CH181910A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH181910A
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electric discharge
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf     eine    elek  trische Entladungsröhre zur Verstärkung,  Erregung und Gleichrichtung von elektri  schen Schwingungen, bei der die aus der  Kathode heraustretenden Elektronen zu  einem Bündel vereinigt     werden,    das seit  wärts abgelenkt wird und auf eine oder meh  rere Anoden auftrifft.  



  Es ist bekannt, Röhren mit seitwärts ab  gelenkten Elektronenbündel, von denen die  sogenannte     Braunsche    Röhre die fast am  meisten verwendete Ausführungsform ist,  für verschiedene Zwecke zu benutzen; so ist  es zum Beispiel möglich, eine solche Röhre  beim Fernsehen anzuwenden, während eine  Röhre dieser Art zum Beispiel auch zur Ver  stärkung, Erregung oder zum Empfang von  elektrischen Schwingungen dienen kann.  



  Diese letzteren Röhren werden bekannt  lich so konstruiert,     dass    die aus der Kathode  heraustretenden     Elektronen    mit Hilfe einer  Sammelvorrichtung zu einem Bündel ver  einigt werden, wobei dann dieses Bündel mit    Hilfe von     Ablenkorganen    elektrostatisch oder  magnetisch gesteuert wird und schliesslich  auf mindestens eine Anode auftrifft.  



  Wir haben nunmehr durch Untersuchun  gen festgestellt, dass,     wiewohl    auf verschie  denen Gebieten mit den bekannten Röhren  konstruktionen dieser Art gute Ergebnisse  zu erreichen sind, eine erhebliche Verbesse  rung in den Eigenschaften einer solchen  Röhre erhalten werden kann, wenn die Röhre  mit einem     Elektronenbündel    besonderer  Form ausgestattet wird.  



  Es hat sich nämlich herausgestellt, dass  es in vielen Fällen erwünscht ist,     da3    das  Bündel dem Einfluss der     Ablenkorgane    ge  genüber eine möglichst grosse Empfindlich  keit besitzt. Nach der Erfindung wird dazu  in einer elektrischen Entladungsröhre, zur  Verstärkung, Erregung     und        Gleichrichtung     von elektrischen     Schwingungen,    in der die  aus der Kathode heraustretenden Elektronen  zu mindestens einem Bündel vereinigt wer  den, die Form des Bündels so gewählt, dass      die     Abmessung    des     Bündelquerschnittes    an  der Stelle, wo das Bündel auf die Anode       bezw.    Anoden auftrifft,

   in der Richtung der       Ablenkung    in bezug auf die Abmessung  dieses Querschnittes senkrecht zur genann  ten Richtung klein ist, mit andern Worten  soll der Querschnitt des Bündels an der  Stelle, wo das Bündel auf die Anode     bezw.     Anoden auftrifft, die     Form    eines Streifens  haben, dessen     Längsrichtung        senkrecht    auf  der     Ablenkrichtung    des     Bündels    steht.  



  Nach einer besonderen Ausführungsform  der     Erfindung    wird dem Bündel eine solche  Form gegeben, dass die Elektronenbahnen die       erzeugenden,,        Linien    eines Kegelmantels bilden.  Darunter ist jede     Bündelform    zu verstehen,  bei der die     Auftreffstelle    eine     Kreisringform     besitzt; das Bündel     kann    deshalb zum Bei  spiel auch eine Zylinderform (Winkel an der  Spitze des Kegels<B>0'),</B> oder eine Scheiben  form (Winkel an der Spitze<B>180')</B> aufwei  sen, es kann aber auch die Form der Ober  fläche eines beliebigen     Rotationskörpers     haben.  



  Mit der     ebengenannten    besonderen Aus  führungsform der     Erfindung    wird     nun    der  zusätzliche Vorteil erreicht, dass es möglich  ist, eine Kathode jeder beliebigen Form, zum       Beispiel    auch eine kreisförmige Kathode,  möglichst ganz auszunutzen, und hierdurch  eine sehr wirtschaftliche Verwendung der  Röhre zu gewährleisten, während ausserdem  die charakteristischen Eigenschaften der  Röhre, zum Beispiel die Steilheit, beträcht  lich verbessert werden können.  



       In    einer besonderen Ausführungsform  vorliegender Erfindung wird die Röhre nicht  mit einem, sondern mit mehreren kegelför  migen Bündeln versehen, wobei zum Beispiel  das eine Bündel das andere umschliessen       kann.    Hierdurch wird eine besonders zweck  mässige Konstruktion der erfindungsgemä  ssen Röhre erhalten.  



  Nach einer weiteren     Ausführung    der Er  findung,     wird    die Kathode zylinderförmig  gestaltet, und auch die übrigen Elektroden  und die zur Anwendung kommenden Körper       (mit    Ausnahme der     Ablenkelektroden)    sind    in Zylinderform um diese Kathode     herum     angebracht; in     diesem    Falle wird     ein.        Bündel     erhalten, das eine flache Scheibe bildet und  mit dem eine völlige Ausnutzung der Ka  thode und auch eine erhebliche     Verbesserung     der     Röhreneigenschaften    erreicht wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Gegenstandes der vor  liegenden     Erfindung.     



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die Wand einer  elektrischen Entladungsröhre, die insbeson  dere als     Verstärkerröhre    in Gegentaktschal  tung dienen kann; in der Röhre ist eine  Quetschstelle 2. vorgesehen, durch die ein  Teil der     Zuführungsleiter    der Elektroden  nach aussen geführt ist.     In    der Röhre befin  det sich eine Kathode 3, die     zylinderförmig     gestaltet ist, und deren ganze Oberfläche zur  Emission verwendet wird.

   Die aus der Ka  thode heraustretenden Elektronen werden  mit Hilfe von     Sammelvorrichtungen    4 und  5 zu einem scheibenförmigen Bündel ver  einigt, welches dann weiter durch eine An  zahl zylinderförmiger Organe geführt wird  und schliesslich auf zwei Anodenzylinder 7  und 8 auftrifft.  



  Auf dem Wege des     Elektronenbündels     befindet sich, von der Kathode aus gesehen,  erst eine Hilfsanode 9, die eine Beschleuni  gung der Elektronen hervorruft, während  das Bündel dann auf seinem Wege zu den  Anoden     in    die Nähe von zwei     Ablenkplat-          ten    11 und 12 kommt, mit deren Hilfe  eine Seitenablenkung des Elektronenbündels  stattfindet und schliesslich     jenseits    einer  Hilfselektrode 13 auf die Anoden 7 und 8  auftrifft. Zwischen diesen     Anodenplatten     ist noch ein Körper 14 angebracht, welcher  dazu dient, die gegenseitige Rückwirkung  der Anoden auf ein Mindestmass herabzu  setzen.  



  In einer in     Fig.    2 schematisch dargestell  ten Röhre werden die von einer Kathode 15  ausgehenden Elektronen mit Hilfe einer       Sammelvorrichtung    16 und 17 zu einem     ke-          gelmantelförmigen    Bündel 18 vereinigt.  



  Dieses Bündel wird     dann    mit Hilfe     einer     Hilfsanode 19 beschleunigt, und wird jen-           seits    dieser Elektrode mit Hilfe von Organen  20 und 21, die das Elektronenbündel auf  elektrostatischem Wege beeinflussen, seit  wärts abgelenkt, während am Ende der  Röhre eine Anode 22 angebracht ist, auf die  das Elektronenbündel schliesslich auftrifft;  kurz vor der Anode ist dann noch eine sich  auf positivem Potential befindende Hilfs  elektrode vorgesehen, welche als Blende für  das Elektronenbündel wirkt, damit im Ano  denkreis Stromänderungen auftreten können.  Weiter dient diese Elektrode zur Abschir  mung, mit deren Hilfe eine störende Wir  kung des     Anodenwechselpotentials    auf das  Elektronenbündel vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Entladungsröhre zur Verstär kung, Erregung und Gleichrichtung von elektrischen Schwingungen, in der die aus der Kathode heraustretenden Elektronen zu mindestens einem Bündel vereinigt werden, das seitwärts abgelenkt wird und auf min destens eine Anode auftrifft, dadurch ge kennzeichnet, dass das Bündel eine solche Form aufweist, dass die Abmessung des Bün- delquerschnittes an der Stelle, wo das Bün del auf die Anode bezw. Anoden auftrifft. in Richtung der Ablenkung klein ist in Be zug auf die Abmessung dieses Querschnittes senkrecht zur genannten Richtung. U1 TERANSPRüCHE 1.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronenbahnen die erzeugen den Linien eines Kegelmantels bilden. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bündel die Form der Oberfläche eines Rotationskörpers aufweist. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass das Bündel eine flache Scheibe bildet. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Bündel in der Röhre vorgesehen sind.
CH181910D 1934-05-18 1935-05-17 Elektrische Entladungsröhre. CH181910A (de)

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