CH181824A - Platten-Tiefdruckmaschine. - Google Patents

Platten-Tiefdruckmaschine.

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CH181824A
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CH
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Mailaender Willy
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Mailaender Willy
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F9/00Rotary intaglio printing presses
    • B41F9/06Details
    • B41F9/08Wiping mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description


      Platten-Tiefdruckinaschine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Plat-          ten-Tiefdruckmaschine,    bei welcher die     Farb-          zufuhrmenge    zur Plattenoberfläche einstell  bar ist. Die     Farbzufuhrmenge    wird im allge  meinen so gehalten, dass sich zwischen Plat  tenoberfläche und Auftragwalze ein     Farb-          wulst    bildet, der im Tiefdruckverfahren not  wendig ist, unter anderem damit die feinsten  und grössten     Ätzvertiefungen    mit Farbe voll  ständig gefüllt werden.

   Beim Abheben der  Auftragwalze von der Plattenoberfläche oder  beim Verlassen derselben wirkt sich der       Farbwulst,    insbesondere durch die hohe Um  drehungsgeschwindigkeit der     Farbauftrags-          walze    sehr nachteilig aus, weil die Maschine  mit Farbe verspritzt wird, wenn der     Farb-          ivulst    zwischen der Farbauftragwalze und  der Plattenoberfläche hindurch gelangt. Er  muss deshalb unschädlich gemacht werden,  noch ehe sich die Auftragwalze von der     Plat-          tenzylinderoberfläche    entfernt.  



  Dies geschieht nun gemäss vorliegender  Erfindung durch die Farbzuführung zur       Farbauftragstelle    des Plattenzylinders be  herrschende, automatisch gesteuerte Mittel,    durch welche die der     Auftragstelle    während  des Farbauftrages zugeführte Farbmenge ge  gen das Ende der Einfärbung der Platte so  verringert wird, dass der Farbwulst zwischen  Auftragwalze und Plattenzylinder bis zur  Beendigung des Auftrages aufgezehrt ist.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen  Ausführungsform und einer Detailvariante  näher erläutert.  



       Fia.    1 und     \?    sind Seitenansichten mit den  in Betracht kommenden Teilen einer Tief  druckmaschine,     wobei        Fig.    1 die Verwen  dung eines     Abstreifmessers    als Reguliermit  tel für die     Farbzufuhr    zeigt. und     Fig.    2 an  dessen Stelle eine Walze;       Fig.    3 erläutert die     Farbwerksausbildung,     wobei aber die verschiedenen Wellen usw.       auseinandergezogen    gezeichnet sind.  



  Die Auftragwalze 1 dreht in der üblichen  Weise in dem Farbtrog 2 und ist mit ihrer  Achse 3 in Hebeln 4 drehbar gelagert. Die  Auftragwalze 1 wird     mittelst    der Zahnräder  5     (Fig.    3) von der Achse des     Plattenzylinders     6 angetrieben. Diese Hebel sind um eine      Achse 7 schwenkbar, so dass die Farbauftrag  walze 1 zum Zwecke der An- und Abstellung       bezw.    zur Einstellung in bezug auf den Plat  tenzylinder 6 entsprechend gehoben und ge  senkt     werden    kann: Dieses An- und Abstellen       geschieht        mittelst    eines Kurvennockens B.

    welcher um     einen    Bolzen 9 schwenkbar und  zum Ein- und Ausrücken mit einem Hand  ariff<B>1 0</B> versehen ist. Die Hebel 4, welche die  Farbwalze 1 tragen, stützen sich durch deren       (sewicht,    und zwar unter Zwischenschaltung  einer Stellvorrichtung in Gestalt     einer    Fin  gerschraube 11, auf     den-Nocken    8 ab. Durch  Verstellung der Stellschraube 11     kann    der  Spalt zwischen Farbwalze 1 und Zylinder 6  geändert werden. Durch Schwenken des  Nockens 8 mittelst des Handgriffes 10 wird  die Farbwalze 1 an- oder abgestellt.  



  Um nun die Farbzufuhr zur     Farbauf-          tragstelle    12 regeln zu können, ist ein Or  gan vorgesehen, welches in der     Fig.    1 aus  einem     Abstreifmesser    13 besteht und in       Fig.    2 aus einer Walze 14. Im folgenden ist  der Einfachheit halber nur vom     Abstreifmes-          ser    als Regulierungsorgan die Rede. Dieses  wird so an die     Farbauftragwalze    1 angestellt,  dass ein Farbdurchgang     freibleibt.    Je höher  dieser. ist, desto mehr Farbe geht durch und  desto grösser wird auch der zwischen dem  Plattenzylinder 6 und der Farbauftragwalze  1 entstehende Farbwulst.  



  Das     Abstreifmesser    13 ist ferner so an  geordnet, dass es die     Farbauftragstelle    12  nicht verdeckt und fällt zum Beispiel nach  aussen ab. so dass die überschüssige Farbe ab  läuft. welche durch eine in den Farbtrog 2  tauchende Schiene 15 in diesen eingeleitet       wird,    welcher zusammen mit dem-     Abstreif-          inesser    13 und der Farbauftragwalze 1 auf       Grund    der dadurch erzielten     Farbtrogab-          deckung    auch ein Verdunsten der Farbe des  Troges     \?    verhindert.  



  Das     Abstreifmesser    13 und damit die  Farbzufuhr- zur .     Farbauftragstelle    12 wird  nun derart mechanisch gesteuert, dass der       Farbwulst-zwschen    Farbauftragwalze 1     und     Plattenzylinder 6 aufgezehrt ist,     wenn    das    Einfärben der Platte beendet ist. Zu diesem  Zweck wird der Farbdurchgang zwischen  der     Farbauftragwalze    1 und dem     Abstreif-          messer    13 selbsttätig verändert, das heisst das       Abstreifmesser    13 wird gegen das Ende des  Farbauftrages so angestellt, dass keine oder  nahezu keine Farbe mehr hindurchgehen  kann.

   Diese Verstellung des     Abstreifmessers     13     bezw.    seine Steuerung wird durch eine       Nockenscheibe    22 vorgenommen, welche in       Fig.    1 unten angegeben ist und auf irgend  einer der vorhandenen drehenden Wellen  sitzt, welche bei jedem, Druck eine Umdrehung  ausführen. Diese     Nockenscheibe    22 steuert  zunächst einen     doppelarmigen    Hebel 23,  deren Rolle 24 auf der     Nockenscheibe    22  läuft. Der Hebel 23 schwenkt     mittelst    einer  Stange 25 einen Hebel 26, der seinerseits  einen Nocken 27 schwenkt, welcher auf der  Drehachse 7 der Lagerhebel 4 gelagert ist.

    Der Nocken 27 wirkt seinerseits unmittelbar  auf den Lagerhebel 16 des     Abstreifmessers     13 ein     lieztv.    auf die Rolle 28 desselben.  Wenn die Rolle 24 des Hebels 23 auf den er  höhten Teil der     Nockenscheibe    22 aufläuft.  so wird der Nocken 27 geschwenkt und damit  werden auch die Lagerhebel 16 des     Abstreif-          messers    13 geschwenkt, das heisst es kann  eine grössere Menge Farbe     bezw.    die normale  Farbmenge hindurchgehen.

   Läuft dann die  Rolle 24 von dem Nocken der Scheibe 22 ab,  so senkt, sich das     Abstreifmesser    13 wieder  gegen die Farbauftragwalze 1, und die     Farb-          zufuhr    zur     Farbauftragstelle    wird unterbun  den, was gemäss vorliegender Erfindung dann  geschieht, wenn sich das Auftragen der  Farbe dem Auftragende nähert, und zwar ge  schieht dies so rechtzeitig, dass     der@Farbwulst     aufgezehrt ist, wenn der Farbauftrag be  endet sein muss.  



  Wenn, wie beim Ausführungsbeispiel, die  Arbeitskurve     bezw.    der betreffende     Arbeits-          kurventeil    des     verdrehbaren    Nockens 2 7 beim       bezw.    in der Nähe der Drehachse der Lager  hebel 4 der Auftragwalze 1 angeordnet ist  und damit auch der Arbeitsteil der Rolle 28,  wird erreicht, dass sich beim An- und Ab  stellen der Auftragwalze 1 der Abstand der      Rolle 28 von der Kurve 2 7 nicht     bezw.    nur  ganz wenig ändert.  



  Um nun diesen Zeitpunkt der     Farbzu-          fuhrabsperrung    etwas früher oder später ver  legen zu können, ist der Nocken der     Scheibe     22 so verstellbar, dass seine Steuerfläche  früher oder später zur Wirkung kommt, was  durch Verstellen des Nockens erreicht wird.  



  Dieser Nocken ist     vorteilhafterweise    so  ausgebildet, dass die Absperrstellung des     Ab-          streifmessers    13 rasch bewirkt wird. Dadurch  wird erreicht, dass der     Farbwulst    rasch auf  gezehrt wird, sobald die Farbzufuhr abge  stellt ist.  



  Der Steuernocken 27 des     Abstreifmessers     1.3 wirkt nicht unmittelbar auf den Lager  liebel 16 desselben ein, sondern auf eine  Rolle 28, die auf dem dritten Arm 29 des  um Bolzen 17 drehbaren Lagerhebels 16     ge-          laggrt    ist. Die Rolle 28 liegt nicht unmittel  bar am Steuernocken 27 an, sondern hat       etwas    Spiel, um ein Anliegen der Anschlag  fläche 20 an der Anschlagschraube 21 zu er  möglichen, wenn sich das     Abstreifmesser    13  in     Abstellage    befindet.  



  Weiterhin ist ermöglicht, den Hub des       Abstreifmessers    13 zu verändern, und zwar  geschieht dies durch Änderung des Über  setzungsverhältnisses     rin    Übertragungsge  stänge seiner Steuervorrichtung. Die Stelle,  wo diese Veränderung vorgenommen -wird,  liegt     geeigneterweise    so, dass beim Verstellen  gleichzeitig auch die     A.uftragstelle    12 beob  achtet     werden    kann, das heisst die     Farbzu-          fuhr        zii    dieser Stelle,

   so dass die Verstellung       sieh        richtig        vornebtnen        lässt..     wird die Verstellung daher an dein  Hebel 26 vorgenommen, welcher den Nocken  27. steuert. Für, diesen Zweck ist die     Stan;;e     25 mit diesem Hebel ?6 so     verbünden,    dass  ihr Angriffspunks: der Drehachse 7 des  Nockens 27 mehr oder weniger genähert wer  den kann. Es wird dies dadurch ermöglicht.

    dass der Verbindungszapfen 30 in einem  Schlitz 31 des Hebels 26 radial verstellt  werden kann, und zwar geschieht dies     mit-          telst    einer Stellschraube 32, die von Hand  verstellt werden kann und dann den Verbin-         dungszapfen    31 gegen die Drehachse 7 des  Nockens 27 verstellt.  



  Der Nocken     _27    wird     geeigneterweise     möglichst nahe bei der Drehachse 7 der La  gerhebel 4 der Auftragwalze 1 gelagert, und  zwar am besten auf dieser Achse 7 selbst,  damit die gegenseitige Lage von Rolle 28  und Nocken 27 dieselbe     bleibt,    auch wenn  die Auftragwalze 1 an- oder abgestellt wird.  



  Als Material für die Auftragwalze 1  wird     geeigneterweise    ein solches benutzt, das  sich im Durchmesser nicht ändert und sich  gut     abrakeln    und. reinigen     lä,sst.    Dafür ist  eine solche aus Metall, wie namentlich aus  Stahl, besonders geeignet.  



  Endlich ist noch Vorsorge getroffen, um  zu verhindern, dass die Auftragwalze 1 sich  vollständig gegen die Kupferplatte des Zy  linders 6 legt und hierdurch diese oder die  Ätzung beschädigt. Zu diesem Zweck     sind     an der Auftragwalze 1 Abstandhalter 33 vor  gesehen,     geeigneterweise    in Form von Schei  ben, die sich, wenn die. Auftragwalze 1 in  der     nahesten    zulässigen Stellung beim Plat  tenzylinder 6 ist, gegen die Laufringe 34  des Plattenzylinder 6 legen. Dadurch wird  verhindert, dass die Farbauftragwalze 1 zu  nahe an den     Plattenzylinder    6 herankommt       bezw.    gestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Platten-Tiefdruckmaschine, bei welcher die Farbzuführmenge zur Plattenoberfläche einstellbar ist, gekennzeichnet durch die Farbzuführung zur Auftragstelle beherr schende automatisch gesteuerte Mittel, durch welche die der Aüftragstelle während des Farbauftrages zugeführte Farbmenge gegen das Ende der Einfärbung der Platte so ver ringert wird, dass der Farbwulst zwischen Auftragwalze und Plattenzylinder bis zur Beendigung des Auftrages aufgezehrt ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zugeführte Farb- menge durch Veränderung des Farb- durchganges zwischen der Farbauftrag- walze und einem die Farbzufuhr regeln den Organ geregelt und dieses Organ mechanisch gesteuert wird.
    2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Regulierorgan der Farbzufüh- rung auf normalen Farbdurchgang d iirch einen verdrehbaren Nocken angehoben wird, welcher auf der Drehachse von La gerhebeln der Auftragwalze gelagert ist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arbeitskurve eines verstellbaren Nockens zum Steuern des Regulierorganes der Farbzuführung in der Nähe der Drehachse der Lagerhebel der Auftragwalze angeordnet ist. .1. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Regulierorgan der Farbzuführung aus einem Abstreifer be steht. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass hinten an dem aus einem Abstreifmesser bestehenden Abstreifer eine gegen den Farbbehälter gerichtete Farbablauffläche angebracht ist. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet. dass das Regulierorgan der Farbzuführung an den Lagerhebeln der Farbauftragwalze gelagert ist. '7. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Regulierorgan der Farbzufuhr nahe bei der Farbauftrag- stelle arbeitet, jedoch so angeordnet ist, dass der Blick auf diese Stelle frei bleibt. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellung des Regu- lierorganes der Farbzuführung zur Farb- auftragwalze durch einen verstellbaren Anschlag auf einen bestimmten Min- destabstaud begrenzt werden kann. 9. Maschine nach Patentanspruch und Un- teranspriichen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Teil des An schlages an den Lagerhebeln der Farb auftragwalze angeordnet ist. 10.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hub des Regulieror- ganes der Farbzuführung verstellbar ist. 11. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die Veränderung des Hubes des Regulierorganes der Farbzuführung durch Veränderung des Übersetzungsver hältnisses in einem Übertragungsgestänge bewirkt werden kann. 12.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verstellung des Übersetzungsverhältnisses von Hand an einem solchen Punkt nahe bei der Farb- auftragstelle an einem solchen Teil des Übertragungsgestänges durchführbar ist, dass die Wirkung der Verstellung an der Farbauftragstelle während des Verstel-. leas unmittelbar beobachtet werden kann. 13.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arbeitsfläche der Farh- auftragwalze aus einerh sieh nicht ver ziehenden Material besteht, welches gut abrakelfähig ist. 14. Maschine nach Patentanspruch und Cn- teransprüchen 1 bis 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die Farbauftragwalze mit Abstandhaltern versehen ist, welche das Anliegen der Farbauftragwalze am Plat tenzylinder verhindern. 15.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abstandhalter scheiben förmig und im Durchmesser etwas grö sser sind als die Farbauftragwalze, und den Laufringen des Plattenzylinders ge genüber liegen.
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