CH182208A - Gasmaskenfenster. - Google Patents

Gasmaskenfenster.

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CH182208A
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CH
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mask
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gas mask
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Inventor
Heinrich Dr Draeger Otto
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Heinrich Dr Draeger Otto
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      Gasmaskenfenster.       Die Erfindung betrifft ein Gasmasken  fenster. Es sind schon     Gasmaskenfenster    be  kannt, die durch Verschrauben an der Maske  befestigt werden, und zwar solche, bei denen  der das     Schraubengewinde    für das Schauglas  tragende Teil auf der Aussenseite der Maske  sitzt und solche, bei denen das Verschrauben  von der Innenseite der Maske her erfolgt.  Diese bekannten Fenster besitzen infolge  Ausführung im Guss ein verhältnismässig  grosses Gewicht, sind infolge der erforder  lichen Bearbeitung teuer in der Herstellung  und umständlich im Einbau. Bei andern Gas  maskenfenstern, die aus Blech hergestellt,  fest in den Maskenstoff eingerollt oder einge  bunden sind, sind die Schaugläser nicht für  sich auswechselbar.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  ein     Gasmaskenfenster    mit Fensterrahmen aus  Blech, bei dem vor allem ein leichtes Aus  wechseln des Schauglases und einer allfällig  vorhandenen, an der     Innenseite    des letzteren  anliegenden Klarscheibe ermöglicht ist. Zu    diesem Zwecke besitzt der vorzugsweise aus  einem Stück hergestellte Fensterrahmen, in  den das Schauglas von der Innenseite der  Maske her eingelegt ist,     einen    wenigstens an  nähernd     L-förmigen        Querschnitt.    Der eine  Rahmenschenkel dient als Auflagefläche für  das Schauglas und den Dichtungsring, wäh  rend der andere Rahmenschenkel mit Innen  gewinde versehen ist, in welches ein das  Schauglas festhaltender Druckring einge  schraubt ist.

   Die mit Innengewinde ver  sehene Fläche des     Fensterrahmens    kann zum  Zwecke des     Einbindens    des Maskenstoffes  aussen     in    an sich bekannter Weise mulden  förmig gestaltet sein. Der     einzubindende     Rand des Maskenstoffes wird     vorteilhaft    dem       Maskeninnern    zugekehrt, weil in diesem  Falle das     Gasmaskenfenster    nur so weit über  die Maskenoberfläche hinausragt,

   dass es sich  bei zufälligem Stoss gegen äussere     Hinder-          nisse    an diesen nicht einhängen und dadurch  den     Maskendichtsitz    gefährden     kann.    Das  Fenster springt als solches also nur wulst-      artig vor, während seine in den Rahmen ein  gebauten Teile geschützt liegen. Auch kann  der     Totraum    der Maske dadurch verringert  werden.  



  Der zum Festhalten des Schauglases be  nutzte Druckring kann vorteilhaft im Quer  schnitt angenähert U-förmig sein und zwei  im spitzen Winkel zueinander stehende  Schenkel haben, von denen der- eine auf das  Schauglas drückt,     während    der andere als       Widerlager    für     einen    Sprengring dient. Da  bei haben die beiden Schenkel des Druck  ringes vorzugsweise gleichen Innendurch  messer, um Klarscheiben     in    der Grösse dieses  Durchmessers     verwenden    zu können.

   Ein all  fällig zum Festhalten der Klarscheibe die  nender, in an sich bekannter Weise etwa     j        -          förmig    gestalteter     Sprengring    kann sich mit  seiner äussern Kante gegen den zu diesem  Zweck einwärts gerichteten als     Widerlager     oder Hebelfläche. dienenden Schenkel des  Druckringes stützen, während der nach dem       Maskeninnern    gerichtete Flansch des     Spreng-          ringes    als Griffrand dient.

   Beim Einsetzen  eines solchen     Sprengringes    drückt dieser in  folge seiner Elastizität auf den einwärts ge  richteten Schenkel des Druckringes und  schiebt sich dabei soweit nach oben, dass  er auf die Klarscheibe drückt und diese da  durch festhält.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des neuen     Gasmaskenfensters    darge  stellt, und zwar zeigt     Fig.    1 eine Ansicht  von hinten und     Fig.    2     einen    axialen     Quer-          schnitt.     



       a    ist der im Querschnitt     L-förmig    (oder       annähernd        L-förmig)    gestaltete, mit Innen  gewinde versehene, aus einem Blechstück be  stehende Fensterrahmen.

       In.    diesen ist das  Schauglas f unter     Zwischenschaltung    eines       Dichtungsringes    von der Innenseite der  Maske her     eingelegt.    Durch     einen    im     Quer-          schnitt    angenähert     U-förmigen,    zwei im  spitzen Winkel zueinander stehende Schenkel  aufweisende, in den Rahmen a eingeschraub  ten Druckring c wird das Schauglas fest auf  den Dichtungsring gepresst und gasdicht im    Fensterrahmen gehalten.

       Eine    Klarscheibe g  liegt an der Innenseite des Schauglases an  und wird durch den im Querschnitt     j-för-          migen    Sprengring h in dem     Druckring    c ge  halten, so dass die Klarscheibe auf das Schau  glas gepresst ist. Die beiden Schenkel des  Druckringes haben gleichen Innendurch  messer. Der Sprengring     1a    stützt sich     mit    der  äussern Kante i seines Steges auf den schräg  nach dem Maskeninnern gerichteten Schenkel       1c    des Druckringes c, während sein nach dem  Maskeninnern zu geneigter Flansch l als  Griffrand dient.

   Zum Einschrauben des  Druckringes c kann man Feingewinde ver  wenden, weil das Gewinde im Maskeninnern  liegt und daher gegen äussere mechanische  Einwirkungen völlig geschützt ist. Der  Druckring c ist an seinem     untern    schräg ab  wärts gestellten Schenkel mit Aussparungen  <I>na,</I>     m'    für die Aufnahme eines Werkzeuges  zum Festschrauben des     Druckringes    ver  sehen. Will man das Schauglas oder die  Klarscheibe ausbauen, so nimmt man den       Sprengring    h und     dann    die Klarscheibe her  aus, schraubt den Druckring     c-aus    dem Rah  men     a    und kann     dann    auch das Schauglas<I>f</I>  auswechseln.

   Soll das beschriebene Fenster  in eine entsprechende Öffnung des Masken  stoffes d eingebaut werden, so legt man um  den, wie aus     Fig.    2 ersichtlich, nach dem       Maskeninnern    zu umgebogenen Rand des  Maskenstoffes d ein     Einbindeband    oder einen       Einbindering    e aus Metall oder einem andern  geeigneten Werkstoff, der den Maskenstoff  rand in die muldenförmig gestaltete Aussen  fläche des mit     Innengewinde    versehenen Rah  menschenkels     b    drückt.

   Wenn man als Mas  kenstoff Gummi oder     gummihaltige    Stoffe  benutzt, so     wird    der Fensterrahmen an der       Einbindestelle    verbleit oder verzinkt und  lackiert. Man kann ihn daher auch in diesem  Falle aus einer Kupferlegierung herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasmaskenfenster mit Fensterrahmen aus Blech, dadurch gekennzeichnet, dass der Fen sterrahmen, in den das Schauglas von der Innenseite der Maske her eingelegt ist, einen wenigstens annähernd L-förmigen Quer schnitt hat, und dass der eine Rahmen schenkel als Auflagefläche für einen Dich tungsring und das Schauglas dient, während der andere Rahmenschenkel mit Innenge winde versehen ist, in welches ein das Schau glas festhaltender Druckring eingeschraubt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gasmaskenfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (a) aus einem einzigen Blechstück herge stellt ist. 2. Gasmaskenfenster nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Innengewinde versehene Schenkel (b) des Fensterrahmens (a) zum Zwecke des Ein bindens des Maskenstoffes (d) aussen muldenförmig gestaltet ist. 3. Gasmaskenfenster nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Fen sterrahmen umgebende Rand des Masken stoffes (d) dem Maskeninnern zugekehrt ist.
    4. Gasmaskenfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck- ring (c) im Querschnitt zwei im spitzen Winkel zueinander stehende Schenkel hat, von denen der eine nach aussen gegen das Schauglas (f) drückt, während. der andere (k) als Widerlager für einen Sprengring (h) dient. 5. Gasmaskenfenster nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel des Druckringes (c) gleichen Innendurchmesser besitzen.
    6. Gasmaskenfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Festhalten einer an der Innenseite des Schauglases anliegenden Klarscheibe (g) dienender, im Querschnitt etwa j-förmig gestalteter Sprengring (h) sich mit der äussern Kante (i) seines Steges gegen den zu diesem Zweck einwärts gerichteten, als Widerlager und IIebelfläche dienen den Schenkel (k) des Druckringes (c) stützt, während der nach dem Masken innern zu gerichtete Flansch (l) des Sprengringes (h) als Griffrand dient.
CH182208D 1934-01-17 1935-01-16 Gasmaskenfenster. CH182208A (de)

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