CH182113A - Regulierbremse für Rechenmaschinen. - Google Patents

Regulierbremse für Rechenmaschinen.

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CH182113A
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Benninger Eugen
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  Regulierbremse für     Rechenmaschinen.       Gegenstand der- vorliegenden Patentan  meldung ist eine Regulierbremse für Rechen  maschinen mit     Handkurbelantrieb.     



  Diese Maschinen sind bekanntlich mit  einer Regulierbremse versehen, um eine all  zugrosse Geschwindigkeit des Maschinenge  triebes zu verhindern.  



  In den meisten Fällen werden     Ölbremsen     verwendet. Diese haben aber erhebliche  Nachteile, zum Beispiel, dass das Öl je nach  der Umgebungstemperatur schwer- oder  leichtflüssiger wird, so dass die Bremswir  kung schwankt und dadurch Rechnungsfeh  ler entstehen können.  



  Bei der vorliegenden     Regulierbremse    wer  den durch die Fliehkraft Kugeln     mit    einer  Schrägfläche und dadurch anderseits mit  einer Bremsfläche zum Zusammenwirken ge  bracht.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand durch ein Ausfüh  rungsbeispiel und eine Variante dargestellt,       und    zwar     zeigt:            Fig.    1 eine Ansicht von     unten,          Fig.    2 einen Längsschnitt, und       Fig.    3 eine Variante.  



  Die Bremse dreht sich um die Achse 1,  welche     in    den Seitenwänden 2 und     3,    der Ma  schine gelagert ist. Sie besitzt eine Kapsel  4, welche von einem auf der Achse 6 des     Ma-          schinengetriebes    befestigten Zahnradsektor  5 vermittels ihres Zahnrades 7 hin und her  getrieben wird, und zwei auf der Büchse 10  der Kapsel 4 axial verschiebbare     Scheiben     8 und 9, welche starr miteinander verbunden       sind.    Sie werden von der Kapsel 4     vermittels     der Nocken 11 der Scheibe 9, welche in  Schlitze     12:

      der Kapsel 4 hineinragen,     mit-          genommen.    Die Scheibe 8 ist mit Schlitzen  13 versehen, welche als Führungen für die  Kugeln 14 dienen. Die Scheibe 9 dient als  Bremsscheibe. Sie wird durch die Feder 15  von dem Bremsbelag 16, der lose auf der  feststehenden Bremsscheibe 17 liegt, abge  drückt und legt sich gegen die     Kugeln.    14.

    Sobald die zulässige     Geschwindigkeit    des           Maschinengetriebes    und der Kapsel 4     über-          schritten        wird,        überwindet    die Fliehkraft  der     Kugeln.    14 die     Spannung    der Feder 15,       indem    die Kugeln 14 an der flachen Kegel  fläche 18 der Kapsel entlang radial nach au  ssen rollen. Die Kugeln 14 drücken dabei  die Bremsscheibe 9 an den Bremsbelag 1.6  und diesen auf die feststehende Scheibe 17.  Diese     Bremsscheibe    17 wird auf der Büchse  10 durch den Ring 19 gehalten.

   Gegen  Drehung     wird    sie durch den in die Wand  2 genieteten Stift 20 gehalten, welcher     in     die     Ausnehmung    21 des Flansches 22 der  Bremsscheibe 17 tritt. Der Bremsbelag 16  besteht zum Beispiel aus Korkmasse. Er  liegt lose zwischen den beiden Bremsschei  ben 9 und 17.  



  Die Schlitze 13 in der     Mitnehmerscheibe     8 für die Kugeln     können    auch, wie in     Fig.    2  dargestellt, schräg zu den Radien verlaufen,  um eine verschieden starke     Bremswirkung     beim Hin- und     Rückgang    der Bremse zu er  zielen.  



  Die ganze Bremse bildet ein in sich ab  geschlossenes, auf die Tragachse 1 aufge  schobenes Ganzes     und    ist deshalb leicht aus  der     Maschine        herauszunehmen    und darin  einzusetzen. Es ist nur die feststehende  Bremsscheibe 17 durch den in der Maschi  nenwand vorgesehenen Stift gegen     Drehung     gesichert gehalten.  



  Die gezeichnete und beschriebene Bremse  bietet den     Vorteil,    dass sie nur ein kleines       Gewicht    besitzt und sehr leicht geht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitsregulierbremse für Re- chenmaschinen, welche durch eine Hand kurbel angetrieben werden, dadurch gekenn- zeichnet, dass durch die Fliehkraft Kugeln mit einer Schrägfläche und dadurch ander seits mit einer Bremsfläche zum Zusammen wirken gebracht werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Bremse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch die Kugeln eine umlaufende Bremsscheibe gegen eine fest stehende Bremsscheibe gedrängt wird. z.
    Bremse nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die axial verschiebbare, umlaufende Bremsscheibe mit einer die Kugeln in Schlitzen aufnehmenden Scheibe starr ver bunden ist. 3. Bremse nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichent, dass ein Bremsbelag aus Korkmasse vorgesehen ist. 4. Bremse nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bremsbelag lose zwischen der fest stehenden Bremsscheibe und der umlau fenden Bremsscheibe liegt. 5.
    Bremse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mittellinien der Kugel führungsschlitze in Sehnenrichtung der betreffenden Scheibe verlaufen. 6. Bremse nach Patentanspruch an Rechen maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein geschlossenes, auf eine Tragachse aufgeschobenes Ganzes bildet, und dass deren, feststehende Bremsscheibe durch ein in einer Maschinenwand vorgesehenes Or gan gegen Drehung gesichert ist.
CH182113D 1934-02-26 1935-02-26 Regulierbremse für Rechenmaschinen. CH182113A (de)

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DE182113X 1934-02-26

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CH182113A true CH182113A (de) 1936-01-31

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ID=5717966

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CH182113D CH182113A (de) 1934-02-26 1935-02-26 Regulierbremse für Rechenmaschinen.

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CH (1) CH182113A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2678119A (en) * 1950-05-05 1954-05-11 Belle Ind Inc Centrifugal clutch
US4809823A (en) * 1986-10-31 1989-03-07 Bendix France Braking device for a vehicle

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2678119A (en) * 1950-05-05 1954-05-11 Belle Ind Inc Centrifugal clutch
US4809823A (en) * 1986-10-31 1989-03-07 Bendix France Braking device for a vehicle

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