CH182518A - Hochfrequenzspule. - Google Patents
Hochfrequenzspule.Info
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Description
Hoebfrequenzspule. Es ist bekannt, die in der Hochfrequenz technik benutzten Induktionsspulen mit Eisen kernen auszurüsten. Das hierzu verwendete Eisen besteht aus sehr feinen Eisenkörnchen, die unter Anwendung von Bindematerialien voneinander isoliert und zu einem Eisenkern gepresst sind. Es sind auch Eisensorten be kannt, bei denen der Kern nicht einheitlich ist, sondern aus einzelnen Lagen von Papier besteht, die mit Eisenpulver überzogen sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hoch frequenzspule und schlägt vor, nur das äussere Magnetfeld der Spule durch Hochfrequenz eisen zu führen. Solche Spulen sind aus nachfolgend erwähnten Gründen erwünscht und eignen sich ganz besonders für Kurz wellenbetrieb.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Auf einem Spulenkörper 1, der aus einem Material mit möglichst geringen Verlusten besteht, ist die Spule 2 in bekannter Weise angeordnet. Bei den bisher bekannten Spulen- konstruktionen ist ein Eisenkern verwendet, der das Innere der Spule ausfüllt und der sich aussen in irgendeiner Form mehr oder weniger schliesst. Es ist nicht möglich, mit den zurzeit zur Verfügung stehenden Eisen sorten solche Spulen herzustellen, deren Dämpfungswerte in der Grössenordnung der jenigen von Luftspulen liegen.
Die neue Spule hat keinen innern Eisen kern. An den Enden der Spule sind aber Scheiben 3 aus Hochfrequenzeisen vorgesehen. Sie haben an ihrem Umfange eine Kröpfung oder einen Kranz 6 und dienen dazu, ledig lich das äussere Spulenfeld zu führen. In den Spulengebieten, in denen grössere Feldstärken herrschen, befindet sich kein Eisenmaterial. Dies hat den Vorteil, dass' die Kraftlinien möglichst nahe an der Spule zurückgeführt werden und daher der Skin-Effekt verringert wird, da auf diese Art die Stromverteilung über den Spulenumfang günstiger als sonst ist.
Die Anordnung hat überdies den Vorteil, dass der dämpfende Einfuss des Abschirm- topfen 4 verringert wird. Dieser kann daher näher als bisher an die Spule herangebracht werden, ohne dass die Hochfrequenzverluste zunehmen. Es ist sogar möglich, Dämpfungs- werte- zu erreichen, die unter denjenigen von abgeschirmten Luftspulen gleicher Grösse liegen. Die äussern Abmessungen können also kleiner gehalten werden, ein Vorteil, der namentlich dann von Bedeutung ist, wenn die Spule in Geräten untergebracht werden muss, die möglichst geringen Platz einnehmen sollen.
Es kann zuweilen zweckmässig sein, einen Rest von Spulenkernen zu belassen, das heisst die Scheiben 3 in der Mitte mit einem Ansatz 5 aus Hochfrequenzeisen zu versehen, damit der innere ICraftfluss möglichst parallel zur Mantellinie des Spulenkörpers geführt wird.
Die Teile der Spule können in bekannter Weise zusammengehalten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzspule, dadurch gekennzeich net, dass nur das äussere Magnetfeld der Spule durch Hochfrequenzeisen geführt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Spulenenden Scheiben aus Hochfrequenzeisen angeordnet sind. 2. Spule nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben an ihrem Rande gekröpft sind. 3. Spule nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben Mittelansätze besitzen. 4.Spule nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie von einem Abschirmtopf umgeben ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE182518X | 1934-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH182518A true CH182518A (de) | 1936-02-15 |
Family
ID=5718157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH182518D CH182518A (de) | 1934-07-10 | 1935-06-26 | Hochfrequenzspule. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH182518A (de) |
-
1935
- 1935-06-26 CH CH182518D patent/CH182518A/de unknown
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