CH182349A - Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern. - Google Patents
Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B1/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
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Description
Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flässigkeitsbehältern. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern, welches bezweckt, dass der Einschluss von Luft zwischen Stopfen und Flüssigkeit verhindert wird.
Es ist sehr wichtig, .den Einschluss von Luft zusammen mit einer Flüssigkeit ir einem Behälter zu verhindern, da die ein,-,-e schlossene Luft oft die Flüssigkeit zum Beispiel durch Oxydation verändert. Bei durch Stopfen verschlossenen Flüssigkeits behältern, deren Inhalt .direkt eingespritzt wird, kann die eingeschlossene Luft in der rnenschliehen Körper eingeführt werden.
Es ist aber bekannt, dass eine derartige Injek tion von Luft zu schweren Schädigunger des menschlichen Organismus führen kann Es wurde nun gefunden, dass Flüssig keitsbehälter ohne Einschluss von Luft zwi schen Stopfen und Flüssigkeit nachdem den Gegenstand der Erfindung bildenden Ver fahren dadurch verschlossen werden können, dass eine den ,Stopfen enthaltende Düse bis auf den Flüssigkeitsspiegel oder etwas tiefer eingeführt wird, worauf die Düse, während der zusammengedrückteStopfen durch einer.
Stempel in seiner Stellung gegenüber dem Flüssigkeitsbehälter festgehalten wird, zu rückgezogen wird. Der zusammengedrückte Stopfen wird frei und füllt den Gefässhals, von dem Flüssigkeitsspiegel anfangend, auf quellend aus, wodurch die Flüssigkeit luft frei abgeschlossen wird.
Es wurde ferner gefunden, dass man zurr- luftfreien Verschliessen mittels Stopfens nach der angegebenen Art zweckmässig der Unter seite des Stopfens bei seinem Auftreffen oder Eintauchen in die Flüssigkeit eine kon vexe Form geben kann. Zu diesem Zweck können vorteilhaft Stopfen mit konvexem unterem Ende verwandt werden. Es kann aber ebensogut auch der :Stempel an seiner Unterseite konvex ausgebildet sein. In die sem Fall überträgt er seine konvexe Wöl bung auf den Stopfen.
Man kann zum Beispiel auch so vorgehen., dass man den Stempel als ein Bündel aus zum Beispiel Eisenstäben ausbildet. In die- sein Fall sind zweckmässig die Stäbe, die die Aussenseite der Düse berühren, nach unten etwas länger als die Stäbe, die das innere Teil des Stempels bilden. Ein solcher Stem pel übt den grössten Druck auf den Aussen. teil des Stopfens aus, an dem die Reibung zwischen Stopfen und Düse am -grössten ist.
wenn die Düse bei dem geschilderten Ver fahren zurückgezogen wird. Eine Deforma tion des Stopfens beim Zurückziehen der Düse wird so vermieden.
Der Stopfen kann auch mit Einkerbun gen oder Hohlräumen versehen sein, die zum Beispiel im Falle durch .Stopfen verschlosse ner Flüssigkeitsbehälter die Einführung einer Injektionsnadel erleichtern. -Die Ein kerbungen oder Hohlräume sind zweckmässig so weit, dass sie, solange der Stopfen in der Düse zusammengepresst ist, geschlossen sind und beim. Aufheben des Druckes wieder ihre ursprüngliche Weite annehmen.
In der beigefügten Zeichnung zeigt Fig. 1 den Querschnitt eines zylindri schen Flüssigkeitsbehälters und eine bei spielsweise Apparatur zur Durchführung eines Beispiels des Verfahrens nach der Er findung mit einem Stempel mit planem unterem Ende.
Der Behälter 1, der hier beispielsweise als Zylinder ausgebildet ist, ist von der Unterseite durch den Stopfen 7 geschlossen. Er ist auf einem geeigneten Halter .8 ange bracht und wird mit der Flüssigkeit 2 bis zur Marke 3 gefüllt. Ein Stopfen 4 aus ge eignetem elastischen Material, zum Beispiel Gummi, wird in das untere Ende der Düse 5 unter Druck eingeführt, so dass der Durch- messerdes Stopfens verringert wird, und der Stempel 6, der in der Düse 5 gleitet,
wird mit seinem planen untern Ende auf den Stopfen 4 aufgesetzt. Der Stopfen 4 wird nun mit der Düse 5 hinunter gelassen, bis sein unteres Ende gerade auf den Flüssig keitsspiegel 3 trifft oder schon etwas in die Flüssigkeit eintaucht. In !der Zeichnung taucht das untere Ende des Stopfens in die Flüssigkeit ein und ein Teil der Flüssigkeit wird dadurch in den Zwischenraum zwischen die Düse 5 und die Behälterwand gedrückt.
Die Düse 5 wird nun zurückgezogen, wäh rend der Stempel in seiner Stellung auf dem Stopfen 4 festgehalten wird.- Der Stopfen füllt nun aufquellend den Gefässhals, von dem Flüssigkeitsspiegel anfangend, aus und schliesst so die Flüssigkeit luftfrei ab.
Fig. 2 zeigt im Querschnitt das obere Ende eines ähnlichen Behälters und eine Apparatur zur Einführung des Stopfens, mit einem Stempel von konvexem unterem Ende. Der Stempel 6 überträgt seine kon vexe untere Wölbung auf den Stopfen 4.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3: Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Stopfen ent haltende Düse bis auf den Flüssigkeitsspie gel oder etwas tiefer eingeführt wird, wor auf die Düse, während der zusammen- gedrückte Stopfen durch einen Stempel in seiner Stellung gegenüber dem Flüssigkeits behälter festgehalten wird, zurückgezogen wird. UNTERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Unterseite des Stopfens bei seinem Auftreffen oder Ein tauchen in die Flüssigkeit eine konvexe Form begeben wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass der Stopfen mit Ausnehmungen ver sehen ist, die so bemessen sind, dass sie, solange der Stopfen in der Düse zusam mengepresst ist, geschlossen sind und nach dem Aufheben des Druckes wieder ihre ursprüngliche Weite annehmen. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als Stopfen ein Gummi- stopfen Verwendung findet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH182349T | 1935-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH182349A true CH182349A (de) | 1936-02-15 |
Family
ID=4431499
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH182349D CH182349A (de) | 1935-04-20 | 1935-04-20 | Verfahren zum Verschliessen mittels Stopfens von Flüssigkeitsbehältern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH182349A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161168B (de) * | 1958-11-27 | 1964-01-09 | Strunck & Co Maschf H | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen eines Stopfens in den Hals eines Gefaesses |
| FR2734253A1 (fr) * | 1995-05-17 | 1996-11-22 | Allegre Jacques Paul | Procede et dispositifs pour l'introduction complete d'un bouchon dans un recipient, avec maitrise de la pression apres bouchage |
| EP0815010A4 (de) * | 1995-03-16 | 1999-01-13 | Mallinckrodt Medical Inc | Verfahren zum verpacken eines druck-oder vakuumempfindlichen produktes |
| EP1344742A3 (de) * | 2002-03-13 | 2003-10-08 | Aventis Behring GmbH | Verfahren zum Entlüften einer mittels eines elastischen Stopfens verschlossenen, gefüllten Flasche sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| FR2847883A1 (fr) * | 2002-11-29 | 2004-06-04 | Valois Sas | Systeme et procede de bouchage d'un reservoir et distributeur de produit fluide incorporant un tel systeme |
| DE102022102947A1 (de) | 2022-02-08 | 2023-08-10 | Syntegon Technology Gmbh | Vorrichtung zum Verschließen von medizinischen Behältern |
-
1935
- 1935-04-20 CH CH182349D patent/CH182349A/de unknown
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| US6829875B2 (en) | 2002-03-13 | 2004-12-14 | Aventis Behring Gmbh | Method of venting a filled bottle which is closed by means of an elastic stopper, and apparatus for implementing the method |
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| DE102022102947A1 (de) | 2022-02-08 | 2023-08-10 | Syntegon Technology Gmbh | Vorrichtung zum Verschließen von medizinischen Behältern |
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