch die aus der Leitung in die Übertragungskammer 41 strömende Leitungsluft gesteuert.
Die Wirkungsweise der Einrichtung nach Abb. 4 ist wie folgt: Bei gelöster Bremse ist der Raum unter halb des Steuerkolbens 1 durch das von ihm geöffnete Rückschlagventil 143 und dessen Kanal 144 und dessen Drosselbohrung 145, sowie Kanäle 129 und 130 mit der untern Seite der Steuermembrane 140 des Beschleu nigers verbunden. Wird der Leitungsdruck vermindert, so vermindert sich auch der Druck in dem Raum oberhalb der Membrane 140 des Beschleunigers. Dadurch bewegt diese sich plötzlich nach oben und stösst das Rückschlagventil 141' nach oben, wodurch die Öffnungen 136 geöffnet werden.
Hier durch wird die Übertragungskammer 41 durch Kanäle 131, 136 und 132 mit der Lei tung verbunden. Dadurch entsteht eine plötz liche Druckverminderung in der Leitung von zum Beispiel 0,3 Atm. Während dieses Vor ganges ist durch den Druckunterschied zwi schen dem Druck im Steuerbehälter A und dem verminderten Druck in der Leitung auch der Steuerkolben 1 des Steuerventils nach oben bewegt worden, so dass das Rückschlag ventil 143 durch seine Feder 146 geschlossen wird.
Dadurch ist die Verbindung zwischen dem Raum unterhalb des Steuerkolbens 1 und dem Steuerbehälter <I>A</I> mit dem Raum<I>D</I> unterhalb der Steuermembrane 140 des Be schleunigers noterbrochen. Die aus der Lei tung in die Übertragungskammer 41 einströ mende Luft hat mittlerweile das kleine Kölb- ehen 147 (Abb. 5) angehoben, wodurch der Raum D unter der Steuermembrane 140 über Kanal 149,
geöffnetes Ventil 148 und Kanal 150 mit der Übertragungskammer 41 verbun den wird. Dadurch sinkt der Druck im Raum D unterhalb der Membrane, so dass diese sich wieder nach unten bewegt und das Rück schlagventil 141' sich durch seine Belastungs feder 138 wieder schliesst. Die Übertra gungskammer 41 entlüftet sich dann über die ständig offene enge Drosselbohrung 151 ins Freie. Die enge Drosselbohrung 151 kann auch vorteilhaft mit dem Raum 152 verbun den werden, der mit der Aussenluft über eine Drosselbohrung 153, die die Länge der Zeit für das Ausströmen der Luft aus dem Brems zylinder bestimmt, verbünden ist.
Durch das Überströmen von Luft aus der Übertragungs- kammer 41 in den Raum 152 wird der Kol ben 12 (Abb. 1) des Steuerventils nach oben bewegt und dadurch dessen Einlassventil <B>A</B> angehoben, so dass Luft in den Bremszylin der einströmt, bevor der Steuerkolben 1 des Steuerventils in Tätigkeit tritt. Hierdurch wird daher eine ausserordentlich rasche Be tätigung der Bremse ermöglicht. Dasselbe wird auch erreicht, wenn die Drosselbohrung <B>1.51</B> direkt mit dem Bremszylinder verbunden wird.
Wie hieraus hervorgeht, ist es mög lich, den im Steuervenül vorhandenen Raum 152 gleichzeitig als Übertragungskammer zu benutzen, so dass die Übertragungskammer 41 fortfallen kann. Es ist nur notwendig, den Kanal 132 vom Beschleuniger einerseits mit dem Kanal 150 zu dem Ventilkölbchen 147 und anderseits direkt mit dem Raum 152 zu verbinden. Es ist auch möglich, den Kanal 132 statt mit dem Raum 152 direkt mit dem Bremszylinder oder der Aussenluft zu ver binden, so dass die Verwendung einer Über tragungskammer fortfällt. Dies gilt für alle Ausführungsbeispiele.
Das Ausströmen aus dem Raum D unter halb der Steuermembrane 140 des Beschleu nigers kann auch durch den Kolben 97 des sogenannten Mindestdruckventils 94 (Abb. 6) kontrolliert werden. Bekanntlich steht bei gelöster Bremse der Kolben 97 in seiner un tern dargestellten Stellung. In dieser Lage bat der 'Kolbenschieber 94 die gezeichnete Lage, worin er den Kanal 153, der mit dem Raum D unterhalb der Steuermembrane 140 des Beschleunigers in Verbindung steht, gegen die Aussenluft abgesperrt hat. Be kanntlich steht der Raum unter dem Kolben 97 durch den Kanal 100 direkt mit dem Bremszylinder in Verbindung.
Bei Betäti gung der Bremse bewegt sich der Kolben 97 durch Überwindung der Kraft der Feder 99 durch den entstehenden Druck im Brems zylinder, z. B. von 0,6 Atm. an, nach oben. Dadurch wird der Raum D des Beschleu nigers über Kanal 153 mit dem Raum über dem Kolben 97 und durch Kanal 101 mit der Aussenluft, z. B. bei 0,8 Atm. Druck im Zylinder, verbunden. Beim Lösen der Bremse hat der Kolben 97 bei zum Beispiel 0,5 Atm. Druck im Zylinder wieder seine unterste Lage eingenommen. Die Verbindung des Raumes D mit der Aussenluft ist zum Bei spiel bei 0,7 Atm. Druck im Bremszylinder wieder abgesperrt.
Bei zum Beispiel 0,6 Atm. Druck im Bremszylinder wird der Raum D des Beschleunigers wieder durch die Drossel bohrung 145 des vom Steuerkolben 1 geöff neten Rückschlagventils 143 mit der untern Seite des Steuerkolbens 1 und mit dem Steuerbehälter A verbunden. Selbstverständ lich kann für die Entlüftung des Raumes D statt des Kolbenschiebers 94 auch ein vom Kolben 97 gesteuertes Ventil etc. benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bremsbeschleuniger an Druckluftbrem- sen, dessen Steuerorgan einerseits durch den Leitungsdruck, anderseits durch den Druck eines Behälters, der bei ganz gelöster Bremse mit dem Leitungsdruck übereinstimmt, be einflusst wird, und das bei Druckverminde rung in der Leitung diese mit einem Raum, der bei ganz gelöster Bremse gar keinen Druck hat, verbindet, wodurch eine plötz liche Druckverminderung in der Leitung ent steht und das Bremssteuerventil in Brems stellung gedrückt wird, dadurch gekenn zeichnet,dass der Raum auf der einen Seite des Steuerorganes des Beschleunigers, wo der Druck des Behälters herrscht, nach Eintreten einer gewissen Leitungsdruckverminderung durch ein vom Steuerorgan des Beschleuni gers unabhängiges Organ ganz oder teilweise entlüftet wird, so dass das Steuerorgan des Beschleunigers sich sofort in, seine Anfangs stellung zurückbewegt und dadurch das Aus strömen von Leitungsluft in den Raum wie der unterbindet. UNTERANSPRüCHE: 1.Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüf tung des Raumes (D) des Beschleunigers, wo der Druck des Behälters herrscht, durch ein Steuerorgan (147) erfolgt, das durch die durch den Beschleuniger aus der Leitung herausgelassene Luft ver stellt wird, so dass das Steuerorgan (140) des Beschleunigers durch den Leitungs druck sofort in seine Anfangsstellung zu rückgedrückt wird, wodurch dessen feder belastetes Ventil (141') die Verbindung zwischen der Leitung und dem Raum wieder unterbricht, während die Verbin dung zwischen dem Raum (D) unterhalb des Steuerorganes des Beschleunigers und dem Behälter erst wieder hergestellt wird, wenn der Steuerkolben (1)des Brems- steuerventils das Rückschlagventil (143) wieder öffnet, was bereits dann erfolgen kann, wenn noch ein geringer Druck im Bremszylinder vorhanden ist. . Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüf tung des Raumes (D) des Beschleunigers, wo der Druck des Behälters herrscht. durch ein Steuerorgan (120) erfolgt, das durch den Steuerkolben (1) des eigent lichen Bremssteuerventils verstellt wird.so dass das Steuerorgan (140) des Be schleunigers durch den Leitungsdruck sofort in seine Anfangsstellung zurück gedrückt wird, wodurch dessen feder belastetes Steuerschieberventil (141) die Verbindung zwischen der Leitung und dem Raum wieder unterbricht, während die Verbindung zwischen dem Raum (D) unterhalb des Steuerorganes (140) des Beschleunigers und dem Behälter erst wieder hergestellt wird, wenn der Steuer kolben (1) des Bremssteuerventils das Steuerorgan (120) so weit zurückbewegt hat, dass dieses eine Öffnung (121) wie der freigibt, was bereits dann erfolgen kann, wenn noch ein geringer Druck im Bremszylinder vorhanden ist. 3.Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum, in dem bei gelöster Bremse gar kein Druck herrscht, als eine Kammer (41) ausgebildet und diese stets durch eine Drosselbohrung (151) direkt mit der Aussenluft verbunden ist. 4.Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kammer (41) durch eine Drosselbohrung (151') mit dem Raum (152) des Bremssteuerventils ver bunden ist, damit die in ihn einströmende Leitungsluft das Einlasssteuerorgan des Steuerventils in Bremsstellung verstellt, bevor der Steuerkolben (1) des Steuer ventils durch die Leitungsdruckvermin- derung bewegt wird. 5.Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum, in dem bei gelöster Bremse gar kein Druck herrscht, als eine Kammer (41) ausgebildet und diese stets durch eine Drosselbohrung (151) direkt mit dem Bremszylinder verbunden ist. 6. Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum, in dem bei gelöster Bremse gar kein Druck herrscht, durch das Volumen im Bremszylinder gebildet ist. 7. Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Raum, in dem bei gelöster Bremse gar kein Druck herrscht, durch das Volumen der Aussenluft gebildet ist. B.Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüf tung des Raumes (D) unterhalb des Steuerorganes des Beschleunigers durch ein Organ erfolgt, das durch den Druck im Bremszylinder gesteuert wird. 9.Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Raum (D) unterhalb des Steuerorganes (140) des Beschleuni gers durch zwei in verschiedenen Höhen angebrachte Öffnungen (121 und 128) mit dem Behälter verbunden ist, damit bei Einstellung der kleinstmöglichen Bremsstufe das Steuerorgan (120) des Bremssteuerventils sicher die Öffnung (128) freigibt und dadurch den Raum (D) entlüftet, während die Wiederher stellung der Verbindung zwischen dem Behälter und dem Raum (D) über Öff nung (121) bereits dann erfolgen kann, wenn noch ein geringer Bremszylinder- druck vorhanden ist.<B>10.</B> Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (D) unterhalb des Steuerorganes (140) des Beschleunigers eine solche Grösse hat, dass beim Lösen der Bremse der Druck im Behälter etwas vermindert wird, so dass die Bremse sicher vor Erreichen des vor der Bremsung herrschenden Leitungs druckes gelöst ist. 11. Bremsbeschleuniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (D) unterhalb des Steuerorganes (l40) des Beschleunigers durch ein nach dem Hilfsluftbehälter (B) sich öffnendes Rückschlagventil (128) mit diesem ver bunden ist.
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Country Status (1)
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