CH182451A - Schaltrelais mit schleichend bewegtem Anker, insbesondere Zähler mit Rücklaufkontakt. - Google Patents

Schaltrelais mit schleichend bewegtem Anker, insbesondere Zähler mit Rücklaufkontakt.

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CH182451A
CH182451A CH182451DA CH182451A CH 182451 A CH182451 A CH 182451A CH 182451D A CH182451D A CH 182451DA CH 182451 A CH182451 A CH 182451A
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CH
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  Schaltrelais mit schleichend bewegtem     .Anker,    insbesondere Zähler  mit     Rücklaufkontakt.       Es ist bekannt in elektrischen Anlagen,  bei denen sowohl eine     Stromaufnahme    wie  eine Stromabgabe möglich ist und bei denen  der Blindstrom sein Vorzeichen wechseln  kann, die Zähler mit     Rücklaufkontakten    zu  versehen, damit sie beispielsweise beim Über  gang von Stromlieferung auf Strombezug ein  Signal oder eine     Umschaltevorrichtung    für  ein Mehrfachzählwerk betätigen. Auch kann  man einen Zähler als Schaltrelais verwenden,  wenn man seinen Ankerweg durch Anschläge  begrenzt und im Ankerweg Schaltkontakte  anordnet.  



  Bei solchen Schaltrelais mit schleichend  bewegtem Anker, insbesondere bei Zählern  mit Kontakten, die beim Rücklauf des Zäh  lers betätigt werden sollen, kommt es darauf  an, dass die Kontakteinrichtung einen mög  lichst geringen Widerstand der Ankerbewe  gung entgegensetzt. Der Anker soll sich  praktisch so bewegen, als ob überhaupt keine    Kontakte zu steuern wären. Trotz der schlei  chenden Bewegung des Ankers soll aber ein  sicherer     gontaktschluss    und eine rasche     Kon-          taktöffnung    erreicht werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Schalt  relais, insbesondere Zähler mit Rücklauf  kontakt, der weitgehend diese Forderungen  erfüllt. Erfindungsgemäss ist mit     dem    schlei  chend bewegten Anker eine Schaltwelle ver  bunden, auf der ein zum Teil mit Queck  silber gefülltes und mit Kontaktelektroden  versehenes Ringrohr derart gelagert ist, dass  sich bei der Schaltbewegung der Schwer  punkt der Schaltvorrichtung nicht verschiebt.  



  Die Erfindung soll anhand eines Ausfüh  rungsbeispiels näher erläutert werden.  



  1 ist das Triebsystem, 10 der Anker  eines Zählers oder     Zählerrelais.    Auf der  Ankerwelle sitzt die Scheibe 2 mit dem  Schlitz 3, der Klemmschraube 4 und den  hochglanzpolierten Stahlstiften 5. Zwischen      diese Stahlstifte greift der ebenfalls hoch  glanzpolierte Stift 6, der als Hebel an der  Schaltachse 7 angebracht ist. An dieser Achse  ist mittels der Scheibe 8 das Ringrohr 9  mit den Elektroden 10, 11 und der Queck  silbermasse 12 angebracht. Die Elektroden  zuleitungen sind von den Klemmen 13 zu  den zentrisch angeordneten Isolierteilen 14  geführt und von dort aus zu den Elektroden.  



  Das Ringrohr hat eine derartige Form  und ist derart an der Schaltachse 7 befestigt,  dass bei der Drehung der Achse keine Ver  lagerung des Schwerpunktes eintritt. Die  Schaltelektrode 10 ist an ihrem untern Ende  verquickt.  



  Um auch den Bewegungswiderstand des  Quecksilbers im Ringrohr zu verkleinern,  kann die Innenwand des Ringrohrs beispiels  weise durch Sandstrahlen künstlich '     aufge-          rauht    werden. Am besten wird auch eine  kleine menge von Quarz-, Glasstaub oder  dergleichen in das Rohr eingebracht; dadurch  wird das Quecksilber besonders leicht be  weglich.  



  Die Erfindung bietet folgende Vorteile  Die Schaltvorrichtung des Relais     bezw.    des  Zählers ist einfach und billig in der Her  stellung und vollkommen betriebssicher. Sie  hat einen denkbar geringen Bewegungswider  stand, so dass sie also die Ankerbewegung  praktisch nicht erschwert; werden, wie oben  angegeben, die Steuerkontakte mit Queck  silber verquickt, so ergibt sich trotz der  schleichenden Bewegung des Ankers eine  rasche Kontaktöffnung, weil der     Quecksilber-          Meniskus    bei der Öffnungsbewegung zunächst  an der verquickten Stelle des Steuerkontaktes  haften bleibt und hochgezogen wird, um darin  plötzlich bei einer bestimmten     Austauchhöhe       der Elektrode von der verquickten Stelle  abzureissen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltrelais mit schleichend bewegtem Anker, insbesondere Zähler mit Rücklauf kontäkt, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem schleichend bewegten Anker eine Schaltwelle verbunden ist, auf der ein zum Teil mit Quecksilber gefülltes und mit Kontaktelek troden versehenes Ringrohr derart gelagert ist, dass sich bei der Schaltbewegung der Schwerpunkt der Schaltvorrichtung nicht verschiebt. UNTERANSPR-CCHE 1. Schaltrelais nach dein Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer elektrode, zwecks Erzielung einer raschen Kontaktöffnung bei schleichender Anker bewegung, verquickt ist.
    2. Schältrelais nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt welle des Ringrohres über ein aus hoch glanzpolierten Stiften bestehendes Hebel getriebe mit dem Anker verbunden ist. 3. Schaltrelais nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der vom Quecksilber bespülte Wandteil des Ringrohres aufgerauht ist. 4. Schaltrelais nach dem Patentanspruch und Unteransprucb 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringrohr ausser dem Quecksilber auch eine gewisse Menge Staub enthält, der die Beweglichkeit des Quecksilbers erhöht.
CH182451D 1934-07-07 1935-05-21 Schaltrelais mit schleichend bewegtem Anker, insbesondere Zähler mit Rücklaufkontakt. CH182451A (de)

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CH182451D CH182451A (de) 1934-07-07 1935-05-21 Schaltrelais mit schleichend bewegtem Anker, insbesondere Zähler mit Rücklaufkontakt.

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