CH181656A - Einrichtung zur portionenweisen Abgabe von Flüssigkeiten. - Google Patents

Einrichtung zur portionenweisen Abgabe von Flüssigkeiten.

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CH181656A
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Kallmus Bruell
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Bruell & Kallmus
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      Einrichtung    zur     portionenweisen    Abgabe von Flüssigkeiten.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung zur     portionenweisen        Abgabe    von  Flüssigkeiten, die eine Kombination einer als       Flüssigkeitsbehälter    dienenden Flasche und  einer auswechselbar mit ihr verbundenen     Ab-          messvorrichtung    und     Selbstkassiervorrichtung          aufweist.     



  Zwei     beispielsweise    Ausführungsformen  sind in der     Zeichnung    dargestellt, und zwar  zeigt     Fig.    1 eine     Mess-    und Kassiervorrich  tung im Schnitt;     Fig.    2 zeigt schematisch  diese     Mess-    und Kassiervorrichtung im klei  neren     Massstabe    auf einer Flasche;     Fig.    3  zeigt eine abgeänderte Ausführungsform im  Vertikal- und Horizontalschnitt; die     Fig.    4  und 5 zeigen die in der     Fig.    3 dargestellte  Einrichtung in zwei verschiedenen     Verwen-          chingsarten    schematisch.  



  Wie aus     Fig.1.    hervorgeht,     besteht    die  Einrichtung unter anderem aus einem in  einem Rohr 1 geführten Kolben 2. Wie in  der     Fig.    2 angedeutet ist, reicht das Rohr 1         vorteilhafterweise    bis zum Boden der Flasche  3, aus welcher die Flüssigkeitsmenge, zum  Beispiel ein Gläschen Weinbrand, entnommen  werden soll. In dem     feststehenden    Rohr 1  ist der Kolben 2 um ein in der Mitte des  Rohres 1 angeordnetes Röhrchen 4 geführt.  Der Kolben     ':),    weist keine Kolbenstange auf,  sondern setzt sich in einem zylindrischen  Teil 5 fort, in welchem Druckfedern 7 an  geordnet sind.

   Diese Federn sind oben gegen  die ringförmige Deckwand 9 ,des Teils 5 und  unten durch einen an den Röhrchen 4 an  gebrachten Träger 6 abgestützt. Das Röhr  chen 4 weist oben ein     Auslassrohr    8 auf, so       da.ss    .der Zylinder 5 wegen des     Auslassrohres     mit einem entsprechenden vertikal verlaufen  den Ausschnitt versehen sein muss. Oberhalb  des Zylinders     ist    die     Geldeinwurfvorrichtung     angeordnet. Diese besteht aus einem Gehäuse  10, in welchem die     Einwurföffnung    mit dem       'Einwurfkana1    11 vorgesehen ist, welcher  oberhalb des     Ringteils    9 des Zylinders 5  endet.

   Im obern     Teil    :des Gehäuses 10 ist      ein     unter    Wirkung einer Feder<B>1:9,</B> stehender  Drücker 13 gelagert.  



  Im     untern    Ende des Rohres 1,     sowie    im  Röhrchen 4 ist nun je ein Ventil     angeordnet.          Das    eine Ventil 14 besteht aus einer ein  fachen Klappe, durch welche die Flüssigkeit  in das Innere des Rohres 1, und zwar in den       unterhalb    des     Kolbens    2 befindlichen Raum,  hineindringen kann, wenn sich der Apparat  ausser Gebrauch befindet, das heisst nicht ge  rade Flüssigkeit entnommen     wird.    Das zweite       Ventil    15 ist ein in das Röhrchen 4 ein  gebautes     Rüokschlagventil    und in der Nor  mallage geschlossen.

   Wird aber der Kolben 2  in der nach unten zu beschreibenden Weise  nach abwärts bewegt,     dann    schliesst sich die  Klappe 14, währenddem sich das Rückschlag  ventil 1.5 öffnet und Flüssigkeit in das  Innere des Röhrchens 14     hineinlässt.     



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  nun die folgende:  Soll eine vorbestimmte     Flüssigkeitsmenge,     zum Beispiel ein Gläschen Getränk, aus der  Flasche 3     entnommen    werden, muss zunächst  die Münze durch die Öffnung des Kanals 11  eingeworfen werden. Die Münze 16 fällt in  die in der     Fig.l    dargestellte Lage. Beim  Hineinfallen wird sie in ihrer Bewegung  durch den     Ansatzteil    17 der     obern    Kanal  wand aufgehalten.

   Wird nun der Knopf 18  des Drückers 13 entgegen der Wirkung der  Feder 12 nach abwärts gedrückt, so wird  durch den Druck durch     Vermittlung    der       Münze    16 der Zylinder 5 und damit der Kol  ben 2 entgegen der Wirkung der Feder 7       hinunterbewegt.    Hierbei wird das Rück  schlagventil 15 geöffnet und die Klappe 14  'geschlossen. Somit     wird    die gesamte, im  'voraus     bestimmte    Flüssigkeitsmenge, die sich       zwischen    dem Kolben 2 und dem Sieb ober  halb des     Klappventils    14 des Rohres 1 be  fand, durch das Röhrchen 4 und durch das       Auslassrohr    8 aus der Flasche hinausbeför  dert.

   Hat der Kolben 2 die     untere        Endlage     erreicht und wird der Knopf 18 losgelassen,  dann bringen die Federn 7 den Zylinder 5  in die     ursprüngliche    Lage zurück. Zufolge  des unterhalb des Kolbens 2 .durch kurze Zeit         befindlichen        Vakuums    wird sich das     Rück-          schlagventil    15 schliessen, und durch die       Klappe    14 wird Flüssigkeit unterhalb de.

    Kolbens in das Rohr 1     hineindrin--(-ii        kiiiizieii.     Während der langsamen     Aufwärtsbe e@@un";     des Kolbens geht durch die Feder 13<B>der</B>  'Drücker 13 früher in die ursprüngliche Stel  lung zurück als der Zylinder, so     dass    die       Münze    16 von der Berührung des     Drückers     13 befreit wird und (gemäss     Fig.    1) nach  rechts in den     Kastenraum    20 fällt, noch bevor  der Zylinder seine obere Endlage erreicht hat.

    Nachdem nun der Zylinder oben durch einen  ringförmigen Teil 9     abgeschlossen    ist, wird  der Drücker 13, wenn keine     Münze    sich  oberhalb des Zylinders befindet, beim     Hin-          ünterdrüoken    frei in den Zylinder hinein  'bewegt, ohne auf .den letzteren irgendwelche  Wirkung auszuüben. Gemäss     Fig.    2 kann  eine Sicherung 35     beliebiger    Art vorgesehen  werden, um das unbefugte Entnehmen der       "Einrichtung    aus der Flasche zu verhindern.

    Gegenüber     Fig.    2, bei der die     Abmess-    und       'Selbstkassiervorrichtung    am Flaschenhals an  gebracht ist, kann die Einrichtung auch so  getroffen     sein,        dass        Abmess-    und     :Se@bst-          kassiervorrichtung    im Flaschenhals unter  gebracht sind, so dass also     Abmess-        und    Selbst  kassiervorrichtung im Flaschenhals stecken.  



       Eine    andere     Ausführungsform,    welche  dann     mit        besonderem    Vorteil verwendbar ist,       vrenn    die Flasche seitlich oder am Boden eine       Auslassöffnung    aufweist, oder wenn sie mit  der     Mündung    nach unten angeordnet     wird,     ist in den     Fig.    3 bis 5     dargestellt.    Gemäss       Fig.3    besteht diese Anordnung im wesent  lichen aus einem durch einen     Griffteil    21       verdrehbaren    Hahn 22,

   .dessen Hohlraum  genau der zu entnehmenden Flüssigkeits  menge entspricht. Zwischen dem Hahn 22  und dem     Griffteil    21 ist nun eine besondere       Kupplung    vorgesehen, die aus zwei parallel  angeordneten Scheiben 23, 24 besteht. Die  eine Scheibe ist an dem     Reiber    des Hahnes  22, die andere an dem Ende der Stange 25  des Drehgriffes 21 befestigt.

   Beide (Schei  ben 23, 24 sind,     wie        aus    der     Fig.    3 hervor  geht., an einander gegenüberliegenden Stellen      keilförmig ausgeschnitten, so dass durch den       Münzeinwurfka.nal    26 eine Münze 2 7 in diese       Ausnehmun.gen        hineingeworfen    werden kann.  Die     Kupplung    zwischen den beiden     Scheiben     23, 24 wird also durch die Münze hergestellt.

    Wenn sich die Münze in der in der     Fig.3     oben dargestellten Lage in den     Ausschnitten     der Scheiben 23, 24 befindet, dann kann  durch den Griffteil 21 der     Hahnreiber    so  verdreht werden, dass die     Auslassöffnung    des  Hahnes in das     Auslassrohr    28 mündet, wäh  rend die andere Öffnung des Hahnes ver  schlossen ist, so dass nur die im Innern des  Hahnes befindliche Flüssigkeitsmenge durch  'das Rohr 28 hinausfliessen kann.

   Während  des     Verdrehens    des     Griffteils    21 mit der  Hand sucht sich die Scheibe 23 durch die  Wirkung einer     Hahnrückstellfeder    30 im ent  gegengesetzten Drehsinn zu bewegen; da  durch drücken beide     .Scheiben    23, 24 mit den  entgegengesetzten     ,Schrägflächen    ihrer     Aus-          nehmungen    gegen die Münze und suchen  diese     herauszubewegen,was    durch einen An  schlag 19 so lange verhindert wird, bis .der  Hahn offen ist, worauf die Münze in die  Kasse 31 hineinfällt.

   Somit ist die Kupplung  unterbrochen, und der     Hahnreiber    wird durch  die Feder 30 in die ursprüngliche Lage zu  rück gebracht. Der nun     losgelassene    Griffteil  21 wird durch eine Feder 29 selbsttätig in  die Ursprungslage zurückgestellt. Wenn nun  der Griff verdreht wird, ohne dass vorher eine  Münze hineingeworfen worden wäre., dann  kommt eine Kupplung zwischen Hahn und  Griff nicht zustande, so     .dass    die Einrichtung  verschlossen bleibt.  



  Die in der     Fig.    3     dargestellte    Einrichtung  kann an einem     Auslassrohr    32 angebracht  werden, welches zum Beispiel in einer seit  lichen Öffnung der Flasche 3 vorgesehen ist,  wie die     Fig.4    zeigt,     oder    aber es kann die  Einrichtung gemäss     Fig.    5     unmittelbar    am       'Versehluss    33 einer in einem     Stän    er 34 ver  kehrt gelagerten Flasche angeordnet werden.  Nach     Fig.4    können am     Untersatz    36 Trä  ger 37 für Gläschen     vorgesehen    werden.  



  Bei der in     Fig.    4 dargestellten     Anordnung,     ist die     Abmess-    und     Selbstkassiervorrichtung       an einer seitlichen Öffnung der Flasche an  gebracht. Es kann die Anordnung auch so  getroffen sein, dass an der seitlichen Öffnung  der     Flasche    nur die     Selbstkassiervorrichtung     oder     Abmessvorrichtung    vorgesehen ist, wäh  rend mit dieser verbunden, aber entfernt von  der Flasche, die     Abmessvorrichtung        bezw.          Selbstkassiervorrichtung    untergebracht ist.

    Das Gleiche ist auch bei der Anordnung ge  inäss     Fig.5,    wo Selbstkassier- und     Abmess-          vorrichtung    am Halsteil einer verkehrt an  geordneten Flasche angeordnet sind, durch  führbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur portionenweisen Abgabe von Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch die Kombination einer als Flüssigkeitsbehälter dienenden Flasche und einer auswechselbar mit ihr verbundenen Abmessvorrichtixn,g und Selbstkassiervorrichtung. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmess- vorriclitung und die Selbstkassiervorrich- tung am Flaschenhals angebracht sind.
    2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmess- vorricUtung und,die @Selbstkassiervorrich- tung im Flaschenhals untergebracht sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, .da durch gekennzeichnet, @dass die Abmessvor- richtung ein in der Flasche angeordnetes Rohr (1) aufweist, in welchem ein Kol ben (2, 5) geführt ist.
    4. Einrichtung nach dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben unter der Wirkung einer Feder (7) steht, welche im zylindrischen Teil (5) des Kolbens selbst angeordnet und oben durch einen ringförmigen Teil (9) ab gestützt ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, ,dass die Kupplung zwischen dem Drücker (18, 13) und dem Zylinderkolben (2, 5) durch eine ein geworfene Münze hergestellt wird. 6. Einrichtung nach dem Unteranspruch 5.
    dadurch ,gekennzeichnet, dass im Innern des Rohres (1) und des Zylinders (5) ein Röhrchen (4) angeordnet ist, in welches die herauszugebende Flüssigkeit :durch ein an seinem untern Ende angeordnetes Rückschlagventil (15) ,gelangt, wenn der Kolben (2) nach abwärts bewegt wird. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb des Rücksehlag-ventils (15) eine Ventilklappe (14) angeordnet ist, welche selbsttätig geschlossen wird, wenn sich das R.ück- schlagventil (15) öffnet. B. Einrichtung mach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmess- vorrichtuug an einer seitlichen Öffnung der Flasche (3) angebracht ist.
    9. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbst- kassiervorriclitung an einer seitlichen Öffnung der Flasche (3) angebracht ist. 1i). Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Abmess- vorrichtung und die Selbstka@siervorricli- tung an einer seitlichen ()ffnunri der Flasche (3) angebracht sind. 11. Einrichtung nach dem Unteranspruch 1.
    dadurch gekennzeichnet, dass die Abmess- vorrichtung am Halsteil einer verkehrt. angeordneten Flasche angeordnet ist. 12. Einrichtung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbst kassiervorrichtung ann Halsteil einer ver kehrt angeordneten Flasche angeordnet ist. 13.
    Einrichtung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmess- vorrichtung und die Selbstkassiervorrich- tung am Halsteil einer verkehrt angeord- neten Flasche angeordnet sind.
CH181656D 1934-03-14 1935-03-13 Einrichtung zur portionenweisen Abgabe von Flüssigkeiten. CH181656A (de)

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