Doppelseitig verwendbarer Selbstbinder. Die aus den verschiedensten Stoffen her gestellten und als Selbstbinder bekannten Krawatten sind im allgemeinen heute, mit wenig Ausnahmen, als einseitig verwendbare Binderkrawatten im Handel.
Es sind auch schon Versuche mit doppel seitig verwendbaren Bindern gemacht wor den, die sich aber nicht durchgesetzt haben, wenigstens sind sie im Handel fast gar nicht anzutreffen. Das kommt daher, dass für die beiden Seiten ein verschiedener Stoff ver wendet wurde, wodurch eine zweiseitige Naht nicht zu vermeiden war. Auch scheint ge rade ein Wechsel im Stoffdessin nicht dem Geschmack der Verbraucher zu entsprechen.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen doppelseitig verwendbaren Binder, der nur eine Längsnaht besitzt und dessen beide Sei ten gleiche Stoffqualität und gleiches Dessin aufweisen. Der Binder kann so hergestellt werden, dass der geeignet zugeschnittene Stoff übereinandergefaltet und längsvernäht wird. Diese Verarbeitung wird nur mit einem kleinen Mehrverbrauch an Stoff (zirka '/:,o) bewerkstelligt.
Der Binder kann mit Einlagen versehen sein, die mit ihm am Halsteil und an den Enden vernäht sind und ihm den nötigen Halt und Griffigkeit geben.
Durch Verwendung von schweren oder leichteren Stoffen (sowohl Krawatten- als Einlagestoffe), sowie durch breiteren oder schmäleren Schnitt kann je nach Mode und Geschmack ein grosser oder kleiner Knoten erzielt werden. Der Binder kann aus ge wobenem oder gewirktem Stoff sein.
Der Vorteil dieses Binders für den Ver braucher besteht darin, dass der Binder durch die beidseitige Verwendbarkeit doppelt so lange das saubere Aussehen beibehält. Bei einem aus Unachtsamkeit oder - Missgeschick beschädigten oder beschmutzten Binder wird einfach die andere Schauseite nach aussen ge tragen, welche wieder zum Kleid gleich pas send ist. Die heute übliche Vorm der Selbstbinder- krawatte wird durch die vorliegende Erfin dung in keiner Weise beeinflusst, anderseits kann der doppelseitig verwendbare Binder nach der Erfindung bei jeder neuen Form, welche die Mode bringt, zur Anwendung kommen.
Self-tie that can be used on both sides. The ties made from a wide variety of materials and known as self-ties are generally available today, with few exceptions, as ties that can be used on one side.
Attempts have also been made with binders that can be used on both sides, but they have not caught on, at least they are hardly ever found in the trade. This is due to the fact that a different fabric was used for the two sides, which meant that a double-sided seam could not be avoided. A change in the fabric design does not seem to suit consumers' tastes.
The present invention relates to a double-sided binder which has only one longitudinal seam and whose two Be th have the same quality of fabric and the same design. The binder can be made in such a way that the suitably cut fabric is folded over one another and sewn lengthways. This processing is only accomplished with a small additional consumption of material (approx. '/ :, o).
The tie can be provided with inlays, which are sewn to it on the neck part and at the ends and give it the necessary hold and grip.
By using heavy or lighter fabrics (both tie and interlining fabrics), as well as a wider or narrower cut, a large or small knot can be achieved depending on the fashion and taste. The binder can be made of a woven or knitted fabric.
The advantage of this binder for the consumer is that the binder retains its clean appearance for twice as long as it can be used on both sides. If the binder is damaged or soiled through carelessness or mishap, the other face is simply carried outside, which again matches the dress. The self-tie tie that is customary today is in no way influenced by the present invention; on the other hand, the tie according to the invention, which can be used on both sides, can be used in any new form brought about by fashion.