CH182138A - Gummifaden sowie Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Gummifaden sowie Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH182138A
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Koelnische Gummifaeden-Fabr Co
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Koelnische Gummifaeden Fabrik
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  Gummifaden sowie     Verfahren    zu seiner     1-lerstellung.       Die Erfindung betrifft einen Gummifaden  und die Herstellung von Gummifäden, wie  sie zur Herstellung von Hosenträgern oder  andern elastischen Bändern oder     Stoffen    be  nutzt werden. Diese Gummifäden werden  vielfach vor dem Verweben mit feinem Tex  tilgarn umsponnen. Solche Gummifäden sol  len verhältnismässig leicht     eindrückbar    sein,  damit die     Umspinnung    auf den Fäden nicht  rutscht. Anderseits sollen die Fäden glatt  sein, damit beim Reiben der Fäden keine  Risse entstehen.  



  Gemäss der Erfindung werden die Gummi  fäden so gestaltet, dass sie beide Eigen  schaften, gutes Haften der     Umspinnung    und  hohe     Aufreibfestigkeit    vereinen, was dadurch  erzielt wird, dass die Fäden aus mehreren;  jedoch miteinander verbundenen Einzelfäden  zusammengesetzt werden. Der Gesamtfaden  hat dadurch einen Querschnitt, der Einbuch  tungen aufweist, so dass zwischen je zwei  Einbuchtungen abgerundete Kanten verblei-         ben,    die sich beim Umspinnen eindrücken  lassen, aber durch ihre Rundung gegen Auf  reiben gesichert sind.  



  Es ist wichtig, dass die einzelnen Fäd  chen miteinander fest verbunden     sind.,    denn  aus mehreren unverbundenen Einzelfäden be  stehende Stränge haben viel geringere Festig  keit, weil sie sich beim Spannen ungleich  mässig ziehen.  



  Die Herstellung des Gummifadens nach  e     indung    kann in der Weise erfolgen,  d r'     Erf     dass zwei oder mehr aus     unvulkanisiertem     Gummi bestehende Fäden im Moment des  Austritts aus den Düsen zusammengeführt  und vereinigt werden.  



  Die Zeichnung zeigt in     Fig.    1 bis 5 ver  schiedene     Querschnittsformen    im Schnitt,  während in     Fig.    6 bis     11    die zugehörigen  Düsenplatten in Ansicht     bezw.    im Schnitt  gezeigt sind.  



  Es können beispielsweise, wie in     Fig.    1  gezeigt, die Einzelfäden f zusammengeführt      werden, die dort, wo sie zusammenstossen,  ineinander übergehen. Es entstehen dadurch  vier     Einbuchtungen        lt,    sowie im Innern der  Fäden ein Hohlraum     g,    der das Gewicht des  Fadens pro laufenden     Dieter    verringert und  die Weichheit des Fadens erhöht. Es kön  nen jedoch auch, wie in     Fig.    2 dargestellt,  vier Fäden     n    so aneinander geführt werden,  dass sie     vollkommen    ineinander überlaufen.  



  . Es entsteht dann ein massiver Querschnitt.  mit     Einbuchtungen    i.  



  Eine wirtschaftlich günstige, weil volumi  nöse Ausführung ergibt sich beim Zusammen  führen von fünf Einzelfäden<I>o, p</I> in stern  förmiger Anordnung. Der     Mittelfaden    kann  dabei, wie in     Fig.    3 dargestellt, grösseren  Durchmesser als die Aussenfäden aufweisen,  oder es können alle Einzelfäden etwa glei  chen Durchmesser zeigen, wie aus     Fig.    4  ersichtlich ist.  



  Eine sehr günstige Fadenform, die einen  sehr ruhigen Spiegel im Gummigewebe er  gibt, wird beim Zusammenführen von sieben  Einzelfäden f gemäss     Fig.    5 erreicht. Diese  Einzelfäden sind so angeordnet, dass die  Aussenkanten auf einem umschriebenen Kreise  liegen, so dass der Gesamtquerschnitt des  Fadens von der Kreisform nicht viel abweicht,  aber doch Einbuchtungen     bezw.    halbkreis  förmige Kanten aufweist, die die     Eindrück-          barkeit    des Fadens gegenüber der     Umspin-          nung    sichern.  



  Die Herstellung der Fäden kann in sehr  günstiger Weise nach dem     Pressverfahren     vorgenommen werden, nach welchem eine  Kautschuklösung oder eine Kautschukdisper  sion (Latex) von entsprechender Konsistenz  durch Düsen ausgepresst wird. Beim Verlassen  sind die Einzelfäden bereits so fest, dass ein  Verlaufen, das heisst eine Änderung des ge  wünschten Querschnittes nicht mehr von  selbst eintritt, so dass das Zusammenführen  der Teilfäden schon in der Düse oder sofort  anschliessend an diese erfolgen kann. Eine  Düsenform zur Herstellung des Fadenquer  schnittes nach     Fig.    1 ist in     Fig.    6 in Ansicht,  in     Fig.    7 im Schnitt     g-A    der     Fig.    6 dar  gestellt.

   In der Düsenplatte c sind die zweck-    mässig     kegeligen    Düsenbohrungen a ange  ordnet. Der aus den     Düsenöffnungen    a aus  tretende Einzelfaden     b    quillt etwas beim Aus  tritt aus der Düse und legt sich daher an  die nächstliegenden Gummifäden d, e, so dass  die Fäden an den Berührungsstellen inein  ander übergehen.

   Je nach dem Abstand der  Düsenbohrungen a voneinander, entstehen  im Innern des Gesamtfadens mehr oder minder  grosse Hohlräume     cg.        Sind,    wie in     Fig.    8 in  Ansicht, in     Fig.    9 im Schnitt     A-A    gemäss       Fig.    8 dargestellt, die Achsen     l    der Düsen  bohrungen k einander zugekehrt, so dass sie  in der Richtung der Fadenbewegung zu  sammenlaufen, so pressen sich die Einzel  fäden besonders fest aneinander.  



  Um die Rollen zwischen den einzelnen  Fäden besonders tief auszubilden, kann an  der     Aüstrittsseite    in der Düsenplatte eine  Aussparung vorgesehen werden, wie in     Fig.     10 in Ansicht, in     Fig.    11 im Schnitt     A-3     der     Fig.    10 gezeigt wird. Bei dieser Ausfüh  rung ist die Düsenplatte c mit einer A     us-          drehung    m versehen. Die zwischen den ein  zelnen Düsenöffnungen sonst entstehenden  Brücken sind dadurch verkürzt und die       Quellung    des Einzelfadens geht dann im  wesentlichen nur nach innen.

   Es entsteht  die in     Fig.    2 dargestellte     Querschnittsform.     



  Die einzelnen Düsenbohrungen müssen  nicht rund sein. Es ist in manchen Fällen  vielmehr zweckmässig, besonders bei der  Herstellung von Fäden grösserer Stärke     un-          runde    Teilfäden zusammenzuführen und zu  verkitten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Gummifaden, dadurch gekennzeichnet, dass er im Querschnitt ungefähr kreisförmig ge rundete Kanten aufweist, zwischen denen Einbuchtungen liegen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gummifaden nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass er aus mehreren miteinander verbundenen Teilfäden be steht. 2. (äummifaden nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den miteinander verbundenen Einzelfäden Hohlräume vorhanden sind. 3. Gummifaden nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilfäden runden Querschnitt aufweisen.
    4. Gummifaden nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilfäden sternartig so ange ordnet sind, dass die eindrückbaren ganten auf einem greise liegen. 5. Gummifaden nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die voneinander im Abstand ange ordneten Teilfäden nur durch einen Kern- faden miteinander verbunden sind.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von Gummi fäden nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr aus einzelnen Düsenbohrungen ausgepresste Teil fäden während ihrer Formung zu einem Ge samtfaden verbunden werden. UNTERANSPRUCH: 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilfäden durch Zusammenführung der Düsenöffnungen un mittelbar beim Austritt aus den Düsen öffnungen zusammengepresst werden.
CH182138D 1934-04-17 1935-03-05 Gummifaden sowie Verfahren zu seiner Herstellung. CH182138A (de)

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