CH181897A - Magnetelektrische Lichtmaschine, insbesondere für Fahrräder. - Google Patents

Magnetelektrische Lichtmaschine, insbesondere für Fahrräder.

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CH181897A
CH181897A CH181897DA CH181897A CH 181897 A CH181897 A CH 181897A CH 181897D A CH181897D A CH 181897DA CH 181897 A CH181897 A CH 181897A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description


      Magnetelektrische        Lichtmaschine,    insbesondere für Fahrräder.    Die üblichen Radlichtmaschinen.     besitzen     zumeist ein Magnetgestell, dessen Magnet  stäbe sich parallel zur Ankerachse erstrecken  und an ihrem einen Ende durch ein Joch aus  Weicheisen verbunden sind. Ausser gewöhn  lichem Chrommagnetstahl hat man hierbei  schon Wolfram- und Kobaltstahl verwendet.

    Der Erfindung liegt die     Aufgabe    zugrunde,  die in neuerer Zeit bekannt gewordenen  Legierungen für Magnetstähle von hoher  Koerzitivkraft, wie zum Beispiel Alumi  niumnickelstahl, wie er beispielsweise in der       französischen        Patentschrift    Nr. 731361. be  schrieben ist, bei den magnetelektrischen  Lichtmaschinen für Fahrräder nutzbar zu  machen.  



  Bekanntlich holt man aus einem Magnet  die     höchste        Leistung-    heraus, wenn man sein  Volumen so aufteilt, dass sein Querschnitt  zur Länge in einem bestimmten Verhältnis  steht. Wie sich jedoch zeigt, lässt sich bei  Lichtmaschinen kleiner Leistung, zum Bei  spiel von drei Watt und darunter, das Vo-    lumen von Aluminiumnickelstahl nur un  günstig     aufteilen.    Dieser Stahl besitzt näm  lich zwar hohe Koerzitivkräfte, aber niedrige  Remanenz. Infolgedessen fällt der Magnet  zu kurz und zu dick     aus    und entmagnetisiert  sich stark.  



  Diese Nachteile werden ,gemäss der Erfin  dung behoben und eine Lichtmaschine von  kleinen Abmessungen und     guter    Leistung  kann erzielt werden durch Verwendung eines  Magnetgestelles mit einem senkrecht zur  Maschinenachse angeordneten Magnet aus  einer Legierung mit einer Koerzitivkraft von  mindestens 300 Oersted, der mit als Pol  schuhen     ausgebildeten;        Leitstücken    aus Weich  eisen verbunden ist, die sich vom Magnet.  aus parallel zur Maschinenachse     fortsetzen:     Als     Legierung    kommt     zum    Beispiel     Alumi-          niumnickelstahl    in Frage.  



  Diese Bauart .des     Magnetgestelles        erweist     sich im Vergleich zu andern möglichen Aus  führungsformen als besonders     vorteilhaft.     Um -dies näher ausführen- zu können, sind in      den Fig. 1 und 2 der Zeichnung zwei Aus  führungen schematisch skizziert, bei denen  derselbe magnetische     Gesamtwiderstand    vor  handen ist.  



       In    beiden Abbildungen bezeichnet a den  Magnet aus Aluminiumnickelstahl, b die  Leitstücke und c,den Anker. In der Fig. 1  befindet sich der Luftspalt zwischen dem       Magnet    und :den     Leitstücken,    während in der  Fig. 2, welche dem Erfindungsgegenstand       entspricht,    der Luftspalt     zwischen    dem  Anker und den beiden Leitstücken ist.     Bei     gleichem Magnet erhält man beider in der  Fig. 2 dargestellten Ausführung gemäss der  Erfindung eine mehr als -doppelt so grosse  Leistung wie bei der in der Fig. 1 dargestell  ten     Ausführung.     



  Zur Erklärung dieses überraschenden Er  gebnisses wird angenommen, dass bei dem  'System gemäss Fig. 1 die an den Enden  ,des Magnetes     austretenden    Kraftlinien eine  Quermagnetisierung herbeiführen, die den  kurzen     Magnetungünstig    beeinflussen. Ausser  dem hat .das System ,gemäss Fig. 2 den Vor  teil, dass der Streufluss in dem von dem  Magnetsystem umschlossenen Raum eine  günstige Spannungsregelung bei hohen Dreh  zählen ermöglicht.  



  Bemerkenswert ist noch, dass in den     Leit-          stücken    gemäss der Fig. 1 bei jedem Pol  wechsel sich jeweils .die Richtung des magne  tischen Flusses ändert, während dessen Rich  tung in den gemäss der Fig. 2 angebrachten  'Leitstücken ungeändert bleibt. Deshalb kön  nen die     Leitstücke    gemäss der     Erfindung     massiv sein, während sie bei der in der  Fig. 1 skizzierten Ausführung geblättert sein  müssen.  



  In der Zeichnung zeigt ferner:  Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein     Aus-          führung9beispiel    des Erfindungsgegenstan  des,  Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie       IV    IV der     Fig.    _3 und       Fig.    5 :die schematische Darstellung einer  weiteren     Ausführungsform.     



  Die in den     Fig.    3 und 4 veranschaulichte       Radlichtmaschine    ist vierpolig ausgebildet    und hat ein Gehäuse 1 aus     Spritzguss,    in das  vier massive, als Polschuhe ausgebildete       Leitstücke    2 aus Weicheisen eingegossen sind.       '3    ist     ein        vierpoliger    Magnet aus Aluminium  nickelstahl, der stramm passend     zwischen    den  vier     Leitstücken    2 an deren einem Ende ein  geschoben ist.

   In dem von dem     Magnetgestell     '2,<B>3</B> umschlossenen Raum befindet sich ein  Anker 4 von an sich beliebiger Bauart, der       fliegend    gelagert     ist.     



  Das eine Ende der Ankerwelle 5 trägt in  an sich bekannter Weise eine Laufrolle 6.  Das andere Ende der Ankerwelle     5,dient    als  Stromabnehmer und tritt durch eine in der  Mitte des Magnetes 3 befindliche Ausspa  rung 7 hindurch     (Fig.    3) und liegt gegen  eine     Kontaktfeder    8 an, die mit     einen    Kabel  klemme 9     verbunden    ist.

   Diese ist in einen  aus Isolierstoff bestehenden Gehäusedeckel       '10        eingebettet.    An einem der vier     Leitstücke          'ist    ein Bolzen 11     angenietet,    der als Dreh  bolzen für die in bekannter Weise ausgebil  dete     Haltevorrichtung    dient. 12 ist eine Kon  taktfeder .für :die     Masseleitung.     



  Wie aus der     Zeichnung    ersichtlich ist,  steht der Magnet 3 senkrecht zur Ankerachse       und    die     Leitstücke    2     erstrecken    sich parallel  zur Ankerachse. Da das Magnetgestell 2, 3  den Anker umfasst,     braucht,der    Durchmesser  ödes Gehäuses nicht wesentlich grösser als der  Durchmesser des Magnetgestelles zu sein. Der  magnetische Fluss ,durch     .den    Magnet 3 und  'den Anker 4 verläuft in zwei parallelen  Ebenen.

   Der grösste     magnetische    Widerstand       'befindet    sich     .bei    dem Luftspalt     zwischen     \dem Anker und den     Leitstücken    2.  



  Die     Verwendung    des     Aluminiumnickel-          'stahlmagnetes        :gestattet,    die Maschine bedeu  tend kleiner zu gestalten, als es     bisher    bei  gleicher Leistung möglich war. Obwohl sich  der Dauermagnet     ,senkrecht    zur Ankerachse  erstreckt, .erhält man einen     kleineren    Ge  häusedurchmesser als bisher.

   Die     dargestellte     'Maschine kann beispielsweise im Querschnitt  einen Durchmesser von etwa 40 mm und der  vom Magnetgestell und Anker umschlossene  Raum kann einen Inhalt von     etwa    40 ccm  aufweisen; ihre Leistung beträgt dann zirka      3 Watt bei einer Geschwindigkeit des     Fahr-          rades    von 15 km in der Stunde. Die bisher  üblichen Maschinen gleicher Leistung be  sitzen hingegen im     Querschnitt    einen Durch  messer von etwa 50 mm und der vom  Magnetgestell und Anker umschlossene Raum  hat. einen Inhalt von 130 ccm.  



  Da .der Aluminiumnickelstahlmagnet bil  liger als zum Beispiel Kobaltmagnet ist, wird  durch ihn die Lichtmaschine keineswegs ver  teuert. Ausserdem kann man wegen seiner  hohen Koerzitivkraft mit einem kleinen  Magnet auskommen, so dass man für .diesen  nicht viel Werkstoff benötigt. Je kleiner die  Abmessungen des Magnetsystems werden,  um so kleiner können natürlich die Abmes  sungen der ganzen Lichtmaschine werden,  wodurch die     Herstellung    verbilligt wird. Das  geringere Gewicht ist ferner von     Vorteil    für  die Haltevorrichtung, da diese entsprechend  schwächer ausgeführt werden kann.  



  Das Spritzgussgehäuse I mit den ein  gebetteten Leitstücken 2 ermöglicht eine bil  lige Herstellungsweise. Man kann jedoch  statt dessen auch ein Blechgehäuse in an sich  bekannter Weise verwenden. In diesem  Fall können die     Leitstücke    zum Beispiel  in schwalbenschwanzförmigen Aussparungen  des Magnetes befestigt oder an den Magnet  angenietet oder in anderer Weise mit diesem  verbunden werden. Die eingangs erwähnten  Vorteile des Magnetgestelles 2, 3 ergeben  sich auch, wenn man in an sich bekannter  Weise den Anker still stehen und das  Magnetgestell sich drehen lässt.  



  Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausfüh  rung ist die Aussparung in der Mitte des       Magnetes    3 fortgefallen und das als     :Strom-          abnehmer    ausgebildete Ende der Ankerwelle  5 entsprechend verkürzt. Die mit der Kabel  klemme 9 verbundene Kontaktfeder 13 tritt  durch eine Pollücke des Magnetes 3 hin  durch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetelektrische Lichtmaschine, insbe sondere für Fahrräder, gekennzeichnet durch ein Magnetgestell mit einem senkrecht zur Maschinenachse angeordneten Magnet aus einer Legierung mit einer Koerzitivkraft von mindestens 300 Oersted, der mit als Pol schuhe ausgebildeten Leitstücken aus Weich eisen verbunden ist, die sich vom Magnet aus parallel zur Maschinenachse fortsetzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Magnetelektrische Lichtmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Leitstücke .den Anker umschliessen. 2.
    Magnetelektrische Lichtmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitstücke in ein Spritzgussgehäuse eingegossen sind. 3. Magnetelektrische Lichtmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ;Stromabnehmer vom Anker durch eine Aussparung im Magnet hindurchtritt. 4. Magnetelektrische Lichtmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder für den Stromabnehmer durch eine Pollücke des Magnetes hin durchtritt. 5.
    Magnetelektrische Lichtmaschine nach Pa- tentauspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Gehäuse deckel aus Isolierstoff besteht, in .den eine Kabelklemme eingebettet ist. 6. Magnetelektrische Lichtmaschine nach Pa tentanspruch und Unteranspruch '2, da durch gekennzeichnet, dass der Maschinen halter an einem Leitstück befestigt ist. 7. Magnetelektrische Lichtmaschine nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mag net zwischen den Leitstücken mit Pass sitz eingeschoben ist. B.
    Magnetelektrische Lichtmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet aus Aluminiumnickelstahl be steht.
CH181897D 1934-07-03 1935-05-23 Magnetelektrische Lichtmaschine, insbesondere für Fahrräder. CH181897A (de)

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CH181897D CH181897A (de) 1934-07-03 1935-05-23 Magnetelektrische Lichtmaschine, insbesondere für Fahrräder.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739586C (de) * 1940-08-11 1943-09-30 Berko Werke Quast & Eichert Dauermagnet fuer elektrische Fahrradlichtmaschinen
DE740959C (de) * 1939-04-06 1943-11-01 Licht Und Kraft Ag Elektrische Kleinmaschine mit einem permanenten Ringmagneten und an dessen aeusserem Umfang anliegenden schalenfoermigen Polschuhen

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DE740959C (de) * 1939-04-06 1943-11-01 Licht Und Kraft Ag Elektrische Kleinmaschine mit einem permanenten Ringmagneten und an dessen aeusserem Umfang anliegenden schalenfoermigen Polschuhen
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