CH181638A - Elektronenentladungseinrichtung. - Google Patents

Elektronenentladungseinrichtung.

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CH181638A
CH181638A CH181638DA CH181638A CH 181638 A CH181638 A CH 181638A CH 181638D A CH181638D A CH 181638DA CH 181638 A CH181638 A CH 181638A
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anode
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cathode
shielding
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Limited Electric Mu Industries
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Emi Ltd
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Description


      Elektronenentladungseinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine Elektronen  entladungseinrichtung mit einer Kathode,  einem Steuergitter, einer Anode und einer  zwischen dem Steuergitter und der Anode  angeordneten     Abschirmelektrode.     



  Es ist bekannt, dass, wenn Röhren dieser  Art mit starken     Anodenspannungsausschlä-          gen    und mit einer festen positiven Spannung  der Schirmelektrode     betrieben    werden, eine  sekundäre Emission von der Anode zum  Schirmgitter auftreten kann, wenn die Ano  denspannung beim Schwingen um mehr als  einen bestimmten, kleinen Wert unter die  feste Spannung der Schirmelektrode absinkt.  Für viele Zwecke ist das Fliessen eines sol  chen Sekundärstromes von der Anode zum  Schirm unerwünscht und es sind bereits Vor  schläge gemacht worden, um dies zu verhin  dern.  



  Bei einer bekannten Entladungseinrich  tung ist ein drittes Gitter, das gewöhnlich  mit der Kathode verbunden ist, zwischen    der Schirmelektrode und der Anode ange  ordnet.  



  Die Erfindung     bezweckt,    eine     Elektro-          nenentladungseinrichtung    zu schaffen, wel  che unter Vermeidung eines im Elektroden  strom angeordneten dritten Gitters ohne Se  kundäremission von der Anode zur Schirm  elektrode über den Arbeitsbereich betrieben  werden kann.  



  Gemäss der Erfindung besitzt die Ent  ladungseinrichtung der angegebenen Art  eine Hilfselektrode, die     mindestens    im we  sentlichen frei vom Wege des Elektronen  stromes liegt und die unter einem niedrigen  Potential, zum Beispiel dem Kathodenpoten  tial, stehend, geeignet ist, das elektrostati  sche Feld zwischen Anode und     Abschirm-          elektrode    derart zu beeinflussen, dass bei  einem Anodenpotential, das niedriger als das       Abschirmelektrodenpotential    ist, der Span  nungsgradient im wesentlichen über die  ganze Anodenfläche in der Nähe der Anode      und senkrecht zu ihr derart abnimmt,

   dass  beim     Fliessen    des Elektronenstromes bei Un  ter Kathodenpotential stehendem Steuergit  ter und unter normalem Arbeitspotential ste  hender     Abschirmelektrode    die     Anodenspan-          nungs-Anodenstrom-Charakteristik    in prak  tischen Arbeitsbereichen keine Einbiegung  aufweist.

   Auch die Raumladung an sich  ändert das elektrostatische Feld im Raum  zwischen Anode und     Abschirmelektrode.     Diese     Änderung    zusammen mit der durch  die Hilfselektrode hervorgerufenen hat sich  als genügend herausgestellt, um unter     Ar-          beitsbedingungen    das Fliessen von Sekundär  elektronen von der Anode zur     Abschirmelek-          trode    zu verhindern.  



  Dies soll anhand der     Fig.    2 bis 4 der  Zeichnung erläutert werden, in     @    welchen die  Abstände X von einer Anode D als Abszis  sen und die     Spannungen    als     Ordinaten    ein  getragen sind. Die Lage der Schirmelek  trode ist durch die Linie C bezeichnet und  die Längen der dicken Linien D und C stel  len die Potentiale dieser Elektroden dar. Die  Kurven stellen daher die Verteilung des Po  tentials längs des Raumes zwischen Anode  und Schirmelektrode einer Entladungsröhre  dar.

   Die punktierte Kurve     g"    zeigt die Ver  teilung des Potentials     längs    Linien zwischen  der Anode und dem Schirm, die annähernd  normal zu diesen Elektroden liegen, wobei  der     Elektronenstrom    zu null und die Hilfs  elektroden, welche ausserhalb des Elektro  nenstromes zwischen Anode und Schirm an  geordnet sind, aber trotzdem die     Potential-          verteilung    in dem Raum     Anode-Sehirin    be  einflussen, als fehlend     angenommen        sind.     Wenn Anode und Schirm unbegrenzte, pa  rallele Ebenen darstellen, so ist die Kurve g"  eine gerade Linie.

   Andernfalls ist sie,     wie     dargestellt, etwas gekrümmt.     Infolge    der  Wirkung einer Hilfselektrode obengenann  ter Art     wird    die durch die Kurve g darge  stellte Verteilung des Potentials zwischen  Anode     und    Schirm erreicht, die derart ist,       dass   
EMI0002.0028  
   von der Anode zum Schirm hin  zunehmend positiv wird.    Mit andern Worten: die Änderung des  Potentialgradienten
EMI0002.0029  
   wird gegen den  Schirm hin stärker positiv.

   Es ist auch er  sichtlich, dass der Potentialgradient     in    der  Nähe der Anode sehr klein ist.     Infolgede3-          sen    ist nur ein sehr geringer weiterer Po  tentialabfall im     Raum-Anode-Schirm    erfor  derlich, um ein Potentialminimum in dem  Raume, wie bei j in     Fig.    3 dargestellt, zu  erzeugen. In dieser ist die Kurve g nach       Fig.    2 punktiert dargestellt, und die Kurve  h zeigt die Wirkung eines weiteren Poten  tialabfalles in diesem Raume. Ein derarti  ger weiterer Abfall kann natürlich durch  Raumladung infolge der von der Kathode  ausgehenden primären Elektronen und der  von der Anode ausgehenden Sekundärelek  tronen auftreten.

   Es hat sich indessen her  ausgestellt, dass, wenn beim Fehlen einer  Elektronenemission der Wert
EMI0002.0036  
   nicht  ziemlich stark positiv ist, die     Raumladung     das     Potentialminimum    bei normalen Arbeits  strömen nicht bilden kann; dies gilt wenig  stens für die bisher untersuchten Fälle.         In        Fig.    2, ist punktiert die Verteilung  des Potentials     g1    dargestellt,-wenn der durch       Cl    bezeichnete Schirm der Anode näher  steht. Es ist ersichtlich, dass .der Potential  gradient in der Nähe der Anode bedeutend  grösser als in dem vorher betrachteten Fall  ist.

   Infolgedessen     i'st    ein stärkerer zusätz  licher Potentialabfall erforderlich, um das  gewünschte Potentialminimum zu erzeugen.  Die Kurve     zeigt,    wie     wichtig    es ist, die       #    Anode in einem genügenden     Abstande    vom  Schirm anzuordnen, wobei die     Spannungen     und die Ströme, mit     denen    die Elektroden  arbeiten sollen, zu berücksichtigen sind.         Fig.    4 zeigt die     Potentialverteilung.     wenn Anode und Schirm gleiches     Potential     haben.

   Hier ist ebenfalls
EMI0002.0053  
   positiv,     und     deshalb wird ein     Potentialminimum    selbst  beim Fehlen eines Elektronenflusses er  zeugt.      Dieses bei einer     Anodenspannung,    die  gleich der     Schirmgitterspannung    ist, elek  trostatisch erzeugte Minimum verhindert  bei genügender Tiefe das Fliessen von Se  kundärelektronen zwischen Anode und  Schirm in beiden Richtungen, und zwar un  ter Bedingungen, bei denen der durch Raum  ladung allein hervorgerufene Abfall infolge  der hohen     Elektronengeschwindigkeitennicht     ausreicht.

   Wenn die Anodenspannung be  deutend niedriger als die Schirmspannung  ist, verursacht eine Zunahme der     Raumla-          dungswirkung    durch Verringerung der Elek  tronengeschwindigkeiten eine derartige Er  höhung des Potentialabfalles, dass, obgleich  nunmehr kein elektrostatisches Potential  minimum vorhanden ist, genügend Gesamt  abfall unter . das Anodenpotential herrscht,  um das Fliessen von Sekundärelektronen von  der Anode zum Schirm zu verhindern.  



  Nach einer zur Richtung des Elektronen  stromes senkrecht stehenden Linie (das heisst  parallel zu den Anodenflächen) wird die       Potentialverteilung    im Raume zwischen  Anode und Schirm natürlich derart sein,     da.ss     ein Maximum etwa in der     Mitte    der Linie  und niedrige Werte an den beiden Enden  vorhanden sind. Die Potentialverteilung in  dem Raume ist infolgedessen     sattelartig.     



  Die Änderung der Potentialverteilung im  Raum     "Anode-Schirm",    die durch die Hilfs  elektrode hervorgerufen wird, übt auf den  im Raum Schirm-Anode fliessenden Elektro  nenstrom eine sammelnde oder konzentrie  rende Wirkung aus. Das Ergebnis dieser  Elektronenkonzentration besteht darin, dass  die erzeugte Raumladung beträchtlich er  höht und die Bildung eines Potentialmini  mums durch Raumladung unterstützt wird.  Werden zum Beispiel Sekundärelektronen  von der Anode mit einer Geschwindigkeit  von etwa 20 Volt ausgesendet, so können sie  eine gewisse Strecke nach dem Schirmgitter  hin gelangen, bis sie eine Stelle erreichen,  in der sie bei genügend dichter     Raumladung     durch Potentiale zur Ruhe gebracht werden,  die sich aus der Raumladung und dem elek  trostatischen Feld ergeben.

   Sie kehren dann    zur Anode zurück und erzeugen weitere Se  kundärelektronen. Der Vorgang     kann    der  art     wiederholt    werden, dass in der Nähe der  Anodenfläche eine sehr dichte     Raumladung     von Elektronen verhältnismässig geringer       Geschwindigkeit    zu     erwarten    ist. Infolge  dessen wird jede durch Änderung des elek  trostatischen Feldes hervorgerufene alge  braische Abnahme des Wertes von in  der Nähe der Anode verstärkt durch
EMI0003.0017  
   .die von       den.        Primärelektronen    erzeugte Raumladung,  sowie auch durch die Raumladung, die sich  aus den Sekundärelektronen ergibt.

   Die  elektrostatische und die     Raumladungsände-          rung    ergeben zusammen ein kombiniertes  Potentialminimum. Dieses kombinierte Po  tentialminimum soll das Fliessen eines Se  kundärelektronenstromes von der Anode zum  Schirmgitter verhindern.  



  In den meisten Fällen wird eine Entla  dungsröhre gemäss der Erfindung benötigt.  um eine     Anodenspannungs    - Anodenstrom.   Charakteristik zu     erhalten.,    wie sie in     Fig.    5  dargestellt ist. In dieser ist die Anoden  spannung     EA    als Abszisse und der Anoden  strom     IA    als Ordinate für verschiedene Werte  der     Steuergitterspannung        Eg    eingetragen.  Es ist gewöhnlich erwünscht, dass das Knie       m    möglichst scharf gebeugt ist und bei einer  möglichst niedrigen Spannung auftritt.

   Fer  ner soll die     Charakteristik    keine Einbiegung  oder wenigstens keine scharf ausgeprägte       Einknickung    aufweisen. Eine Einbuchtung  wie bei     n    in der Kurve     Eg   <I>= - 4</I> und in  kleinerem Masse in der Kurve     Eg    - - 3; ist  unwesentlich, weil dies eine     ausserhalb    des  praktischen Arbeitsbereiches liegende Stelle  ist. Es hat sich indessen herausgestellt, dass  man     Einrichtungen    nach der Erfindung  bauen kann, bei denen in jeder Charakteri  stik keine merkbare     Einknickung    auftritt.

    Eine praktische Belastungslinie für     Wider-          standsbelastung    ist bei o dargestellt. Bei  induktiver Belastung kann die Belastungs  linie die gestrichelt angedeutete Form     o,    auf  weisen. In keinem Fall liegen die merklich  gebogenen     Teile    innerhalb des Arbeitsbe-      reiches der Anodenspannung und des Ano  denstromes.  



  Im folgenden sei angenommen, dass eine  Charakteristik, wie in     Fig.    5 dargestellt, er  wünscht ist. Jedoch können für gewisse  Zwecke abweichende Formen der Charakteri  stik wünschbar sein, bei welchen das Feh  len einer Sekundäremission über den Ar  beitsbereich noch aufrecht erhalten wird.  Verschiedene Wege, um die in     Fig.    5 dar  gestellte     Charakteristik    zu modifizieren, wer  den später angegeben.  



  Obwohl bei einzelnen Ausführungsfor  men der     Entladungseinrichtung    nach der  Erfindung die durch die     13:ilfselektrode    her  vorgerufene Verzerrung des elektrostatischen  Feldes nicht derart zu sein braucht. dass sie  praktisch beim Fehlen des Elektronenstro  mes ein Potentialminimum im Raum zwi  schen Anode und Schirm hervorruft, und  zwar über den ganzen Bereich der Arbeits  spannungen und der entsprechenden Anoden  ströme, so ist dennoch die kombinierte Wir  kung der Einrichtung zum Ändern des     elek-          trostatischen    Feldes und der Raumladung  derart, dass ein kombiniertes Potentialmini  mum über den ganzen Arbeitsbereich der  Anodenspannungen und der entsprechenden  Anodenströme hervorgerufen wird.  



  In der Zeichnung ist die Einrichtung ge  mäss der Erfindung durch mehrere Ausfüh  rungsbeispiele veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.    1, 6 bis 9 und 12 schematische Drauf  sichten verschiedener Ausführungsformen  der     Entladungseinrichtung,          Fig.    10 und 11 eine schematische Ansicht       bezw.    Draufsicht einer weiteren Ausfüh  rungsform,       Fig.    13, 14, 15 und 16 Seitenansicht,  Vorderansicht,     Schnitt        bezw.    Draufsicht  einer besonders zweckmässigen Ausführungs  form,       Fig.    17 schaubildlich eine Anode der  Einrichtung nach den     Fig.    13 bis 16,

         Fig.    18 und 19 schaubildlich zwei Aus  führungsformen der Anodenhalterung, und       Fig.    20, 2.1, 22 und 23 Seitenansicht,     Ho-          rizontalschnitt,        Längsschnitt        bezw.    Unteran-    sieht einer andern, zweckmässigen Ausfüh  rungsform.  



  In     Fig.    1 ist schematisch die Elektroden  anordnung einer Ausführungsform der Ein  richtung dargestellt. Die Kathode     a    hat im  Querschnitt die Form eines     Rechteckes,    des  sen längere Seiten in zur Papierebene senk  rechter Richtung sich erstrecken. Zwei  Steuergitter     b,    und     b_,    welche auf entgegen  gesetzten     Seiten    der Kathode     a    liegen, sind  von ihr mittels Isolierstreifen k getrennt,  wobei ein Streifen nahe am einen Ende und  der andere nahe am gegenüberliegenden  Ende der Kathode liegt.

   Die Streifen     1c     liegen daher im wesentlichen ausserhalb des       Elektronenstromes.    Zwei     Schirmgitter    c, und       c_    liegen ausserhalb der Steuergitter und  sind von ihnen durch weitere Isolierstreifen       k,    getrennt. Diese Teile, welche in geeigneter  Weise miteinander verklammert sein können,  sind innerhalb eines Gehäuses e, das eine  Hilfselektrode bildet, befestigt. Die Hilfs  elektrode hat Teile 1, die sich nach dem La  dungsraum hin, aber nicht weit in ihn hin  ein, erstrecken. Anoden d, und     d.    sind, wie  aus der Zeichnung ersichtlich, angeordnet.

    Es wird zunächst angenommen, dass die Ano  den<I>d,</I> und     dz    miteinander elektrisch ver  bunden sind, und dass die beiden Gitter b,  und     b@    einerseits und c, und     c2    anderseits  ebenfalls miteinander verbunden sind.  



  Wenn entweder die Anode d"     d2    eine zu  kleine Fläche aufweist, sich die Hilfselek  troden e zu dicht am Elektronenstrom befin  den, oder die Vorsprünge 1 zu weit in den  Elektronenstrom hineinragen, hat die Cha  rakteristik ein Knie     na    von grossem     Krüm-          mungsradius,    und der Wert der Anodenspan  nung, oberhalb deren der Strom annähernd  konstant ist, ist nicht scharf begrenzt und  ziemlich hoch. Ein Ventil dieser Art kann  für verschiedene Zwecke von Nutzen sein.  Wird die Anodenfläche vergrössert, oder wer  den die Hilfselektroden vom Elektronen  strom entfernt, so kann man die in     Fig.    5  dargestellte Charakteristik erhalten.

   Eine  weitere Vergrösserung der Fläche der Anode  oder des Abstandes der Hilfselektroden vom      Elektronenstrom ergibt eine Charakteristik,  bei der das Knie     ryn    sehr scharf     gebeugt    ist  und der Anodenstrom hinter dem Knie ab  fällt und dann wieder ansteigt, so dass die  Kurve eine Einbiegung zeigt. Diese Gestalt  der Charakteristik zeigt, dass eine Sekundär  emission das     Abschiimgitter    erreicht. Wenn  eine solche Einbiegung innerhalb des Ar  beitsbereiches vorhanden ist, zum Beispiel  in der mit der     Steuergitterspannung    null  (gleich dem Kathodenpotential) gezeichne  ten Charakteristik, so besitzt die Einrich  tung nicht die erfindungsgemässen Merkmale.  



  Es wird im folgenden beschrieben, wie  eine erfindungsgemässe Einrichtung voraus  sichtlich arbeiten wird.  



  Dabei wird angenommen, dass das Ab  schirmgitter auf einem bestimmten positiven  Potential zur Kathode gehalten wird. Es  wird ferner angenommen, dass die Hilfselek  trode das Kathodenpotential hat, und die  Anodenspannung wird zunächst als gleich  mit dem Kathodenpotential betrachtet. Un  ter diesen Umständen werden die nach der  Anode hin     geschleuderten        Elektronen    zur  Ruhe kommen, ehe sie die Anode     erreichen,     und zwar wegen des elektrostatischen Feldes  und der Raumladung. Wenn die Anoden  spannung nunmehr auf einen Wert, der zum  Beispiel der halben Kniespannung gleich ist,  erhöht wird, so wird die Raumladung noch  ausreichend sein, um in dem Raum zwischen  Anode und     Schirmgitter    ein Potential vom  Werte null zu erzeugen.

   In diesem Bereich  des Potentials null werden alle Elektronen  zur Ruhe gebracht, und der Bereich kann als  eine     virtuelle    Kathode angesehen werden.  Die Anzahl der von der     virtuellen    Kathode  nach der Anode oder nach dem Schirm flie  ssenden Elektronen wird durch das Anoden  potential bestimmt, und die nach der Anode  fliessende Elektronenmenge nimmt zu, wenn  das Anodenpotential zunimmt.  



  Oberhalb der Kniespannung besteht noch  auf dem Elektronenwege ein Potentialmini  mum. Dieses Minimum ist aber nicht mehr  null, und alle vom     Abschirmgitter    nach der  Anöde geschleuderten Elektronen können nur    geradlinig weitergehen und schliesslich die  Anode treffen, selbst wenn sie durch das  Potentialminimum verzögert     werden..    Das  Knie ist scharf gebeugt, weil bei Erhöhung  der Anodenspannung     die    virtuelle Kathode  eine Minimumzone, aber keine     Nullpoten-          tialzone    wird, und zwar tritt dies im wesent  lichen gleichzeitig über die ganze Fläche der  virtuellen Kathode auf.

   Wenn die Grösse  der Anode verringert wird, oder wenn die  Hilfselektroden näher an den Elektronen  strom herangebracht werden,     wird    die vir  tuelle Kathode an den Rändern des Strahls  auf einer grösseren     Anodenspannung    als in  der Mitte gehalten. Dadurch entsteht ein  Knie von grösserem     Krümmungsradius.     



  Wenn die Anode unzulässig gross ge  macht wird, so kann die     Sekundärraumla-          dung,    die aus sich in verschiedenen Richtun  gen langsam bewegenden Elektronen besteht,,  sich nach denjenigen Teilen der Anode hin  verbreiten, die von     Primärelektronen    oder  wenigstens von einer     beträchtlichen:        Anzahl     von Primärelektronen nicht getroffen wer  den.

   Die Raumladung wird in diesem Fall  in bezug auf     Intensität    geschwächt und kann  so klein werden, dass sie das Fliessen von Se  kundärelektronen nach dem     Abschirmgitter     hin nicht mehr     verhindern    kann.     Selbst    wenn  die Anode nicht unzulässig gross ist, ist es  gewöhnlich nötig, Massnahmen zu treffen,  um zu verhindern, dass die Sekundärelektro  nen sich nach der Rückseite der Anode hin  zerstreuen. Das Ergebnis ist dann das gleiche  wie in dem Fall, wenn die Anode unzulässig  gross ist. Zu diesem Zweck werden die be  reits beschriebenen Hilfselektroden zweck  mässig so angeordnet, dass sie sich bis nahe  an die Ränder der Anode erstrecken.

   Bei  Anoden kleiner Grösse     kann    es sich als un  nötig herausstellen, die Hilfselektroden sich  so nahe an die Anode heran erstrecken zu  lassen.  



  Wenn die Anode beträchtlich länger als  breit ist, so ist es gewöhnlich erwünscht, die  Hilfselektroden, wie     bereits    gesagt, nahe an  den beiden     gegenüberliegenden    Randpaaren  anzuordnen. Bei langen und schmalen Ano-      den oder wenn eine weniger vollständige  Abschirmung gegen Sekundäremission zuläs  sig ist, kann es genügen, die Hilfselektroden  nur dicht an den längeren Kanten der Anode  anzuordnen.  



  Wenn es erforderlich ist, die Kniespan  nung zu verringern, so ist es nötig, die     Pri-          märraumladung    derart zu verringern, dass  die dadurch gebildete virtuelle Kathode bei  einer niedrigeren Anodenspannung ver  schwindet. Dies kann durch Erhöhen der       Schirmgitterspannung    oder durch Verringern  des Abstandes zwischen Anode und. Ab  schirmgitter erfolgen.

   Die     Grenze,    bis zu  der diese beiden Änderungen vorgenommen  werden können, hängt im ersten Fall davon  ab, wieweit die     Primärraumladung    unter  stützt durch die     Sekundärraumladung    und  das elektrostatische Feld ein Potentialmini  mum aufrecht erhalten kann, das genügt, um  ein Fliessen der     Sekundärelel>tronen    nach dem       Abschirmgitter    hin zu verhindern. Im zwei  ten Fall hängt die Grenze davon ab: wie  feinmaschig das Schirmgitter ist.  



  Es hat sieh herausgestellt, dass, wenn der  Abstand zwischen der Anode und dem     Ab-          sehirmgitter    im Vergleich zur Höhe des Ab  schirmgitters zu klein ist, zum Beispiel     etwa     das     Vierfache    der Höhe oder weniger be  trägt, die Elektronenverteilung auf der Ano  denfläche ausgesprochen ungleichmässig ist.

    Die Wirkung hiervon besteht darin, dass Se  kundärelektronen zum     Abschirmgitter    über  die Teile des Raumes zurückkehren können,  die vor den     Abschirmgitterdrähten    liegen,  weil in     fliesen    Teilen eine sehr geringe     Pri-          märraumladung    und infolgedessen nur eine  sehr geringe Abschirmung infolge Raumla  dung besteht.  



  Diese Wirkung der Ungleichmässigkeit  des     Elektronenstromes    kann verringert oder  beseitigt werden, indem die Anode in meh  rere Teile unterteilt     wird    und zweckmässig       Hilfselektrodenplatten,    die mit den vorher       beschriebenen,    zwischen zwei oder mehreren  Teilen der Anode liegenden Hilfselektroden  verbunden sind, eingesetzt werden.    Es ist bisher angenommen worden, dass  die     Hilfselektroden,    durch die das elektro  statische Potentialminimum erzeugt wird,  unter einem konstanten Potential stehen, das  gleich dem Kathodenpotential ist. Dies ist  nicht notwendigerweise der Fall.

   In erster  Linie kann es sich als wünschenswert oder  als zweckmässig herausstellen, die Hilfselek  troden unter einem konstanten     Potential    zu  halten, das vom Kathodenpotential abweicht.  Eine Hilfselektrode mit dem Kathodenpoten  tial kann häufig mit dem gleichen Ergebnis  durch eine Hilfselektrode ersetzt werden, die  näher am Elektronenstrom liegt und ein Po  tential hat, das höher als das Kathodenpo  tential ist, oder durch eine Hilfselektrode,  die weiter     entfernt    vom     Elektronenstrom     liegt und ein niedrigeres Potential als das  Kathodenpotential hat.

   Ferner isst es nicht  nötig, dass das     Hilfselektrodenpotential    kon  stant gehalten werden muss.     In    vielen Fäl  len kann das     Hilfselektrodenpotential    gegen  über dem Potential der Anode oder dem des  Steuergitters variieren. Dies kann mittels  einer geeigneten Kopplung zwischen der  Anode oder dem Schirmgitter einerseits und  der Hilfselektrode anderseits erreicht wer  den.  



  Ausser der Anordnung von     Mitteln,    durch  die in Verbindung mit der     Raumladung    ein  Potentialminimum in einem Teile des Rau  mes zwischen     Abschirmgitter        und    Anode er  zeugt werden     kann,    ist es ferner gewöhnlich  erwünscht, dass  1.

   eine Zone     zwischen        Abschirmgitter     und Anode, welche eine virtuelle Kathode  bei niedrigem Anodenpotential bildet, bei hö  herem Anodenpotential eine Zone eines Po  tentialminimums wird, deren     Potential    von  null verschieden ist, wobei dieser     Übergang     bei Zunahme des     Anodenpotentials    im we  sentlichen gleichzeitig an allen Punkten die  ser Zone     erfolgen    soll, und  2. der Abstand zwischen Anode und Ab  schirmgitter nicht kleiner sein soll als etwa  zweimal die Höhe der Maschen des Schirm  gitters oder der entsprechenden Konstruk  tionsgrösse.      Wenn die Bedingung 1 nicht erfüllt ist,  ist das Knie der Charakteristik weniger  scharf.

   Die Wirkung davon ist, dass die er  zielbare Verstärkung nicht verzerrungsfrei  ist wie bei einem schärferen Knie. Ein     Knie,     das etwas stärker abgerundet ist als notwen  dig, kann manchmal zweckmässig sein, da  es sich als möglich herausgestellt hat, ober  halb der Kniespannung unter diesen Bedin  gungen eine höhere Impedanz zu erhalten.  



  Anstatt die Hilfselektroden e sich längs  der Gitter und der Kathode, wie in     Fig.    1  dargestellt,     erstrecken    zu lassen,     können:    die       Hilfselektroden    auch nur bis kurz vor das       Äbschirmgitter    reichen, zum Beispiel, wie in       Fig.    Ei dargestellt, bis zu den nach innen  ragenden Vorsprüngen. Das elektrostatische  Feld im Raum zwischen der Anode und dem       Abschirmgitter    wird durch diese Verkür  zung der Hilfselektroden nicht beeinflusst.

    Hilfselektroden p, die zweckmässig mit den       Abschirmgittern        cl    und e2 elektrisch verbun  den sind, können dann um die ' Gitter und  die Kathode vorgesehen sein. Bei der Aus  führungsform nach     Fig.    6 erstreckt sich die  Hilfselektrode mit den Teilen     q    um die  Rückseite der Anode herum.  



  Bei der Ausführungsform der Einrich  tung nach     Fig.    7 sind die Vorsprünge -1,  weggelassen. Die Hilfselektrode e ist so ge  staltet, dass sie das elektrostatische Feld im  Raume     Anode-Schirm    in der gewünschten  Weise beeinflusst. Wie in     Fig.    6 greift die  Hilfselektrode mit den Teilen q hinter die  Anode und dient auch zur Befestigung der  Gitter und der Kathode. Die Elektrode e be  steht aus zwei Hälften mit Flanschen     r,    die  miteinander durch Stifte oder andere Befe  stigungsmittel verbunden sein können. Ge  eignete     Isolierungsmittel        k,    sind zwischen  der Elektrode e und den Gittern     cl    und e2  vorgesehen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    8  ist die längliche Kathode a von einem  Steuergitter     b    umgeben, das seinerseits wie  der von einem Schirmgitter c umschlossen  ist. Um das Schirmgitter c ist eine zwei  teilige Anode mit den Teilen     dl    und     d@    an-    geordnet. Jeder dieser Teile bildet einen  Teil einer zylindrischen Wand, und     zwischen     den Anodenteilen     dl    und     d2    .liegen weitere,  durch Teile einer zylindrischen Wand gebil  dete Elektroden ei und     e2,    die Teile der  Hilfselektrode bilden. Die beiden Gitter b  und     c    sind zylindrisch.

   Diese     beiden    Elek  troden, wie auch die Anode und die Hilfs  elektrode erstrecken sich zweckmässig im  wesentlichen über die ganze Länge der  Kathode a. Die Teile     e,    und     e2    der Hilfs  elektrode bilden Verlängerungen der Anoden  teile dl und     d2    und liegen     in    derselben     Zylin-          dermantelfläche    wie die Anodenteile. Diese  Fläche ist gleichachsig     mit    der Kathode     a     und den     beiden;        Gittern    b und c. Die Teile  der Hilfselektrode sind elektrisch miteinan  der verbunden.

   Sie sind     entweder    mit der  Kathode verbunden, zum Beispiel innerhalb  der Hülle f der     Vorrichtung,    oder gehen nach  aussen zu einer Aussenklemme, durch die sie  auf einem niedrigen Potential gehalten wer  den können, das gewöhnlich vom Kathoden  potential wenig abweicht.  



  Die Hilfselektroden ei und     e2    dienen zum  Ändern des     elektrostatischen    Feldes im  Raume Anode-Schirm, und zwar derart, dass  
EMI0007.0044  
   von der Anode nach dem Schirm ge  nügend positiv ist, und     dass"    wenn     ein    Elek  tronenstrom zwischen Kathode     und    Anode  fliesst, eine Raumladung im genannten  Raume entsteht. In die Raumzonen gegen  über den Stangen s, die die Gitter tragen,  wird indessen     ein        Elektronenschatten    gewor  fen, und in diesen Zonen fehlt der soge  nannte Elektronenschirm oder ist ungenü  gend dicht.

   Um diese Schwierigkeit zu be  seitigen, sind     Abschirmteile    t vorgesehen, die  derart angeordnet sind, dass sie die Sekun  därelektronen aufhalten, die andernfalls das  Schirmgitter c erreichen würden.  



  Die Schirmet     können    aus Metall oder  aus Isoliermaterial bestehen. Im ersteren  Fall können sie vollständig aus Metall be  stehen oder sie können einen Metallüberzug  auf einer isolierenden Unterlage haben. Die  Metallfläche kann mit den Hilfselektroden     e=         und     e,    oder mit einer andern Stelle relativ  niedrigen Potentials verbunden sein, oder sie  können     unverbunden    bleiben. Wenn isolie  rende Schirme verwendet werden, können sie  aus Glas oder Glimmer bestehen. Im Be  triebe nimmt jeder Schirm auf seiner Fläche  eine     Ladung    an, die genügt, um sein Poten  tial annähernd dem der Kathode gleich zu  machen.  



  Bei der Ausführungsform der Einrich  tung nach     Fig.    9 sind die Anode und Hilfs  elektrode noch weiter in Teile     d"        d.,,        d,    usw.       bezw.    ei,     e2,        e3        unterteilt.    Die ersteren lie  gen dabei     zwischen    den letzteren.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    10  und 11 ist die Unterteilung in der Längs  richtung der Kathode vorgenommen. Jeder  Teil der Anode     a1,        a2    und jeder Teil der       Hilfselektrode    eh     e2,        e3    hat die Gestalt eines  kurzen Zylinders.  



  Nach     Fig.    12, welche eine Variante der  Ausführung nach     Fig.    8 darstellt, sind die  Schirme t und die Hilfselektroden<I>ei,</I>     e2    kom  biniert, und die ganze Elektrode     e1,        e2,    t,       kann    als     Hilfselektrode    angesehen werden.  



  Bei den Anordnungen nach den     Fig.l,     6, 8, 9 und 10 sind die Hilfselektroden selbst  die Verlängerung der Anode oder haben  Teile     u        (Fig.    1 und 6) als Verlängerung der  Anode.  



  Nach     Fig.    12 hat die Hilfselektrode, ob  wohl sie keine Verlängerung der Anoden  fläche bildet, dennoch Ränder, die nahe an  den Rändern der Anode liegen, so dass die  Anodenteile     d1        und        d2    zusammen mit den  Hilfselektroden im wesentlichen einen hül  senartigen Teil bilden, der sich um die Git  ter     und    die Kathode erstreckt. Die Hilfs  elektrode e nach den     Fig.    1 und 6 kann sich  natürlich auch vollkommen um die Anode  und die Gitter erstrecken, das heisst um  deren Ränder, die parallel zur Papierebene  liegen.

   Dies ist gewöhnlich erwünscht, wenn  die Anode     und    die Gitter im wesentlichen  viereckige oder     runde    Gestalt haben. Wenn  diese Elektroden eine bedeutend grössere       Länge    als Breite     haben    (in der Richtung der  Längsachse der Kathode), so ist es häufig    überflüssig, die Hilfselektrode die Gitter und  Anode vollkommen einschliessen zu lassen.  



  Bei     Entladungseinrichtungen    der be  schriebenen Art, bei denen die Hilfselektro  den bis nahe an die Ränder der Anode her  antreten, ist es häufig zweckmässig, die  Anode mit den Hilfselektroden mittels ge  eigneter     Isolatoren    zu verbinden, die zum  Beispiel aus Glimmer oder keramischem  Werkstoff bestehen können. Zwei Befesti  gungsarten sind in den     Fig.    18 und 19 dar  gestellt.

   Nach     Fig.    18 sind die Innenränder  der Hilfselektroden     e1    und     e.    derart ge  schlitzt, dass zwei Zungen     vi    und     v2    nach  aussen in eine horizontale Ebene nahe am  obern Ende der beiden Hilfselektroden ge  bogen werden können.     Zwei    ähnliche     Zungen     sind ebenfalls nach aussen     in    eine horizon  tale Ebene nahe am Fusse der     beiden    Hilfs  elektroden     gebogen.    Dies ist jedoch in der       Zeichnung    nicht dargestellt.

   Die Anode d,  die die Gestalt einer rechteckigen Platte hat,  ist mit einer Stange     av    von zweckmässig vier  eckigem Querschnitt versehen, die in der  Mittellinie der Anode befestigt ist. Zwei  Isolatoren in Gestalt rechteckiger Stangen.  von denen die obere bei x angedeutet ist,  haben in ihrer     Mitte    je ein     viereckiges    Loch,  und in ihre Enden     sind    Nuten eingeschnit  ten. Die Stange w, die über das obere und  untere Ende der Anode hinaustritt, ist in  Löcher der Isolatoren x eingesetzt. Die In  nenränder der     Hilfselektroden    greifen     in    die  Nuten an den Enden der Isolatoren.

   Die  Zungen     v,    und     v2    werden dann nach aussen  und um die Isolatoren herum     gebogen,    wie  bei     v2    ersichtlich, um sie zu halten.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    19  sind dünne Isolierstreifen     z,    und     z2    an der  Anode d befestigt, zum Beispiel mittels Nie  ten, und zwar nahe am obern und untern  Ende. Diese Streifen stehen nach     aussen     über die senkrechten Ränder der Anode her  vor. Die Anode wird auf die Zungen     -v1,        v-,          v3    und     v4    gebracht, die aus der Ebene der  Hilfselektroden,     wie    vorher angegeben, tier  ausgebogen sind.

   Die Zungen     werden    über  die vorstehenden Enden der Streifen, wie      bei v, und     v"    gezeigt, umgebogen, um diese  zu halten.  



  Anstatt die Zunge aus den     Abschirmtei-          len        herauszubiegen,    können natürlich auch  entsprechende Zungen an diesen     Schirmen     befestigt werden, zum Beispiel durch Schwei  ssen.  



  Die vorher beschriebene Halterung kann  auch für die Befestigung einer Mehrzahl von  Anodenteilen aneinander,     wie    es vorher be  schrieben ist, in Fällen angewendet werden,  in denen die Anode in eine Mehrzahl von  Teilen unterteilt ist. Wenn die Anodenteile  durch eine Hilfselektrode getrennt werden.  so können die     benachbarten    Teile der Hilfs  elektrode ebenfalls mittels der     vorbeschrie-          benen    Isolatoren miteinander     verbunden    wer  den. In ähnlicher Weise kann eine Elektrode  mit einer andern Elektrode verbunden wer  den, sofern diese Elektroden einander genü  gend nahestehende Teile haben.  



  Bei der     Ausführungsform    der Einrich  tung nach den     Fig.    13 bis 17 sind zwei  Steuergitter b, und     b,    und zwei Schirmgit  ter c, und     c,    mit entsprechendem Abstand  voneinander und von der Kathode a mittels  geeigneter     Isolatoren,        7e    angeordnet. Die bei  den. Steuergitter sind miteinander und mit  einer     Leitung    1 verbunden, die     durch    den  Oberteil der Hülle f geht. Die Gitter beste  hen aus dünnen, zwischen Stützstangen an  geordneten Drähten.

   Zwischen den beiden  obern und den beiden     untern    Drähten jedes  Gitters gehen Isolierstreifen 2, zum Beispiel  aus Glimmer, hindurch. Zwei Anoden     d1    und       d2    sind an den     Glimmerstreifen    2     mittels     Zungen     3;    befestigt, die durch den Glimmer  hindurchgehen und umgebogen sind. Mit  jeder Anode ist eine Hilfselektrode verbun  den, die aus einem flachen Teil 4 mit einer  grossen rechteckigen Öffnung besteht. Sie  besteht ferner aus Seitenteilen 5 und nach  innen vorstehenden Teilen 6, die bis nahe  an die Ränder der Anode reichen. In den  rechteckigen Öffnungen der Hilfselektroden  sind Schirme 25 und 26 angeordnet.

   Ihre  Ränder sind an den Schirmgittern     cl    und     c2     befestigt und dadurch mit ihnen elektrisch    verbunden. Die ebenen Teile 5 der Hilfs  elektroden legen sich mittels Isolierstreifen       k    auf den durch Gitter und Kathode gebil  deten Bauteil. Die beiden Hilfselektroden  werden dann mittels metallischer Streifen 7  verbunden. Diese können durch Punkt  schweissung verbunden werden. Kathode und  Gitter sind dann fest miteinander verbun  den. Vier Metallteile 8 werden dann an der  Hilfselektrode durch .     Punktschweissung    be  festigt; sie dienen dazu, eine Bewegung der       Glimmerstreifen    2 zu     verhindern.     



  Die Schirme 25 und 26 können gegebe  nenfalls so verlängert sein,     dass    sie zusam  men mit dem Schirmgitter c das     Steuergitter     b mit Ausnahme der Öffnungen für die  Durchführung der Kathoden- und     Steuergit-          terleitung    vollkommen umschliessen.  



  Die beiden Anoden     dl    und     d2    und die  beiden Steuergitter     b,    und     b2    können mitein  ander verbunden werden. Gegebenenfalls  können sie nach aussen zu getrennten Klem  men geführt werden, so dass die Vorrichtung  als Gegentaktverstärker verwendet werden  kann.

   Die Hilfselektrode kann mit der Ka  thode innerhalb der Hülle     verbunden    wer  den.     Gegebenenfalls        kann    sie aber auch mit  einer besonderen     Klemme    ausserhalb der  Hülle verbunden sein, so dass sie auf jedem  gewünschten Potential gehalten werden     kann.     Das     Potential    der Hilfselektrode ist gewöhn  lich fest. Wie bereits angegeben, braucht  es aber nicht fest zu sein, da es zum Beispiel  auch mit dem     Anodenpotential    variieren       kann.     



  In den     Fig.    20 bis 23 ist eine Variante  der Bauart nach     Fig.    8 dargestellt. Die Elek  troden sind zwischen zwei     Scheiben    9 und 10  aus Isoliermaterial, zum Beispiel aus Glim  mer, angeordnet, die mittels gezahnter Rän  der sich gegen die Innenwandung der Hülle  <I>f</I> legen. Die Anoden<I>d,</I> und     d,    und die Hilfs  elektroden e, und     e.    sind auf den Glimmer  scheiben 9 und 10 mittels Nasen 11 befe  stigt, die durch Öffnungen der Scheiben     hin-          durchgehen    und umgebogen sind.

   Infolge  dessen     dienen.    die Elektroden<I>d,,</I>     d2,   <I>ex,</I>     e2     dazu, mit     den:    Scheiben 9 und 10     einen    star-           ren    Bauteil zu bilden. Die Kathode     a    liegt  in     -Öffnungen    in der Mitte der Scheiben 9  und 10. Die     stangenförmigen    Gitterträger s  ragen. auch durch Löcher .der Scheiben 9     und     10. Die Kathode ist indirekt beheizt.

   Die  Heizspule hat nach aussen führende Leitun  gen 12 und     1ä.    Die Kathode selbst     ist    mit  einer Leitung 14     verbunden.    Die Anoden  wile     d,    und d.. sind miteinander durch einen  Draht 15 und mit einer Leitung 16 verbun  den. Die Teile     e1    und     e2    der Hilfselektrode  sind miteinander und mit     Schirmen    t durch  einen Draht 17 und mit einer Leitung 18  verbunden. Die Gitter b und     c    sind mit Lei  tungen 19     bezw.    2,0 verbunden.

   Die     Schirme     t liegen in dem     Schatten,    der     durch    die Stan  gen s geworfen wird.     Ihr    Zweck ist in Ver  bindung mit     Fig.    8 angegeben. Die Schirme  sind an den     Glimmerscheiben    9     und    10 mit  tels Nasen 2:1 befestigt.  



  Die Anodenteile     dl    und     d2        können,    wie  ersichtlich, Vorsprünge oder vorstehende  Teile 22 in Gestalt von kleinen     ringartigen     Teilen aus Blech haben. Diese Vorsprünge  liegen     zweckmässig    nahe an dem     obern    und  untern Ende jedes Teils     d,        und        d2.    Bei der       einen    Ausführungsform haben sie von den  Enden der Teile     d,    und     d2    einen Abstand  etwa von     1/r,    der     ganzen.    Länge der Teile.

    Der Zweck dieser Vorsprünge besteht darin,  Elektronen aufzuhalten, die schräg in den  Raum     Anode-Schirm    gehen, und die beim  Fehlen der Vorsprünge den     Schirm    erreichen,  der um die     Aussenseite    der     Raumladungs-          fläche    angeordnet ist.  



  Es hat sich herausgestellt, dass ausser  den verschiedenen, das Arbeiten der beschrie  benen Ausführungsbeispiele der Entladungs  einrichtung beeinflussenden, bereits erwähn  ten Faktoren noch andere Punkte zweck  mässig     berücksichtigt    werden. Wenn das       Schirmgitter    zu .nahe am Steuergitter liegt  oder eine zu grosse Öffnung hat, kann das  Steuergitter eine     Verringerung    des Poten  tials im     Raume        Anode-Schirm        hervorrufen.     Diese Potentialabnahme steigert die Wir  kung der     Hilfselektrode    und muss beim Ent  werfen der     Einrichtung    in Rechnung gestellt    werden.

   Andernfalls kann das     Knie    der  Charakteristik einen unzulässig grossen       Krümmungsradius    erhalten, ausserdem kann  eine Verringerung der Impedanz der Ein  richtung oberhalb der Kniespannung eintre  ten. Die erste Wirkung ergibt sich wohl  dadurch, dass die virtuelle Kathode bei ver  schiedener     Spannung    an verschiedenen Punk  ten des     Raumes        Anode-Schirm    verschwindet.  Die zweite Wirkung entsteht vermutlich  durch den Einfluss des     Steuergitters,    das die       Beseitigung    der sekundären     Raumladung     vom Gitter durch die Anode verhindert.  



  Bei verschiedenen     Ausführungen    ist es  angezeigt, die     Öffnungen    des     Steuergitters     mit den Öffnungen des Schirmes in der Rieh=       tung    des Elektronenstromes in eine     Linie    zu  legen. Wenn dies bei     gewissen.    Ausfüh  rungsformen     nicht    beachtet wird, so kann es  sich herausstellen, dass sie     unbefriedigend     arbeiten, und zwar ist die unbefriedigende  Wirkung gleich derjenigen, die durch die  Verwendung eines Schirmes mit zu grosser  Öffnung hervorgerufen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronenentladungseinrichtung mit einer Kathode, einem Steuergitter, einer Anode und einer Abschirmelektrode, welche zwi schen Steuergitter und Anode angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrich tung eine Hilfselektrode besitzt, die minde stens im wesentlichen frei von dem Wege des Elektronenstromes liegt und die, unter einem niedrigen Potential stehend, geeignet ist, das elektrostatische Feld zwischen Anode und Abschirmelektrode derart zu beeinflus sen, dass, bei einem Anodenpotential, das nie driger als das Abschirmelektrodenpotential ist,
    der Spannungsgradient im wesentlichen über die ganze Anodenfläche in der Nähe der Anode und senkrecht zu ihr derart ab nimmt, dass beim Fliessen des Elektronen stromes bei unter Kathodenpotential, stehen dem Steuergitter und unter normalem Ar beitspotential stehender Abschirmelektrode die Charakteristik "Anodenspannung-Ano- denstrom" in praktischen Arbeitsbereichen keine Einbiegung aufweist. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfselek trode einen dicht an einem Rande der Anode angeordneten Rand hat.
    ?. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anode im wesentlichen die Gestalt wenigstens eines Zylinderteils und die Hilfselektrode die Gestalt wenigstens eines weiteren Teils desselben Zylinders hat. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anode eben ist, und dass wenigstens ein Teil der Hilfselektrode die Gestalt eines ebenen, in der gleichen Ebene wie die Anode lie genden Körpers hat. 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit wenigstens einem Teil, welcher einen Elektronenschatten zwischen Anode und Abschirmelektrode wirft, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Abschirmeinrich- tung vorgesehen ist, die geeignet ist, den Durchgang sekundärer, von der Anode zur Abschirmelektrode fliessender Elek tronen durch die Schattenfläche zu ver hindern. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Abschirm- einriehtung durch wenigstens eine Me tallelektrode gebildet ist, die gegen die Anode und die Abschirmelektrode iso liert ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 4; da durch gekennzeichnet, dass die Abschirm- einrichtung durch wenigstens einen Iso- lierkörper gebildet ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfselek trode mit 'der Kathode innerhalb der Hülle der Entladungseinrichtung ver bunden ist. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Abschirm- einrichtung mit der Kathode innerhalb der Hülle der Entladungseinrichtung verbunden ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Anode von der Hilfselektrode mittels geeigneter Isolierteile gehalten wird.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch, bei der die Kathode von dem Steuergitter und dem Abschirmgitter und das Ab schirmgitter zum Teil von der Anode und zum Teil von der gegen die Anode isolierten Hilfselektrode umgeben ist, da durch gekennzeichnet, dass die Anode und die Hilfselektrode aus mehreren Teilen bestehen, wobei die Teile der Anode zwischen den Teilen der Hilfs elektrode angeordnet sind. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, da- durch gekennzeichnet, dass die Kathode längliche Gestalt hat und jeder der ge nannten Teile im wesentlichen über die ganze Länge der Kathode reicht.
    19. Einrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Teile die Gestalt von Teilen einer zylindrischen Wand haben. 13. Einrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Teile der Anode und der Hilfselektrode in einer zur Kathode gleichachsigen: Zylinder mantelfläche liegen. 14. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode über ihre Oberfläche vorstehende Teile auf der der Kathode zugekehten Seite hat. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel, um elek trische Schwankungen dem Steuergitter- kreise aufzudrücken, ferner durch Mit tel, um die Absehirmelektrode und die Anode gegenüber der Kathode auf einem positiven. Potential zu halten, sowie durch Mittel, um die Hilfselektrode. auf oder annähernd auf einem dem Katho denpotential gleichen Potential zu halten. 16. Einrichtung nach Unteranspruch 1.5, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind, um der Hilfselektrode ein variierendes elektrisches Potential auf zudrücken. 17.
    Einrichtung nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Anode und der Hilfselektrode eine Kopp lung vorgesehen ist, durch die das Po tential der Hilfselektrode in Abhängig keit von dem Potential der Anode variiert wird. 18. Hinrichtung nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet., dass eine Kopp- lung zwischen dem Steuergitter und der Hilfselektrode vorgesehen: ist, durch die das Potential der Hilfselektrode in Ab hängigkeit von dem Potential des Steuer gitters variiert wird.
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