CH181642A - Zweiteiliger Sockel an einer elektrischen Glühlampe bezw. Entladungsröhre. - Google Patents
Zweiteiliger Sockel an einer elektrischen Glühlampe bezw. Entladungsröhre.Info
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Description
Zweiteiliger Sockel an einer elektrischen Glühlampe bezw. Entladungsröhre. Elektrische Glühlampen bezw. Ent ladungsröhren, die einen zweiteiligen Sockel aufweisen, sind bekannt. Der mit .der Lampe zum Beispiel mittels Kitt verbun dene eine Teil des Sockels wird hierbei von dem andern Teil umfasst.
Derartige geteilte Sockel haben den Vor teil, dass das Einstellen des Sockels in bezug auf die innern Teile der Lampe, zum Bei spiel auf den Glühkörper, besonders leicht und genau vorgenommen werden kann. Bei Automobillampen kommt es zum Beispiel darauf an, den Sockel derart mit der Lampe zu verbinden, dass der Glühkörper genau in die Achse des Sockels oder in einen bestimm ten Abstand von dieser Achse zu liegen kommt. Weiter ist es wichtig, dass der Glüh körper in einer ganz .genauen Lage in bezug auf die Befestigungsstifte des üblichen Bajonettsockels zu liegen kommt.
Es sind zum Beispiel Sockel bekannt, die aus einem mit der Lampe verbundenen Ring bestehen, dessen äussere Oberfläche eine konvexe Ge- staltung aufweist. Über diesen Ring wird der eigentliche, von aussen sichtbare Sockel geschoben. In diesem äussern Teil des Sok- kels sind einige Löcher vorgesehen. Durch diese Löcher hindurch werden die beiden Teile des Sockels miteinander verlötet. Das aus den Löchern tretende Lot muss nach dem Löten entfernt werden, um .die Ober fläche des Sockels glatt zu machen.
Während des Lötens der beiden Teile wird die rich tige Einstellung mittels dazu geeigneter, optischer Kontrollvorrichtungen vorgenom men. Dieses Lötverfahren ist sehr umständ lich und zeitraubend.
Die vorliegende Erfindung hat einen zweiteiligen Sockel zum Gegenstand, des sen Herstellung auf erheblich einfachere Weise möglich ist.
Der erfindungsgemässe Sockel ist .da durch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den beiden Sockelteilen durch ein Lötmittel gebildet wird, das derart ange- bracht ist, dass es von aussen her unsichtbar ist.
Es wurde .gefunden, dass es möglich ist, die bisher verwendeten Löcher im Aussen sockelteil mit allen daran verbundenen Nachteilen zu beseitigen.
Ein Verfahren, das sich für die Her stellung der erfindungsgemässen Lampe vor züglich eignet, besteht darin, dass das Löt- mittel zwischen den beiden Sockelteilen auf elektrischem Wege, zum Beispiel durch Verwendung von Dreiphasenwechselstrom, zum Schmelzen gebracht wird. Es wird zum Beispiel der Aussensorkelteil in einem Halter angebracht, der drei Kontakte auf weist, die mit dem Sockel in Berührung kommen. und durch die hindurch Dreiphasen wecUselstrom zugeführt wird.
Es können auch andere Mittel verwendet werden, um das Lötmittel zwischen den beiden Sockelteilen zum Schmelzen zu brin gen, die also bezwecken, den Aussensockel an den betreffenden Stellen zu erhitzen. Die beschriebene Ausführungsform ist aber sehr einfach und führt zu tadellos aussehenden Lampen.
Die Zeichnung veranschaulicht einen Sockel bekannter Art und ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes und Teile einer Einrichtung zu seiner Herstel lung.
Fig. 1 zeigt eine Automobillampe, deren Sockel im Schnitt dargestellt ist. Es handelt sich hier um einen Sockel bekannter Art, bei dem im Aussenteil 1 das Lot 2 durch Löcher in diesem Teil zugeführt ist. Das Lot wird nach dem Löten, zum Beispiel durch Wegstreichen, entfernt, so dass der Sockel eine glatte Aussenoberfläche erlangt. Der Sockel gemäss Fig. ? weist keine Löchei auf. Er wird einfach in einen Halter ein geklemmt, -der drei Elektroden 3 aufweist.
Durch diese Elektroden, die derart ange ordnet sind, dass sie mit dem Sockel in Be rührung kommen, wird sodann Dreiphast,n- wechselstrom. zugeführt, wodurch das an den Stellen 4 zwischen den Teilen 5 und G des Sockels angebrachte Lot zum Schmelzen ge bracht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRtrCHE I. Zweiteiliger Sockel an einer elektrischen Glühlampe bezw. Entladungsröhre, des sen einer Teil mit dem. Kolben verbun den ist und durch den andern Teil um fasst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den beiden Sockelteilen durch ein Lötmittel gebildet wird, das derart angebracht ist, dass es von aussen her unsichtbar ist. 1I. Verfahren zum Herstellen des zweitei ligen Sockels, nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zwi schen den. beiden Sockelteilen. ange brachte Lötmittel auf elektrischem Wege zum Schmelzen gebracht wird.III. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen Halter für die Lampensockel, der drei Kontakte auf weist, welche derart angeordnet sind, dass sie mit dem Sockel in Berührung kommen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE181642X | 1933-10-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH181642A true CH181642A (de) | 1935-12-31 |
Family
ID=5717107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH181642D CH181642A (de) | 1933-10-30 | 1934-10-20 | Zweiteiliger Sockel an einer elektrischen Glühlampe bezw. Entladungsröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH181642A (de) |
-
1934
- 1934-10-20 CH CH181642D patent/CH181642A/de unknown
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