CH182440A - Ski mit Kantenbeschlag. - Google Patents
Ski mit Kantenbeschlag.Info
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Description
Ski mit Kantenbeschlag. Die Erfindung bezieht sich auf einen Ski mit einem aus mehreren Teilstücken zu sammengesetzten Kantenbeschlag und besteht darin, dass die benachbarten Enden zweier Teilstücke einander übergreifen, wobei durch ein Ende eines am Laufholz befestigten Teilstückes das benachbarte Ende des andern Teilstückes am Laufholz festgehalten ist. Hierdurch kann die Zahl der erforderlichen Befestigungsmittel, zum Beispiel Befesti- gungssehrauben, gering gehalten werden, was den Vorteil hat, dass die Kosten der Mon tage niedrig und die Reibung auf der Fahr bahn klein werden.
Das vom benachbarten Teilstück festgehaltene Ende eines Teil stückes kann in diesem benachbarten Teil- stüe'k gleitbar angeordnet sein, so dass sich der Kantenbeschlag allen bei der Fahrt auf tretenden Durchbiegungen des Laufholzes anzupassen vermag und ein Ausbrechen der Befestigungsmittel vermieden wird.
Der Erfindungsgegenstand lässt sich in ver schiedenen, Formen ausführen; eskönnen zum Beispiel die aneinanderstossenden Teilstücken den auf entgegengesetzten Seitenauf geringere Stärke abgesetzt sein, wobei die Befesti- gungssc'hraube durch ein Loch des auf dem Grunde eines am Ski vorgesehenen Kanten falzes liegenden Endes hindurchgeführt ist. Dieses Loch kann als Langloch ausgebildet sein und als Gleitführung für dieses Teil stückende dienen, indem ihm eine dem Schaftdurchmesser der Schraube entspre chende Breite gegeben wird.
Eine sehr günstige Gleitführung erhält man auch durch entsprechende Formung des Quer schnittes der beiden ineinandergreifenden Teilstückenden, zum Beispiel indem das eine Ende mit einer Führungsnut versehen ist, in welche das zungenförmig ausgebildete Ende des benachbarten Teilstückes gleitbar passt. Wenn das mit der Führungsnut ver sehene Teilstückende starr am Laufholz befestigt ist, kann der Querschnitt der Führungsnut rechteckig sein.
Es kann auch das in die Nut eingreifende Teilstukende starr am Laufholz befestigt sein, in wel chem Fall die Nut schwalbenseliwanzför- migen Querschnitt erhält, um das in sie ein greifende Teilstückende am Laufholz fest zuhalten.
Die Teilstücke können ferner so ausge führt sein, dass sie, untereinander gleich lang sind und jedes ein mittels einer Schraube oder dergleichen unmittelbar am Laufholz zu befestigendes und ein vom benachbarten Teilstück festzuhaltendes Ende aufweist, oder es werden zwei Arten von Teilstücken verwendet und beider einen Art von Teil stücken beide Enden so augebildet, dass sie von den benachbarten Teilstücken festzuhal ten sind, während bei der anderen Art beide Enden mittels einer Schraube oder der gleichen unmittelbar am Laufholz zu befe stigen sind;
die verschiedenen Teilstücke wer den dann so montiert, dass Teilstücke der einen und der anderen Art abwechselnd auf- einanderfolgen.
Beiliegende Zeichnungen stellen einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dar. Es zeigen:.
Fig. <B>1</B> einen mit einem Kantenbeschlag versehen Ski in Untersicht, Fig. 2 bis<B>6</B> ein Ausführungsbeispiel des Kantenbeschlages in grösserem Massstabe, davon Fig. 2 bis 4 die Stossstelle im Längs- bezw. Querschnitt und Daraufsicht, Fig. <B>5</B> und<B>6</B> das Teilstück allein,
Fig. <B>7</B> bis<B>9</B> eine zweite Ausführungs form im Längs- bezw. Querschnitt und Da- raufsicht, Fig. <B>10</B> und<B>11</B> ein dazugehöriges Teilstück, Fig. 12 und<B>13</B> eine dritte Aus führungsart in Längsschnitt und Darauf- sieht, Fig. 14 und<B>15</B> ein dazugehöriges Teilstück, Fig. <B>16</B> bis<B>18</B> eine -vierte Aus führungsart im Längs- bezw. Querschnitt und Daraufsicht,
Fig. <B>19</B> und 20 das dazu gehörige Teilstück, Fig. 21 bis<B>23</B> eine fünfte Ausführungsform im Längs- bezw. Quer schnitt und Daraufsicht, Fig. 24 und<B>25</B> das dazugehörige Teilstück, Fig. <B>26</B> bis<B>28</B> eine sechste Ausführungsart im Längs- bezw. Querschnitt und Daraufsicht, Fig. <B>29</B> und<B>30</B> die dazugehörigen Teilstücke;
Fig. <B>31</B> zeigt eine Befestigungsschraub? in Aneicht, Fig. 32 und<B>33</B> dieselbe nach der Montage und Fig. 34 eine ähnlich ausgeführte Befesti- gungssehraube als Kopfschraube.
I Der Kantenbeschlag besteht aus Teil stücken<B>1,</B> la usw., vorzugsweise aus Metall, und ist in Falzen 2 an den Längskauten des Laufholzes<B>3</B> versenkt.
Gemäss den Fig. 2 bis<B>6</B> ist das Ende 4 des Teilstückes<B>1</B> auf der dem Boden des Falzes abgekehrten Seite auf etwa die halbe Stärke -abgesetzt und in der hierdurch geschaffenen Stufe sitzt das anschliessende Ende<B>5</B> des benachbarten Teilstückes la, das ebenfalls auf die halbe Stärke, jedoch auf der dem Boden des Falzes zugekehrten Seite- abge setzt ist;
das Endstück<B>5</B> ist am Laufholz mittels der Schraube<B>6</B> befestigt, deren Bol zen durch ein Langloc'h <B>7</B> im Endstück 4 hindurchtritt. Wenn sich beim Durchbiegen des Läufholzes während der Fahrt der Abstand der Befestigungssehrauben zweier benachbarter Teilstücke ändert, so ist durch die beschriebene Anordnung ein Verschieben der Endteile 4 in der Längsrielltung möglich. wodurch das Auftreten unerwünschter Span nungen vom Ski ferngehalten wird.
Zwecks genauer Führung der Teilstücke wird die Breite des Langloches gleich dem Bolzen- durellmesser der Schraube<B>6</B> gemacht. An telle des Langloches<B>-7</B> kann gemäss Fig. <B>6</B> ein offener Schlitz<B>8</B> vorgesehen sein.
Bei der Ausführung gemäss den Fig. <B>7</B> bis<B>11</B> sind die Endstücke 4 und<B>5</B> um soviel verlängert, dass sie etwa die gleiche Länge haben wie der Mittelteil<B>9</B> eines Teilstückes, und zu ihrer Befestigung dienen zwei Schrauben, welche durch<B>je</B> ein Langloch im Endteil 4 hindurchgehen. Für den Kopf der zweiten Schraube ist ein längliches Versenk- loch <B>10</B> vorgesehen, welches auch dem zwischen den Schrauben liegenden Teil des Endstückes<B>5</B> ein Spiel in der Längsrichtung gestattet.
Gemäss den Fig. 12 bis<B>15</B> sind die Teil stücke bis zu ihrer Längsmitte hin ab gesetzt, so dass das Teilstück zum einen Teil ein benachbartes übergreift und zura anderil Teil von einem benachbarten übergriffen wird. Ein derartiges Teilstück kann in ein facher Weise durch einen mit einem bei<B>11</B> gehröpften Blechstreifen 12 gebildet werden. Auch bei dieser Ausführungsform ist für jede zweite Schraube ein längliches Versenk- loch <B>10</B> vorgesehen.
Gemäss den Fig. <B>16</B> bis 20 besitzt das durch die Schraube starr am Laufholz be festigte Endstück<B>5</B> unten eine rechteckige, am Grunde des Falzes offene Nut<B>13,</B> in welche das in eine Zunge 14 auslaufende Endstück des benachbarten Teilstückes<B>1</B> passt. Da hier die Nut die Gleitführung der Zunge übernimmt, kann das zum Durchtritt des Schraubenbolzens dienende Langloch<B>7</B> in der Zunge breiter sein als der Schrauben bolzen; die der Skimitte zugekehrte seitliche Begrenzungswand der Nut<B>13</B> kann auch weggelassen sein.
Bei den bisher erläuterten Ausführungs formen des Kantenbeschlages sind alle Teil stücke untereinander gleich und jedes mit nur einem am Laufholz starr zu befestigen den Ende versehen, während ihre anderen Enden von den benachbarten Teilstücken festgehalten werden. Bei der Ausführungsart gemäss den Fig. 21 bis 25 werden zwei Arten von Teilstücken verwendet; die Teilstücke<B>15</B> sind ganz kurz, mit einer oder zwei Schrau ben starr am Laufholz befestigt und haben U-fürmigen Querschnitt, so dass sie am Grunde des Falzes eine durchlaufende Nut aufweisen.
Die Teilstücke<B>16</B> haben an bei den Enden Zungen 14, welche in diese Nut passen; sie können verhältnismässig lang aus geführt sein und in der Mitte mittels einer Schraube am Laufholz befestigt werden, zu welchem Zweck, sie mit einem Versenkloch <B>17</B> versehen sind. Gemäss den Fig. <B>26</B> bis<B>30</B> sind ebenfalls zwei Arten von Teilstücken vorgesehen; die Führungsnuten<B>18</B> sind hier- nicht in den starr am Laufholz befestigten sondern in den gleitbaren Enden<B>19</B> der längeren Teilstücke 20 angeordnet Lind müssen, um die Enden<B>19</B> am Laufh* festhalten zu können, schwal- benschwanzförmigen Querschnitt aufweisen.
Die kurzen, am Laufholze starr befestigten Teilstücke 21 greifen mit beiden Enden 22 in diese Nuten ein und haben ebenfalls durch laufend trapezförmigen Querschnitt.
Als Befestigungsmittel können gewöhn- lielle Holzschrauben, Splinte, lose oder angeseliweisste Stifte oder Nieten dienen, doch haben die letzteren den Nachteil, dass beim Verhämmern ihrer Köpfe häufig ihr Schaft gestaucht wird, wodurch das Holz gesprengt werden kann. An Stelle von Nieten können mit Vorteil Durchgangssehrauben verwendet werden, die, wie Fig. <B>31</B> zeigt, einen normalen Scliraubenschaft <B>25</B> mit Ver- senkkopf <B>26</B> haben.
Die Mutter besteht äus einem Versenkteil <B>27</B> und einem Ansatz<B>28,</B> welcher prismatisch augebildet ist, um das Ansetzen eines Schraubenschlüssels zu ge statten. Auch der Versenkkopf des Schrau benbolzens kann, wie die Fig. 32 zeigt, ei nen flachen Ansatz<B>29</B> von grösserem Durch messer besitzen, der zur Entlastung des Ver- senkloches für den Kopf<B>26</B> dient und durch prismatische Form oder einen Schlitz das Angreifen eines Schraubenschlüssels ge stattet.
Die Schraube wird, -wie aus Fig. <B>32</B> ersichtlich, so montiert, dass ihre Mutter auf der Lauffläclie liegt; hierauf wird der An satz<B>28</B> der Mutter zusammen mit dem vor ragenden Teil des Bolzenschaftes durcli Fei len, Fräsen oder Schleifen abgenom m en, bis er bündig mit der Oberfläche des Kanten beschlages wird. Durch diese Bearbeitung .wird auch ein nachträgliches Lockern der Mutter verliindert und Vorteil einer glatten Oberfläche gewonnen.
In gleicher Weise kann, wie Fig. 34 zeigt, auch eine Kopfschraube verwendet werden, indem ihr Versenkkopf <B>31</B> mit einem über die Oberfläche des Kantenbeschlages vor stehenden Ansatz<B>30</B> versehen ist, welcher das Festziehen der Schraube durch seine prismatische Form oder einen Schlitz ge stattet und nach Montage der Schraube durch Bearbeitung entfernt wird, wodurch auch in diesem Falle eine glatte Oberfläche erzielt ist.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Ski mit einem aus mehreren Teilstüeken, zusammengesetzten Kantenbeschlag, dadurch gekennzeichnet, dass die benaclibarten En den zweier Teilstücke einander übergreifen, wobei durch ein Ende eines am Laufholz befestigten Teilstückes das benachbarte Ende des anderen Teilstückes am Laufholz fest gehalten ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Ski mit Kantenbeschlag nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem benachbarten Teilstück am Laufholz festgehaltene Ende eines Teil stückes in diesem benachbarten Teilstück in der Längsrichtung gleitbar gehalten ist. 2.Ski mit Kantenbeschlag nach Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die einander übergreifenden Enden (4, <B>5)</B> benachbarter Teilstücke<B>(1,</B> la) auf entgegengesetzten Seiten auf geringere Stärke abgesetzt sind, wobei die Befesti- gungssebraube <B>(6)</B> durch ein Langloch <B>(7)</B> des auf dem Grunde des Kanten falzes (2) liegenden Teilstückendes (4) hindurchtritt. <B>3.</B> Ski mit Kantenbeschlag nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gleitführung für das goleitbar ge führte Ende (4) des einen Teilstückes durch ein Langloch<B>(7)</B> gebildet ist,wel ches eine dem Schaftdurchmesser der Befestigungsschraube<B>(6)</B> entsprechende Breite besitzt. 4. Ski mit Kantenbeschlag nach Unter anspruch 2, gekennzeichnet durch Teil stücke, welche aus in der Mitte gekröpf ten Blechstreifen (12) bestehen. Ski mit Kantenbeschlag nach Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ,Ip,r haltende Endteil des einen und der geführte Endteil des andern von zwei 'henachbarten Teilstücken im Querschnitt so gehalten sind,dass die Endteile pas- -3end inekandergreifen. <B>6.</B> Ski mit Kantenbeschlag nach Unter-" anspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das eine Teilstückende am Grunde eines den Beschlag aufnehmenden Falzes eine Führungsnut aufweist, in welche das anschliessende, zungenförmig aus gebildete Ende des benachbarten Teil stückes gleitbar passt. <B>7.</B> Ski mit Kantenbesehlag ;nach Unter anspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut<B>(13)</B> in dem am Laufholz befestigten Teilstückende<B>(5)</B> des Teilstückes (la) angeordnet ist. <B>8.</B> Ski mit Kantenbeschlag nach Unteran spruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in dem am Laufholz befestigten Teil stückende eine Führungsnut vorgesehen ist, welche an der Innenseite offen ist.<B>9.</B> Ski mit Kantenbeschlag nach Unteran spruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut <B>(18)</B> in dem gleitbar geführten Ende<B>(19)</B> des Teilstückes (20) angeordnet und im Querschnitt sellwal- benschwanzförmig ist.<B>10.</B> Ski mit Kantenbeschlag nach Unteran spruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch zwei Arten von Teilstücken, die abwechselnd aufeinanderfolgend angeordnet sind, wo bei die beiden Enden der einen mittels einer oder mehreren Schrauben oder dergleichen am Laufholz befestigten Art von Teilstücken die benachbarten Enden der anderen Art von Teilstücken fest halten.<B>-</B> <B>11.</B> Ski mit Kantenbeschlag nach Unteran spruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die am Laufholz befestigten Teilstüeke <B>(15,</B> 21) durchlaufend gleichen Quer schnitt aufweisen. 12.Ski mit Kantenbeschlag nac11 Patent anspruch, mit Schrauben zum Befestigen der Teilstückenden, gekennzeichnet durch einen zum Festziehen der Schraube dienenden Versenkkopf <B>(31),</B> welcher bis auf die Oberfläche des Beschlages ab gearbeitet ist, <B>13.</B> Ski mit Kantenbeschlag naell Patent anspruch, mit Schrauben zum Befesti gen der Teilstückenden, gekennzeichnet <B>21</B> durch eine Durchgangssehraube mit ei ner Versenkmutter <B>(27)</B> auf der Seite der Lauffläche, welche mitsamt dem Schraubenbolzen<B>(25)</B> bis ad die öber- fläche des Beschlages abgearbeitet ist.
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US3637226A (en) * | 1969-02-10 | 1972-01-25 | Simon Karl | Ski |
-
1935
- 1935-05-16 CH CH182440D patent/CH182440A/de unknown
Cited By (1)
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| US3637226A (en) * | 1969-02-10 | 1972-01-25 | Simon Karl | Ski |
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