CH182420A - Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Bearbeiten der Druckfläche der gegossenen Zeilen. - Google Patents
Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Bearbeiten der Druckfläche der gegossenen Zeilen.Info
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Description
Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Bearbeiten der Druckfläche der gegossenen Zellen. Bei Zeilengiessmaschinen ist es bereits bekannt, die in der Giessform befindliche Zeile durch einen Fräser oder ein sonstiges Werkzeug an der die Drucktypen tragenden Seite zu bearbeiten. Die Fräsvorrichtung pflegt dabei an dem Giessradschlitten ange bracht zu werden, der das die Giessform ent haltende Giessrad trägt.
Es hat sich nun ge zeigt, dass hierbei insofern Nachteile entste hen, als die Erschütterungen, die über die Antriebsvorrichtung der Maschine auf den Giessradschlitten übertragen -werden, sich auch auf die Fräsvorrichtung fortsetzen und infolgedessen nicht die genaue F'räsarbeit ge liefert wird, die für das Bearbeiten der Druckfläche einer Zeile notwendig ist.
Die Erfindung beseitigt nun diesen Nach teil dadurch, dass die Bearbeitungsvorrich tung eine vom Giessradschlitten gesonderte, in sieh geschlossene Einheit bildet, die auf eine an dem Masehinengestell angeordnete Führung aufgesetzt und durch eine I'upp- lung mit dem Giessradschlitten verbunden ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes beispiels weise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile, teilweise in einem Schnitt, und Fig. 2 eine Ansicht von rechts auf Fig. 1. Der Giessradschlitten a ist wie üblich an dem 3'laschinengestell gelagert und erhält zu bestimmten Zeiten durch den, Hauptantrieb der Maschine eine hin und her gehende Be wegung. In dem Giessradschlitten ist das Giessrad b mit den Giessformen gelagert.
Aus einer dieser Formen ragt eine Zeile c hervor, die vor dem Fräser d steht, durch den die Vorderseite der Zeile bearbeitet wird. Der Fräser d bildet einen Teil der Fräsvorri.ch- tung e, die im einzelnen bekannt ist und des- wegen nicht näher beschrieben zu werden braucht. Angetrieben wird der Fräser über eine Riemen- oder Schnurscheibe f durch einen Elektromotor g. Die Fräsvorrichtung und der Elektromotor sind zu einer Einheit miteinander verbunden.
Zu diesem Zweck sitzt die Fräsvorrichtung e an einem Konsol h, das wiederum auf der Plattform<I>i</I> eines Trägers k sitzt. Der Träger k ist zylinder- förmig und seine Bohrung ist vierkantig. Die Bohrung wird nach unten. durch die Platte in abgeschlossen, an der der Motor g sitzt. Der Träger k ist mit seiner Bohrung verschieb bar auf eine Tragstange n aufgesetzt. Die Tragstange ist in einem an dem Maschinen gestell festen Konsol o gelagert und hat eine Aussparung.
In dieser Aussparung liegt un abhängig von der Tragstange ein Stift p, der an seinem einen Ende ein Gewinde trägt, mit dem er in eine Mutter q eingeschraubt ist. Diese ist vierkantig, so dass sie sich in der vierkantigen Aussparung der Tragstange führt und gegen Verdrehen gesichert ist. Sie trägt einen Zapfen q', mit dem sie in eine Bohrung in der untern Abschlussplatte m des Trägers<I>k</I> einfasst. Um den Bolzen<I>p</I> ist eine Feder r herumgelegt, die sich einerseits gegen die Mutter q, anderseits gegen das Ende der Aussparung der Tragstange legt.
Sie bildet mit den Teilen<I>p</I> und q einen federnden Puf fer und ist bestrebt, den Träger 7c und damit die ganze Fräsvorrichtung in der Richtung von dem Gestell der Maschine fort zu bewe gen. Der Stift q wird so eingestellt, dass er an die Wand der Aussparung anstösst, wenn die Fräsvorrichtung ihre äusserste Stellung erreicht hat. An dem Träger k ist ferner ein gabelförmiges Lager s vorgesehen.
Die bei den Zinken der Gabel sind durch einen Bol zen s' miteinander verbunden. Zwischen die Gabelzinken kann ein Lenker t einfassen, der bei u gelenkig mit dem Giessradschlitten <I>a</I> verbunden ist. Der Lenker trägt an dem an dern Ende zwei Einschnitte v und v', mit denen er hakenartig über den Stift s' fassen kann. An dem Ende ist eine Nase w vorge sehen, die über die untere Fläche des Len kers t heraussteht.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist dem nach folgende: Bei der in der Zeichnung in Fig. 1 ge zeigten Lage befindet sich der Fräser in der Arbeitsstellung. Er ist mit dem Giessrad schlitten durch den Lenker t gekuppelt und macht infolgedessen die Bewegung des Giess radschlittens mit, wobei sich die ganze Frä- sereinheit auf der Tragstange hin und' her schiebt. Die Feder r sorgt dabei dafür, dass der Stift s' stets in gleichmässiger Anlage mit der Wand der Aussparung v gehalten und ein etwaiges Spiel in den Gelenken unwirk sam wird. .
Soll die Vorrichtung ausser Betrieb ge setzt werden, so braucht der Lenker t nur an seinem vordern Ende angefasst und ein wenig angehoben zu werden. Sobald die Aussparung v den Stift s1 freigegeben hat, bewegt sich die ganze Vorrichtung unter der Wirkung der Feder r nach vorn, bis der Stift s1 gegen die Nase w schlägt. Der Len ker t kann nun niedergedrückt werden und hält dann die Vorrichtung in der unwirksa men Lage fest. Soll die Vorrichtung ganz aus der Maschine entfernt werden, so muss der Lenker t höher angehoben werden, worauf die Vorrichtung nach vorn abgezogen werden kann.
Vorzugsweise werden die Einschnitte w und v' bogenförmig gestaltet, und zwar mit der Achse des Bolzens u als Mittelpunkt.
Baulich kann die Einrichtung natürlich auch anders ausgeführt werden; so kann statt der vierkantigen Führungsstange n auch eine runde oder mit einer Abflachung versehene oder eine sechskantige .Stange oder derglei chen benutzt werden. Die Kupplung zwi schen der Fräsvorrichtung und dem Giessra.d- schlitten kann mit andern Mitteln erfolgen, und zum Antrieb des Fräsers kann auch eine Übertragung von dem Hauptgetriebe der Ma schine gewählt werden, obwohl der Antrieb mit besonderem Elektromotor vorzuziehen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zeilengiessmaschine mit einer Vorrich tung zum Bearbeiten der Druckfläche der ge- gossenen Zeilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine vom Giessradschlitten gesonderte, in sich geschlossene Einheit bil det, die auf eine an dem Maschinengestell an geordnete_Führung aufgesetzt und durch eine Kupplung mit dem Giessradschlitten ver bunden ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Zeilengiessmaschine nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (e) und der zu ihrem Antrieb dienende Motor (g) an einem zylinderar tigen Träger (k) befestigt sind, der auf einer an dem Maschinengestell angeordne ten Tragstange (n) verschiebbar sitzt und ein Kupplungsglied (s, s1) trägt, durch das er durch einen hakenförmigen Lenket (t) mit dem Giessradschlitten gekuppelt ist.2. Zeilengiessmaschine nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, gekennzeich net durch einen federnden Puffer<I>(p, q, r),</I> der die Bearbeitungsvorrichtung so beein flusst, dass zwischen dieser und dem Giess radschlitten toter Gang ausgeschaltet ist.3. Zeilengiessmaschine nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lenker (t) zwei Einschnitte (v, v1) hat, so dass er in der wirksamen und unwirksamen Lage mit dem Giessradschlitten gekuppelt werden kann, wobei das vordere Hakenende zu einer Nase (w) verlängert ist, die das Vor schieben der Bearbeitungsvorrichtung in die unwirksame Lage begrenzt. 4. Zeilengiessmaschine nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1. dadurch ge kennzeichnet, dass ein einstellbarer An schlag (p, q, q') die Bewegung der Bear beitungsvorrichtung in der Richtung nach der zu bearbeitenden Zeile hin begrenzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE182420X | 1934-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH182420A true CH182420A (de) | 1936-02-15 |
Family
ID=5718102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH182420D CH182420A (de) | 1934-05-18 | 1935-05-10 | Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Bearbeiten der Druckfläche der gegossenen Zeilen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH182420A (de) |
-
1935
- 1935-05-10 CH CH182420D patent/CH182420A/de unknown
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