CH182235A - Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge.Info
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Description
Lenkeinrichtung mit Bilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung betrifft eine Lenkeinrich tung mit Hilfskraftantrieb fürFahrzeuge, ins besondere für Kraftfahrzeuge, bei der für je den Drehsinn zwischen die vom Lenkhandrad aus zu bewegenden und die diesem zugeord neten, mit dem Lenkgestänge verbundenen Schaltglieder je eine vorgespannte Feder ein gefügt ist, deren Vorspannung zuerst über wunden werden muss, ehe die Hilfskraft wirksam wird.
Bei den bekannten Ausfüh rungen dieser Art sind die Federn lose zwi schen die Schaltglieder eingefügt, so dass sie einander dauernd entgegenwirken und ein Verändern der Vorspanung der einen Feder auch eine Vorspannungsänderung der andern Feder zur Folge hat.
Um diesen Mangel zu beheben, werden nach der Erfindung die Federn derart ange ordnet, dass die Vorspannung jeder Feder unabhängig von derjenigen der andern ent gegengesetzt wirkenden Feder veränderbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; in der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 eine Gesamtanordnung des die Hilfskraft beherrschenden Teils der Einrich- tnng, Fig. 2 die alte Ausführungsform, und Fig. 3 eine neue Ausführungsform dieses Teils der Einrichtung.
Bei der alten und bei der dargestellten neuen Ausführungsform: ist das Lenkhandrad a in der üblichen Weise lose drehbar beispiels weise auf das obere Ende der Steuersäule b aufgesetzt, auf der unterhalb des Lenkhand rades eine Kupplungshülse c aufgekeilt ist. Die Kupplungshülse hat zwei Arme d und e, zwischen die eine Mitnehmernase f des Lenk handrades hineinragt. Die. Nase wird durch Federn in ihrer Mittelstellung gehalten und bildet den Träger der vom Lenkhandrad aus zu bewegenden Schaltglieder.
Bei einer Lenk einrichtung mit elektrischem Antrieb oder elektrischer Steuerung für die Hilfskraft sind zu beiden Seiten der Nase f Kontakte g bezw. <I>h</I> und an den Armen<I>d, e</I> Gegenkon takte<I>i</I> bezw. <I>k</I> vorgesehen. Die Kontakte g und h können mit der Stromquelle, die Kon takte<I>i</I> -und k mit dem Antriebselektromotor bezw. den elektromagnetischen Ventilen der Hilfskrafteinrichtung verbunden sein.
Bei Lenkbewegungen, die nur wenig Kraft erfordern, wird durch Muskelkraft über die zwischen die Mitnehmernase f und die Arme d, e der Kupplungshülse einge schalteten Federn t gelenkt. Wenn jedoch eine grössere Kraft am Lenkhandrad ausgeübt wird, werden die Federn soweit zusammen gedrückt, dass je nach dem Drehsinn die Kontakte g, i oder h, <I>k</I> gegeneinanderge- drückt werden und die Hilfskrafteinrichtung unterstützend eingreift.
Bei der alten Ausführungsform der Schalteinrichtung nach Fig. 2 liegen die Fe dern<I>t</I> auf der einen Seite an der Nase<I>f</I> und auf der andern Seite an Einstellschrauben m in den Armen d, e an. Wenn die eine Schraube beispielsweise im Sinne einer Er höhung der Federspannung verstellt wird, so ändert sich damit auch die Spannung der andern Feder. Ausserdem verschiebt sich da bei die Nase f, so dass sie bei unbelastetem Handrad neben der ursprünglichen Mittel stellung steht und die Schaltwege in den ver schiedenen Drehrichtungen verschieden wer den.
Ferner ist bei dieser Bauart unange nehm, dass beim Zusammendrücken der einen Feder immer die andere Feder im Drehsinn mithilft, und zwar mit veränderlicher Kraft.
Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Aus führungsform nach der vorliegenden Erfin dung sind die Federn t in Hülsen n einge legt, die in den Armen d, e verschraubbar sind. Die Federn stützen sich auf der einen Seite gegen eine Stellschraube m' und auf der andern Seite gegen einen Pilz o, der sich mit einem Bund<I>p</I> an eine Schulter <I>q</I> der Hülse n legt.
Beim Zusammenbau der Schaltvorrich tung werden die Hülsen<I>n</I> in die Arme <I>d</I> bezw. e eingeschraubt, bis die Kuppen der Pilze o die Nase f berühren, wenn diese genau in der Mittelstellung ist, in der die Schaltwege nach beiden Seiten gleich gross sind. Da die Kraft der Federn in dieser Stellung der Nase f durch die Schultern q aufgenommen wird, kann die Spannung jeder Feder beliebig verändert werden, ohne dass dadurch die Spannung der andern Feder be einflusst wird.
Ausserdem ist beim Einschlag des Lenkhandrades immer nur eine Feder wirksam, und zwar diejenige, die entgegen gesetzt zum Drehsinn wirkt.
Damit die Federn beim Einbau der Rül- sen schon eine später nicht mehr unter- schreitbare, bestimmte Mindestvorspannung haben und die Schrauben in' nicht versehent lich herausgeschraubt werden und verloren gehen können, ist es zweckmässig, eine ent sprechende Sicherung für die Schrauben 7n' vorzusehen.
Dies kann beispielsweise ge schehen, indem man die Schrauben m' mit einer Eindrehung r versieht und nach dem Einsetzen der Schraube das dem Schrauben kopf zugekehrte Ende s der Hülse umbördelt, wie aus F'ig. 3 erkenntlich ist.
Die Vorrichtung kann selbstverständlich auch bei Druckmittel-Hilfskraftlenkungen verwendet werden, deren Ventile unmittelbar oder über ein Gestänge oder dergleichen vom Lenkhandrad aus eingestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahr zeuge, bei der für jeden Drehsinn zwischen die vom Lenkhandrad aus zu bewegenden Schaltglieder und die diesen zugeordneten, mit dem Lenkgestänge verbundenen Schalt glieder je eine Feder mit Vorspannung ein- gesetzt ist, die zuerst überwunden werden muss, ehe die Hilfskraft wirksam wird, ge kennzeichnet durch eine derartige Anord nung der Federn, dass die Vorspannung je der Feder (t)unabhängig von derjenigen der andern entgegengesetzt wirkenden Feder veränderbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lenkeinrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet, durch jeder Feder zugeord nete Anschläge (q), gegen die sich nach dem Herausdrehen des Lenkhandrades aus der neutralen Lage zwischen den beiden Schaltstellungen jeweils die im Drehsinn wirkende Feder abstützt. 2.Lenkeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass für jede Federverstellvor- richtung ein Anschlag vorgesehen ist, welcher verhindert, dass die Federspan nung nach dem Zusammenbau der Feder und Verstellvorrichtung unter einen be stimmten Wert vermindert werden kann. 3.Lenkeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Feder (t) in einer an dem Träger (d, e) des mit dem Lenkgestänge verbundenen Schaltgliedes des zugehörigen Schaltgliederpaares (i, g bezw. 1a, <I>k)</I> befestigten Hülse (ia) unter gebracht ist und über einen Zwischenkör- per (o) gegen den Träger (f) des vom Lenkhandrad zu bewegenden Schaltgliedes drückt, wobei jeweils der im Drehsinn drückende Zwischenkörper von einem An schlag (q) an der Hülse aufgefangen wird, wenn der letztere Träger (f)aus seiner Mittelstellung herausbewegt ist. 4. Lenkeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülsen (n) in ihrem Träger (d, e) in Richtung ihrer Achse ver stellbar sind. 5. Lenkeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass in jeder Hülse zum Än dern der Vorspannung der in der Hülse befindlichen Feder eine Spannschraube (in) vorgesehen ist, die durch eine Um bördelung an dem dem Schraubenkopf zu gekehrten Hülsenende gegen Heraus drehen gesichert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE182235X | 1934-03-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH182235A true CH182235A (de) | 1936-01-31 |
Family
ID=5718031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH182235D CH182235A (de) | 1934-03-10 | 1934-11-29 | Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH182235A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000700B (de) * | 1954-06-23 | 1957-01-10 | Thompson Prod Inc | Hilfskraftlenkung fuer Kraftfahrzeuge u. dgl. |
-
1934
- 1934-11-29 CH CH182235D patent/CH182235A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000700B (de) * | 1954-06-23 | 1957-01-10 | Thompson Prod Inc | Hilfskraftlenkung fuer Kraftfahrzeuge u. dgl. |
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