CH182485A - Verfahren zum Verbinden von röhrenförmigen Körpern, insbesondere Bleirohren. - Google Patents
Verfahren zum Verbinden von röhrenförmigen Körpern, insbesondere Bleirohren.Info
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Description
Verfahren zum Verbinden von röhrenförmigen Körpern, insbesondere Bleirohren. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Verbinden von röhren förmigen Körpern, insbesondere Bleirohren, bei welchem die Enden der miteinander zu verbindenden röhrenförmigen Körper inein ander gesteckt werden und am innern Ende des zwischen den beiden Körperenden ge bildeten Raumes zwischen den zu verbinden den röhrenförmigen Körpern ein ringförmi ger, dehnbarer und an den Flächen der zu verbindenden röhrenförmigen Körper anhaf tender Hilfskörper angöordnet wird,
worauf in den Raum zwischen den zu verbindenden röhrenförmigen Körpern eine feste Lötmasse eingebracht und bis zu ihrer Verflüssigung erhitzt wird.
Bei bekannten Verfahren zum Verbind(,n von röhrenförmigen Körpern, zum Beispiel von Bleirohren, werden deren Enden inein ander gesteckt, worauf ein dicker Ring aus Lötmasse um das innere Rohr gebildet wird. Dies erfordert eine grosse Menge Lötmasse. da ein Teil derselben ins Innere der Rohre abfliesst. Es ist auch eine grosse Übung und Erfahrung notwendig, da es sonst vor kommt, dass die Verbindungsstellen nicht allseitig dicht werden.
Infolge der Gefahr des Ausfliessens der Lötmasse kann dieselbe auch nicht bis zur vollständigen Verflüssi gung erhitzt werden und sie kann nur in einem pastenartigen Zustand verarbeitet werden, was bewirkt, dass ihre Lötkraft oft zu schwach ist, um eine vollständige und dauernde Verbindung zu gewährleisten.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Mängel beseitigt. Das Einfliessen der Lötmasse ins Innere der zu verbindenden röhrenförmigen Körper wird verhindert.
Da keine Lötmasse entweichen kann, er fordert das Verfahren gemäss der Erfindung eine kleinere Menge derselben als das oben beschriebene.
Zur Veranschaulichung des Verfahrens gemäss der Erfindung sind in der Zeichnung Verbindungen von röhrenförmigen Körpern dargestellt. Es zeigen: Fig.1 einen Längsschnitt durch die Ver bindung zweier Bleirohre gleichen Durch messers, und Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Ver bindung zweier Bleirohre mit einer röhren förmigen Muffe.
Nach Fig. 1 besitzt das eine Rohr 1 ein er weitertes Ende la in das das Ende des andern Rohres 2 eingesteckt wird. Das Rohr 2 trägt einen Gummiring 3, welcher so ange ordnet ist, dass er den zwischen den Enden der Rohre 1 und 2 gebildeten Raum nach innen abschliesst. Der Gummiring 3 wird ans einem Gummirohr gebildet, welches auf das Rohr 2 aufgesteckt und dann über sich selbst aufgerollt wird. Seine Dicke ist so bemes sen, dass er durch das Ende la des Rohres 1 etwas flach gedrückt wird und sich allseitig an die Rohrwandungen anlegt.
Statt einen Gummiring auf diese Weise aus einem Gummirohr zu bilden und zu verwenden, kann man in den Raum zwischen den Enden der beiden Rohre 1 und 2 auch einen ring förmigen Hilfskörper aus einem Kitt oder aus Natronwasserglas einbringen. In diesem Falle wird dem Hilfskörper mit Vorteil ein halbkreisförmiges Profil gegeben.
Die Verwendung von Gummirohren zur Bil- dung,des ringförmigen Hilfskörpers empfiehlt sich bei der Verbindung von Rohren grösse ren. Durchmessers, während die Verwendung von Kitt oder Natronwasserglas sich beson ders für die Verbindung von kleineren Roh ren eignet.
In Fig. 2 ist die Verbindung zweier Rohre 1 und 2 mit einer röhrenförmigen Muffe 4 dargestellt. Mit 3. sind wieder die ringförmigen Hilfskörper bezeichnet, die in die Räume zwischen den miteinander zu ver bindenden Teilen 1, 4 und 2, 4 eingebracht werden.
Neben einem aus einem Gummirohr ge bildeten ringförmigen Hilfskörper kann auch noch ein zweiter ringförmiger Hilfs körper aus einem Kitt in den Raum zwischen den miteinander zu verbindenden röhren förmigen Körpern angeordnet werden. Für viele Fälle ist es günstig, das Gummirohr vor dem Aufrollen mit Natronwasserglas zu tränken.
Nachdem der ringförmige Hilfskörper :3 auf das Rohr 2 aufgebracht und dasselbe in das Ende la des Rohres 1 eingesteckt wurde, wird der Raum zwischen den beiden Rohr enden mit einer Lötmasse, beispielsweise einer Mischung von Zinn und Blei beschickt. Es ist darauf zu achten, dass der Schmelz punkt der Lötmasse wesentlich niedriger liegt als derjenige der miteinander zu ver bindenden Rohre. In diesem Falle kann nun durch Erhitzen von aussen die Lötmasse bis zur vollständigen Verflüssigung gebracht werden. Dadurch ergibt sich eine einwand freie und innige Verbindung der Lötmasse mit den Rohren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verbinden von röhren förmigen Körpern, insbesondere Bleirohren, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der miteinander zu verbindenden röhrenförmigen Körper ineinander gesteckt werden und dass am innern Ende des zwischen den beiden Körperenden gebildeten Raumes zwischen den zu verbindenden röhrenförmigen Körpern ein ringförmiger, dehnbarer und an den Flächen der zu verbindenden röhrenförmigen Körper anhaftender Flilfskörper angeordnet wird, worauf in den Raum zwischen den zu ver bindenden röhrenförmigen Körpern eine feste Lötmasse eingebracht und bis zu ihrer Verflüssigung erhitzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiger Hilfskörper aus einem Gummirohr ver wendet wird, welches auf den innern der zu verbindenden röhrenförmigen Körper aufgesteckt und auf diesem auf sich selbst aufgerollt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiger Hilfskörper aus einem Kitt verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiger Hilfskörper aus Natronwasserglas ver wendet wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem auf den innern der zu ver bindenden röhrenförmigen Körper geroll ten Gummirohr ein zweiter aus einem Kitt bestehender ringförmiger Hilfskör per auf den innern der zu verbindenden röhrenförmigen Körper aufgebracht wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummirohr vor dem Aufrollen mit Natronwasserglas getränkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH182485D CH182485A (de) | 1935-02-15 | 1935-02-15 | Verfahren zum Verbinden von röhrenförmigen Körpern, insbesondere Bleirohren. |
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- 1935-02-15 CH CH182485D patent/CH182485A/de unknown
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