CH181879A - Schleudermaschine. - Google Patents

Schleudermaschine.

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CH181879A
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Schulz Herbert
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Schulz Herbert
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  • Centrifugal Separators (AREA)

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  Schleudermaschine.    Die Erfindung betrifft eine     Schleuder-          inaschine    mit zwei     ineinanderliegenden,    um  eine     Axe    gedrehten Drehkörpern, deren inne  rer noch gegenüber dem äussern eine gegen  über der gemeinsamen Drehbewegung lang  samere Eigendrehung um eine mit .der     Axe.     um die die Drehkörper gedreht werden, nicht  zusammenfallende     Axe    macht und am Um  fang mit dem zu trennenden Gemisch zu be  schickende Behälter besitzt. Sie besteht  darin, dass die Behälterwände, auf welchen  die durch die Fliehkraft abgelagerten festen  Stoffe zur     Austragstelle    gefördert werden.

    nicht senkrecht zur Umfangsrichtung des     in-          nern    Drehkörpers liegen.  



  Einige beispielsweise Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes sind in der  Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine  Schleudermaschine mit schnell gedrehtem  Aussengehäuse und langsam um eine senk  recht zur     Drehaxe    des Aussengehäuses    stehende     Axe    gedrehter Innentrommel, nach  Linie     A-B    der     Fig.    2,       Fig.    2 einen Längsschnitt nach Linie       C-D    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt nach Linie     E-F     der     Fig.    1,

         Fig.    4 eine vergrösserte     Darstellung    der       Behälter    und     Zuführungsteile    an der Trom  mel gemäss     Querschnittsfigur    3,       Fig.    5 einen Schnitt nach Linie     G-H     der     Fig.    4,       Fig.    6 einen Schnitt durch .die Behälter  wände mit gekrümmten Transportflächen,       Fig.    7 einen     Schnitt    durch die Behälter  wände mit als Siebe ausgebildeten Transport  flächen,

         Fig.    8 einen     Schnitt        .durch    die Trommel  mit kippbaren Behältern nach Linie     1-K     der     Fig.    9 und       Fig.    9 einen     Schnitt    nach Linie     L-M    der       Fig.    B.  



  In bezug auf die     gezeichnete    Ausführungs  form nach     .den        Fig.    1 bis 5 ist zu sagen:      Ein Gehäuse 1 ruht schnelldrehbar in  Lagern 2 und 3 und kann über eine Scheibe  4     angetrieben    werden. Mit einer von aussen  festgehaltenen Welle 5 kann über ein Über  setzungsgetriebe 6, 7, 8, 9, 10 eine     Trommel     11 durch .den auf ihrem Umfang befindlichen  Zahnkranz 12 durch die .schnelle Gehäuse  drehung     langsam    gedreht werden.

   Die Trom  mel 11 ruht mit Welle 13, mit der sie die lang  same Eigendrehung macht, in     Lagern    14 des       Gehäuses    1, und in ihrem mittleren Teil ragt  ein     Einlaufstutzen    15 für die     Zuführung        des     zu     trennenden    Gemisches, :dessen Leitungs  mündungen 18 gegen die     Trommelzellen    oder       Behälter    19     gerichtet.sind,    .die im Innern der  Trommel 11, und zwar am ganzen Umfang  derselben liegen, .durch drehbare Klappen 21  abgeschlossen werden und eine     Ü.berlaufwand     <B>0</B> für die austretende Flüssigkeit besitzen.

         22     Die     Axe    der Welle 13 für die Trommel steht  senkrecht zu der     Axe    für die Bewegung des  Gehäuses 1.  



  Die     Klappet    21 werden durch Drehstäbe  23, welche von der Zentrifugalkraft nach  aussen     bewegt    werden, im     Schliesszustande     gehalten und Anschläge 22     (Fig.    2) in der  Nähe der     Auswurfstellen    24 .drücken ,die  Drehstäbe 23     zurück,    damit die     Klappen    21  durch     die        Zentrifugalkraft    geöffnet werden  können.  



  An den     Auswurfzonen        24    gehen die       festen        Stoffe    durch das Gehäuse 1 durch  setzende     Trichter    25 nach aussen.  



  Wie     insbesondere    aus den     Fig.    2 und 4  zu ersehen ist,     liegen    die Kanäle 18 des     Ein-          laufstutzens    15 für die Zuführung des Ge  misches radial zur Schleuderare, so     dass,das          austretende    Gemisch aus allen Kanälen mit  gleicher und voller     Geschwindigkeit    und ent  sprechendem     Strähldruck    an die     Absetz-          stellen;,das    heisst die Zellen 19     .geschleudert          wird.     



  Die beim Transport der festen     ,Stoffe    frei  bleibenden Wandflächen 19a der Seitenwände  19w der Zellen 19 liegen entweder in einer  durch die     Axe    der     Eigendrehwelle    gehenden  Ebene oder verlaufen     etwa    parallel zu dieser  Ebene.

   Die Wandflächen     19b,    auf welchen    die festen Stoffe transportiert werden, ver  laufen aber schief zur     Axe    der Welle 13, so  dass beim     Leerlauf    jeder mitgenommene  Tropfen     Fliüssigkeit    und im Betriebe der  breiige Teil der festen Stoffe unter Flieh  kraftwirkung von Zelle zu Zelle     bis    zur Ab  setzzone     zurückgleiten    muss, wodurch die  festen Teilchen die Möglichkeit erhalten, sich  nochmals abzusetzen.

   Da aber sämtliche  trockenen festen Stoffe einen     Böschungs-          winkel    besitzen, so können vollkommen     trok-          ken        abgesetzte    feste Stoffe infolge     dieses     Böschungswinkels trotz der Schräge der       Wand        19b        nicht     und werden  zur     Auswurfzone    mitgenommen und aus  geworfen (Vorgang     wie    bei einem schrägen  Transportband zur Erdbeförderung).  



  Bei der Ausführungsform der - Trenn  wände 19w nach     Fig.    6 sind die Zellen  wandflächen     19e    nach einer Schraubenfläche  gekrümmt; dadurch werden auch geringe  Flüssigkeitsmengen     abgegeben,    indem sie  sich an der äussersten Kante 19d sammeln  und, nachdem sich eine genügende Menge  angesammelt hat, zur     Absetzzone    zurück  gleiten, wodurch der Trockenheitsgrad der  festen Stoffe vergrössert wird.  



  Bei der     Ausführungsform    der Trenn  wände 19w nach     Fig.    7     sind    die     Wände    der  Zellen teilweise durch schräge     Siebe    27 ge  bildet, die wie feste Wände arbeiten, aber  eventuell zwischen feste Stoffe und Zellen  wand eingeschlossene Flüssigkeitstropfen  noch durchlassen.  



  Die überlaufende Flüssigkeit geht durch  die Öffnungen '26 des Gehäuses 1 nach aussen  und strömt in     Rinnen    29, von wo sie ab  geführt werden     kann..    Die festen Stoffe wer  den in Rinnen 28 aufgefangen.  



  Um einen     absolut    dichten, von eigent  lichen Deckeln unabhängigen Abschluss der  Zellen erzielen zu     können,    können diese, wie  dies bei der     Ausführungsform    gemäss den       Fig.    8 und 9 der Fall ist, nicht mit     Klappen     abschliessbar, sondern kippbar eingerichtet  sein. Die als Becher 30 ausgebildeten Zel  len ruhen zu diesem Zwecke pendelnd auf  gehängt auf Wellen 31 und kippen an der           Auswurfzone    infolge der     Schwerpunktsver-          lagerung    selbsttätig um, so dass der Inhalt  in die Trichter 25     (Fig.    2) austreten     kann..     



  Wie aus     Fig.    9 zu ersehen ist, sind die  Becher 30 an der Seite,     die    zum Transport  der festen Stoffe dient, mit derart schiefen  Wänden 34 versehen, dass Flüssigkeit und       breiige    Stoffe immer in die     Absetzzone    von  Becher zu Becher zurückgleiten müssen und  nicht an die     Auswurfstelle    für die festen  Stoffe gelangen können. Aus dem Brei kön  nen sich dabei die festen Stoffe ausscheiden.  Weiter sind die Becher 30 mit Ansätzen 36  versehen, die an Führungsschienen 32 des  Gehäuses 1 anliegen, so dass die Becher bis  in die Nähe der     Auswurfstellen    24 nicht  umkippen können, sondern in der Füllage  gehalten werden.

   Aus     Fig.    9 ist der in der       Auswurfzone    24 befindliche Becher 30 in  der gekippten Lage, wo er seinen Inhalt  nach aussen abgibt, zu erkennen.  



  Um möglichst viel     transportierende     schiefe Flächen zu erhalten, kann man die  Behälter oder Becher an der Trommel auch  mit weiteren Unterteilungswänden versehen.  Auch diese Unterteilungswände können als  Siebe ausgebildet sein und unterliegen den  gleichen Bedingungen, wie die Trennwände  19 der Zellen in bezug auf die Beschaffen  heit der beiden Seitenflächen, von denen die  eine in einer zur     Axe    der     Eigendrehwelle    13  gehenden Ebene verläuft und die andere, auf  welcher die festen Stoffe     transportiert    wer  den, schief zur     Axe    der Welle 13 verläuft  oder auch gekrümmt ausgebildet ist.  



  Bei     Schleudermaschinen    der vorliegenden  Art mit hoher Drehzahl kann die Leistungs  fähigkeit erhöht und die     Absetzzeit    ver  ringert werden, wenn die zu trennenden  Stoffe mit möglichst grosser Geschwindig  keit in     Richtung    der Schleuderkraft unmit  telbar an die Absatzstellen der festen Stoffe  geführt werden und nicht vollkommen     trok-          kene    Stoffe zur     Absetzstelle        zurückgleiten     können.

   Im allgemeinen sind die abzusetzen  den festen Teilchen in ihren Massen     und          ihrer    Grösse sehr verschieden und die aller  feinsten Teilchen lösen sich bei kurzer Ab-         setzzeit    von der Flüssigkeit nur sehr schwer  ab und     verhindern    dadurch trockenen Aus  wurf der festen Stoffe.  



  Durch     Zusammenwirken    des     Strahldruk-          kes    und der Fliehkraft werden die festen  Stoffe an der     Absetzstelle    in den Behältern  zusammengedrückt und dadurch eine grössere  Trockenheit, als es durch die Fliehkraft  allein möglich ist, erreicht.

   Beim Transport  zur     Auswurfstelle    bleiben auf den schrägen  Behälterwänden nur absolut trockene Stoffe  infolge ihres Böschungswinkels haften, wäh  rend alle     flüssigen    oder breiigen Stoffe, wel  che keinen     Böschungswinkel    -besitzen, zur       Absetzstelle    zurückgleiten müssen     und    noch  mals dem     Absetzvorgang    ausgesetzt werden.  Damit lassen sich die allerfeinsten Teilchen  aus der Flüssigkeit abscheiden und nur voll  kommen trockene Stoffe können zur Aus  wurfstelle     transportiert    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleudermaschine mit zwei ineinander liegenden um eine Axe gedrehten . Dreh körpern, deren innerer noch gegenüber dem äussern eine gegenüber der gemeinsamen Drehung langsamere Eigendrehung um eine mit der Axe, um die die Drehkörper gedreht werden, nicht zusammenfallende Axe macht und am Umfang mit dem zu trennenden Ge misch zu beschickende Behälter besitzt, da durch gekennzeichnet, dass die Behälter wände, auf welchen die durch die Flieh kraft abgelagerten festen Stoffe zur Aus tragstelle gefördert werden, nicht senkrecht zur Umfangsrichtung des innern Drehkör pers liegen.
    UNTERANTSPRüCHE 1. Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter feste Wände und eine Ausströmöffnung nach aussen besitzen, die durch eine schwenkbare Platte abgeschlossen ist. 2. Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter des innern Drehkörpers beweglich ge lagert sind zwecks Ermöglichung der Entleerung der abgeschleuderten Stoffe.
    B. Schleudermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schwerpunkt der beweg lich gelagerten Behälter so gelegt ist, dass die mit äussern Ansätzen versehenen Be hälter mit diesen bis zur Entleerungs stelle an einer Führungsschiene anliegen und dann selbsttätig umkippen. 4. Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter wandflächen, auf welchen die durch die Fliehkraft abgelagerten festen Stoffe zur Austragstelle gefördert werden, ge krümmte Flächen sind. 5.
    Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter wandflächen, auf welchen die durch die Fliehkraft abgelagerten festen Stoffe zur Austragstelle gefördert werden, als Siebe ausgebildet sind. 6. Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter räume mit Unterteilungswänden versehen sind.
    7. Schleudermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die in den Behältern an geordneten Unterteilungswände Wandflä chen aufweisen, welche gekrümmte Flä chen sind. B. Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Fliehkraft verlaufende Leitungen das Gemisch unmittelbar an die Absetzzone führen.
CH181879D 1933-05-10 1934-04-24 Schleudermaschine. CH181879A (de)

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