CH181643A - Schaltung mit einer gasgefüllten elektrischen Entladungsröhre. - Google Patents

Schaltung mit einer gasgefüllten elektrischen Entladungsröhre.

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CH181643A
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discharge tube
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tube
gas
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Schaltang mit einer gasgefüllten elektrischen     Entladungsröhre.            Gasgefüllte    elektrische Entladungsröhren  werden meist mit einer in Reihe     geschalteten     Selbstinduktion betrieben. Diese Selbstin  duktion begrenzt den die Entladungsröhren  durchfliessenden Strom, hat aber den Nach  teil, dass sie ein Nacheilen des Stromes in       bezug        auf    die Spannung der die Röhren       speisenden        Wechselstromquelle    herbeiführt.  Dieser Nachteil kann dadurch beseitigt wer  den, dass parallel zur Entladungsröhre und       Selbstinduktion    eine Kapazität geschaltet  wird.  



  Zur Erleichterung der Zündung einer  mit einer     Selbstinduktion    in     Reihe    geschal  teten Entladungsröhre ist bereits     vorge;-          sehlagen    worden, einen     Kondensator    paral  lel zu der Entladungsröhre zu     schalten.     



  Die Erfindung betrifft eine Schaltung  mit einer     gasgefüllten    Entladungsröhre     und     einer mit ihr in Reihe geschalteten Selbst  induktion, welche den beiden dargelegten  Forderungen unter Materialersparnis ent  spricht. Als gasgefüllt im Sinne des vor-    liegenden Patentes soll eine     Röhre    auch  dann gelten, wenn die Füllung, ausser aus  Gasen im engeren Sinn, auch aus Dämpfen,  oder nur aus solchen besteht.  



  Gemäss .der Erfindung     wird    eine Kapazi  tät sowohl einerseits zur Zündung der Ent  ladungsröhre, als     auch    anderseits für die       Phasenkompensierung    benutzt. Zu diesem  Zweck umfasst die Schaltung einen Schalter,  mittels .dessen die Kapazität sowohl parallel  zu der Entladungsröhre, als auch parallel zu  der Entladungsröhre samt     Selbstinduktion     geschaltet werden kann.

   Bei der Zündung  der Röhre wird der Schalter derart einge  stellt,     da.ss    die Kapazität unmittelbar parallel  zur Röhre liegt, während der Schalter, nach  dem die Röhre gezündet hat, umgelegt wird,  so dass die Kapazität     dann    parallel zu der  Röhre mit     Selbstinduktion    liegt.  



  Es ist möglich, dass der Wert, den die  Kapazität haben muss, um einen     günstigen     Einfluss auf die Zündung zu haben, von dem  für die Phasenkompensation günstigsten      Wert verschieden ist. In diesem Falle kann  man     vorteilhaft    wenigstens zwei Konden  satoren verwenden und den Schalter derart  ausbilden, dass bei Umschaltung ,die     Nonden-          3atoren    in Reihe statt parallel oder umge  kehrt geschaltet werden.

   Wenn zum Beispiel  für die Phasenkompensation ein vierfach  grösserer Kapazitätswert als für die Zündung  erforderlich ist, so verwendet man     vorteilhaf-          terweise    zwei     Kondensatoren        bleicher    Grösse.  Diese werden bei der Zündung miteinander  in     Reihe    und zusammen parallel zu der Ent  ladungsröhre und nach der Zündung sowohl  parallel zueinander, als auch parallel zu der  Röhre mit Selbstinduktion geschaltet.  



  Der Schalter wird vorzugsweise .derart  ausgebildet, dass die Umschaltung selbsttätig  erfolgt. Dies kann zum Beispiel     mittels     eines     Bimetallstreifens    erfolgen, der durch  den Entladungsstrom geheizt wird. Auch  kann man das Feld einer Spule, die von  einem bei der Zündung zunehmenden Strom  durchflossen wird, beispielsweise das Streu  feld einer die     Vorschaltselbstinduktion        dar-          stellenden    Drosselspule zur     Betätigung    eines  elektromagnetischen Schalters verwenden.  



  In der Zeichnung sind schematisch zwei  Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der  Erfindung dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist eine gasgefüllte elektrische  Entladungsröhre 1 zum Beispiel mit einem  Edelgas, wie Neon, gefüllt; die Füllung  kann übrigens, wie     schon    oben angedeutet,  nicht nur aus einem oder mehreren Gasen im  engeren Sinne     bestehen,    sondern auch aus  einem oder mehreren Dämpfen oder aus  einem     Dampfgasgemisch.    In der zur Licht  ausstrahlung dienenden     Entladungsrähre     können sowohl kalte,     als    auch     Glühelektroden     vorgesehen sein. Die letztgenannten Elek  troden können direkt oder indirekt oder auch  durch die Entladung geheizt werden. In  Reihe mit der Entladungsröhre 1 ist eine  Drosselspule 2 geschaltet.

   Die Vorrichtung  wird aus einer     Wechselstromquelle    normaler  Netzfrequenz gespeist. Die     Stromzuführungs-          leiter    :dieser Stromquelle sind mit 3 und 4       bezeichnet.       Die Schaltung enthält weiter einen     Kon-          densator    5 und     eiiieri        @ünetall@rlialtur    t;

  . des  sen Kontakt     i    mit. dem     Leitur        a        mid        dessen     Kontakt 8 mit einem Punkt     (lur        @-@@rl@indun@#          zwischen    der Röhre 1 und     der        I)ro@@@l.:pul@verbunden    ist. Der     Heizl;#örper        ;i        @l(#>        Ili-          metallstreifens    10 ist zwischen die     Dro-el-          spule    2 und die Entladungsröhre 1 geschal  tet.

   Der     Bimetallstreifen    ist mit einem der       Belegungen    des     Kondensators    5 leitend ver  bunden, dessen andere Belegung an den Lei  ter 4 angeschlossen ist.  



  Beim     Inbetriebsetzen    ist das Bimetall  kalt und liegt an dem Kontakt 8 an, so     da.ss     der Kondensator 5 dann parallel zu     :der    Ent  ladungsröhre 1 geschaltet ist und die     Zün-          dungder    Röhre fördert.  



  Wenn die Röhre gezündet worden ist, so       -bewirkt    der Entladungsstrom, der viel grösser  als der vor der Zündung die Drosselspule,  den Heizkörper 9 und den Kondensator 5  durchfliessende Strom ist, eine solche Heizung  des     Bimetallstreifens    10, dass die Verbindung  mit dem Kontakt 8 aufgehoben und ein Kon  takt mit dem Punkt 7 hergestellt wird. In  folgedessen wird der Kondensator 5 zwischen  die Leiter 3 und 4, also parallel zu der Ent  ladungsröhre samt Drosselspule geschaltet.  Durch den Kondensator fliesst dann ein vor  eilender Strom, der die     Phasennacheilung     des die Drosselspule und die Entladungs  röhre durchfliessenden Stromes ganz oder teil  weise ausgleicht.  



  Auch die Schaltung nach     Fig.    2 enthält  eine Entladungsröhre 1 und eine in Reihe  mit ihr geschaltete Drosselspule 2, die an die  Leiter 4 und 3 angeschlossen sind. Ferner  sind zwei Kondensatoren 11 und 12 und ein  elektromagnetisch     betätigbarer    Schalter     13     mit den Kontakten 14, 15, 16 und 17 vor  gesehen. Die Hebel des :Schalters sind um  die     Punkte    18, 19 drehbar, so dass sie mit  den Kontakten 14 und 16     bezw.    15 und 17  in Berührung kommen können. Der Schalter  wird durch die zwischen     :die    Drosselspule 2       und,die    Entladungsröhre 1 geschaltete     Spule     20 erregt.

   Der Punkt 18     steht    mit einem  <B>Pol</B> des Kondensators 11 in Verbindung,     wäh              rend    der andere Pol ,dieses     Kondensators    an  eine Seite des Kondensators 12 angeschlossen  ist, der anderseits mit dem Leiter     -1    verbun  den ist. Die miteinander verbundenen Be  legungen der Kondensatoren :stehen mit dem  Punkt 19 in leitender     Verbindung.    Der Kon  takt, 14     ist.    mit dem Stromleiter 4, der Kon  takt 15 mit einem zwischen der Drosselspule  und der Röhre liegenden Punkt und der Kon  takt 16 mit dem Leiter 3 verbunden,     wäh-          rend    l r ein Blindkontakt ist.  



  Bei .der Inbetriebsetzung der     Vorrichtung     befindet sich     :der    Schalter in der dargestell  ten     Stellung,    so     dass    die Kondensatoren 11  und 13 miteinander in Reihe und zusammen  parallel zu der Entladungsröhre geschaltet  sind. Die Kondensatoren fördern in dieser  Stellung die Zündung der Entladungsröhre,  und zu diesem     Z-vveek    sind sie zum Beispiel  derart bemessen, dass sie in Reihenschaltung  miteinander und mit der     Drosselspule    2 und  der Spule 20 für die -dritte Harmonische der  Netzfrequenz in Resonanz sind.

   Nach der  Zündung     wird    der Schalter 13 durch den  Entladungsstrom betätigt, so dass dann mit  den Punkten 14 und 16 Kontakt hergestellt  wird. In dieser Stellung des Schalters sind  die Kondensatoren parallel zueinander und  zwischen die Leiter 3 und 4, also parallel  zu der Entladungsröhre samt Drosselspule,       geschaltet.    Die Kondensatoren dienen dann  während des weiteren Betriebes zum Aus  gleichen der durch die Drosselspule 2 herbei  geführten     Phasennacheilung.    Die Gesamt  kapazität der parallel geschalteten Konden  satoren ist viermal so gross, als wenn sie in  Reihe geschaltet sind,

   was sich in einem       l>e#timmteri    Fall für die     richtige        @Äjirkung       der     Kondensatoren    am vorteilhaftesten er  wies.  



  Es ist selbstverständlich auch möglich,  die Kondensatoren 11 und 12 nicht gleich zu  bemessen, oder mehr als zwei gleich oder  ungleich bemessene Kondensatoren zu benut  zen. Durch eine richtige Wahl der Kapazität  der verschiedenen Kondensatoren hat man es  in der Hand, der bei der Zündung parallel  zu der Röhre geschalteten Kapazität den für  die Zündung günstigsten Wert zu geben und  nach der Umschaltung gleichzeitig einen gün  stigsten Wert der nachher für die Phasen  kompensation benutzten Kapazität zu erhal  ten, sofern letzterer Wert mindestens viermal  so gross ist als ersterer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung mit einer gasgefüllten elek trischen Entladungsröhre, einer mit dieser Röhre in Reihe geschalteten Selbstinduktion und einer Kapazität, gekennzeichnet durch einen Schalter, durch den die Kapazität so wohl parallel zu der Entladungsröhre zur Zündung derselben, als auch parallel zu der Entladungsröhre samt Selbstinduktion., für den Betrieb geschaltet werden kann. UNTERANSPRUCH: Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapazität aus wenig stens zwei Kondensatoren besteht, die je nach der Stellung des Schalters sich in Reihe oder parallel zueinander befinden.
CH181643D 1933-09-15 1934-09-06 Schaltung mit einer gasgefüllten elektrischen Entladungsröhre. CH181643A (de)

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