CH182021A - Ausschleuder-Zentrifuge. - Google Patents

Ausschleuder-Zentrifuge.

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CH182021A
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centrifugal
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Wolfensberger Jakob
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Wolfensberger Jakob
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/08Liquid discharge arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Ausselileuder-Zentriiuge.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Ausschleuder-Zentrifuge    mit Wasserantrieb,  bei der das Betriebswasser und die dem  Schleudergut entzogene Flüssigkeit getrennt  voneinander die Zentrifuge verlassen und der  die Separation bewirkende Teil so angeordnet  ist,     da.ss    die     Ventilatorwirkung    der rotieren  den Turbinenschaufeln reduziert wird.  



  Bei bis anhin verwendeten Zentrifugen  mit Wasserantrieb, wie sie beispielsweise  zum     Ausschleudern    der Wäsche üblich sind,  ist überhaupt keine Separation von Betriebs  wasser und der dem Schleudergut entzogenen  Flüssigkeit vorgesehen. Es sind zwar schon  Lösungen versucht worden, bei denen die am  Boden des Laufkorbes befestigten oder ange  gossenen Turbinenschaufeln radial nach in  nen versetzt wurden, um aussen Raum für  eine Rinne zu gewinnen, in welche die dem  Trockengut entzogene Flüssigkeit lief. Wenn  sich solche Konstruktionen nicht eingebürgert       haben,    so ist dies dem Umstande zuzuschrei  ben, dass auf diese Weise eine gute Abdich  tung des infolge der Zentrifugalkraft nach    aussen geschleuderten Betriebswassers von der  dem Trockengut entzogenen Flüssigkeit nicht  möglich ist.  



  Ein weiterer Übelstand der bisherigen  Ausführungen besteht in dem Drehzahlver  lust, welcher durch die     Ventilatorwirkung     der rotierenden Turbinenschaufeln hervorge  rufen wird. Der entstehende Luftstrom kann  zwischen Laufkorb und Aussenmantel nach  oben steigen und dort entweichen.    Bei der Zentrifuge gemäss vorliegender  Erfindung sind vorstehende Mängel behoben.  Die Versetzung der Turbinenschaufeln ist  nicht radial, sondern axial erfolgt, und zwar  dadurch, dass ein Schaufelrad auf dem Boden  des Schleuderkorbes     zweckmässig    lösbar be  festigt ist.

   Dadurch wird Raum für einen bis  zur Nabe reichenden Zwischendeckel gewon  nen, der einerseits die Separation von Be  triebswasser und Schleuderflüssigkeit be  sorgt, anderseits die Entstehung eines kraft  zehrenden Luftstromes verhindert, oder zu  mindest stark reduziert.      Die Zeichnung zeigt einen Vertikalschnitt  durch eine     beispielsweise    Ausführungsform  der     Ausschleuder-Zentrifuge.    1 ist der ge  lochte Schleuderkorb, welcher     mit    dem Boden  2 fest verbunden ist. Mit dem Boden 2 ist  auch das Schaufelrad 3 mit den Schaufeln  3a lösbar verbunden. Der Zwischendeckel 4  ist im Sockel 5     eingepasst,    der den Mantel 6  trägt.

   Der Stutzen 5a ist für den Ablauf des  Betriebswassers bestimmt; das Ablaufrohr 6  hat einen     trichterartigen,    seitlichen Einlauf  6a, über dem der Auslauf 7c eines Dreiweg  hahnes 7 angeordnet ist. Der     Dreiweghahn     7 mit Drehstück 7a ist in den Stutzen 5b des  Sockels 5 geschraubt.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Durch den Wasserstrahl, der die Schau  feln     .3a        beaufschlägt,    kommt die Trommel in  Drehung; das Betriebswasser sammelt sich  über dem Stutzen     5a-und    gelangt in das Ab  laufrohr 6. Die dem Schleudergut entwei  chende Flüssigkeit sammelt sich oberhalb des       Zwischendeckels    4 und verlässt durch den  Stützen 5b die Zentrifuge. Soll. die Schleuder  flüssigkeit für sich aufgefangen werden, so       wird    das Drehstück 7a des     Dreiweghahnes    7       in    die gezeichnete Stellung gebracht, worauf  sie durch den Auslauf 7b entweicht.

   Soll da  gegen die     Schleuderflüssigkeit    nicht gesam  melt werden, so     wird    das Drehstück 7a des       Dreiweghahnes    7 um 90 Grad gedreht. Der  Ablauf erfolgt dann durch den Stutzen 7c in  den Trichter 6a sichtbar, so dass sofort die  Maschine ausser Betrieb gesetzt werden kann,  wenn der Ausfluss aufhört. Der im Ring  raum 5c von den     rotierenden    Schaufeln     3a-er-          zeugte    Luftdruck kann nur zu einem relativ  kleinen Teil durch den Spalt 4a zwischen der  Nabe des Schaufelkranzes 3 und der Bohrung    des Zwischendeckels 4, zum andern Teil  durch den teilweise mit Wasser aufgefüllten  Ablauf 6 entweichen.

   Auf alle Fälle erfährt  diese Luftströmung eine erhebliche Drosse  lung,     umsomehr    als auch der Luftzutritt  zum Schaufelkranz nur durch den Spalt     3b     erfolgen kann. Durch diese Drosselung wer  den sowohl das ungewollt geförderte Luft  quantum, als auch die     Luftwirbelungen    re  duziert und damit auch die aufgewendete  Leistung im Vergleich zu den üblichen Kon  struktionen verringert, was bei gleicher Lei  stung in einer erheblich gesteigerten Touren  zahl zum Ausdruck gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausschleuder-Zentrifuge mit Wasseran trieb, bei welcher die dem Schleudergut ent zogene Flüssigkeit und die Betriebsflüssig keit getrennt ausfliessen, dadurch gekenn zeichnet, dass ein im Sockel eingelassener, bis zur Nabe eines am Sehleuderkorbboden be festigten Schaufelrades reichender Zwischen deckel die Separation von Betriebswasser und Schleuderflüssigkeit bewirkt und gleichzeitig die kraftzehrende Ventilatorwirkung der Turbinenschaufeln reduziert. UNTERANSPRüCHE: 1. Ausschleuder-Zentrifuge nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaufelkranz lösbar mit dem Korbboden verbunden ist.
    2. Ausschleuder-Zentrifuge nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug dar auf beschrieben.
CH182021D 1935-03-30 1935-03-30 Ausschleuder-Zentrifuge. CH182021A (de)

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CH182021D CH182021A (de) 1935-03-30 1935-03-30 Ausschleuder-Zentrifuge.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196131B (de) * 1962-07-06 1965-07-01 Siemens Elektrogeraete Gmbh Vorrichtung zum Verhindern des Nachtropfens bei Waeschezentrifugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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