CH182208A - Gasmaskenfenster. - Google Patents
Gasmaskenfenster.Info
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Description
Gasmaskenfenster. Die Erfindung betrifft ein Gasmasken fenster. Es sind schon Gasmaskenfenster be kannt, die durch Verschrauben an der Maske befestigt werden, und zwar solche, bei denen der das Schraubengewinde für das Schauglas tragende Teil auf der Aussenseite der Maske sitzt und solche, bei denen das Verschrauben von der Innenseite der Maske her erfolgt. Diese bekannten Fenster besitzen infolge Ausführung im Guss ein verhältnismässig grosses Gewicht, sind infolge der erforder lichen Bearbeitung teuer in der Herstellung und umständlich im Einbau. Bei andern Gas maskenfenstern, die aus Blech hergestellt, fest in den Maskenstoff eingerollt oder einge bunden sind, sind die Schaugläser nicht für sich auswechselbar.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Gasmaskenfenster mit Fensterrahmen aus Blech, bei dem vor allem ein leichtes Aus wechseln des Schauglases und einer allfällig vorhandenen, an der Innenseite des letzteren anliegenden Klarscheibe ermöglicht ist. Zu diesem Zwecke besitzt der vorzugsweise aus einem Stück hergestellte Fensterrahmen, in den das Schauglas von der Innenseite der Maske her eingelegt ist, einen wenigstens an nähernd L-förmigen Querschnitt. Der eine Rahmenschenkel dient als Auflagefläche für das Schauglas und den Dichtungsring, wäh rend der andere Rahmenschenkel mit Innen gewinde versehen ist, in welches ein das Schauglas festhaltender Druckring einge schraubt ist.
Die mit Innengewinde ver sehene Fläche des Fensterrahmens kann zum Zwecke des Einbindens des Maskenstoffes aussen in an sich bekannter Weise mulden förmig gestaltet sein. Der einzubindende Rand des Maskenstoffes wird vorteilhaft dem Maskeninnern zugekehrt, weil in diesem Falle das Gasmaskenfenster nur so weit über die Maskenoberfläche hinausragt,
dass es sich bei zufälligem Stoss gegen äussere Hinder- nisse an diesen nicht einhängen und dadurch den Maskendichtsitz gefährden kann. Das Fenster springt als solches also nur wulst- artig vor, während seine in den Rahmen ein gebauten Teile geschützt liegen. Auch kann der Totraum der Maske dadurch verringert werden.
Der zum Festhalten des Schauglases be nutzte Druckring kann vorteilhaft im Quer schnitt angenähert U-förmig sein und zwei im spitzen Winkel zueinander stehende Schenkel haben, von denen der- eine auf das Schauglas drückt, während der andere als Widerlager für einen Sprengring dient. Da bei haben die beiden Schenkel des Druck ringes vorzugsweise gleichen Innendurch messer, um Klarscheiben in der Grösse dieses Durchmessers verwenden zu können.
Ein all fällig zum Festhalten der Klarscheibe die nender, in an sich bekannter Weise etwa j - förmig gestalteter Sprengring kann sich mit seiner äussern Kante gegen den zu diesem Zweck einwärts gerichteten als Widerlager oder Hebelfläche. dienenden Schenkel des Druckringes stützen, während der nach dem Maskeninnern gerichtete Flansch des Spreng- ringes als Griffrand dient.
Beim Einsetzen eines solchen Sprengringes drückt dieser in folge seiner Elastizität auf den einwärts ge richteten Schenkel des Druckringes und schiebt sich dabei soweit nach oben, dass er auf die Klarscheibe drückt und diese da durch festhält.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des neuen Gasmaskenfensters darge stellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht von hinten und Fig. 2 einen axialen Quer- schnitt.
a ist der im Querschnitt L-förmig (oder annähernd L-förmig) gestaltete, mit Innen gewinde versehene, aus einem Blechstück be stehende Fensterrahmen.
In. diesen ist das Schauglas f unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes von der Innenseite der Maske her eingelegt. Durch einen im Quer- schnitt angenähert U-förmigen, zwei im spitzen Winkel zueinander stehende Schenkel aufweisende, in den Rahmen a eingeschraub ten Druckring c wird das Schauglas fest auf den Dichtungsring gepresst und gasdicht im Fensterrahmen gehalten.
Eine Klarscheibe g liegt an der Innenseite des Schauglases an und wird durch den im Querschnitt j-för- migen Sprengring h in dem Druckring c ge halten, so dass die Klarscheibe auf das Schau glas gepresst ist. Die beiden Schenkel des Druckringes haben gleichen Innendurch messer. Der Sprengring 1a stützt sich mit der äussern Kante i seines Steges auf den schräg nach dem Maskeninnern gerichteten Schenkel 1c des Druckringes c, während sein nach dem Maskeninnern zu geneigter Flansch l als Griffrand dient.
Zum Einschrauben des Druckringes c kann man Feingewinde ver wenden, weil das Gewinde im Maskeninnern liegt und daher gegen äussere mechanische Einwirkungen völlig geschützt ist. Der Druckring c ist an seinem untern schräg ab wärts gestellten Schenkel mit Aussparungen <I>na,</I> m' für die Aufnahme eines Werkzeuges zum Festschrauben des Druckringes ver sehen. Will man das Schauglas oder die Klarscheibe ausbauen, so nimmt man den Sprengring h und dann die Klarscheibe her aus, schraubt den Druckring c-aus dem Rah men a und kann dann auch das Schauglas<I>f</I> auswechseln.
Soll das beschriebene Fenster in eine entsprechende Öffnung des Masken stoffes d eingebaut werden, so legt man um den, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nach dem Maskeninnern zu umgebogenen Rand des Maskenstoffes d ein Einbindeband oder einen Einbindering e aus Metall oder einem andern geeigneten Werkstoff, der den Maskenstoff rand in die muldenförmig gestaltete Aussen fläche des mit Innengewinde versehenen Rah menschenkels b drückt.
Wenn man als Mas kenstoff Gummi oder gummihaltige Stoffe benutzt, so wird der Fensterrahmen an der Einbindestelle verbleit oder verzinkt und lackiert. Man kann ihn daher auch in diesem Falle aus einer Kupferlegierung herstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gasmaskenfenster mit Fensterrahmen aus Blech, dadurch gekennzeichnet, dass der Fen sterrahmen, in den das Schauglas von der Innenseite der Maske her eingelegt ist, einen wenigstens annähernd L-förmigen Quer schnitt hat, und dass der eine Rahmen schenkel als Auflagefläche für einen Dich tungsring und das Schauglas dient, während der andere Rahmenschenkel mit Innenge winde versehen ist, in welches ein das Schau glas festhaltender Druckring eingeschraubt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Gasmaskenfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (a) aus einem einzigen Blechstück herge stellt ist. 2. Gasmaskenfenster nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Innengewinde versehene Schenkel (b) des Fensterrahmens (a) zum Zwecke des Ein bindens des Maskenstoffes (d) aussen muldenförmig gestaltet ist. 3. Gasmaskenfenster nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Fen sterrahmen umgebende Rand des Masken stoffes (d) dem Maskeninnern zugekehrt ist.4. Gasmaskenfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck- ring (c) im Querschnitt zwei im spitzen Winkel zueinander stehende Schenkel hat, von denen der eine nach aussen gegen das Schauglas (f) drückt, während. der andere (k) als Widerlager für einen Sprengring (h) dient. 5. Gasmaskenfenster nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel des Druckringes (c) gleichen Innendurchmesser besitzen.6. Gasmaskenfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Festhalten einer an der Innenseite des Schauglases anliegenden Klarscheibe (g) dienender, im Querschnitt etwa j-förmig gestalteter Sprengring (h) sich mit der äussern Kante (i) seines Steges gegen den zu diesem Zweck einwärts gerichteten, als Widerlager und IIebelfläche dienen den Schenkel (k) des Druckringes (c) stützt, während der nach dem Masken innern zu gerichtete Flansch (l) des Sprengringes (h) als Griffrand dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE182208X | 1934-01-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH182208A true CH182208A (de) | 1936-01-31 |
Family
ID=5718015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH182208D CH182208A (de) | 1934-01-17 | 1935-01-16 | Gasmaskenfenster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH182208A (de) |
-
1935
- 1935-01-16 CH CH182208D patent/CH182208A/de unknown
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