CH181590A - Verfahren zur Herstellung eines Hartmetalles. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Hartmetalles.

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CH181590A
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A-G Duradur
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C1/00Making non-ferrous alloys
    • C22C1/04Making non-ferrous alloys by powder metallurgy
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F1/00Metallic powder; Treatment of metallic powder, e.g. to facilitate working or to improve properties
    • B22F1/18Non-metallic particles coated with metal

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Hartmetaller.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Erzeugung eines     Hartmetalles,     das sich insbesondere zum Bearbeiten von  harten Eisenlegierungen eignet.  



  Sogenannte Hartmetalle, wie sie in der  Technik unter anderem zum Bearbeiten be  sonders harter Eisenlegierungen benutzt  werden, können aus den Karbiden schwer  schmelzender Stoffe, beispielsweise aus Wolf  ramkarbid,     Molybdänkarbid,    aber auch aus  den     Siliziden    des Bors, Titans usw. herge  stellt:  -erden. Werden diese Stoffe nur  durch Sintern zu harten Körpern vereinigt,  so entstehen die bekannten     Sinterhartmetalle.     



  Die Vereinigung der Karbide oder     Sili-          zide    durch Zusammensintern unter den ge  wöhnlichen Bedingungen ergibt einen ver  hältnismässig spröden Werkstoff, man hat  daher diese Grundstoffe in eine Rettungs  masse     hineingesintert,    die vornehmlich aus       Metallen    der Eisengruppe besteht. Da der       Schmelzpunkt    dieser Metalle tiefer liegt als       der    der Grundstoffe, so tritt eine homogene         Verkittung    des Ganzen ein, ohne dass die       (x-rundstoffe    selbst geschmolzen werden.  



  Nach den üblichen Herstellungsverfahren  werden die harten Grundstoffe, beispiels  weise das     Wolframkarbid,    aufs feinste     ge-          pulvert    und dann mit dem ebenfalls     feinge-          pulverten        Bettungsmetall    der Eisengruppe  sorgfältig vermischt. Das Ganze wird als  dann angefeuchtet, in Formen gestampft und  gesintert. Es liegt auf der Hand, dass man  bei diesem     Herstellungsprozess    an eine be  stimmte Menge von     Bettungsstoffen    gebun  den ist, weil die Grundstoffe sich sonst nicht  verkitten lassen. Es ist schon vorgeschlagen  worden, bis zu 20% Hilfsmetalle mit den  Grundstoffen zu vermischen.

   Weil aber die  Hilfsmetalle die Härte des Werkstoffes her  absetzen und man anderseits bisher an eine  bestimmte Menge von Hilfsmetallen infolge  der Eigenart des Herstellungsverfahrens  gebunden war, musste man sich bezüglich  der Endhärte des     Metalles    gewisse Beschrän  kungen auferlegen.      Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung wird ein Hartmetall hergestellt, indem  man feingepulverte harte Grundstoffe korn  weise mit einem Überzug aus mindestens  einem weicheren Hilfsmetall versieht, die so  behandelten Grundstoffe alsdann     verforcnt     und sintert.  



  Nach diesem Verfahren ist es möglich,  eine gründliche     Verkittung    der Hauptbe  standteile des     Hartmetalles    in der Rettungs  masse zu erreichen, ohne dabei den Anteil  der Hilfsmetalle so hoch wählen zu müssen,  dass er eine merkliche Verschlechterung der  Güteeigenschaften des     Hartmetalles    bewirkt.

    Man erzielt nämlich, wenn man jedes     Korn     des     feingepulverten    Grundstoffes, beispiels  weise des     Wolframkarbides,    vor der Weiter  verarbeitung mit einem feinen Überzug aus  dem Hilfsmetall versieht, ein aussergewöhn  lich gutes Verkitten des Werkstoffes und  kommt, was ohne weiteres verständlich ist,  mit     einem    geringen Teil von Hilfsmetallen  aus. Nach der Erfindung kann das Über  ziehen der     gekörnten    Grundmasse auf die  verschiedenste Weise geschehen, entweder  galvanisch oder durch Ausfällen der Hilfs  metalle aus einer entsprechenden Lösung  oder Suspension, in der die feingepulverten  Grundstoffe suspendiert werden.

   Es handelt  sich also hier um die Anwendung der in der  Technik allgemein bekannten Verfahren  zum Überziehen von Körpern zur Herstel  lung eines Überzuges für jedes der feinen,  beispielsweise     Wolframkarbidkörner.    Als       Hilfsmetallüberzug    kann ein Überzug aus  Chrom, Nickel, Eisen, Kupfer und andern       Verwendung    finden: Die zu behandelnden       Grundstoffe    werden entweder in an sich be  kannter Weise mit der Kathode eines elek  trolytischen Bades in Verbindung gebracht  und dabei lose auf der Kathode verteilt oder       sonstwie    an sie so angeschlossen, dass jedes  Korn einen hauchartigen Überzug erhält.

    Die Grundstoffe können aber auch in einer  Lösung, beispielsweise in einer Kupfer  vitriollösung suspendiert gehalten werden, in  der sie sich dann von selbst aufs feinste mit.  Kupfer überziehen.    Der auf die beschriebene Weise behan  delte     Hartmetallgrundstoff,    bei dem also je  des der feinen Körner seinen eigenen     Hilfs-          metallüberzug    hat, verkittet sich bei dem an  schliessenden Form- und     Sinterprozess    natür  lich weit eher als die durch Mischung und  anschliessende Anfeuchtung hergestellte     Sin-          termasse.    Man     kommt    mit einem viel gerin  geren Anteil von Hilfsmetallen aus,

   ist aber  auch auf der andern Seite weit weniger als  bis jetzt von 'der Güte des Misch- und Vor  bereitungsprozesses abhängig.  



  Wesentlich ist auch, dass durch die Be  handlung der Grundstoffe ein ganz neuer  und für sich selbst bestehender Stoff zur  Herstellung von Hartmetallen geschaffen  wird, aus dem diese Metalle ohne jede wei  tere Vorbereitung in an sich bekannter Weise  gesintert werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Hart metalles, dadurch gekennzeichnet, dass man feingepulverte harte Grundstoffe kornweise mit einem Überzug aus mindestens einem weicheren Hilfsmetall versieht, die so behan delten Grundstoffe alsdann verformt und sintert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug gal vanisch hergestellt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug durch Ausfällen aus einer Lösung erzeugt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug durch Ausfällen aus einer Suspension erzeugt wird. . Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überzug aus Chrom erzeugt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überzug aus Ei sen erzeugt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überzug aus Kupfer erzeugt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die feingepulverten Grundstoffe in einer Lösung suspendiert werden, aus der sich ohne weiteres ein Metallüberzug auf ihnen abscheidet. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstoffe in einer Lösung von Kupfersulfat suspen diert werden.
CH181590D 1935-02-13 1935-02-13 Verfahren zur Herstellung eines Hartmetalles. CH181590A (de)

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