CH182419A - Sichtkartei mit Leitkarten. - Google Patents
Sichtkartei mit Leitkarten.Info
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Description
Sichtkartei mit Zeitkarten. Für die gute Übersicht und das leichte Herausfinden der Kartenblätter aus Karteien ist die Anwendung von Leitkarten hinter den einzelnen Blattstapeln zweckmässig. Diese Leitkarten überragen den zugehörigen Sta pel mit einem Kopf und tragen auf diesem streifenweise angeordnet Hinweise auf Schild- chen für die einzelnen Karteiblätter, die un ter den Schildchen mit Tabs, Reitern oder dergleichen besetzt sind, wodurch die zu einem bestimmten Hinweis oder Namen ge hörende Kontokarte bezw. das betreffende Karteiblatt mit einem Griff herausgezogen werden kann.
Für die Anordnung der Schild- chen sind die Leitkarten zum Beispiel mit entsprechenden Feldern versehen, oder sie tragen Leitschienen, zwischen denen sich die Hinweise aufnehmender .Schildchen entweder in senkrechter oder auch schräger Anord nung einschieben lassen. Bei diesen Schild- chen ist das Einschalten, Auswechseln und Einsetzen umständlich, weil dabei die ver hältnismässig grosse und unhandliche Leit harte gehandhabt werden muss, die meist aus starrem oder schwer biegsamem Werkstoff besteht, da sie auch als Stützkarte für die Karteiblätter dient.
Gemäss der Erfindung sind nun die Ein richtengen zum Halten und Führen der Schildchen an den Leitkarten lösbar ange ordnet.
Die Zeichnung. stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in Fig. 1 in Ansicht auf eine Leitkarte mit angehängtem Halterund eingeführten Schild chen; Fig. 2 und Zia zeigen zwei Beispiele der Schildchen in Ansicht; Fig. 3 zeigt den zur Führung der,Schild- chen dienenden Halter in Teilansicht in un gefähr normaler Grösse;
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 4--4 in Fig. 3 mit zugehöriger Leit- karte, und Fig. 5 ein ebensolcher Querschnitt mit anderer Ausführung der Leitkarte; Fig.6 zeigt den Halter gebogen im Schnitt.
Die Leitkarte a kann aus jedem belie bigen Werkstoff bestehen, also steif oder auch biegsam sein, und hat die geeignete Grösse bezw. dieselbe Breite wie die zugehö rigen garten oder Blätter des Karteistapels. Die Leitkarten können den Stapel überragen, aber auch ebenso hoch wie' dieser sein. Im ersten Falle werden die Schildehen Ir zweck mässig am Kopf der Leitkarte angeordnet. Diese trägt nach dem gewählten Beispiel eine Schiene b, die nur an ihren Enden bei c mit der Leitkarte verbunden ist.
Der Halter für die Schildchen besteht aus einem taschen ähnlichen Gebilde e in :Form eines langen Streifens, zweckmässig aus biegsamem Stoff, beispielsweise Zelluloid, Kunstharz, Press- span oder dergleichen, der zum Beispiel oben und unten umgefalzt ist und Leitschienen f und g bildet, unter welche die Schildchen eingeschoben werden. An der Rückseite des Halters e ist eine geeignete Vorrichtung zur lösbaren Verbindung des Halters mit der Leitkarte a angeordnet, zum Beispiel ein Ha ken h zum Aufstecken auf die Schiene<I>b,</I> oder Druckknöpfe und dergleichen.
Die Schildchen haben nach Fig. ' die Form von rechtwinkligen Dreiecken 1c, deren Ecken mit spitzen Winkeln abgeschnitten sind, und bestehen zum Beispiel aus Papier, Karton, Zelluloid und dergleichen. Die eine Kathete k" bildet die Basis zum Aufstellen der Schildchen 1e in der untern Schiene g des Halters e, während die Hypotenuse 1c' bezw. der ihr parallele ,Streifen, der durch die gestrichelte Linie l abgegrenzt ist, zur Beschriftung dient.
Die Schildchen können jedoch auch, wie Fig. 2a zeigt, jede beliebige andere dreieckartige Form erhalten, zum Beispiel eine mehr spitzwinklige und lassen sich dann nach beiden Richtungen hin schuppenförmig nach Wahl einreihen, zum Beispiel von der Mitte an nach linlrs und rechts, da dies für Karteizwecke in manchen Fällen wertvoll sein kann. Die gestrichelten Linien 1 geben das ungefähre Mass an, bis zu clem sich die Schildchen überdecken können.
so dass ein Sichtstreifen verbleibt. Da die Schildchen infolge ihrer dreieckartigen Form eine gewisse Fläche aufweisen, so kann diese noch ausgenutzt werden, zum Beispiel durch Aufnahme solcher Angaben, die für die Sicht selbst nicht erforderlich sind, aber noch be sondere wertvolle Hinweise geben, ohne dass erst die zugehörige Karteikarte aufgesucht werden muss, die auch infolge ihrer bestimm ten formularmässigen Einteilung in der Re gel nicht dazu geeignet ist, solche abseitigen Bemerkungen aufzunehmen. Zum Beispiel lassen sich Umsatzziffern in verschiedenen Zeiten auf der Dreieckfläche vermerken.
Solche Schildchen haben auch den Vorteil, dass sie sich nicht so leicht übereinander schieben und nicht so leicht verloren gehen können, wie Schildchen, die nur aus Streifen bestehen gleich der Breite des Sichtstreifens. Infolge ihrer dreieckartigen Form haben sie im Halter e auch einen besseren Halt als schmale streifenartige Schildchen.
Das Aufhängen des Halters e mittels eines Hakens h könnte auch unmittelbar an der Leitkarte a erfolgen, wenn diese nach Fig. :5 einen .Schlitz 7n zum Durchstecken des Ha kens<I>h</I> erhält.
Nach Abnahme des Halters<I>e</I> lässt er sich, wie Fig. 6 zeigt; durch Halten mit der einen Hand mit der andern Hand rückwärts biegen, so dass die Schildchen 1:, mit ihren obern Enden frei werden und leicht eingesetzt, ausgewechselt und auch heraus genommen und ausgerichtet werden können. Durch Zurückbiegen und gleichzeitiges Fest halten der obern Ecken der Schildchen 11, zum Beispiel mittels eines Lineals, kommen die obern Enden wieder zum Eingriff mit der Schiene f.
Die Schienen f und<I>g</I> erhalten zweckmä ssig eine Skala n bezw. o in Fig. 1 für den gleichmässigen Abstand der Schildchen 4--. Diese überdecken sich im Halter e schuppen förmig, so dass die obern Schildchen zugleich die untern mit festhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sichtkartei mit Leitkarten, die mit Regi stern in Form auswechselbarer Schildchen besetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an den Leitkarten Einrichtungen zum Halten und Führen der Schildchen lösbar angeord net sind. UNTERANSPRüCHE: I. Sichtkartei nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Halter, welche die Einrichtungen zum Halten und Führen der Schildchen bilden, aus einem biegsa men Stoff bestehen. 2. Sichtkartei nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter mit je einem Haken hinter eine Schiene der Leitkarten greifen. 3.Sichtkartei nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schildchen als Dreiecke mit ab geschnittenen Ecken gestaltet sind, deren eine Seite die Aufstellbasis bildet. 4. Sichtkartei nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schildchen als rechtwinklige Dreiecke gestaltet sind, deren Ecken mit spitzen Winkeln abgeschnitten sind und deren eine Kathete die Aufstellbasis bil det. 5.Sichtkartei nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Halter für die Schild- chen eine Skala zum Aufstellen in einem bestimmten Abstand tragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE182419X | 1934-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH182419A true CH182419A (de) | 1936-02-15 |
Family
ID=5718101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH182419D CH182419A (de) | 1934-03-17 | 1935-02-08 | Sichtkartei mit Leitkarten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH182419A (de) |
-
1935
- 1935-02-08 CH CH182419D patent/CH182419A/de unknown
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