CH182526A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH182526A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische     Entladungsröhre,       Im Gegensatz zu den von Glühlampen aus  gesandten Licht zeigt das von Entladungs  röhren erzeugte Licht kein kontinuierliches  Spektrum, sondern ein Linienspektrum. Um  mit Hilfe von Entladungsröhren Licht zu  erhalten, das in verschiedenen Teilen des       z        pektrums    Linien aufweist, und dem     kbnti-          nuierlichen    Spektrum (weissem Licht) nahe  kommt, ist schon vorgeschlagen worden, die  Entladung in einem Gemisch verschiedener  Metalldämpfe stattfinden zu lassen, die in  verschiedenen Teilen des Spektrums Licht  ausstrahlen. Man hat unter anderem vorge  schlagen, ein Gemisch von Quecksilber und  Kadmium zu verwenden.  



  Bis jetzt wurden jedoch mit diesem Ge  misch keine befriedigenden Ergebnisse er  halten.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Ent  ladungsröhre, in der sich sowohl Quecksilber,  als auch Kadmium befindet, und hat zum  Zweck, diese zu verbessern, so dass sie ein  befriedigendes weisses Licht ausstrahlt, wo-    bei die von diesem Licht beleuchteten Gegen  stände in ihren natürlichen Farben auf  leuchten.  



  Gemäss der Erfindung werden dazu die  in die Röhre gebrachten Mengen Quecksilber  und Kadmium .derart bemessen,     _dass    ihre  Dämpfe beim Betriebe ungesättigt sind und  die Menge Kadmium 4 bis<B>15</B> Gewichts  prozente der eingebrachten Quecksilbermenge  beträgt. Die besten Ergebnisse werden er  reicht, wenn die     Kadmiummenge    7 bis     10 /o     der Menge Quecksilber beträgt. Einigermassen  von diesem optimalen Wert abweichende  Mengen ergeben jedoch auch schon günstige  Resultate.  



  Es hat sich herausgestellt, dass bei Ver  wendung dieser Verhältnisse zwischen den       Mengen    Quecksilber und Kadmium die von  dem ausgesandten Licht beleuchteten Gegen  stände in befriedigender Weise in ihren nor  malen Farben gesehen werden. Wird Queck  silber und     Kadmium    in solchen Mengenver  hältnissen verwendet, dass ihre Dämpfe beim      Betrieb ungesättigt sind, so hat das zur  Folge, dass neben dem Quecksilberlicht auch  das     Kadmiumlicht    genügend zur Auswirkung  gelangt, und das     Konstantsein    des Verhält  nisses der Dampfdrücke auch bei Spannungs  schwankungen gewahrt ist.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel einer Entladungsröhre gemäss der Er  findung dar.  



  Die abgebildete Röhre 1 hat eine gerade  Form und ist an jedem Ende mit einer  Glühelektrode 2 versehen, die bei Wechsel  strombetrieb abwechselnd als Kathode und  Anode arbeitet und mit einem stark elek  tronenemittierenden Stoff, zum Beispiel einer       Erdalkalioxydschicht    bedeckt ist. Die     Glüh-          elektroden    können durch gesonderte     Heiz-          ströme    erhitzt werden: Es ist jedoch auch  möglich, die Glühelektroden durch die Ent  ladung auf die für die Emission benötigte  Temperatur zu bringen und auf derselben  zu erhalten.

   In der Röhre ist ausser einem  Edelgas eine Menge Quecksilber und Kad  mium angebracht, letzterwähntes Metall in  einer Menge, die 7 bis     10"/o,    zum Beispiel       8%,        der        Quecksilbermenge        beträgt.        Die        ab-          soluten    Mengen sind so klein, dass beim nor  malen Betrieb die Metalle völlig verdampfen  und ihre Dämpfe     ungesättigt    sind.  



  In einem bestimmten Fall betrug der  lichte Durchmesser- der Röhre 16 mm, der  Abstand- zwischen den Elektroden 100 mm,  der Abstand zwischen jeder Glühelektrode  und dem Röhrenende 12 mm, der Druck  der aus Argon bestehenden     Edelgasfüllung     bei Zimmertemperatur 5 mm, während in  die Röhre 25 mg Quecksilber und 2 mg  Kadmium eingebracht war. Als Vorschalt-         impedanz    wurde eine Drosselspule verwendet.  Die Röhre wurde mit der Drosselspule an  eine     Wechselstromquelle    von 220 Volt, 50  Hertz angeschlossen. Die Drosselspule wurde  derart eingestellt, dass die Stromstärke in  normalem Endzustand der Entladung 5     Amp.     betrug, wobei die Spannung zwischen den  Elektroden der Röhre 100 Volt war.

   Die  Röhre zeigte eine     Hochdruckdampfentladung,     was darin zum Ausdruck kam, dass die  Entladung kontrahiert war, das heisst, die  Entladungsbahn füllte nicht den ganzen Quer  schnitt der Entladungsröhre aus, sondern  war eingeschnürt. Diese Röhre strahlte in  durchaus zufriedenstellender Weise weisses  Licht aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit Queck silber und Kadmium, dadurch gekennzeichnet, dass die Mengen Quecksilber und Kadmium so gering sind, dass ihre Dämpfe beim nor malen Betrieb ungesättigt sind, und die Menge Kadmium 4 bis 15 Gewichtsprozente der Quecksilbermenge beträgt. . DNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie beim normalen Betriebe eine Hochdruck entladung aufweist. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge Kadmium 7-10 Gewichtspro zente der Quecksilbermenge beträgt.
CH182526D 1933-12-11 1934-12-10 Elektrische Entladungsröhre. CH182526A (de)

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