CH182235A - Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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CH182235A
CH182235A CH182235DA CH182235A CH 182235 A CH182235 A CH 182235A CH 182235D A CH182235D A CH 182235DA CH 182235 A CH182235 A CH 182235A
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CH
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spring
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Lenkeinrichtung mit     Bilfskraftantrieb    für Fahrzeuge,     insbesondere     für Kraftfahrzeuge.    Die Erfindung betrifft eine Lenkeinrich  tung mit     Hilfskraftantrieb        fürFahrzeuge,    ins  besondere für Kraftfahrzeuge, bei der für je  den Drehsinn zwischen die vom     Lenkhandrad     aus zu bewegenden und die diesem zugeord  neten, mit dem Lenkgestänge verbundenen  Schaltglieder je eine     vorgespannte    Feder ein  gefügt ist, deren     Vorspannung    zuerst über  wunden werden muss, ehe die Hilfskraft  wirksam wird.

   Bei den bekannten Ausfüh  rungen dieser Art sind die Federn lose zwi  schen die Schaltglieder eingefügt, so dass sie  einander dauernd entgegenwirken und ein  Verändern der     Vorspanung    der einen Feder  auch eine     Vorspannungsänderung    der andern  Feder zur Folge hat.  



  Um diesen Mangel zu beheben, werden       nach        der    Erfindung die Federn     derart    ange  ordnet, dass die     Vorspannung    jeder Feder       unabhängig    von derjenigen der andern ent  gegengesetzt wirkenden Feder veränderbar  ist.

      Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung     ist in der     Zeichnung    dargestellt; in der  Zeichnung veranschaulicht       Fig.    1 eine Gesamtanordnung des die  Hilfskraft     beherrschenden    Teils der     Einrich-          tnng,          Fig.    2 die alte     Ausführungsform,    und       Fig.    3 eine neue     Ausführungsform    dieses  Teils der     Einrichtung.     



  Bei der alten und bei der dargestellten  neuen     Ausführungsform:    ist das     Lenkhandrad    a  in der üblichen Weise lose drehbar beispiels  weise auf das obere Ende der Steuersäule b  aufgesetzt, auf der unterhalb des Lenkhand  rades eine Kupplungshülse c     aufgekeilt        ist.     Die Kupplungshülse hat zwei     Arme    d und e,  zwischen die eine     Mitnehmernase    f des Lenk  handrades hineinragt. Die. Nase wird durch  Federn in ihrer     Mittelstellung    gehalten und  bildet den Träger der vom     Lenkhandrad    aus  zu bewegenden Schaltglieder.

   Bei einer Lenk  einrichtung mit elektrischem     Antrieb    oder      elektrischer     Steuerung        für    die Hilfskraft  sind zu beiden Seiten der Nase f Kontakte g       bezw.   <I>h</I> und an den Armen<I>d, e</I> Gegenkon  takte<I>i</I>     bezw.   <I>k</I> vorgesehen. Die Kontakte g  und h können mit der Stromquelle, die Kon  takte<I>i</I> -und     k        mit    dem     Antriebselektromotor          bezw.    den elektromagnetischen     Ventilen    der       Hilfskrafteinrichtung    verbunden sein.  



  Bei     Lenkbewegungen,    die nur wenig  Kraft erfordern, wird durch Muskelkraft  über die zwischen     die        Mitnehmernase    f und  die Arme d, e der Kupplungshülse einge  schalteten Federn t gelenkt. Wenn jedoch  eine grössere Kraft am     Lenkhandrad    ausgeübt  wird, werden die Federn soweit zusammen  gedrückt, dass je nach dem Drehsinn die  Kontakte g, i oder     h,   <I>k</I>     gegeneinanderge-          drückt    werden und die     Hilfskrafteinrichtung          unterstützend    eingreift.  



  Bei der alten Ausführungsform der       Schalteinrichtung    nach     Fig.    2 liegen die Fe  dern<I>t</I> auf der einen Seite an der Nase<I>f</I> und  auf der andern Seite an Einstellschrauben m  in den     Armen    d, e an. Wenn die eine  Schraube beispielsweise im Sinne einer Er  höhung der Federspannung verstellt wird, so  ändert sich damit auch die Spannung der  andern Feder. Ausserdem verschiebt sich da  bei die Nase f, so dass sie bei     unbelastetem     Handrad neben der ursprünglichen Mittel  stellung steht und die     Schaltwege    in den ver  schiedenen     Drehrichtungen    verschieden wer  den.

   Ferner ist bei dieser Bauart unange  nehm, dass beim     Zusammendrücken    der einen  Feder immer die andere Feder im     Drehsinn          mithilft,    und zwar     mit    veränderlicher Kraft.  



  Bei der in     Fig.    3 veranschaulichten Aus  führungsform nach der vorliegenden Erfin  dung sind die Federn t in Hülsen n einge  legt, die in den Armen d, e     verschraubbar          sind.    Die Federn stützen sich auf der einen  Seite gegen eine Stellschraube m' und auf  der andern Seite gegen einen Pilz o, der sich  mit einem Bund<I>p</I> an eine     Schulter   <I>q</I> der  Hülse     n    legt.  



  Beim Zusammenbau der Schaltvorrich  tung werden die Hülsen<I>n</I> in die     Arme   <I>d</I>         bezw.    e eingeschraubt, bis die Kuppen der  Pilze o die Nase f berühren, wenn diese  genau in der     Mittelstellung    ist, in der die       Schaltwege    nach beiden Seiten gleich gross  sind. Da die Kraft der Federn in dieser  Stellung der Nase f durch die Schultern q       aufgenommen    wird, kann die     Spannung    jeder  Feder beliebig     verändert    werden, ohne dass  dadurch die     Spannung    der andern Feder be  einflusst wird.

   Ausserdem ist beim Einschlag  des     Lenkhandrades    immer nur eine Feder  wirksam, und zwar diejenige, die entgegen  gesetzt zum Drehsinn wirkt.  



  Damit die Federn beim Einbau der     Rül-          sen    schon eine     später    nicht mehr     unter-          schreitbare,    bestimmte     Mindestvorspannung     haben und die Schrauben in' nicht versehent  lich herausgeschraubt werden und verloren  gehen     können,    ist es zweckmässig, eine ent  sprechende     Sicherung    für die Schrauben     7n'     vorzusehen.

   Dies kann beispielsweise ge  schehen, indem man die     Schrauben    m' mit  einer Eindrehung r versieht     und    nach dem  Einsetzen der Schraube das dem Schrauben  kopf zugekehrte Ende s der Hülse     umbördelt,     wie aus     F'ig.    3 erkenntlich ist.  



  Die Vorrichtung kann     selbstverständlich     auch bei     Druckmittel-Hilfskraftlenkungen     verwendet werden, deren     Ventile        unmittelbar     oder über ein Gestänge oder dergleichen vom       Lenkhandrad    aus eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahr zeuge, bei der für jeden Drehsinn zwischen die vom Lenkhandrad aus zu bewegenden Schaltglieder und die diesen zugeordneten, mit dem Lenkgestänge verbundenen Schalt glieder je eine Feder mit Vorspannung ein- gesetzt ist, die zuerst überwunden werden muss, ehe die Hilfskraft wirksam wird, ge kennzeichnet durch eine derartige Anord nung der Federn, dass die Vorspannung je der Feder (t)
    unabhängig von derjenigen der andern entgegengesetzt wirkenden Feder veränderbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lenkeinrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet, durch jeder Feder zugeord nete Anschläge (q), gegen die sich nach dem Herausdrehen des Lenkhandrades aus der neutralen Lage zwischen den beiden Schaltstellungen jeweils die im Drehsinn wirkende Feder abstützt. 2.
    Lenkeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass für jede Federverstellvor- richtung ein Anschlag vorgesehen ist, welcher verhindert, dass die Federspan nung nach dem Zusammenbau der Feder und Verstellvorrichtung unter einen be stimmten Wert vermindert werden kann. 3.
    Lenkeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Feder (t) in einer an dem Träger (d, e) des mit dem Lenkgestänge verbundenen Schaltgliedes des zugehörigen Schaltgliederpaares (i, g bezw. 1a, <I>k)</I> befestigten Hülse (ia) unter gebracht ist und über einen Zwischenkör- per (o) gegen den Träger (f) des vom Lenkhandrad zu bewegenden Schaltgliedes drückt, wobei jeweils der im Drehsinn drückende Zwischenkörper von einem An schlag (q) an der Hülse aufgefangen wird, wenn der letztere Träger (f)
    aus seiner Mittelstellung herausbewegt ist. 4. Lenkeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülsen (n) in ihrem Träger (d, e) in Richtung ihrer Achse ver stellbar sind. 5. Lenkeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass in jeder Hülse zum Än dern der Vorspannung der in der Hülse befindlichen Feder eine Spannschraube (in) vorgesehen ist, die durch eine Um bördelung an dem dem Schraubenkopf zu gekehrten Hülsenende gegen Heraus drehen gesichert ist.
CH182235D 1934-03-10 1934-11-29 Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. CH182235A (de)

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CH182235D CH182235A (de) 1934-03-10 1934-11-29 Lenkeinrichtung mit Hilfskraftantrieb für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000700B (de) * 1954-06-23 1957-01-10 Thompson Prod Inc Hilfskraftlenkung fuer Kraftfahrzeuge u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000700B (de) * 1954-06-23 1957-01-10 Thompson Prod Inc Hilfskraftlenkung fuer Kraftfahrzeuge u. dgl.

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