CH182570A - Elektrisch angetriebener Haltestellenanzeiger. - Google Patents

Elektrisch angetriebener Haltestellenanzeiger.

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CH182570A
CH182570A CH182570DA CH182570A CH 182570 A CH182570 A CH 182570A CH 182570D A CH182570D A CH 182570DA CH 182570 A CH182570 A CH 182570A
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CH
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Presswerk G M B H Ambi-Budd
Original Assignee
Ambi Budd Presswerk Gmbh
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  Elektrisch angetriebener     Haltestellenanzeiger.       Die Erfindung betrifft eine Anzeige  vorrichtung mit elektrisch angetriebenem  Wickelband für die Haltestellen, insbeson  dere von     Grossverkehrsmitteln.     



  Bei der     Anzeigevorrichtung    nach der Er  findung sind die     Aufschriften    für beide  Fahrt- oder Wickelrichtungen abwechselnd  hintereinander auf dem Wickelband ange  bracht und .die Steuerungsmittel für dessen  schrittweise erfolgende     Fortschaltung    so aus  gebildet, dass sie in beiden Drehrichtungen in  Doppelschritten wirken. Hierbei kann als  Wickelband ein von hinten beleuchtetes  durchsichtiges     Laufband    benutzt sein, wel  ches auf seiner Aussenseite in bezüglich der  Fahrtrichtung abwechselnder Folge mit auf  gelegten Beschriftungsfeldern, sowie längs  des einen oder andern Randes abwechselnd  mit steuernden Metallauflagen versehen ist.  



  Die Anzeigevorrichtung kann hierbei so  ausgebildet sein, dass beim     Antritt    der Rück  fahrt, gleichgültig, ob die ganze Strecke oder  nur ein Teil davon zurückgelegt ist, nur ein    Schalthebel umgelegt zu werden braucht.  Das Band läuft     dann    im umgekehrten     Sinne     mit der folgerichtigen Anzeige der für die  Rückfahrt in Betracht kommenden Halte  stellen. Ausserdem kann die     Anordnung    der  art sein, dass bei     Änderungen    einzelner Halte  stellen oder Strassenzüge die     bezüglichen    Auf  schriften gegen andere ausgetauscht werden  können, ohne dass das     Auswechseln    des ge  samten Wickelbandes erforderlich ist.

   Bei  Fortfall einzelner Haltestellen kann die be  treffende Metallauflage entfernt oder durch  einen isolierenden     Papierstreifen    überdeckt  werden, ohne dass im letzteren Falle, auch       wenn    eine Gruppe von Metallauflagen abge  deckt wird,     Aufwickelschwierigkeiten    entste  hen. Die aufgelegten Beschriftungsfelder  können so ausgebildet sein, dass sie an den  Rändern des Laufbandes genügend Spiel  raum für die Zufügung beliebig vieler Ab  deckstreifen geben.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des, und zwar zeigt:           Fig.    1 die Gesamtansicht der Vorrich  tung bei     Fortlassung    des üblichen Gehäuses  mit Fensterausschnitt,       Fig.    2     verkleinert    einen Teil des zuge  hörigen Wickelbandes,       Fig.    3 und 4 vergrössert eine     Stirnansicht     von der Antriebsseite bei den beiden ver  schiedenen Stellungen des Umschaltgetriebes,       Fig.    5     bis    7 ebenfalls in Vergrösserung  die     Befestigungseinrichtung    für die heraus  nehmbare Wickelwalze,

         Fig.    8 das Schaltschema der elektrischen  Einrichtung, und       Fig.    9 bis 11 im Massstab der     Fig.    1 eine  besondere Ausführungsform des Wickelban  des.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, sind zwei       Stirnplatten    1 an den vier Ecken durch  Querstangen 2 verbunden, von denen die bei  den vorderen zugleich als Träger für die  Führungsrollen 3 des Bandes dienen. Zwi  schen den beiden Stirnplatten sind die beiden  Walzen 4 und 4' angebracht, die zum     Auf-          bezw.    Abwickeln des Laufbandes 5 dienen.  Zwischen den beiden Wickelwalzen befindet  sich die das Band von hinten bestrahlende  Beleuchtungsvorrichtung 6, die beispiels  weise aus einer Reihe von     Soffittenlampen     besteht.

   Die mechanische und elektrische  Apparatur ist im wesentlichen auf den Au  ssenseiten der Stirnplatten 1 angebracht; aus       Fig.    1 ist erkennbar,     @dae    der Motor 7 und  die Rädergetriebe auf der einen,     das,Schalt-          relais    8 und die sonstigen elektrischen Arma  turen, zum Beispiel ein nicht dargestellter       Vorschaltwiderstand    oder     ,Spannungsteiler,     auf der andern Seite der     Vorrichtung    ange  ordnet sind.  



  Die in     Fig.    1 nicht veranschaulichte Aus  bildung des Wickelbandes ist aus     Fig.    2 er  sichtlich.- Auf dem Laufband 5, das zweck  mässig aus einer Art     dünner,    durchsichtiger       Pausleinwand    besteht, sind die die Haltestel  len anzeigenden Beschriftungsfelder 9 aufge  legt, und zwar     in    abwechselnder Reihenfolge,  so dass die Felder A für die eine und die  Felder B für die andere     Fahrtrichtung    gel-         ten.    Zu beiden Seiten der Beschriftungsfel  der befinden sich Metallauflagen 10 und 10'.

    die zweckmässig als dünne Folie aufgeklebt  oder auch im     ,Spritzverfahren    aufgebracht  sind; sie sind abwechselnd     neben    den Zwi  schenräumen oder Stosskanten der Beschrif  tungsfelder angeordnet. Die Metallauflagen       wirken    mit     Kontaktrollenpaaren    11 und 11'       (Fig.    1)     zusammen        und    bilden eine leitende       Überbrückung    für jeweils eines der Rollen  paare, das entsprechend der Fahrtrichtung in  den .Stromkreis eingeschaltet ist.  



       Fig.    3 und 4 lassen erkennen, wie der  Antrieb der Wickelwalzen 4, 4' erfolgt. Der  Motor 7 sitzt auf einer schwingbaren Platte  12 und treibt über ein zur Herabsetzung der  Drehzahl dienendes Schneckengetriebe ein  ebenfalls auf der Schwingplatte 12 befestig  tes     .Stirnrad    13 an, welches in der Stellung  I über ein     Zwischenräderpaar    14 mit dem  Antriebsrad 16 der Walze 4 oder in der  Stellung     II    über das Zwischenrad 15 mit  dem     Antriebsrad    16' der Walze 4' in Ein  griff gebracht werden kann.

   Auf diese Weise  kann entweder die obere oder die untere  Walze mit entgegengesetzter Drehrichtung       angetrieben    werden, sobald die     Platte    1,2  mittels des Griffes 17 umgeschaltet und in  der Betriebsstellung durch eine     selbsttätig     einfallende     Rastensicherung    18 festgestellt  ist.

   Auf der     .Schwingplatte    sitzen ausserdem  federnde Bremsklötze, die mit den an den  Enden der Wickelwalzen angebrachten  Bremsscheiben 19, 19'     zusammenwirken.    In  Stellung I wirkt die untere und in Stellung       II    die obere     Bremsvorrichtung,    so dass jeweils  die abwickelnde Walze einen     gewissen    Rei  bungswiderstand zu überwinden hat, durch  welchen das Band zwischen den Walzen ge  spannt gehalten wird.

   Weiterhin befinden  sich auf der Schwingplatte 12 zwei Kon  takte 20 und 21, die sich bei deren Umschal  tung abwechselnd an einen festen Gegenkon  takt, beispielsweise dargestellt als ein durch       einen    Schlitz hindurchgreifender Stift, an  legen     und    dazu dienen, das eine oder andere       Kontaktrollenpaar    11, 11' in den     Stromkreis     einzuschalten.      Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  am einfachsten anhand von     Fig.    8 zu über  sehen: Durch Niederdrücken des Knopf  schalters ??, der sich zweckmässig am Füh  rerstand des Fahrzeuges befindet, wird der,  beispielsweise über einen Widerstand 23 ent  nommene, Strom für das im Ruhezustand an  gezogene Relais 8 unterbrochen, so dass des  sen Anker 8 abfällt.

   Der Anker öffnet hier  durch die Kontakte 24 und unterbricht da  durch den Stromkreis für die Beleuchtung 6,  während er gleichzeitig die Kontakte 25  schliesst und damit den Elektromotor 7 ein  schaltet. Der Motor treibt nunmehr in der  gezeichneten Stellung des Handgriffes 17  über die Räder 1'3, 14 und 16 die obere     Wik-          kelwalze    4 an, während die untere Walze 4'  durch das Band mitgenommen und in seiner       NN        achlaufbewegung    gebremst     wird.    Wird der  Druckknopf losgelassen, so wird der Strom  kreis für das Relais zunächst noch nicht ge  schlossen, weil beide Rollenpaare 11, 11' au  sser Kontakt sind.

   Die     Fortsehaltbewegung     hält an, bis das zweitnächste Beschriftungs  feld den Fensterausschnitt des Apparates  erreicht hat. In diesem Augenblick berührt  das jeweils im     Stromkreis    liegende Kontakt  rollenpaar die nächstfolgende Metallauflage,  bei der in     Fig.    8 veranschaulichten Schalt  stellung der Umschalteinrichtung 20, 2-1  arbeitet das Rollenpaar 11, wodurch der  Stromkreis für das Relais 8 wieder geschlos  sen und dessen Anker angezogen wird. Der  Schaltkontakt 25 des Motorstromkreises     wird     geöffnet, während     gleichzeitig    der Kontakt  24     wieder    geschlossen wird.

   Hierdurch wird  die Beleuchtung 6 eingeschaltet und gleich  zeitig eine bei 26 angeschlossene Kurz  schlusseinrichtung des Motors in     Tätigkeit     gesetzt, welche den Motor unverzüglich ab  bremst und     stillsetzt,    so dass die Beschrif  tung genau in der Mitte des Fensteraus  schnittes erscheint. Diese     Kurzschlussbrem-          sung    hat den Vorteil, dass keine     Zwischen-          räume    zwischen den Beschriftungsfeldern be  nötigt werden und die Bandlänge daher voll  ausgenutzt werden kann.    Bei jedem Drücken des Schaltknopfes    wiederholt sich der Vorgang; das Band wird  um einen Doppelschritt weitergeschaltet.

   Die       Kontaktrollen:    11, 11' sind an nicht darge  stellten, federnd ausweichenden     Trägern    be  festigt, um sich dem veränderlichen Durch  messer der Walze anpassen zu können.  



  Soll am Endpunkt der Strecke oder an  beliebiger. Haltestelle die Rückfahrt angetre  ten     werden,    so braucht man nur den Hebel  17     aus    der Stellung I in die Stellung     II    zu .  schwenken     (Fig.    3 und 4). Der Kontakt 20       wird    dann geöffnet und der Kontakt 21 ge  schlossen. Da aber das Rollenpaar 11' nicht  überbrückt ist, so wird der Relaiskreis durch  die Umstellung unterbrochen, so dass der An  ker abfällt und von der     Beleuchtung    auf den  Motor umschaltet. Das Laufband setzt sich  in Bewegung, wobei jetzt die Walze 4' über  die Zahnräder 15, 16' entgegengesetzt ange  trieben und die Walze 4 gebremst wird.

   So  bald sich das Band um ein Feld zurückbe  wegt hat, laufen die nunmehr wirksamen  Rollen 11' auf eine Metallauflage auf, wo  durch das Band in der vorher beschriebenen  Weise stillgesetzt     wird.    Der weitere Rück  lauf     erfolgt    bei jedem Niederdrücken des  Schaltknopfes     wie    vorher in Doppelschritten.  



  Soll     eine    Haltestelle regelmässig über  sprungen werden, so müsste der Fahrer den  Schaltknopf in gehörigem Zeitabstand zwei  mal niederdrücken, was seine Aufmerksam  keit zu sehr in Anspruch nimmt und ausser  dem Irrtümer bei den Fahrgästen hervor  rufen könnte. Es empfiehlt sich. die zuge  hörige Metallauflage abzunehmen oder durch  einen übergeklebten Papierstreifen zu be  decken, was ohne     ,Schwierigkeiten    ausführbar  ist. Ist eine Haltestelle verlegt oder ihre Be  zeichnung geändert worden, so braucht nur  das entsprechende Beschriftungsfeld     ausge--          wechselt    zu werden.

   Diese     Änderungsmög-          lichkeiten    sind natürlich nur     dann    von we  sentlichem Nutzen, wenn das Band hierzu  nicht von den im Apparat     verbleibenden     Wickelwalzen abgezogen zu werden braucht,  vielmehr nach     )Öffnen    des Gehäuses zusam  men mit der Walze ohne weitere Demontage  der Vorrichtung herausgenommen werden      kann.

       In.        Fig.    5 bis 7 ist eine     Ausführung     dargestellt, mit deren Hilfe die     eine    der  Walzen, welche das Band bei Fahrtbeendi  gung trägt, von ihren     Endscheiben,    die zur  Führung des Bandes dienen, in einfacher  Weise gelöst werden kann. Zu beiden Seiten  der mit einem Überzug 27     versehenen    Wal  zen 4, 4' sind die in den Lagerbüchsen 28  drehbaren Steckachsen 29 angebracht, die  ein Stück mit den     Scheiben    30 bilden. In die  Steckachsen sind besondere     Tragfutter    31  eingesetzt, die am freien Ende mit     einem     kleinen Flansch 32 versehen sind.

   Die     End-          scheiben    38 der Wickelwalze     sind    auf die  sem     Tragfutter    31 drehbar und im übrigen  durch den Flansch 32 gehalten. Das Futter  31 dient ausserdem zur Aufnahme eines an  der Stirnfläche der Walze vorgesehenen Zap  fens 38, der vierkantig oder zweckmässig an  zwei Seiten abgeflacht ist und genau in den  aus     Fig.    7 ersichtlichen Hohlraum des Fut  ters passt.

   Die Endscheibe 33 ist mit einem  Schlitz 34 versehen, durch welchen der Zap  fen 38 hindurchgeschoben werden kann; sie  ist     mittels    des in der Scheibe<B>30</B> angeordne  ten Federstiftes 35 und der beiden zweck  mässig durch eine Rille 3:7     verbundenen    Boh  rungen 3,6 und     3,6     in zwei verschiedenen  Lagen feststellbar.     In    der einen Lage     (Fig.    5,  6) ist der Schlitz 34 mit dem     schlitzförmigen     Hohlraum des Futters 31 in Deckung, so dass  der Zapfen durch den Schlitz     hindurchtre-          ten    kann;

   in der andern Lage     (Fig.    7) ist der  in das Futter eingeführte Zapfen verriegelt,  so dass die Walze nunmehr unlösbar auf  Drehung mit der Steckachse und den     End-          scheiben    verbunden ist.  



       In        Fig.    9 bis 11 ist eine besonders vor  teilhafte Befestigung für die aufgelegten  Beschriftungsfelder veranschaulicht. Schar  nierdrähte, die für Laufbänder aus zusam  mengesetzten Tafeln     bekannt    sind, sind für  diesen Zweck nicht geeignet, weil sie einer  seits zu stark Erhöhungen verursachen, an  derseits bei seitlicher Verschiebung mit den  Metallauflagen des Bandes oder mit den Rol  len unerwünschten Kontakt geben     könnten.     Die     Befestigung    erfolgt mit Hilfe     eines       Flechtbandes aus Papier oder anderem geeig  neten Werkstoff.

   Das     Beschriftungsfeld    ist  an seinem obern und untern Rand mit klei  nen     Einschnitten    oder ovalen Schlitzen 39       (Fig.    10) versehen. Im Laufband 5 befinden  sich gleichartige Schlitze, die     in        ihren    Aus  massen und Entfernungen den Schlitzen des       Beschriftungsfeldes    entsprechen. Beim Be  festigen wird letzteres passend     aufgelegt    und  durch die sich überdeckenden Schlitze der  in     F'ig.    11 dargestellten Flechtstreifen 40  hindurchgezogen.

   Dieser ist an seinen Enden  mit     nietkopfartigen        Verbreiterungen    41 ver  sehen, durch welche er gegen seitliche Ver  schiebung     gesichert    ist. Beim Einziehen des  Streifens werden die     vorspringenden    Teile  des einen Kopfes nach innen umgelegt und  in dieser Lage durch Einschieben     in    eine  Metallklammer 4'2     (Fig.    11) festgehalten, mit  deren Hilfe der Streifen bequem durch die  Schlitze der     übereinandergelegten    Teile hin  durchgezogen werden     kann,    worauf die  Klammer entfernt und die umgebogenen En  den des einen Kopfes wieder     glatt    gelegt  werden.

   Zweckmässig     befinden    sich im Lauf  band noch Schlitze     unmittelbar    neben den  äussern Rändern der     Beschriftungsfelder,    um  diese festlegen zu     können.;    je ein weiterer  Nachbarschlitz gestattet, das verbreiterte  Ende des Streifens auf der Aussenseite des  Laufbandes zu lagern. Soll ein auf diese  Weise befestigtes     Beschriftungsfeld    entfernt  oder ausgewechselt werden, so wird der Be  festigungsstreifen zerrissen oder zerschnit  ten, so dass die Teile ohne weiteres nach bei  den Seiten herausgezogen werden -können.  



  Obwohl die     beschriebene    Befestigungs  weise keine übermässige Verdickung des  Laufbandes an den Verbindungsstellen be  wirkt und die Rundheit der Wickelwalze  insbesondere dann nicht beeinflusst, wenn  diese einen     grösseren    Durchmesser erlangt hat,  könnten die Verbindungsstellen in den ersten  Lagen doch stören und Buckel hervorrufen,  die sich dann durch die ganze Walze fort  pflanzen. Um dies zu vermeiden, wird der  aus     Fig.    5 ersichtliche Überzug 27 vorgese  hen, der aus einem     besonders    weichen federn-      den Stoff, zum Beispiel     Schwammgummi,    be  steht.

   Beim Aufrollen des Bandes drücken  sich die erhöhten Stellen unter der Wirkung  des Bremszuges in diese leicht nachgiebige  Masse ein, so dass die zylindrische Form der  Walze gewahrt bleibt. Überhaupt wird  durch den nachgiebigen Belag, an welchem  sich ausserdem das Ende des Bandes leicht  befestigen lässt, schiefes Aufwickeln des Ban  des erfahrungsgemäss verhütet und jegliche  Zerrung, die Einreissen verursachen könnte,  elastisch aufgenommen.  



  Es versteht sich von selbst, dass die Be  schriftungsfelder neben den Angaben der  Haltestellen auch Reklameangaben enthalten  können.  



  Bei der dargestellten und beschriebenen       Anzeigevorrichtung    sind die Nachteile der  bisher     bekannten,        zum    gleichen Zweck ver  wendeten Vorrichtungen     vermieden.     



  Die bisher bekannten     Vorrichtungen    die  ser Art weisen Mängel auf, welche verur  sacht hatten, dass sich derartige Anzeiger  bisher wenig     eingeführt    haben. Abgesehen  davon, dass diese verhältnismässig kompliziert  eingerichtet sind, ist ihre Bedienung zu um  ständlich, auch bieten sie Schwierigkeiten  oder überhaupt keine     Abhilfemöglichkeit,          wenn    etwaige Änderungen in der Länge der  Fahrstrecke, in der Anzahl der Haltestellen,  in der Linienführung oder dergleichen vor  genommen werden.  



  So kann beispielsweise bei den bekannten  Vorrichtungen die gleiche Rufschriftenreihe  für die Hin- und Rückfahrt nur dann be  nutzt werden, wenn     Linienführung    und Halte  stellen für beide Fälle übereinstimmen, was  aber selten zutrifft. Infolgedessen hat man  sich genötigt gesehen, zwei Rufschriftenrei  hen hintereinander, die eine für die Hin-, die  andere für die Rückfahrt auf dem Wickel  band vorzusehen, das sonach bei der Rück  fahrt zunächst im gleichen Drehsinn weiter  geschaltet wird.

   Dann ist es aber erforder  lich, nach Ankunft am     Ausgangspunkt    das       Anzeigeband    in seiner doppelten Länge zu  rückzuwickeln, was umständlich und zeit  raubend ist; in     vielen    Fällen, zum Beispiel    bei Ringlinien oder Wendeschleifen an den       Kopfstationen,    steht die hierzu nötige Zeit  überhaupt nicht zur Verfügung. Häufig,  nämlich zu     bestimmten    Tageszeiten oder an  Sonntagen, wird nur ein Teil der Fahr  strecke befahren; dann ist es bei Bändern  mit     aneinandergefügten        Aufschriftenreihen     erforderlich, beim Wechsel der Fahrtrich  tung den nicht benutzten Teil des Bandes ab  zuwickeln.  



  Bei den bisher     bekannten        Anzeigevorrich-          tungen        befinden    sich die Aufschriften un  mittelbar auf dem     Wickelband,    während des  sen     Fortschaltung    durch elektrischen Kon  takt ermöglichende Schlitze des Bandes be  wirkt     wird,    wenn nicht für letzteren Zweck  noch kompliziertere     Mittel    vorgesehen     sind.     Das hat die leidige Folge, dass das Band bei       Änderungen    der     Linienführung    oder der  Haltepunkte unbrauchbar wird und gegen  ein neues ausgewechselt werden muss.

   Nicht  einmal der Ausfall einer einzigen Haltestelle  lässt sieb. bei derartigen Wickelbändern     in     einfacher Weise     berücksichtigen,    weil die  Beseitigung des     entsprechenden    Kontakt  schlitzes unmöglich ist oder andere     Miss-          stän.de    herbeiführt, ganz abgesehen von den  bei Schlitzen ohnehin bestehenden Mängeln.  dass die Bänder leicht einreissen, wodurch un  zulässige Stromschlüsse, Fehlsteuerungen  und dergleichen entstehen.

   Man hat auch  Wickelbänder vorgeschlagen, die aus     einzel-          nen,    an     ihren        ganten        durch    Drähte verbunde  nen Tafeln bestehen, um die Rufschriften  reihe je nach Bedarf zusammensetzen zu  können. Aber derartige Bänder rollen sich  schlecht, weil sie an den     Verbindungensstel-          len    zu stark auftragen, und sind daher nur  für kurze     Strecken    brauchbar.  



  Die     Anwendung    der auf das     Laufband     aufgelegten Metallkontakte, die wesentlich  günstiger als 'die bekannten Schlitze sind.       wird    durch die aufgelegten Beschriftungs  felder und insbesondere durch deren Wech  selfolge ermöglicht; bei gewöhnlicher Anord  nung     müssten    die Kontakte einseitig     aneinan-          dergereiht    werden, was schiefes Aufwickeln  des Bandes zur Folge haben würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anzeigevorrichtung mit elektrisch ange triebenem Wickelband für die Haltestellen, insbesondere von Grossverkehrsmitteln, da durch gekennzeichnet, dass die Aufschriften für beide Fahrt- oder Wickelrichtungen ab wechselnd hintereinander auf dem Wickel band angebracht und die Steuerungsmittel für dessen schrittweise erfolgende Fortschal- tung so ausgebildet sind, dass sie in beiden Drehrichtungen in Doppelschritten wirken.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein von hin ten beleuchtetes durchsichtiges Laufband (5) auf seiner Aussenseite in bezüglich die Fahrtrichtung abwechselnder Folge mit aufgelegten Beschriftungsfeldern (9), so wie längs des einen oder andern Randes abwechselnd mit steuernden Metallauf lagen (10, 10') versehen ist.
    . Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schalter (25) des An triebsmotors sich durch zwei parallel ge schaltete Stromkreise in Tätigkeit setzen lässt, von denen jeder über ein Kontakt rollenpaar (11, 11') geleitet ist, das mit je einer der beiden Reihen von Metallauf lagen (10, 10') zusammenwirkt, und dass zwischen Motor (7) und Wickelwalzen (4, 4') ein Umschaltgetriebe (13, 14, 15) für den Hin- und Rücklauf angeordnet ist, welches mit einem Wechselunterbrecher (2,0, 21) für die beiden Stromkreise ge kuppelt ist.
    3.. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden je ein steu erndes gontaktrollenpaar (11, 11') ent haltenden Stromkreise Zweigleitungen eines mit Arbeitsstrom betriebenen Re lais (8) sind, welches im normalen Zu stande den Beleuchtungsstromkreis der Anzeigevorrichtung geschlossen und den Motorstromkreis^ geöffnet hält,
    dagegen im unerregten Zustand die Beleuchtung unterbricht und den Motor einschaltet, der das Laufband in der durch das Umschalt getriebe (13, 14, 15) eingestellten Rich tung in Bewegung setzt, bis die nächste Metallauflage der jeweils wirksamen Reihe (10, 10') das Relais wieder unter Strom setzt, wodurch der Motor abge schaltet und eine Kurzschlussbremse (26), sowie die Beleuchtung (6) eingeschaltet wird.
    4. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antriebsmotor (7), das Umschaltgetriebe (13, 14, 15) für den Wickelwalzenantrieb, der Wechselunter- brecher (20, 21) für die beiden Kontakt rollenpaare und je eine Nachlaufbremse für die jeweils abgewickelte Walze auf einer gemeinsamen Schwingplatte ange bracht sind, durch deren Umstellung die für die eine oder andere Drehrichtung zu sammengehörenden Getrieberäder, Kon takte und Nachlaufbremse zugleich einge schaltet werden. 5.
    Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Beschriftungsfelder (9) an ihren benachbarten ganten mit Ein schnitten oder Schlitzen (39) versehen sind und durch einen flechtartig hindurch gezogenen Streifen (40) auf dem mit gleichartigen Einschnitten oder Schlitzen versehenen Laufband (5) befestigt sind. 6.
    Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungs streifen (40) an den Enden mit nietkopf- artigen Verbreiterungen (41) zum Schutz gegen Herausgleiten versehen sind. 7.
    Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine der beiden Wickelwalzen zur Erleichterung der Ab- nehmbarkeit mittels abgeflachter Stirn zapfen (38) in seitlich geschlitzten Trag futtern (81) von Steckachsen (29) gela gert ist, in welchen die Zapfen nach er folgter seitlicher Einführung durch die auf den Tragfuttern drehbar angeordne ten, ebenfalls mit Durchgangsschlitzen (34) versehenen Endscheiben (33) der Wickelwalzen verriegelt werden, sobald diese aus der Deckungsstellung der Schlitze in eine andere durch Federarre tierung gesicherte Stellung verdreht sind. B.
    Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwalzen (4, 4') mit einem Überzug (27) aus wei chem federnden Stoff versehen sind.
CH182570D 1934-10-27 1935-05-06 Elektrisch angetriebener Haltestellenanzeiger. CH182570A (de)

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