CH181889A - Einrichtung zur Dämpfung des induktiven Teils eine Zündfunkens in Zündanlagen, insbesondere solchen mit Magnetzündern. - Google Patents

Einrichtung zur Dämpfung des induktiven Teils eine Zündfunkens in Zündanlagen, insbesondere solchen mit Magnetzündern.

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CH181889A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Einrichtung zur Dämpfung des induktiven     Teils    des     Zündfunkens    in Zündanlagen,  insbesondere solchen mit Magnetzündern.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur Dämpfung des induktiven Teils  des Zündfunkens in Zündanlagen, insbeson  dere solchen mit Magnetzündern, um einen  grossen     Elektrodenabbrand    an der Kerze und  Ankerrückwirkung am Magnetzünder ver  meiden zu können. Zu diesem Zweck hat  man bisher entweder einen Kondensator oder  einen     Dämpfungswiderstand    in den Hoch  spannungsstromkreis eingeschaltet. Der Kon  densator hat den Nachteil, dass er zu Rück  zündungen im Hochspannungskreis führt und  dass er den abfallenden Lichtbogen nicht  vollständig unterbindet.

   Der     Dämpfungs-          widerstand    hat den Nachteil, dass er den       kapazitiven        Funkenkopf    des Zündfunkens  schwächt und die Spitzenspannung an der  Kerze herabsetzt. Zweck der Erfindung ist  nun, den     Funkenschwanz    des Zündfunkens  au der Kerze zu dämpfen, ohne den Funken  kopf zu schwächen und ohne die     Spitzen-          spannung    herunterzusetzen.

   Gemäss der Er-         findung    wird das dadurch erreicht, dass in  den Hochspannungskreis ein Kondensator  und parallel zu diesem ein     ohm'scher        Dämp-          fungswiderstand    geschaltet wird.  



  In der Zeichnung veranschaulicht     Fig.    1  eine Ausführungsform des     Erfindungsgegen.     Standes in einem schematischen Bild einer  Zündanlage, und in     Fig.    2 ist der Verlauf  des Stromes eines Zündfunkens dargestellt.       a    ist die Niederspannungswicklung und     b    die  Hochspannungswicklung eines Magnetzünders.  In dem Kreis der Niederspannungswicklung  liegt in üblicher Weise ein Unterbrecher     e.     In die Leitung von der Hochspannungswick  lung zu den Zündkerzen d ist ein Konden  sator e und zu diesem ein     ohm'scher    Wider  stand<B>f</B> parallel geschaltet.  



  Bei einer Anlage mit einem Verteiler und  mehreren Kerzen kann vor den Verteiler ein  Kondensator mit Parallelwiderstand, oder vor  jede Kerze ein besonderer Kondensator mit  Widerstand geschaltet sein.      Der Kondensator und der Widerstand  können auch in die Hochspannungswicklung  des Zündankers verlegt werden.

   Durch die  Vereinigung des     Kondensators    mit einem       Dämpfungswiderstand    kann man beide so  wählen, dass einerseits der Kondensator den       Funkenkopf        (kapazitiver    Teil des     Zündfun-          kens)    ungeschwächt durchgehen lässt und  anderseits der Widerstand ein rasches Ab  klingen des     Funkenschwanzes    (induktiver  Teil des Zündfunkens) bewirkt.  



  In der     Fig.    2 ist der Stromverlauf des  Zündfunkens vom Beginn bis zum Erlöschen  dargestellt. Der in der Zeit von 0 bis     x1    flie  ssende Strom, der zu Beginn bis 1000     Amp.     betragen kann, ist der     kapazitive    Teil des  Funkens, der als     Funkenkopf    bezeichnet wird.  Der andere Teil des Funkens von     xi    bis     x2     ist der induktive Teil des Funkens, der so  genannte     Funkenschwanz,    der zu Beginn nur  etwa 100     Milliamp.    beträgt.

   Der     kapazitive     Teil des Funkens ist die Entladung der in  der     Zündanlage    aufgeladenen Elektrizitäts  menge, während der induktive Teil durch    das Verschwinden des magnetischen Feldes  des Zündankers erzeugt wird. Zweck der  vorliegenden Erfindung ist, diesen zweiten  Teil so rasch als möglich zum Verschwinden  zu bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Dämpfung des induktiven Teils des Zündfunkens in Zündanlagen, ins besondere solchen mit Magnetzündern mit einem Kondensator in dem Hochspannungs stromkreis, dadurch gekennzeichnet, dass pa rallel zu dem Kondensator ein ohm'scher Widerstand geschaltet ist, zum Zwecke, den induktiven Teil des Zündfunkens zu dämpfen. UNTERANSPRUCH: Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kapazität des Kondensators und der Widerstand in die Hochspannungswicklung der Zündanlage hineinverlegt sind.
CH181889D 1934-02-12 1935-01-15 Einrichtung zur Dämpfung des induktiven Teils eine Zündfunkens in Zündanlagen, insbesondere solchen mit Magnetzündern. CH181889A (de)

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