CH181607A - Wärmeisolierendes Rohr, insbesondere für Flüssigkeits- und Gasleitungen. - Google Patents

Wärmeisolierendes Rohr, insbesondere für Flüssigkeits- und Gasleitungen.

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CH181607A
CH181607A CH181607DA CH181607A CH 181607 A CH181607 A CH 181607A CH 181607D A CH181607D A CH 181607DA CH 181607 A CH181607 A CH 181607A
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Kaegi Emil
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Kaegi Emil
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/14Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)

Description


  Wärmeisolierendes Rohr, insbesondere für     Flüssigkeits-    und Gasleitungen.    Die Erstellung ortsfester Leitungen, die  gegen Wärmeaustausch isoliert sein müssen,  erfolgt üblicherweise derart, dass die nackten  Rohre verlegt und sodann zum Beispiel  durch     Umwicklung    mit Isolierschnur     aufge-          iragen    wird. Diesem Verfahren haften ver  schiedene Mängel an. Das Aufwickeln der  Isolation ist zeitraubend und die Erzielung  einer gefälligen Oberfläche der Isolation in  zu weitgehendem Masse von der Sorgfalt des  Monteurs abhängig. Die sorgfältige und ge  wissenhafte Ausführung der Isolationsarbeit  ist schwierig zu kontrollieren, namentlich an  schlecht zugänglichen Stellen der Isolation.

    Voraussetzung einer guten Isolationsarbeit  ist, dass die Leitungen zwecks guter Zugäng  lichkeit in einem verhältnismässig     grossen     Abstand von Wänden     etc.    verlegt werden,  was jedoch in vielen Fällen unerwünscht ist.  



  Gegenstand der Erfindung, durch den  diese Nachteile vermieden werden können,  ist ein wärmeisolierendes Rohr, insbesondere  für ortsfeste     Flüssigkeits-    und Gasleitungen,  welches durch wenigstens eine in sich zu-         sammenhängende    rohrförmige Schicht aus  nichtmetallischem, wärmeisolierenden Mate  rial gekennzeichnet und biegsam ist, zum  Zwecke leichterer Verlegung.  



  Die Verwendung des erfindungsgemässen  Isolierrohres an Stelle der üblichen Isolie  rung     hezw.    der Metallrohre selbst, ermög  licht, die Leitungen ganz nahe an Wänden       etc.    oder direkt anliegend zu verlegen, wo  durch nicht nur     eine    gefällige und raum  sparende Installation, sondern durch Ver  minderung der Montagearbeit eine entspre  chende Reduktion der Anlagekosten erzielt  wird.  



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes  in schematischer Darstellung.  



  Das Isolierrohr 1 nach     Fig.    1 besteht     in     seiner innern Schicht aus einer schrauben  förmig mit     \aneinanderliegenden    Windungen  zu einem Rohr gewundenen     Schnur    aus Fa  serstoff,     insbesondere    Papier, .deren Windun  gen durch die Hanf- oder Baumwollfäden ss  verbunden sind. 4 ist eine Umhüllung der      ersten Lage, bestehend aus mehreren Lagen  Krepp-Papier, welche wiederum durch eine  Lage 5 aus geklöppeltem Baumwollgarn  eingeschlossen ist. 6 sind zwischen den Win  dungen der Schnur ? und der Umhüllung I  liegende luftgefüllte Zwischenräume, welche  die Isolierfestigkeit des Gefüges erhöhen.

   Je  nach den Anforderungen, welche an die Iso  lation zu stellen sind, kann dieselbe aus mehr  oder weniger konzentrisch einander um  schliessenden Lagen zweckmässig abwechseln  der Struktur bestehen. Neben besonders ge  eigneten Faserstoffen kann auch Gummi  Verwendung finden.  



  Ist das Rohr fertiggestellt, so kann es je  nach dem     Verwendungszweck    mit einem  flüssigen Dichtungsmittel imprägniert wer  den, derart, dass eine glatte und porenfreie  Innenfläche entsteht. Die Dichtungsflüssig  keit kann gegebenenfalls unter Druck -ein  geführt werden.  



  Je nach dem Verwendungszweck der Lei  tung kann das flexible Rohr als Selbstleiter  oder aber als Mantelrohr für ein in dasselbe  einzuziehendes Leitungsrohr verlegt werden,  welches - beispielsweise aus dünnwandigem  und daher biegsamen Kupferrohr bestehen  kann.  



  Die Möglichkeit, Isolierrohre und nackte  Metallrohre gesondert auf Lager zu halten,  schafft eine grössere Freiheit in der Auswahl  des für jeden Sonderfall geeigneten Mate  rials.  



  Die Möglichkeit, die metallenen Lei  tungsrohre, sofern solche überhaupt noch  verwendet werden, erst auf der Baustelle in  das Isolierrohr einzuziehen, verhindert, dass  die empfindlichen Leitungsrohre durch den       Isolierungsprozess    Schaden leiden, indem sie  durch mechanische Überbeanspruchung eine       Formveränderung    erleiden.  



  Isolierte Leitungen haben oft den Nach  teil, dass dieselben unansehnlich sind und  dass ihre rauhe Oberfläche das Anhaften von  Staub, der mit den üblichen Reinigungsmit  teln nicht oder nur unzulänglich entfernt  werden kann, begünstigt. Wo an eine Lei-         tungsanlage    aus ästhetischen oder hygieni  schen Gründen erhöhte Ansprüche gestellt  werden, kann das Isolierrohr durch ein das  selbe konzentrisch umschliessendes, ebenfalls  biegsames Metallrohr eingeschlossen werden,  dessen Oberflächenbeschaffenheit im übri  gen den jeweiligen Verhältnissen entspre  chend gewählt werden muss.

   Da die Installa  tion solcher Mantelrohre ein Minimum an  Zeit in Anspruch nimmt, weil eine Verbin  dung der     aiieinanderstossenden    Mantelrohre  in der Regel nicht erforderlich sein wird, so  besteht der Mehraufwand für das Mantelrohr  praktisch lediglich aus dem Materialauf  wand, der durch die Vorteile der Installation  gerechtfertigt wird.  



  Die     Fig.    2 und 3 der     Zeichnung    zeigen  zwei beispielsweise Ausführungsformen von  verschalten Isolierrohren.  



  Die Isolierrohre 1 schliessen die bieg  samen Kupferrohre 7 ein, welche durch die  Muffe 8 miteinander verbunden sind. Über  die derart erstellte Leitung ist das biegsame  Mantelrohr 9 derart geschoben, dass unter       Finschluss    der Verbindungsstelle ein Rohr  strang mit glatter, nicht unterbrochener  Oberfläche entsteht.

   Wird Wert darauf ge  legt, dass die Verbindungsstelle je     zweier    Lei  tungsrohre leicht zugänglich bleibt, so wird  dies zweckmässig dadurch erzielt, dass man,  wie     Fig.    3 zeigt, die Verbindungsstelle durch  einen schmalen, aufgeschlitzten Ring 10  überbrückt, der, sofern die Mantelroh     rwand-          stärke        entsprechend    gewählt wird, leicht  derart ausgeweitet werden kann, dass er sich  über die angrenzende Rohrstelle schieben  lässt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, wo  durch die Verbindungsstelle freigelegt     wird.     



  Besteht zwischen dem Isolierrohr 1 und  dem Mantelrohr 9 ein Zwischenraum, der  nicht, wie in     Fig.    2 dargestellt, stellenweise  durch die Verbindungsmuffen ausgefüllt  wird, welche die Zentrierung des Mantelroh  res übernimmt, so werden zweckmässig auf  das     Isolierrohr    entsprechend bemessene Di  stanzringe, beispielsweise aus Hartgummi  bestehend, aufgesetzt.      Die     Anwendung    eines Mantelrohres emp  fiehlt sich, abgesehen von den erwähnten  Fällen insbesondere auch da,     -,v    o die Isolie  rung schädlichen äussern Einflüssen durch  Wasser,     Glase    oder Dämpfe     etc.    möglichst  entzogen werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmeisolierendes Rohr, insbesondere für ortsfeste Flüssigkeits- und Gasleitungen, gekennzeichnet durch wenigstens eine in sich zusammenhängende rohrförmige Schicht aus nichtmetallischem, wärmeisolierendem Ma terial und dadurch, dass das Rohr biegsam ist, zum Zwecke leichterer Verlegung. UNTERANSPRüCHE: 1. Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dasselbe wenigstens zum Teil aus Faserstoff besteht. 2. Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dasselbe wenigstens zum Teil aus Papier besteht. 3. Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dasselbe wenigstens zum Teil aus schraubenförmig gewun denen Isolierschnüren besteht. 4.
    Rohr nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe wenigstens zum Teil aus Pa pierschnur besteht. 5. Rohr nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen der Schnüre unter sich durch achsial wellenförmig verlaufende Fäden verbunden sind. 6. Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es wenigstens eine rohrförmige Schicht aus Krepp-Papier besitzt. 7. Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es wenigstens eine rohrförmige Schicht aus geklöppeltem Baumwollgarn besitzt. B. Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es wenigstens eine rohrförmige Schicht aus Gummi besitzt. 9.
    Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandung dessel ben luftgefüllte Zwischenräume (6) auf weist. 1U. Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in die rohrförmige Isolierschicht ein biegsames Metallrohr eingezogen ist. 11. Rohr nach Patentanspruch und Unter ' anspruch 1U, dadurch gekennzeichnet, dass in die rohrförmige Isolierschicht ein biegsames Kupferrohr eingezogen ist. 12. Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenwandung desselben mit einem Dichtungsmittel im prägniert ist. 13.
    Rohr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die rohrförmige Iso lierschicht durch ein dieselbe konzen trisch umschliessendes biegsames Metall rohr eingeschlossen ist. 14. Rohr nach Patentanspruch und Unter anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Isolierschicht und dem Mantelrohr ein Luftzwischenraum be steht. 15. Rohr nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 13 und 14, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Isolierschicht und dem Mantelrohr Distanzringe einge schaltet sind. 16.
    Rohr nach Patentanspruch und Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Verbindungsstellen der innerhalb der Isolierschicht liegenden Leitungs rohre die benachbarten Mantelrohre durch einen kurzen, aufgeschlitzten Ring über brückt sind, welcher zwecks Zugänglich machung der Verbindungsstelle aufge- weitet und über das eine oder andere an schliessende Mantelrohr geschoben wer den kann.
CH181607D 1934-08-15 1934-08-15 Wärmeisolierendes Rohr, insbesondere für Flüssigkeits- und Gasleitungen. CH181607A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099291B (de) * 1957-09-20 1961-02-09 Ingenieur Buero Karl Kempf G M Vorrichtung und Verfahren zum Aufbringen einer schlauchfoermigen Kunststoff-Ummantelung auf einer mit Segmentschalen isolierten Rohrleitung
DE1186287B (de) * 1958-03-18 1965-01-28 Eternit Ag Verfahren zum Verbinden von Mantelroehren und Fertigteile dazu

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1099291B (de) * 1957-09-20 1961-02-09 Ingenieur Buero Karl Kempf G M Vorrichtung und Verfahren zum Aufbringen einer schlauchfoermigen Kunststoff-Ummantelung auf einer mit Segmentschalen isolierten Rohrleitung
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