CH182349A - Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern. - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern.

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CH182349A
CH182349A CH182349DA CH182349A CH 182349 A CH182349 A CH 182349A CH 182349D A CH182349D A CH 182349DA CH 182349 A CH182349 A CH 182349A
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CH
Switzerland
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stopper
liquid
nozzle
stoppers
liquid containers
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von     Flässigkeitsbehältern.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zum Verschliessen     mittels    Stopfens  von     Flüssigkeitsbehältern,    welches bezweckt,  dass der     Einschluss    von Luft zwischen  Stopfen und Flüssigkeit verhindert     wird.     



  Es ist sehr wichtig, .den     Einschluss    von  Luft zusammen mit     einer    Flüssigkeit     ir     einem Behälter zu verhindern, da die     ein,-,-e          schlossene    Luft oft die     Flüssigkeit    zum  Beispiel durch Oxydation verändert. Bei  durch Stopfen verschlossenen Flüssigkeits  behältern, deren Inhalt .direkt eingespritzt  wird, kann die eingeschlossene Luft in der       rnenschliehen    Körper eingeführt werden.

   Es  ist aber bekannt, dass eine     derartige    Injek  tion von Luft zu schweren     Schädigunger     des menschlichen Organismus führen kann  Es wurde nun gefunden, dass Flüssig  keitsbehälter ohne     Einschluss    von Luft zwi  schen Stopfen und Flüssigkeit nachdem den  Gegenstand der     Erfindung    bildenden Ver  fahren dadurch verschlossen werden können,  dass eine den     ,Stopfen    enthaltende Düse bis  auf den Flüssigkeitsspiegel oder etwas     tiefer       eingeführt wird, worauf die Düse, während  der     zusammengedrückteStopfen    durch einer.

    Stempel in seiner Stellung gegenüber dem       Flüssigkeitsbehälter    festgehalten wird, zu  rückgezogen wird. Der zusammengedrückte  Stopfen wird frei und füllt den Gefässhals,  von dem Flüssigkeitsspiegel anfangend, auf  quellend aus, wodurch die Flüssigkeit luft  frei abgeschlossen wird.  



  Es wurde ferner gefunden, dass man     zurr-          luftfreien    Verschliessen mittels Stopfens nach  der angegebenen Art zweckmässig der Unter  seite des Stopfens bei seinem Auftreffen  oder Eintauchen in die Flüssigkeit eine kon  vexe Form geben kann. Zu     diesem    Zweck  können vorteilhaft Stopfen mit konvexem  unterem Ende verwandt werden. Es kann  aber ebensogut auch der     :Stempel    an seiner  Unterseite konvex ausgebildet sein. In die  sem Fall überträgt er seine konvexe Wöl  bung auf den Stopfen.  



  Man kann zum Beispiel auch so vorgehen.,  dass man den Stempel als     ein    Bündel aus  zum Beispiel Eisenstäben     ausbildet.    In die-           sein    Fall sind zweckmässig die Stäbe, die die  Aussenseite der     Düse        berühren,    nach     unten     etwas länger als die Stäbe, die das innere  Teil des Stempels bilden.     Ein    solcher Stem  pel übt den grössten Druck auf den Aussen.  teil des Stopfens aus, an dem die     Reibung     zwischen Stopfen und Düse am -grössten ist.

         wenn    die Düse bei dem     geschilderten    Ver  fahren zurückgezogen     wird.    Eine     Deforma          tion    des Stopfens beim     Zurückziehen    der  Düse     wird    so vermieden.  



  Der Stopfen kann auch mit     Einkerbun     gen oder     Hohlräumen    versehen sein, die zum  Beispiel im Falle     durch        .Stopfen    verschlosse  ner Flüssigkeitsbehälter die     Einführung     einer Injektionsnadel erleichtern. -Die Ein  kerbungen oder     Hohlräume    sind zweckmässig  so weit, dass sie, solange der Stopfen in der  Düse zusammengepresst ist, geschlossen sind  und     beim.        Aufheben    des Druckes wieder ihre  ursprüngliche Weite     annehmen.     



  In der     beigefügten        Zeichnung    zeigt  Fig. 1 den Querschnitt     eines    zylindri  schen Flüssigkeitsbehälters und eine bei  spielsweise Apparatur zur Durchführung  eines     Beispiels    des Verfahrens nach der Er  findung mit einem Stempel mit planem  unterem Ende.  



  Der Behälter 1, der hier beispielsweise  als     Zylinder    ausgebildet ist, ist von der  Unterseite     durch    den Stopfen 7 geschlossen.  Er ist auf einem geeigneten Halter     .8    ange  bracht und     wird    mit der Flüssigkeit 2 bis  zur Marke 3     gefüllt.    Ein Stopfen 4 aus ge  eignetem elastischen Material, zum Beispiel  Gummi,     wird    in das untere Ende der Düse 5  unter Druck eingeführt, so dass der     Durch-          messerdes    Stopfens verringert wird, und der  Stempel 6, der in der Düse 5 gleitet,

   wird  mit     seinem        planen    untern Ende auf den  Stopfen 4     aufgesetzt.    Der Stopfen 4 wird       nun    mit der Düse 5     hinunter    gelassen, bis  sein unteres Ende gerade auf den Flüssig  keitsspiegel 3 trifft oder schon etwas     in    die  Flüssigkeit     eintaucht.    In !der Zeichnung  taucht das untere Ende des Stopfens in die  Flüssigkeit ein und ein Teil der Flüssigkeit  wird dadurch in den     Zwischenraum        zwischen       die     Düse    5 und die     Behälterwand    gedrückt.

    Die     Düse    5     wird    nun     zurückgezogen,    wäh  rend der     Stempel        in    seiner     Stellung    auf dem  Stopfen 4 festgehalten wird.- Der Stopfen  füllt nun aufquellend den Gefässhals, von  dem Flüssigkeitsspiegel anfangend,     aus    und       schliesst    so die Flüssigkeit luftfrei ab.  



       Fig.    2 zeigt im     Querschnitt    das obere  Ende eines ähnlichen Behälters und eine  Apparatur zur Einführung des Stopfens,  mit einem Stempel von konvexem unterem  Ende. Der Stempel 6 überträgt seine kon  vexe untere Wölbung auf den Stopfen 4.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Stopfen ent haltende Düse bis auf den Flüssigkeitsspie gel oder etwas tiefer eingeführt wird, wor auf die Düse, während der zusammen- gedrückte Stopfen durch einen Stempel in seiner Stellung gegenüber dem Flüssigkeits behälter festgehalten wird, zurückgezogen wird. UNTERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Unterseite des Stopfens bei seinem Auftreffen oder Ein tauchen in die Flüssigkeit eine konvexe Form begeben wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass der Stopfen mit Ausnehmungen ver sehen ist, die so bemessen sind, dass sie, solange der Stopfen in der Düse zusam mengepresst ist, geschlossen sind und nach dem Aufheben des Druckes wieder ihre ursprüngliche Weite annehmen. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als Stopfen ein Gummi- stopfen Verwendung findet.
CH182349D 1935-04-20 1935-04-20 Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern. CH182349A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161168B (de) * 1958-11-27 1964-01-09 Strunck & Co Maschf H Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen eines Stopfens in den Hals eines Gefaesses
FR2734253A1 (fr) * 1995-05-17 1996-11-22 Allegre Jacques Paul Procede et dispositifs pour l'introduction complete d'un bouchon dans un recipient, avec maitrise de la pression apres bouchage
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FR2847883A1 (fr) * 2002-11-29 2004-06-04 Valois Sas Systeme et procede de bouchage d'un reservoir et distributeur de produit fluide incorporant un tel systeme
DE102022102947A1 (de) 2022-02-08 2023-08-10 Syntegon Technology Gmbh Vorrichtung zum Verschließen von medizinischen Behältern

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